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Maritime Photographie!

Sie finden hier eine Reihe von Arbeiten rund um die maritime Photographie.

© Wolfgang K. Reich
Königsbergstr. 153
22880 Wedel
Tel.: 04103 / 6674

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3. Maritime Schlaglichter
Quartal III-2011
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Bild 182 - 01.07.2011 - 12. Wedeler Hafenfest

Heute, um 18.00 Uhr, wird das 12. Wedeler Hafenfest offiziell durch Stadtpräsidentin Sabine Lüchau und Bürgermeister Niels Schmidt am Schulauer Hafen eröffnet.
Zu den Höhepunkten dürfte das Feuerwerk am Sonnabend und der Erstanlauf des Kreuzfahrtschiffs „Queen Elizabeth“ am Sonntag gehören.
Das Feuerwerk beginnt am Sonnabend um 23.00 Uhr. Hier kommt der Schlepper „Willi“ von Andreas Bätjer(ehemals Schnalles Hafen) wieder zum Einsatz. Aus Sicherheitsgründen wird das Feuerwerk nicht von dem Schlepper, sondern von einer, von ihm gezogenen Schute, abgebrannt.
Am Sonntag, gegen 5.30 Uhr, also zu einer unchristlichen Zeit, wird der
Cuard-Liner „Queen Elizabeth“ am Willkomm Höft erwartet. Im Rahmen ihrer Jungfernfahrt macht sie auch auf der Elbe ihre Aufwartung.
Sie verlässt Hamburg wieder am selben Tag zu einer
publikumsfreundlicheren Zeit: Gegen 18.00 Uhr wird sie voraussichtlich in Schulau verabschiedet werden.
Das Foto zeigt den Hamburg-Süd Container "Rio de Janeiro" beim passieren der Festmeile.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 1
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Bild 183 - 02.07.2011 - Maritime Sause

Nun zum dritten Mal verzaubert „Drachen-Klaus“ aus Norderney mit seinen Windgarten die Besucher des Hafenfest Wedel. Farbige und bewegte Windspiele beleben die Szenerie vor dem Schulauer Fährhaus. Dazu gehört auch das hier abgebildete, mit vielen Stacheln besetzte Fisch, das jedoch seine mächtige Gestalt nicht allein vom Wind annimmt. Eine Windmaschine hilft ihm zu seiner imposanten Erscheinung.
Bleibt nur zu hoffen, dass das Wetter, ähnlich wie auf diesem Foto vom letzten Jahr, günstige Bedingungen bietet.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 2
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Bild 184 - 03.07.2011 - Forschungs- und Medienschiff

Seit dem Jahre 1992 ist das Medien-und Forschungsschiff „Aldebaran“ der gleichnamigen Organisation für Umweltkommunikation aus Hamburg als neutrales „Sprachrohr für die Meere“ unterwegs. An Bord der „Aldebaran“ begegnen sich Wissenschaftler und Journalisten, um Informationen auszutauschen. Gegenseitiges Verständnis zu entwickeln und komplexe Themen verständlich aufzubereiten ist ihr gemeinsames Ziel.
Denn „die Meere und Ozeane sind der wichtigste und vielfältigste, aber auch gleichzeitig der unbekannteste Lebensraum auf dem blauen Planeten Erde“ erklärt Frank Schweikert, Initiator und Manager des 14 Meter langen segelnden Multimediaschiffs.
Das Foto zeigt die „Aldebaran“ am letzten Freitag, als sie im Schatten des Containerschiffs „Humen Bridge“ den Schulauer Anleger passierte.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 3
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Bild 185 - 04.07.2011 - "Queen Elizabeth" in Schulau

Im Rahmen ihrer Jungfernfahrt kam gestern die „Queen Elizabeth“ erstmals nach Hamburg. Neben der besonders in Hamburg geschätzten „Queen Mary 2“ und der „Queen Victoria“ hat die Cunard-Line nun drei luxuriöse Kreuzfahrtschiffe im traditionellen Schwarz-Weiß-Rot-Erscheinungsbild.
Die 294 Meter lange und für 2068 Passagiere ausgelegte „Queen Elizabeth“ wurde auf der Werft Fincantieri, nahe Triest, gebaut und von ihrer Namenspatronin, der Königin von England, am 31.Oktober 2010, bei strahlendem Sonnenschein in Southampton getauft.
Jetzt ist der Nobelliner auf dem Weg nach Skandinavien und dem Baltikum.
Bereits am 13.Juli, kann das Schiff, hoffentlich bei günstigeren Witterungsverhältnissen, auf der Unterelbe erneut bewundert werden und am 8.Januar 2012 geht es ab Hamburg in 111 Tagen um die Welt.
Viele Hafenfestbesucher genossen gestern Abend das Auslaufen des Luxusliners.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 4
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Bild 186 - 05.07.2011 - Freibeuter vor ihrem nächsten Coup

Diese bunte Truppe, in den Kostümen der Seeleute aus dem Anfang des 18. Jahrhunderts, sind im Begriff, die hinter ihnen liegende Fregatte zu entern.
Die „Shtandart“, eine Replik des Flaggschiffs Peter des Großen, wird mit dieser illustren Gruppe in See zu stechen, um im Kreis anderer historischer Schiffe an der Rumregatta in Flensburg teilzunehmen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 5
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Bild 187 - 06.07.2011 - Ein Schlagerstar begrüßt seine Fans

Diese Szene spielt im Harburger Binnenhafen. Dort lebt der Country- und Schlagersänger Gunter Gabriel seit vielen Jahren auf einem Hausboot. In anmutiger Damenbegleitung, vermutlich zwei seiner drei Töchter, nimmt der Barde die Beifallsbekundungen des Publikums auf einem vorbeifahrenden Fahrgastschiff vom Oberdeck seiner schwimmenden Behausung entgegen.
Gunter Gabriel, mit bürgerlichem Namen Günter Caspelherr, erfreut sich nach längerem Durchhänger, wieder erhöhter Wertschätzung der Country- und Schlagerszene. Erkennbar u. a. durch häufige Fernsehauftritte und einem gut gefüllten Auftrittskalender.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 6
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Bild 188 - 07.07.2011 - Brooksbrücke

Die Brooksbrücke überspannt den Zollkanal und führt in die Speicherstadt. Sie wurde 1888 gebaut, und Kaiser Wilhelm II. setzte an dieser Brücke den feierlichen Schlussstein für den Bau der Speicherstadt.
In Norden standen die, im Zweiten Weltkrieg zerstörten Figuren der Germania, für die nationale Verbundenheit und die Hammonia, für die Autonomie Hamburgs. Der Kaffeekönig Albert Darboven finanzierte im Jahre 2003 die Neugestaltung dieses Skulpturenportals mit den Bildnissen der Hammonia und dem Zeitgeist folgend, nunmehr mit der Europa.
2006 ergänzte der Mäzen das Südportal mit den Figuren St. Ansgar und Kaiser Barbarossa. Alle vier Bronzefiguren wurden durch den Bildhauer Jörg Plickat gefertigt.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 7
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Bild 189 - 08.07.2011 - Umgestaltung des Schulauer Hafens

Das ist der Schulauer Hafen, und nicht wie man in letzter Zeit von Politikern und Medien immer häufiger hören und lesen muss, der Wedeler Hafen. Der Hafen Wedels befand und befindet sich bekanntlich seit vielen Jahrhunderten in der Wedeler Au, nahe des heutigen Theaterschiffs Batavia.
Der Blick auf diesem Foto ist auf das Nordende des Schulauer Hafens mit den angrenzenden Gebäude der Fa. Schneider (Werbemittelversand) gerichtet. Im Zuge der Gestaltung der Maritimen Meile ist geplant dieses Areal bis zu 60 Meter zu zuschütten, um diese Fläche für Immobilien und vorgelagerter Terrasse zu gewinnen.
Nach Vorstellung der Planer soll das Hafenbecken im hinteren Teil auf 84 Meter verbreitert und zur Elbe auf 53 Meter verjüngt werden, so dass „ein wunderbarer Bogen und zurückhaltende Eleganz“ der Anlage erhalten bleibt.
Als Schwell- und Verschlickungsschutz soll eine begehbare Quermole die Hafeneinfahrt abschließen. Ende 2013 soll diese wunderbare Hafenwelt umgesetzt sein.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 8
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Bild 190 - 09.07.2011 - Salut am Willkomm Höft

Mit drei Salutschüssen antwortete gestern die Fregatte „Hamburg“ (F 220) auf die Begrüßung am Schulauer Willkomm Höft. Das modernste Schiff der Deutschen Marine war auf dem Weg zu ihrer Patenstadt Hamburg. Zuvor hatte die 143 Meter lange Fregatte, die erst seit Mai von dem neuen Kommandanten Ralf Kuchler geführt wird, an der Anti-Piraten-Mission Atalanta am Horn von Afrika teilgenommen. Am Sonntag zwischen 12.00 und 16.00 Uhr kann das Schiff an der Überseebrücke besichtigt werden. besichtigt werden kann.
Im Vordergrund schiebt sich „Bugsier 18“ an der zur Sachsen-Klasse gehörenden Fregatte vorbei.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 9
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Bild 191 - 10.07.2011 - Eisbrecher- und Forschungsschiff

Der russische Eisbrecher „Ivan Papanin“ hatte für zwei Tage am Steinweg Terminal in Hamburg festgemacht. Der 1990 bebaute und in Murmansk beheimatete Mehrzweckfrachter wird vornehmlich für die Versorgung von Stationen in arktischen Gewässern eingesetzt, wofür die eisbrechende Bugform die geeignete Voraussetzung mitbringt. Auch für ozeanische und klimatische Forschungsarbeiten wird das Schiff, das neben dem mächtigen Ladegeschirr auch über einen Hubschrauberlandeplatz verfügt, eingesetzt.
Das mit 14 184 Grosstons vermessene Schiff ist nach dem sowjetischen Polarforscher Ivan Papanin (1894 – 1986) benannt.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 10
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Bild 192 - 11.07.2011 - Dampfspektakel in Flensburg

Am vergangenen Wochenende fand die 1o. Flensburger DAMPF RUNDUM statt – Europas größtes Dampfspektakel. Seit 1993 treffen sich alle zwei Jahre Dampfschiffe, Traditionsschiffe, Dampfboote, aber auch Lokomotiven, dampfbetriebene Landmaschinen und Dampfwalzen werden gezeigt. Feingestaltete Modelle und eine Modellbauschau, die die große Welt des Dampfes im Kleinen darstellt, rund den Themenkreis ab.
Das Foto zeigt eine Dampfspritze der Berufsfeuerwehr Duisburg aus dem Jahre 1902 (Nr.181, 12 AT). Im Hintergrund ist eines der 10 teilnehmenden kleinen Dampfboote, die zumeist von Dampfenthusiasten im Eigenbau gefertigt wurden, erkennbar. Hier schippert das Dampfboot „Heihoo“ aus Cuxhaven am Technikpark der Stadtwerke Flensburg vorbei.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 11
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Bild 193 - 12.07.2011 - Sandsturm über Phoenix/Arizona?

Nein ! Hier schiebt sich eine Nebelbank bei Schulau in breiter Front über die Elbe.
Dieses selten und imposante Naturschauspiel hat der Wedeler Joachim Seppke am 07. März 2010 über die am Flaggenmast des Schulauer Fährhauses installierten WebCam beobachtet und festgehalten.
Die Schifffahrt ist, im Gegensatz zu früher, durch solche Phänomene dank Radarleit- und Navigationssysteme nicht mehr beeinträchtigt.
///Foto Joachim Seppke und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 12
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Bild 194 - 13.07.2011 - Barkentine "Peace" vor Oevelgönne

Viele Jahre war die Barkentine „Peace“ Gast auf maritimen Großveranstaltungen in norddeutschen Revieren, wie hier auf dem 811. Hamburger Hafengeburtstag im Mai 2000 vor Oevelgönne.
Gebaut wurde das Schiff 1962 als Mehrzweckfahrzeug in Danzig, um in den folgenden Jahren im Trans-Atlantik-Dienst und weltweit als Expeditionsschiff unter polnischer Flagge verwandt zu werden.
1990 wurde es zum Segelschulschiff umgebaut und als Barkentine getakelt. Unter Kapitän Heinz Hoss ist das Schiff als Schulsegler aber auch, aufgrund seiner komfortablen Ausstattung, als Segel-Kreuzfahrtschiff eingesetzt worden.
Der schnelle und seetüchtige Segler ist heute unter dem Namen „Signora del Vento“ und nunmehr mit schwarzem Rumpf in dem Hafen Roms, Civitavecchia, beheimatet.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 13
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Bild 195 - 14.07.2011 - Drängelei auf der Unterelbe

Am letzten Montag drängelten sich besonders viele Großcontainer auf der Elbe. Zwischen Blankenese und Schulau waren gleich vier dieser Megaboxer mit zusammengerechnet über 523 000 Bruttoraumzahl (BRZ oder Gross Tons) unterwegs. Da hatte der Begrüßungskapitän Wolfgang Adler am Willkomm Höft stramm zu tun „MSC Kalina“ (151559 BRZ) zu begrüßen und die „CSCL Pusan“ (108069 BRZ), die „CMA CGM Columba“ (135000 BRZ) sowie die „CMA CGM Hydra“ (128600 BRZ) zu verabschieden.
Am Abend meinte Adler lächelnd: „Wenn ich heute nach Tonnage entlohnt worden wäre, ginge ich als reicher Mann nach Hause“.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 14
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Bild 196 - 15.07.2011 - Wo geht es hier zur Maritimen Meile?

Am letzten Mittwoch schritt diese Gruppe zielstrebig über den grünen Rasen vor dem Schulauer Fährhaus. Schleswig-Holsteins Innenminister Klaus Schlie(rosa Hemd) war nach Wedel gekommen, um u.a. die letzte Neuerwerbung der „Maritimen Meile“, den neuen Schulauer Anleger, zusammen mit Bürgermeister Niels Schmidt, Mitarbeitern der Stadt Wedel und Stadt-und Landschaftsplanern in Augenschein zu nehmen. An den Gesamtinvestitionen für die Gestaltung des Schulauer Elbufers von mehr als 20 Millionen ist das Land Schleswig-Holstein zu einem Drittel beteiligt.
Aber auch das künftige Betreiberkonzept für den Hafen Schulau wurde mit dem Minister erörtert. Unter dem Modellprojekt „Hafen beleben – Hafen erleben“ sollen Politiker , Verwaltung, Wirtschaft, Planer und Bürger miteinander ins Gespräch kommen.
///Foto Michael Schleef und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 15
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Bild 197 - 16.07.2011 - "Hamburg Journal" berichtet aus Schulau

Gestern berichtete das "Hamburg Journal" live aus Schulau. Anlass war der Pächterwechsel von der Familie Behnke auf Renè Schillag zum Endes des Jahres und die Vorstellung des neuen Schulauer Anlegers durch Bürgermeister Niels Schmidt. Hier ist er im Gespräch mit dem NDR-Reporter Christian Buhk.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 16
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Bild 198 - 17.07.2011 - Segeln in Schatten der Großschifffahrt

Vor Oevelgönne,direkt gegenüber des Containerterminals der HHLA, in Sichtweite der „Strandperle“ tragen die Jollen aus dem Museumshafen ihre Strandperlen-Regatta aus. Meist handelt sich es um Beiboote, die üblicher Weise als Rettungsboote an Deck der Ewer stehen. Zu dieser Wettfahrt werden die Boote gaffelgetakelt, um die Backbordtonne 136 zu umrunden.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 199 - 18.07.2011 - Abend in Schulau

Die sommerliche Abend hat Himmel und Elbe in Schulau in goldenes Licht getaucht. Nur begleitet vom Wellenschlag der vorbei fahrenden Schiffe lädt der Strand zum Spaziergang ein. Der Container „Valerie Schulte“ hat das Willkomm Höft hinter sich gelassen und strebt nun der Nordsee entgegen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 18
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Bild 200 - 19.07.2011 - Museumshafen: Schwimmkran HHLA 1- verhüllt

Seit 25 Jahren wird der Schwimmkran HHLA 1„Karl Friedrich Steen“ von ehrenamtlichen Besatzungsmitgliedern aus dem Museumshafen Oevelgönne als Industriedenkmal in seinen Funktionen erhalten und betrieben.
Nach über 30 Jahren ist eine Erneuerung des Korrosionsschutzes an dem beweglichen Wipp-Drehkranausleger dringend notwendig.
Damit die gewohnte Silhouette des Schwimmkrans auch in der Restaurierungsphase erhalten bleibt, hat man die Planen der Einhausung mit einer ansprechenden Risszeichnung des Schwimmkrans versehen.
Die notwendigen Maßnahmen hätten die finanziellen Möglichkeiten des Museumshafen erheblich überstiegen.Daher bedient man sich des Werbesponsorings, um dieses maritime Kulturgut zu erhalten.
Alle Arbeiten werden noch bis zum November 2011 von Fachfirmen ausgeführt.
Gebaut wurde der Schwimmkran im Jahre 1928 auf der Deutschen Werft in Finkenwerder.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 19
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Bild 201 - 20.07.2011 - Zur Taufe nach Hamburg

Anderthalb Tage vorher als geplant schob sich gestern der erst vor wenigen Wochen auf der Meyer-Werft in Papenburg fertiggestellte „Celebrity Silhouette“ am Willkomm Höft vorbei. Am Donnerstag wird der Liner der Solstice-Klasse im Hamburger Hafen mit geladenen Gästen getauft. Das 315 Meter lange Schiff gilt als das weltweit Innovativste und als großer Wurf der Meyer Werft. Es verbraucht dank optimierter Form, effektiven Unterwasseranstrich und sparsamer Beleuchtung auf LED-Basis 30 Prozent weniger Energie als vergleichbare Schiffe.
Wer gestern, die mit 122 000 Bruttoraumzahl vermessene „Silhouette“ verpasst hat, kann sie am Donnerstag gegen 19.00 Uhr auf dem Wege zu einer Gästefahrt auf der Nordsee und am Sonnabend gegen 17.00 Uhr auf ihrer Jungfernreise nach Civitavecchia/Rom, in Schulau bewundern.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 20
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Bild 202 - 21.07.2011 - Kanusport am Falkensteiner Ufer

Der Ring der Einzelpaddler (RdE) hat sein Bootshaus am Falkensteiner Ufer in Blankenese mit direktem Zugang zum Paddelrevier der Unterelbe.
Der 1931 gegründete Verein, mit derzeit ca. 600 aktiven Mitglieder, hat das Ziel den Kanusport zu pflegen und die Ausübung der verschiedenen Arten des Kanusport zu ermöglichen.
Auf dem Foto ist der befreundete Kanusportverein Harburg mit ihrem Achter Canadier „Immerrot“, bei den Blankenesern zu Gast und im Begriff ihr Kanu aus dem Wasser zu holen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 203 - 22.07.2011 - Passagierdampfschiff aus Dänemark

Einer der diesjährigen Teilnehmer der „Dampf Rundum Flensburg“ war das im Jahre 1915 gebaute Dampfschiff „Skjelskoer“. Der Oldtimer, der zu einem der letzten kohlebefeuerten Passagierschiffe in Dänemark zählt, war bis 1962 in Fährverkehr zwischen Skaelskoer und den Inseln Agersoe und Omoe im Einsatz. Der dänische Veteranschiffsclub, ein Verein zur Erhaltung alter Schiffe, erwarb das Dampfschiff und rettete es dadurch vor dem Abwracken. Heute hat die „Skjelsjoer“ in Frederikssund beheimatet und bietet in den Sommermonaten Fahrten auf dem Roskilderfjord an.
Das Foto zeigt das Dampfschiff im Historischen Hafen Flensburg, direkt am im Hintergrund erkennbaren Flensburger Schifffahrtsmuseum.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 204 - 23.07.2011 - "Athena" und "Apollo" im Doppelpack"

Die beiden Binnenschiffe „Athena“ und „Apollo“ aus Tschechien haben sich zu einer Leerfahrt auf der Unterelbe zusammengetan, um Dieselkraftstoff zu sparen. Langsam setzt sich bei den Logistikunternehmen die Erkenntnis durch, dass die Binnenschifffahrt häufig der kostengünstigere und auf umweltfreundlichere Transportträger gegenüber den LKW`S auf den Straßen ist. Hierbei ist zu beobachten, dass die Osteuropäer, u. a. Polen, Tschechien, Slowakei, aber auch Ungarn, Bulgarien und Kroatien, bedingt durch die politische Öffnung vor gut 20 Jahren, in norddeutschen Binnengewässern immer häufiger Flagge zeigen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 205 - 24.07.2011 - "Kommodore Ruser" nach Südafrika verkauft

Das im Jahre 1964 erbaute deutsche Lotsenschiff „Kommodore Ruser“ versah die Lotsenversetzung in der Elbmündung bis zu seiner Außerdienststellung Anfang 2010. Inzwischen wurde das Schiff an eine südafrikanische Offshore-Gesellschaft verkauft und ist unter seinem neuen Namen „Oms Heidelberg“ in einer einmonatigen Überführungsfahrt in Kapstadt angekommen. Dort soll das Schiff als Tender und Wachschiff in südafrikanischen Ölfeldern eingesetzt werden.
Von diesem robusten Schiffstyp sind ehemals sechs Schiffe auf den Werften Meyer, Papenburg und Schichau, Bremerhaven gebaut worden. Von denen sind noch heute die „Gotthilf Hagen“, die „Kapitän König“ und die „Kapitän Bleeker“ im Lotsendienst. Auch sie werden nach und nach ausgemustert, um durch bereits an der deutschen Nordseeküste eingesetzte Doppelrumpfschiffe (SWATH-Schiffe) ausgetauscht zu werden.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 206 - 25.07.2011 - Schulau verabschiedet "Celebrity Silhouette"

Getauft wurde dieses Schiff am vergangenen Donnerstag in einer nicht öffentlichen und nur für geladene Gäste zugänglichen Zeremonie im Hamburger Hafen. Dabei soll eine amerikanische Reisemanagerin am Fuße einer, der etwas schmal geratenen Schornsteine, eine Champagnerflasche zerdeppert haben. Das hielt am Sonnabend, trotz drohender Wolken, viele Wedeler nicht ab, um vom neuen Schulauer Anleger die „Celebrity Silhouette“ auf ihrer Jungfernfahrt via Civitavecchia/Rom zu verabschieden. Eskortiert wurde das mit 1426 Kabinen für 2850 Passagiere ausgestattete Schiff von dem holländischen Dreimast-Gaffelschoner „Loth Lorien“.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 207 - 26.07.2011 - MS Deutschland mit neuer Schornsteinmarke

Das einem Millionen Publikum aus der ZDF-Serie vertraute Traumschiff „Deutschland“ hat sein äußeres Erscheinungsbild nicht unwesentlich verändert. Die noch von dem im Jahre 2003 früh verstorbenen Reedergründer Peter Deilmann entworfenen Schornsteinmarke, mit dem Wikingerbug ist nun eine stilisierte Wiedergabe des Schiffes, eingerahmt von einem „D“ mit farblich breiterem Umfeld, gewichen.
Hintergrund ist offenbar der Eintritt des Münchner Investors Aurelius als Mehrheitsgesellschafter im August 2010, in die offenbar in finanzielle Schieflage geratene Familienreederei.
Darüber hinaus künden die Sterne, weithin sichtbar, dass es sich um ein in der Fünf-Sterne-Kategorie fahrendes Schiff handelt, die vermehrt Passagiere dieser Zielgruppe ansprechen möchte.
In diesem Jahr wird die „MS Deutschland“ noch am 20. und 24. August Hamburg anlaufen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 208 - 27.07.2011 - Untergang der "Andrea Doria"

Am 25.Juli 1956, also Vorgestern vor 55 Jahren, kollidierten die schwedische „Stockholm“ und die italienische „Andrea Doria“ vor der Küste von New York.
Das in Genua beheimatete italienische Passagierschiff entwickelte nach dem seitlichen Zusammenstoß schnell eine starke Schlagseite, so dass die Hälfte der verfügbaren Rettungsboote nicht mehr bemannt werden konnten.
Auf der „Andrea Doria“ wurden 1660 Menschen gerettet, während 46 Menschen starben. Am Morgen nach der Kollision kenterte der mittlerweile evakuierte Luxusliner und sank schließlich.
Die Schuldfrage konnte auch in einer Seegerichtsverhandlung nicht eindeutig geklärt werden.
Was vor über einem halben Jahrhundert kaum vorstellbar gewesen wäre, war das lange Leben, das der beteiligten „Stockholm“ noch erwarten würde.
Als das wohl dienstälteste Passagierschiff der Welt (erbaut 1948) durchpflügt sie noch in unseren Tagen unter portugiesischer Flagge (Heimathafen Madeira) mit dem Namen „Athena“ die Kreuzfahrtreviere der Weltmeere. Wenn nicht, wie hier auf dem Foto zuletzt im April 2010, sie gerade auf der Unterelbe unterwegs ist.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 27
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Bild 209 - 28.07.2011 - Zuwachs bei der AIDA-Flotte

Knapp zehn Monate vor der Taufe des insgesamt neunten Schiffes der Rostocker Kreuzfahrtreederei laufen die Arbeiten für die „AIDAmar“ auf der Meyer-Werft in Papenburg planmäßig. Wie die Reederei verlauten lässt, soll das Schiff am 12. Mai 2012, im Rahmen des 823. Hamburger Hafengeburtstages getauft werden.
Die Besonderheit: Erstmalig in der Geschichte der Kreuzfahrt werden dabei die drei nahezu baugleichen Schwesterschiffe „AIDAluna“, „AIDAblu“ und „AIDAsol“ ihren jüngsten Flottenzuwachs als Taufpaten im Rahmen einer Schiffsparade im Hafen der Elbmetropole begleiten.
Das hier wiedergegeben Werft-Foto zeigt drei andere AIDA-Schiffe bei einer ähnlichen Gelegenheit und zwar von links nach rechts: „AIDAaura“, „AIDAvita“ und „AIDAcara“.
///Foto:Meyer-Werft - Papenburg und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 28
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Bild 210 - 29.07.2011 - Eigene Dusche inbegriffen

Das Feuerlöschboot „Feuerwehr IV“ spritzt was die Rohre hergeben. Galt es doch die Wiederindienststellung von Dampfschlepper „Claus D“ im August letzten Jahres zu feiern. Der Mann an Spritze weiß was auf ihn zukommt und hat gleich das angemessene Ölzeug angelegt.
Der von dem Hamburger Feuerwehr Historiker Verein betrieben Oldtimer wurde im Jahre 1930 auf der Werft August Prahl in Finkenwerder für die Berufsfeuerwehr gebaut und war bis 1980 im aktiven Dienst. Seitdem erfreut das heute noch voll betriebsfähige Feuerlöschboot die Besucher maritimer Veranstaltungen in norddeutschen Gewässern.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 29
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Bild 211 - 30.07.2011 - Abend an der Schulauer Mole

Abgehoben gegen den beleuchteten Abendhimmel schieben sich gleich vier Frachtschiffe durch den Lühebogen. Container „Ever Steady“ von Evergreen, Chemietanker „Hornisse“ von Carl Büttner, Container „APL Norway“ von APL Singapur und ganz rechts der Aufkommer, das Ro-Ro-Schiff „Grande Francia“ von Grimaldi..
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 30
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Bild 212 - 31.07.2011 - Flaggschiff der Hanse Sail Rostock

Vom 11. bis 14. August laden Rostock und Warnemünde zur 21. Hanse Sail ein. Seit vielen Jahren ist die in Greifswald/Wieck beheimatete Schonerbrigg „Greif“ das Flaggschiff der größten maritim-touristischen Veranstaltung im Küstenland Mecklenburg-Vorpommern. Die Schonerbark wurde 1951 als erster stählerne Nachkriegsbau auf der Warnemünder Warnow Werft unter dem Namen des ersten Präsidenten der DDR, „Wilhelm Pieck“, von Stapel gelassen. In vier Jahrzehnte erhielten auf dem schnittigen Segler Tausende maritim interessierte junge Leute eine solide nautisch-maritime Ausbildung.
Im Zuge des politischen Umbruchs wurde das Schiff im Jahre 1991 in „Greif“ umbenannt.
Nachsatz: Den 60. Jahrestags seiner Indienststellung feiern heute die Freunde des Schiffs in Greifswald im Dom St. Nikolai mit einem Gedenkgottesdienst. Am 2. August, ab 14.00 Uhr, ist am Hafenamt Greifswald-Wiek ein großes Pierfest vorgesehen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 31
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Bild 213 - 01.08.2011 - Seenotkreuzer vor Schulau

Offenbar zu einer Gästefahrt unterwegs wurde kürzlich der Seenotkreuzer „Vormann Jantzen“ mit Tochterboot „Butsche“ vor Schulau gesichtet.
Der zur 23-Meter-Klasse gehörende Kreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) wurde 1990 auf der Schweers-Werft in Berne-Bardenfleth gebaut.
Seit 2003 hat das Schiff sein Einsatzgebiet in der Ostsee. Dort dient es als Reservekreuzer wenn andere Schiffe zur Inspektion in die Werft müssen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 32
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Bild 214 - 02.08.2011 - Queen Mary 2 - Heimathafen Hamburg?

Diese Frage drängt sich nun wirklich auf, wenn man bedenkt, dass der Luxusliner am 13. August die Elbmetropole zum 20. Mal(seit Juli 2004) anlaufen wird.
Hintergrund sind die überwältigenden Hamburg-Empfänge für das Cunard-Flaggschiff.
Nicht nur die vielen Sehleute, die jedes mal das Elbufer säumen, auch die weiter zunehmenden Buchungen deutscher Gäste hat die britische Traditionsreederei dazu bewogen für das nächste Jahr für einen weiteren Höhepunkt zu sorgen. Am Sonntag, den 15. Juli 2012 werden mit der „Queen Mary 2“ und der „Queen Elizabeth“ gleich zwei Schiffe, der inzwischen zum amerikanischen Carnival-Konzern gehörenden Reederei, in Hamburg festmachen. Gemeinsam mit der Hamburger Tourismus GmbH, dem Hamburg Marketing, dem Hamburg Cruise Center und zahlreichen Hamburger Hotels und Unternehmen plant Cunard ein attraktives Rahmenprogramm, zu dessen Höhepunkt das gemeinsame Auslaufen der beiden Schiffe gehört.
Das Foto zeigt „QM2“ im August letzten Jahres an ihrem Liegeplatz am Grasbrook.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 33
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Bild 215 - 03.08.2011 - Dampfschiffs-Modellbau im Möller-Technicon

Gleich fünf Mitglieder des Schiffsmodellbau-Club e. V. Uetersen präsentieren am kommenden Sonnabend, den 06. August von 14.00 bis 18.00 Uhr im „Möller-Technicon Wedel“ am Rosengarten 10 den Bau und Betrieb ihrer Modelldampfmaschinen und dampfbetrieben Modellschiffe. Unter ihnen auch der Wedeler Urban Dümmong, der sein schönes Modell des Eisbrechers „Stettin“ einschließlich der dampfbetriebenen Maschine den Besuchern vorführt. Das Foto zeigt den Eisbrecher in Aktion anlässlich „80 Jahre Tonnenhafen-Wedel“ im September 2008. Das Modell ist im Maßstab 1:36 gebaut, mit einer Länge von 136, einer Breite von 33, einem Tiefgang von 11 cm, bei eimem Gewicht von 20 kg.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 34
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Bild 216 - 04.08.2011 - Ende eines schönen Schleppers

Museumsschlepper „Goliath“ gibt es nicht mehr – der Bergungsmotorschlepper wurde verschrottetet.
Gebaut in Bremerhaven und im Jahre 1941 an die Bugsier- Reederei in Hamburg ausgeliefert, war er bis in die 1990er Jahre im aktiven Dienst.
Seit 1994 wurde die „Goliath“ vom der „Schiffahrts-Compagnie Bremerhaven e. V.“ betreut und war Teil einer kleinen Flotte von Museumsschiffen, zu der auch der Dampfeisbrecher „Wal“ und die Barkasse „Quarantäne“ gehören. Das Schiff war jedes Jahr auf der Weser unterwegs, wurde als Zubringer zum Leuchtturm „Roter Sand“ eingesetzt, wurde aber auch als regelmäßiger Gast beim Hamburger Hafengeburtstag und dem Flensburger DAMPF RUNDUM gesehen.
Das gut gepflegte und zuverlässige Motorschiff hatte auch dieses Jahr Hamburg und Flensburg auf dem Törnplan, als im Frühjahr ein Wassereinbruch eine Bodeninspektion an Land notwendig machte. Das Ergebnis war erschütternd – Der gesamte Boden hätte für rund 500 000.- EUR erneuert werden müssen – ein Kostenaufwand der die Möglichkeiten des Vereins deutlich überschritt. Da sich offenbar auch kein potenter Geldgeber fand, entschloss man sich zum Abbruch. Der Verlust dieses schönen Schleppers, lässt auch bei den Schiffsfreunden der Unterelbe, wo das Schiff immer wieder Flagge gezeigte, Wehmut aufkommen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 217 - 05.08.2011 - Wer badet denn da in der Alster?

Seit Dienstag dieser Woche belebt die, sonst eher nüchtern wirkende, Hamburger Binnenalster eine schöne Badende im American-Look der Fünfziger Jahre. Idee und Umsetzung dieses originelles Kunstobjektes stammen von dem Dresdner Figurenbauer Peter Ardelt. Teile der Hamburger Politiker und Medien meinten darin eine „Entweihung“ ihres Binnengewässers zu erkennen und glaubten zu dem eine Werbekampagne einer britischen Kosmetikmarke auszumachen, die, obwohl namentlich bisher nirgendwo genannt, das Projekt finanziert hat.
Viele Hamburger, viele Besucher und der Fotograf sind da gänzlich anderer Meinung. Inzwischen ist die „Badende“ ein touristischer Anziehungspunkt, der viele neugierige Besucher an die Ufer und auf dem Wasser anlockt.
Leider ist die zusätzliche Attraktion im Zentrum Hamburgs nur auf 10 Tage begrenzt.
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Bild 218 - 06.08.2011 - Queen Mary 2 - For ever

Gestern, kurz nach 20.00 Uhr, wieder hatten sich viele Menschen eingefunden, wurde „Queen Mary 2“ am Willkomm Höft verabschiedet.
Es war ihr 19. Anlauf in Hamburg. Nächsten Sonnabend, 13. August, kommt Sie noch einmal, ihr zwanzigster Besuch an der Elbe. Fortsetzung dieses maritimen Märchens im nächsten Jahr.
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Bild 219 - 07.08.2011 - Sandaufspülung am Schulauer Strand

Seit einiger Zeit kann man am Schulauer Strand, zwischen Fährhaus und Graf Luckner Haus, an schönen Tagen ein reges Strandleben beobachten.
Begünstigt wurde dies durch die Sandaufspülung im September 2009, als der belgische Saugbagger (Hooperbagger) „Reynaert“ durch seine Schwimm- und Landspülleitungen ein Sand-Wasser-Gemisch auf das Ufer presste.
28 000 Kubikmeter feinsten Sand, den der Bagger zuvor in der Nähe der Insel Pagensand aufgenommen hatte, sorgten für eine stattliche Verbreiterung des Schulauer Ufersaums.
Der Saugbagger wird attestiert von dem englischen Arbeitsschiff „Cybi Island“, das die Spülleitungen verlegt. Der Lotsenschoner „No 5 Elbe“ hat vor Schulau gewendet und ist nun mit seinen Gästen wieder auf dem Weg nach Hamburg.
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Bild 220 - 08.08.2011 - Zweitwohnung für Superreiche

Im eigenen Wohnzimmer um die Welt: Mit dem am Sonnabend in Hamburg eingelaufenen Luxusschiff „The World“ ist das möglich. Die 165 noblen Eigentumswohnung gehören nicht einer Reederei, sondern wohlhabenden Menschen die zwischen 825 000 und 8 Millionen Dollar für der Erwerb der Apartments aufgebracht haben. Hinzu kommt jährlich ein sechsstelliger Betrag für Unterhaltskosten und Verpflegungspauschale. Die Eigner wählen die Ziele selbst aus, so dass sie von den eigenen vier Wänden heute die Skyline von New York genießen können oder morgen mit dem Blick auf den Zuckerhut von Rio aufwachen.
Wenn die Besitzer nicht an Bord sind, werden einige vermietet, für 1000 Dollar pro Nacht aufwärts.
Am Dienstag, den 9.August, um 18.00 Uhr wirft „The World“ die Leinen wieder los und steuert Oman und danach die Seychellen an.
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Bild 221 - 09.08.2011 - Spaß beim Festmacherbootrennen

Mit sichtlichem Vergnügen durchpflügt der Mann an der Pinne des Festmacherboots „Friedrich“, mit seiner nicht minder begeisterten Begleiterin, die kappelige See vor den St. Pauli Landungsbrücken. Auch die Wasserschutzpolizei (WS 25) hat fasziniert zum Fotoapparat gegriffen, um das Festmacherbootrennen, das immer am Sonntagmittag am Hamburger Hafengeburtstag ausgetragen wird, festzuhalten.
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Bild 222 - 10.08.2010 - Sommer in Wedel

Hat sich der Sommer für dieses Jahr schon verabschiedet?
Das gut belegte Strandbad, wie hier auf dem Foto aus dem letzten Jahr zeigt, dass in Wedel auch die Sonne scheinen kann.
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Bild 223 - 11.08.2011 - Abschied von "c.Columbus"

Vor einigen Tagen wurde „c. Columbus“ ein letztes Mal am Willkomm Höft verabschiedet. Das auf der Werft Aker MTW in Wismar 1997 entstandene Dreisterne-Plus-Schiff hat unter der Regie von Hapag-Llody wegen seiner erschwinglichen Preise, seiner familienfreundlichen und unkomplizierten Urlaubsatmosphäre einen guten Ruf erworben. Nun wurde der Kreuzfahrer als Ersatz für die „Vistamar“ als neues Flaggschiff von der plantours in Bremen übernommen. Nach technischer Überholung und Erneuerung der Schiffsklasse(Schiffs-TÜV) soll das Schiff am 07.05.2012, im Rahmen des Hamburger Hafengeburtstags auf den traditionsreichen Namen „Hamburg“ getauft werden. Über den künftigen Verbleib der von plantours seit 22 Jahren vermarkteten „Vistamar“ ist noch nicht entschieden.
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Bild 224 - 12.08.2011 - Herbst in Schulau?

Viele der vergangenen Tage erlebte man am Schulauer Ufer kühl, regnerisch und windig. Spaziergänger auf den Elbhöhenweg hatte berreits die festere Regenbekleidung aus dem Schrank holen müssen, um den herbstlichen Boten widerstehen zu können. Nach dem bisher enttäuschenden Sommer, bleibt nur die Hoffnung, dass er sich in den wenigen, verbleibenden Wochen noch einmal durchsetzen wird.
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Bild 225 - 13.08.2011 - Hamburg Summer Classic`s

Heute und morgen wird die 19. Holzboot-Regatta durch den Hamburger Segel-Club e. V.(HSC) auf der Außenalster ausgetragen.
Zugelassen sind nur Holzschiffe, die älter als 25 Jahre sind und in handwerklicher Bootsbauertradition gebaut wurden. Mit den seit 1993 veranstalteten „Hamburg Summer Classic`s“ möchte der Verein an vergangene Zeiten erinnern und einen Beitrag zu Erhaltung dieser erlesenen segelnden Schönheiten leisten.
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Bild 226 - 14.08.2011 - SWATH-Zollschiff "Borkum"

Das SWATH-Zollschiff „Borkum“, hier querab von Oevelgönne, ist auf dem Wege zurück zu seinem Basishafen Cuxhaven. Vom Bundesministerium für Finanzen in Auftrag gegeben, lief das Doppelrumpfschiff mit einer Länge von 48 - und einer Breite von 18 Metern im Jahre 2009 auf den Nordseewerken Emden von Stapel.
SWATH-Schiffe (Small Waterplane Area Twin Hull) besitzen aufgrund ihrer speziellen Doppelrumpfbauweise hervorragende Seeeigenschaften.
Zusammen mit ihrem Schwesterschiff „Helgoland“ versieht die „Borkum“ ihren Dienst in der Deutschen Bucht.Mehr unter www.elbmarschenhaus.de
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Bild 227 - 15.08.2011 - Naturerlebnisse in den Elbmarschen

Seit vier Jahren bietet das in Stade beheimatete Flachbodenschiff „Tidenkieker“ auch Fahrten in die Naturschutzgebiete Schleswig-Holsteins an. Ausgangspunkt für diese Touren ist der Hafen von Haseldorf. Von dort geht es durch das unberührte Naturschutzgebiet der Haseldorfer Binnenelbe bis in den Mündungsbereich der Pinnau. Weiter zur unbewohnten Elbinsel Pagensand, wo sich unter naturkundlicher Führung ein Landgang anschließt. Hier erfährt man u.a., dass in früheren Jahren in der Sommersaison Kühe auf die Insel gebracht wurden, um dort zu weiden. Wegen des nicht unerheblichen Transportaufwandes und den Schwierigkeiten beim Einfangen der Rindviecher hat man diese Art der Inselnutzung wieder eingestellt. Nach einem Fußmarschen durch unbelassene Wildnis werden die Teilnehmer dieser Tour von dem bereits auf der anderen Seite der Insel wartenden „Tidenkieker“, wie hier auf dem Foto ersichtlich, wieder an Bord genommen. Mehr unter www.elbmarschenhaus.de
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Bild 228 - 16.08.2011 - Holland America Line: Kurs Hamburg

Im Jahre 1988 im finnischen Turku von Stapel gelaufen, zeitweise unter der Regie der Cunard-Line weltweit unterwegs, fährt die „Prinsendam“ mit ihrem mitternachtsblauen Rumpf seit 2002 für die, in Rotterdam ansässige, traditionsreiche Holland America Line (HAL). Das gern als „elegante Forschungsreisende“ benannte 204 Meter lange und für 835 Passagiere ausgelegte Schiff, hat sich auf ausgedehnte Rundreisen in entlegene Gebiete spezialisiert.
Das schließt nicht aus, dass das Schiff das eher nahegelegene Hamburg in diesem Jahr gleich drei Mal anläuft. Heute, gegen 16.00 Uhr soll sie am Cruise-Center-Hamburg (Grasbrook) festmachen. Um Mitternacht geht es dann wieder elbabwärts.
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Bild 229 - 17.08.2011 - 100 Jahre - "Eye of the Wind"

Dieser schöne Windjammer lief 1911 bei der Lühring Werft in Brake an der Weser unter dem Namen „Friedrich“ von Stapel. Nach wechselvoller Geschichte segelt die Brigantine heute unter dänischem Flaggentuch und vermittelt vor allem Manager und Führungskräften durch gemeinsames Arbeiten mit ihrer Muskelkraft ihre Team- und Führungsfähigkeiten zu vertiefen.
Sie zeigt sich gern bei Sail-Veranstaltungen wie zur 200-Jahr-Gedenken an die Legendäre „BOUNTY“ bei der Insel Pitcairn oder anlässlich 500 Jahre Columbus`92 in New York.
Mit ihrem formschönen Schiffskörper und der eleganten Takelage mit dem braunen Tuch ist die Brigantine ein echter Hingucker, mit 100 Jahren immer noch eine fesche Lady. Auf dem Foto zeigt sie sich beim diesjährigen Hamburger Hafengeburtstag am Seemannshöft von Finkenwerder.
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Bild 230 - 18.08.2011 - Container in Schulauer Abendsonne

Die „MSC Roma“ fährt unter Charter einer der größten Container- und Kreuzfahrtreedereien, der Mediterranean Shipping Company(MSC) mit Sitz im schweizerischen Genf. Das 337 Meterlange und mit 107 849 BRZ vermessene Schiff lief im Jahre 2006 in Südkorea vom Stapel und gehört der Hamburger Reederei Claus-Peter Offen.
Von der schönsten Aussichtsplattform der Stadt Wedel, dem Elbhöhenweg zwischen Schulauer Fährhaus und Kraftwerk tun sich, besonders im Abendlicht, immer wieder herrliche Ausblicke auf die vorbeiziehende Großschifffahrt auf.
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Bild 231 - 19.08.2011 - "Costa Magica" weiter auf Nordkurs

In dieser Sommersaison hat das in Genua ansässige Kreuzfahrtunternehmen Costa Hamburg als Basishafen für ihre Fahrten mit der „Costa Magica“ in die Metropolen des Nordens ausgewählt. Zwischen den Monaten Mai bis September wird das Schiff 11 mal Hamburg anlaufen. Heute wird das Schiff mit dem azurblauen „C“ im postgelben Schornstein gegen 10.00 Uhr am Cruise Center am Grasbrook festmachen und in der Frühe des nächsten Tages (2.00 Uhr) zu einer weiteren Reise in den Norden aufbrechen.
Am 29. August und 8.September stehen weitere Abfahrten von Hamburg an, um dann sich den wärmeren Gefilden des Mittelmeeres zu zuwenden.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 232 - 20.08.2011 - Hapag-Elektromotorschiff "Patria"

Welthistorische Bedeutung erlangte dieses schöne Hapag-Passagierschiff im Mai 1945, als die „Patria“ in Flensburg lag und der deutschen Reichsregierung unter Großadmiral Dönitz als Regierungssitz diente.
Vom Stapel gelaufen war das dieselelektrisch angetriebene Schiff im Jahre 1938 auf der Deutschen Werft in Finkenwerder und sorgte alsbald für Aufregung als sie bei Blohm+Voss zur Abnahmebesichtigung eingedockt war und mit dem leckgeschlagenen Dock zu kentern drohte. Trotz einer Krängung von 38 Grad konnte damals durch Gegenfluten in trockenliegende Tanks Dock und Schiff stabilisiert und so ein Totalverlust vermieden werden.
Nach dem Krieg beschlagnahmten die Briten das Schiff, um es als Truppentransporter einzusetzen und anschließend an die Sowjet-Union zu übergeben. Als „Aniva“ bediente die „Patria“ im Schwarzen Meer die Linie Odessa-Batum bis der Veteran der See 1985 von Black Sea Shipping Co, Odessa nach Pakistan zum Abwracken verkauft wurde.
///Foto: Sammlung W. Reich und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 233 - 21.08.2011 - Zuckerfabrik Schulau

Im Jahre 2005 wurde der Platz vor der Senioren-Residenz-Graf-Luckner-Haus an der Elbe neu gestaltet. Diese Fläche,ist das Fundament, des dort bis in die Sechziger Jahre befindlichen Zuckerfabrikspeichers. Von dem Fundament, das bis dahin auch im unteren Teil begehbar war, wurden die maroden Teile an der Wasserseite abgerissen und die Fläche neu strukturiert.
Seit dem bietet der Markusplatz, wie er liebevoll von den Bewohner des Hauses genannt wird, willkommene Möglichkeit dem Geschehen auf der Elbe in einem der Strandkörbe oder den Gartenhäusern ganz nahe zu sein.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 234 - 22.08.2011 - Theaterschiff auf Reisen

Das Hamburger Theaterschiff „Das Schiff“ hat üblicherweise seinen Liegeplatz am Nikoleifleet an der Holzbrücke. Der 1975 von Eberhardt Möbius gegründete „Thespiskahn“ für theaterliche Kleinkunst vom Feinsten und Comedy vom Gewagtesten, ist als das einzige hochseetüchtige Theaterschiff Europas auch häufig auf Reisen unterwegs. Diese führten und führen zur Kieler Woche, nach Helgoland, nach Bremerhaven und in viele Häfen im norddeutschen Raum.
Wie hier auf dem Foto, als „Das Schiff“ auf einer solchen Reise im Mai 2005 am Schulauer Anleger vorbei fuhr.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 235 - 23.08.2011 - Untergang der "President"

Gut 70 Jahre vor der „Titanic“(April 1912), im März des Jahres 1841, ereignete sich ein ähnliches Schiffsunglück im Nordatlantik. Das britisch-amerikanische Dampfschiff „President“ war mit 28 Passagieren und 81 Besatzungsmitgliedern an Bord auf dem Weg von New York nach Liverpool.
Aufgrund der vielen Ladung und der zusätzlichen, für die Dampfmaschine benötigten Kohle,lag die „President“ bei ihrer Abfahrt tief im Wasser. Das Schiff geriet alsbald in ein Eisfeld und einen schweren Sturm. Was nachher geschah, weiß niemand. Weder Leichen noch Trümmer wurden gefunden. Die „President“ verschwand spurlos in der Weite der See.
Dieses tragische Ereignis beschäftigte damals die Phantasie vieler Menschen und der Maler Andreas Achenbach (1815 – 1910) setzte seine Vorstellung von dem dramatischen Untergang in diesem hier im Ausschnitt wiedergegebenen Gemälde um. Den besonderen Schauer, das dieses großformatige Bild auf den Betrachter ausübt, kann man im Altonaer Museum erleben.
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Bild 236 - 24.08.2011 - Seenotkreuzer "Nis Randers"

Der Seenotkreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) „Nis Randers“ war am Juli im Rahmen der „Dampf Rundum“ zu einem Besuch nach Flensburg gekommen.
Gebaut wurde das zur 23-Meter-Klasse gehörende Schiff 1990 bei der Schweers-Werft in Bardenfeld und ist seitdem stationiert im Fischereihafen von Maasholm.
Benannt ist ist die „Nis Randers“ nach der literarischen Figur aus dem gleichnamigen Gedicht (...“Da hängt noch ein Mann im Mast – Wir müssen ihn holen“...)von Otto Ernst (1862 - 1926), dem Urtyp des deutschen Seenotretters.
Das Tochterboot „Onkel Willi“, erhielt seinen Namen nach dem langjährigen Vormann der Station Maasholm, Willi Wald.
Die Buchstaben S A R am Bug des Schiffes stehen für Search and Rescue (deutsch: Suche und Rettung). Hiermit werden international im staatlichen Auftrag tätige Such-und Rettungsdienste in der Luft- und Seefahrt bezeichnet.
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Bild 237 - 25.08.2011 - Lotsenversetzboot in der Kieler Förde

Das Lotsenversetzboot „Pilot7 Schilksee“ hat üblicherweise seinen Aufgabenbereich im Kieler Hafen. Das ganz aus Aluminium im Jahre 1982 gefertigte Schiff bringt es bei einer Länge von 16.2 Metern auf eine Geschwindigkeit von 16 Knoten (knapp 30 km/h). Bei der Gruppe Menschen auf dem Vorschiff handelt es sich nicht etwa um Lotsen auf dem Weg zu ihrem nächsten Einsatz, sondern um Gäste, die im Rahmen der Kieler Woche mal Fördeluft schnuppern möchten.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 238 - 26.08.2011 - Schönheit aus Norwegen

Dieses schöne Fahrgastschiff am Hafenrand von Flensburg lässt das Herz eines jeden Liebhabers alter Schiffe höher schlagen. Gebaut wurde die „Sandnes“ 1950 auf der Nylands Verksted Werft in Oslo. Bis zum Jahre 1974 bediente sie an der norwegischen Küste die sogenannte „Nachtlinie“. Das Schiff verband die Häfen Stavanger und Bergen, und da es jeweils am Abend startete konnten die Passagiere ihr Ziel schlafender Weise erreichen.
Danach übernahm ein Museumsverein aus dem norwegischen Kristiansand das Schiff und hält es bis in unsere Tage in Fahrt.
Im vergangenen Juli besuchte das Schiff die „Dampf Rundum“ in Flensburg und gab dem interessierten Schiffsfreund Gelegenheit auch sein, mit viel Mahagoni und Messing, ausgestattetes Innere zu bewundern.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 239 - 27.08.2011 - Dreimast-Toppsegel-Schoner

Im Jahre 1951 wurde die „Activ“ als eines der letzten großen Schiffe in Europa nach traditionellem Riss aus massiver Eiche auf der dänischen Werft J. Ring Andersen in Svendborg gebaut. Danach war das Schiff viele Jahre als Frachtsegler zwischen Dänemark und Grönland eingesetzt. Durch die robuste Konstruktion und Eisschutz war die „Actic“ für diese Fahrten in arktischen Gewässern besonders gerüstet.
Der Hamburger Architekt Volkwin Marg nahm sich dieses schönen Schiffes 1977 an und ließ es zum Schoner mit 3 Masten und 3 Toppsegeln (Dreimast-Bramsegelschoner) umbauen. Registriert in Großbritannien mit Heimathafen London lag das Schiff anfangs im Museumshafen Oevelgönne, um dann nach Flensburg als Basishafen umzuziehen.
Die beeindruckenden Segeleigenschaften überzeugten kürzlich das Fernsehen die „Actic“, nach geringfügigen Umbauten, als Walfänger bei der Neuverfilmung von „Mobby Dick“ einzusetzen.
Als regelmäßiger Teilnehmer der Flensburger Rumregatta liegt hier der Schoner Vollzeug hart am Wind.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 240 - 28.08.2011 - Fischereihafen Schulau

In der Zeit vom Ersten Weltkrieg bis in die späten 60er Jahre verfügte Schulau über eine ansehnliche Fischereiflotte. Besonders durch die Zuwanderung vieler Finkenwerder Fischer, die dem Aufbau der Deutschen Werft in Finkenwerder weichen mussten, ließ die Flotte auf 15 Kutter, die das Zeichen „SS“ für „Schleswig-Holstein- Schulau“ am Bug trugen, anwachsen.
Aber auch der hier abgebildete Dampflogger „Bernd“ des Schulauer Kapitäns Bernhard Tapken gehörte nach dem Zweiten Weltkrieg dazu. In der Nachkriegszeit, als die Nahrungsbeschaffung wieder Vorrang erhielt, kehrte das Schiff zurück in die Fischerei, die zuletzt von Schulau betrieben wurde.
Später ist der Logger wieder als Küstenfrachter eingesetzt worden, und transportierte bis in die 1990er Jahre unter dem Namen “Yvonne“ mit einer maximalen Geschwindigkeit von acht Knoten Fracht in deutschen Küstengewässern.
///Foto Sammlung A. Schröder, Seelotse und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 241 - 29.08.2011 - Museumswerft Flensburg

Flensburg verfügt nicht nur über einen stattlichen Museumshafen, von dem nach Himmelfahrt die Rum-Regatta ihren Ausgang nimmt, auch eine angrenzende Museumswerft für den Bau und Instandsetzung historischer Wasserfahrzeuge gehört dazu.
Die Werft betreibt einen Ausstellungs- und Werkplatz für traditionelle Tätigkeiten der maritimen Arbeitswelt und für historische Segelschiffe. Es werden Segel- und Arbeitsboote der nordeuropäischen Reviere restauriert und nachgebaut.
Die Öffnung der Werft für Besucher erhöht die Attraktion der dortigen Hafenregion und soll so zu einem sanften, regionalen Tourismus beitragen.
Das Foto zeigt den Neubau eines kurz vor seiner Fertigstellung stehenden
Wikingerschiffes.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 242 - 30.08.2011 - Farbe auf der Unterelbe

Dieses Farbenspiel zwischen blau und rot hat den Fotografen auf der Fahrt mit der Autofähre von Glückstadt nach Wischhafen dazu verführt, das Überholmanöver von Container und Tankschiff festzuhalten. Der Container „MOL Creation“ unter der Flagge der Bahamas mit seinen 86 892 Gross Tons schiebt sich an dem Chemietanker „Ametysth“, mit 1 716 Gross Tons, in Zypern registriert, langsam vorbei.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 243 - 31.08.2011 - Maritime Schönheit im Wartestand

Der Hochseebergungsschlepper „Oceanic“, der Bugsier-Reederei wurde 1969 bei der F. Schichau GmbH in Bremerhaven gebaut und gehörte damals zu den stärksten Schleppern der Welt.
Nach längeren Einsätzen in südafrikanischen Gewässern, in der Nähe der Tankerrouten um das Kap der guten Hoffnung, wurde die „Oceanic“ 1996 als Notschlepper zur Verstärkung der deutschen Schleppkapazität in der Nordsee eingesetzt. Das 87 Meter lange Schiff befand sich in ständiger Rufbereitschaft auf Seeposition vor der Insel Norderney und konnte auch bei schwerster See Havaristen zu Hilfe kommen.
Am 1. Januar 2011 übernahm als Nachfolgeschiff, der auf der Peene-Werft in Wolgast gebaute 78 Meter lange Hochseeschlepper „Nordic“ die Aufgaben ihrer Vorgängerin. Seitdem liegt die „Oceanic“ im Neuen Hafen von Bremerhaven und erfreut die vorbeifahrenden Hafenrundfahrtgäste mit ihrer bestechend schönen Linienführung und wartet auf einen Käufer. Vielleicht findest sich ein potenter Liebhaber, der den Schlepper, wie in vergleichbaren Fällen, mit dem nötigen Geld in eine Privatyacht umbaut und somit dieses maritime Kulturgut vor dem Strand einer indischen Abwrackwerft bewahrt.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 244 - 01.09.2011 - Alter Leuchtturm Cuxhaven

Über dem Eingang des Alten Leuchtturms in Cuxhaven steht eine lateinische Inschrift, die lautet:

"Den Seefahrern zum Zeichen,
sich selbst zum Denkmal,
hat der Hamburgische Staat
diesen Turm 1803 errichtet“
Dazu sei erwähnt, dass Cuxhaven bis zum Jahre 1937 zu Hamburg gehörte.
Fast 200 Jahre hat der in Backstein erbaute, 23 Meter hohe Turm, wie es in alten Urkunden heißt „ zum Nutzen der Schiffahrt in dunklen Nächten mit seiner Laterne den Seeleute den Weg gewiesen.“
Im Mai 2001 wurde einer der ältesten Leuchttürme in Deutschland außer Betrieb genommen.
Die Versteigerung des Leuchtfeuers im Internet bei „ebay“ für 80.000 Euro im Jahre 2005 konnte abgewendet werden.
Ein Bremer Unternehmer kaufte den Turm und ließ ihn grundlegend sanieren.

Im Hintergrund ist an der Seebäderbrücke das dänische RoRo-Schiff „Ark Forwarder“ erkennbar.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 63
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Bild 245 - 02.09.2011 - Museums-Feuerschiff Deutsche Bucht

Das Feuerschiff „Amrumbank“ wurde im Jahr 1915 von der Meyerwerft in Papenburg im Auftrag des Preußischen Ministeriums für öffentliche Arbeiten gebaut. Während seiner 65-jährigen Dienstzeit lag das Schiff an unterschiedlichen Orten vor Anker bis es 1969 auf seine letzte Position in der Deutschen Bucht verlegt wurde. Daher trägt es heute an der Bordwand die Bezeichnung dieser letzten Liegeposition.
1983 wurde das Schiff außer Dienst gestellt und durch die Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nordwest an den Verein Museums-Feuerschiff „Amrumbank/Deutsche Bucht e.V.“ übergeben und zu einem Museumsschiff umgerüstet, das heute im Emder Ratsdelft besichtigt werden kann.
Das schöne Foto von dem Feuerschiff hat der Wedeler Peter Witte von einer Radtour durch Ostfriesland mitgebracht, die er zusammen mit seiner Frau im August unternommen hatte.

///Foto Peter Witte und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 64
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Bild 246 - 03.09.2011 - Schweriner Holzboot-Regatta

An diesem Wochenende (03.- 04.09.2011) findet die 17. Traditionelle Holzbootregatta auf dem Schweriner Innensee statt.
Vor der klassischen Kulisse des Schweriner Schlosses werden dann wieder segelnde Holzschiffe ihre Regattabahnen ziehen. Voraussetzung ist, dass die Schiffe älter als 30 Jahre sind und in handwerklicher Bootsbauertradition (Spanten und geplankt) gefertigt wurden. Auch Nachbauten solcher Schiffe (Repliken) sind zugelassen.
Wegen der sehr unterschiedlichen Schnelligkeit dieser klassischen Boote wird im „Känguru-System“ gesegelt. Hierbei startet zuerst der langsamste Teilnehmer, danach die Schnelleren in den jeweils ermittelten Abständen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 247 - 04.09.2011 - 50 Jahre Cap San Diego

Am 04.September 1961, also vor 50 Jahren, lief der Hamburg-Süd-Frachter auf der Deutschen Werft in Finkenwerder von Stapel.
Aus diesem Anlass wird heute auf dem Museumsfrachter an der Hamburger Überseebrücke von 10.00 bis 18.00 Uhr kräftig gefeiert. Der Eintritt ist an diesem Sonntag auf dem „weißen Schwan des Südatlantiks“ frei. Neben dem Auftritt der seit 55 Jahren bestehenden „Old Merry Tale Jazzband“, sind Vorführungen der Technik in der Maschine, auf der Brücke und an Deck vorgesehen. Eine Sonderausstellung „Betrachtungen und Begegnungen – Hamburg“ der Künstlerin Dietlind Horstmann-Köpper sowie eine Präsentation der Hamburg-Süd über „Frachtschiffreisen für Passagiere“ und die Aktivitäten der Reederei im Bereich der Nachwuchsförderung sind weitere Veranstaltungsschwerpunkte.
Auf dem Pooldeck wartet das „Hamburger Gastmahl“ mit kulinarischen Köstlichkeiten auf hungrigen Schiffsfreund.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 248 - 05.09.2011 - Seehundbank in Bremerhaven

In Sichtweite der längsten Kaianlage für Containerumschlag in Bremerhaven nehmen hunderte von Seehunden bei Niedrigwasser auf den Sandbänken ein Sonnenbad. An die vorbeifahrenden Hafenrundfahrtschiffen haben sich die Meeressäuger längst gewöhnt.
Eine Zählung im August dieses Jahres hat im Wattenmeer zwischen Borkum und Cuxhaven den beachtlichen Bestand von 7416 Seehunden ergeben.
Das war nicht immer so. Im Jahr des großen Seehundsterbens, 1988, war die Population in diesem Bereich auf 1500 Tiere gesunken.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 249 - 06.09.2011 - Neues Motorrettungsboot für DLRG

Die Ortsgruppe Stade der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) hat in diesen Tagen ein neues Motorrettungsboot auf den Namen „Kiek ut“ getauft.
Das 400 000 Euro teure Schiff wird im Bereich der Elbe um Stade herum eingesetzt. Seinen Liegeplatz hat das Boot mit einer Länge von 10 Metern, einer Breite von 3,10 Metern und einer Wasserverdrängung von 8,5 Tonnen an der Innenkante des Anlegers Stadersand. Aufgrund seiner größeren Auslegung ist das Rettungsboot bestens geeignet einen bedeutenden Beitrag für die Sicherheit der Sport- und Berufsschifffahrt auf der Elbe zu leisten.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 250 - 07.09.2011 - Alter Elbtunnel - 100 Jahre

Heute vor 100 Jahren wurde der Alte Elbtunnel im Hamburger Hafen durch Kaiser Wilhelm II. feierlich eröffnet. Er galt damals als technische Sensation, wurde in Jahre 2003 unter Denkmalschutz gestellt und ist heute offiziell ein „Wahrzeichen deutscher Ingenieurbaukunst“.
Er verbindet mit seinen 426,5 Metern St. Pauli mit Steinwerder.
Jedes Jahr nutzen fast 800 000 Fußgänger, über 100 000 Fahrradfahrer und mehr als 300 000 Autos den Alten Elbtunnel.
Lange gehört er zum Wahrzeichen der Stadt und kaum ein Besucher lässt es sich nehmen mit den rumpelnden Aufzügen in die Tiefe zu fahren, um, begleitet von den keramischen Tierdarstellungen durch die gut beleuchtete Tunnelröhre zu schreiten, um am Ende wiederum mit dem Fahrstuhl ans Licht des anderen Elbufers, in Steinwerder , gefördert zu werden.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 251 - 08.09.2011 - Neues von Fähre "Dat Ole Land II"

Schmuck schaut sie ja aus, die neue Lühe-Schulau-Fähre.
Am letzten Montag wurde auf der Bolle-Werft in Derben, in der Nähe Magdeburgs, in einem über 8-stündigen Einsatz von 4 einzelnen Schwerlasthängern das Schiff aus der Montagehalle geschleppt und, wie das Foto zeigt, auf der Slipanlage abgesenkt.
Nun kann mit dem zügigen Innenausbau begonnen werden.
Am Ende des Monats, am 29.September, wird das Schiff in einem Querstapellauf, unter Beteiligung der Eigner zu Wasser gelassen.
Wenn der Terminplan eingehalten werden kann, wird das neue Fährschiff in der zweiten Hälfte des Dezembers auf der Unterelbe, in ihrem künftigen Einsatzgebiet, zusehen sein.
///Foto: Lühe-Schulau-Fähre GmbH - Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 252 - 09.09.2011 - Marinemaler Jochen Sachse

Der wohl bekannteste Marinemaler Deutschlands, Jochen Sachse aus Reinbek bei Hamburg, präsentierte auf dem Museumsfrachter „Cap San Diego“ sein neustes Werk. Anlass war das fünfzigjährige Jubiläum des Schiffes, das bei freiem Eintritt am letzten Sonntag bei lebhaftem Publikumszuspruch gefeiert wurde. Das Bild zeigt den „weißen Schwan des Südatlantiks“ in der dem Künstler typischen Malweise vor südamerikanischer Kulisse.
Sachses Schiffsbilder schmücken inzwischen viele Reedereikontore. Sie zeichnen sich durch technisch präzise Darstellung aus, was nicht nur in Schifffahrtskreisen sehr geschätzt wird.
Als leitender Ingenieur einer Hamburger Firma für Verstellpropeller fand Jochen Sachse schon in früher Jugend zur Malerei und entwickelte seine international beachtete Fertigkeiten als Autodidakt zur großen Perfektion.
Das Original sucht noch einen Käufer. Wer sich mit einem qualitätsvollen Kunstdruck begnügen will, kann diesen preiswert auf dem Museumsschiff erwerben.
Das Foto zeigt den Künstler mit seinem Werk und der Mitinitiatorin der Idee, Frau Ingrid J. Willms.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 253 - 10.09.2011 - St.Petri Kirche in der Grimmershörner Bucht

Die St. Petri Kirche in der Grimmershörner Bucht in Cuxhaven wurde 1911 als evangelische Marine-Garnisionskirche erbaut. Das wehrhaft wirkende Kirchengebäude, im baltischen Gotikstil, wurde seinerzeit durch Kaiser Wilhelm II. beeinflusst. Nach dem 2. Weltkrieg übernahm man sie als Gemeindekirche und trägt seit 1950 den Namen „St. Petri“. In wenigen Schritten erreicht man von dort den Deich und die Grimmershörner Bucht, wo einige Strandpavillons mit ihren roten Dächern zu dem nüchternen Kirchturm einen farblichen Kontrapunkt bilden.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 254 - 11.09.2011 - Tag des offenen Denkmals

Die Maritime Circle Line lädt heute im Rahmen des „Tages des offenen Denkmals“ zu Fahrten mit ihren Barkassen zu den Harburger Denkmälern von 12.00 bis 18.00 Uhr ein. Jeweils zur vollen Stunde starten die reizvollen Barkassenfahrten an den St. Pauli Landungsbrücken (Brücke 10) zur Harburger Schlossinsel (Kanalplatz).
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de



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Bild 255 - 12.09.2011 - Schulauer Anleger

Der Schulauer Anleger erfreut sich zunehmender Beliebtheit und hat sich schnell zu einem richtigen Publikumsmagneten entwickelt.Daran ändert auch nicht der etwas irritierende Hinweis, des in bräunlichen Farben gehaltenen Schriftzug, man befände sich auf dem Wedeler Anleger.
Eine lange Sitzbank, durch ein Überdach weitgehend wettergeschützt, lädt den Spaziergänger zum Verweilen ein.
Von hier kann er hautnah, den meist regen Schiffsverkehr, der Weltschifffahrtsstraße Elbe an sich vorüberziehen und von den immer häufiger werdenden Großcontainern beeindrucken lassen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 256 - 13.09.2011 - Lotsenversetzboot "Grimmershörn"

Die „Grimmershörn“ wurde in den Jahren 1956/57 auf der Hansa-Werft in Köln-Deutz gebaut. Sie war in Cuxhaven stationiert und wurde vom dortigen Wasser- und Schifffahrtsamt als Lotsenversetzboot und Tonnenleger eingesetzt. Der 4 Taktdiesel von Daimler-Benz mit 500 PS gab der „Grimmershörn“ eine Geschwindigkeit von 11,5 Knoten.
Das Schiff wurde mehrmals umgebaut. Das Foto zeigt ihr Erscheinungsbild Mitte Sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts. Nach 35 Jahren im behördlichem Dienst wurde das Schiff Anfang der Neunziger Jahre an einen Privatmann verkauft, der es vollständig umbauen ließ.
Besondere Aufmerksamkeit erfuhr dieser Schiffstyp bei den Freunden des Modellbaus. Bis in heutige Tage gibt es Modelle in verschiedenen Maßstäben, in Bremerhaven sogar eine Ausführung von 5 Metern (Maßstab 1:5), die es dem Modellbauer erlaubt, in sein Schiff einzusteigen und mit ihm zu fahren.
///Foto Sammlung W. Reich und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 257 - 14.09.2011 - City-Marina Cuxhaven

Nach den aufgeregten Diskussionen in den letzten Monaten über die architektonische Gestaltung der Schulauer Wasserseite am Strandweg, immer wieder irreführend als „Treppenviertel“ bezeichnet, sein hier ein Beispiel gezeigt, wie andere Städte immobile Filetstücke zu gestalten wissen.
Das Foto zeigt das gelungene Ensemble der City-Marina von Cuxhaven.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 258 - 15.09.2011 - Naturschauspiel am Schulauer Ponton

Die wechselvolle Wetterlage am gestrigen Nachmittag zauberte am Schulauer Ponton plötzlich einen herrlichen Regenbogen hervor, der seinen weiten Bogen von der Insel Hanskalbsand bis hinter die Anlage des Schulauer Fährhauses wand. Das überraschte Publikum griff, soweit dabei, zum Fotoapparat, um dieses reizvolle atmosphärisch-optische Phänomen festzuhalten.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 259 - 16.09.2011 - Zollboot "Präsident Schäfer" sucht Liebhaber

Nach 15 Jahren in privater Hand sucht die im Museumshafen Oevelgönne beheimatete „Präsident Schäfer“ neue Liebhaber, die sich um den Erhalt dieses Museumsschiffes bemühen wollen.
Das im Jahre 1925 auf der Norderwerft Köser & Meyer gebaute Schiff verkörpert den kernigen Typ von Zollbarkassen, wie sie nach dem Ersten Weltkrieg im Hamburger Hafen anzutreffen waren. Ursprünglich mit einer Kolbendampfmaschine ausgerüstet, wurde das Zollboot von der Hamburger Finanzbehörde als Barkasse und Schlepper eingesetzt. Namensgeber war der Hamburger Senator Dr. Ludwig Schäfer, der seit 1919 dem Landesfinanzamt Unterelbe vorstand. Fast 80 Jahre versah das Schiff von der Zollpontonanlage am westlichen Ende der Überseebrücke seine behördlichen Aufgaben, um 1985 vom Museum für Hamburgische Geschichte übernommen zu werden. Danach wurde das Zollboot in den folgenden 10 Jahren von ehrenamtlichen Besatzungen des Museumshafen Oevelgönne und zuletzt von einem privaten Eigner betreut.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 260 - 17.09.2011 - "Janine" hat sich quergelegt

Das sieht für das holländischen Binnenschiff nicht gar gut aus.
Die 85 Meter lange „Janine“ war auf der Hunte, nahe Elsfleth, unterwegs, als am letzten Dienstagabend das Schiff quer schlug und sich an der Böschung „aufhängte“. Das ablaufende Wasser verstärkter die missliche Lage und ließ Freischleppversuche scheitern. Das Schiff zerbrach schließlich unter der Last der 1000 Tonnen geladenen Erz.
Im Laufe der letzten Tage wurden Maßnahmen zur Leichterung der Ladung und zur Bergung des Schiffes unter der Einsatzleitung des Wasser- und Schifffahrtsamts (WSA Bremen) durchgeführt. Die Hunte, zweitlängster Nebenfluss der Weser, ist bis auf weiteres gesperrt.
Diese spektakuläre Foto wurde freundlicherweise von Martin Tolle (tolli) aus der Nähe von Bremen zur Verfügung gestellt.
///Foto: Martin Tolle und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 261 - 18.09.2011 - Aufruhr der Schlepper?

Nein:„Tanz auf den Wellen“, hat die Künstlerin Helma Wolff diese bewegte Versammlung von Assistenzschleppern liebevoll benannt. Inspiriert wurde die Malerin, deren künstlerischer Schaffensmittelpunkt das Thema Häfen und Meer ist, durch das Schlepperbalett, das sich beim Hamburger Hafengeburtstag immer wieder eines großen Publikumszuspruchs erfreut.
Die im Jahre 1944 in Flensburg geborene und seit langem in Hamburg wirkende Künstlerin lässt ihre Bilder „im Zusammenspiel von Intuition und Komposition entstehen“, wie sie selber das Werden ihrer Werke beschreibt.
Durch Verwendung von Spachtelmasse, Sand, Papier, und Acryl sowie durch
intensive Bearbeitung der Bildfläche entstehen allmählich ihre Kompositionen.
Ihre maritime Malerei hat in vielen norddeutschen Galerien Eingang gefunden. Als regelmäßige Teilnehmerin an der Hanseboot Hamburg– art maritim sind ihre Werke dort auch in diesem Jahr vom 29.10. bis zum 06.11.2011 in Augenschein zu nehmen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de



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Bild 262 - 19.09.2011 - Schleuse in Geesthacht

Im Zusammenhang mit dem Bau der Staustufe in Geesthacht im Jahre 1956 entstand zur Überwindung der sich dadurch ergebenen unterschiedlichen Wasserstände für die Schifffahrt nördlich des Wehres ein Schleusenkanal mit einer Doppelschleuse. Die beiden Schleusenkammern mit einer Länge von 230 Metern und einer Breite von 25 Metern fassen jeweils vier Großmotorschiffe oder einen entsprechenden Schubverband. Die vier Hubtore werden elektromechanisch und durch Gegengewichte in den Schleusentürmen mit geringem Kraftaufwand bewegt.
Im Jahre 2010 wurden 24 042 Fahrzeuge geschleust, davon 16 270 Güterschiffe, 4 778 Sportboote und 231 Fahrgastschiffe.
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Bild 263 - 20.09.2011 - Wo fahren sie denn?

Was mag das Objekt ihrer fotografischen Begierde wohl sein?
Natürlich: Es ist ein vorbeifahrendes Schiff.
Die hier versammelten Schiffsenthusiasten und -fotografen sind zu ihrem diesjährigen Treffen Anfang September zu einem Erfahrungsaustausch nach Stadersand gekommen.
Der Ponton von Stadersand ist auch außerhalb dieser Zusammenkunft äußerst beliebt, da Licht und Standort gute Voraussetzungen für gelungene Fotos bieten.
Überhaupt: Der Kreis der fotografischen Schiffsliebhaber ist den letzten Jahren immer größer geworden, zumal ihnen durch eigene Internetseiten, aber auch durch Internetforen, Gelegenheit geboten wird, die Ergebnisse ihrer Bemühungen einer größeren Öffentlichkeit zur Begutachtung vorzulegen.
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Bild 264 - 21.09.2011 - Megaboxer

Zu seinem Antrittsbesuch kam das Großcontainerschiff unter seinem Charternamen „Maersk Essex“ in diesen Tagen nach Hamburg. Abgeliefert wurde der Megaboxer, der bis zu 13 092 Standartcontainer (TEU) stauen kann, Ende Juli von der Hyundai Werft in Ulsan/Südkorea. Es ist das achte Schiff einer Serie, die die Hamburger Rickmers Reederei bei dieser weltgrößten Werft in Auftrag gegeben hatte, und die alle an die Kopenhagener Maersk Line verchartert sind.
Das 366 Meter lange, 48,20 Meter breite, mit einem Maximaltiefgang von 15,50 Metern und einer Bruttoraumzahl von 141 716 Tonnen vermessene Schiff wird im Ostasienverkehr eingesetzt.
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Bild 265 - 22.09.2011 - 75 Jahre SVWS

Dieses Bild mit den Traditionsschiffen im Schulauer Hafen entstand im Mai 1986. Sie, und viele andere mehr, waren aus Anlass des 50-jährigen Bestehens des Segelvereins Wedel-Schulau (SVWS) gekommen.
Da liegen die Plattbodenschiffe „Rosinante“, „Frieda“ und „Windsbraut“ neben dem Dampfschlepper „Claus D“ und hinter den Bäumen grüßt noch das schön geschwungene Walmdach des Lüchauischen Stammsitzes.
Am kommenden Wochenende feiert der Segelverein sein 75. Jubiläum.
Ein umfangreiches Festprogramm erwartet die Mitglieder und Freunde des im Jahre 1936 aus der Gemeinschaft der Jollenlieger im Schulauer Hafen gegründeten Vereins.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 266 - 23.09.2011 - 31. Senatspreis der Elbe

Eine unter Seglern der Unterelbe beliebtesten Regatta ist der „Senatspreis der Elbe“. Morgen wird diese Wettfahrt für Kiel- und Jollenkreuzer zum 31. Mal zwischen dem Mühlenberger Loch und Lühesand ausgetragen. Erster Start ist im Nebenfahrwasser der Elbe, Höhe Hanskalbsand um 11.00 Uhr und Ziel ist die Westmole des Hamburger Yachthafens in Wedel. Bewerte Veranstalter sind der Blankeneser Segelclub (BSC) und der Akademische Segel-Verein Hamburg (ASV).
Das Foto zeigt ein Teilnehmerfeld aus dem Vorjahr, das bei frischem Westwind unter Spinnacker der Wendetonne im Mühlenberger Loch entgegen strebt.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 267 - 24.09.2011 - Rhinplate Rund - Glückstadt

Die Freunde der gaffelgeriggten Oldtimmer versammeln sich heute wieder in Glückstadt zu ihrem Herbsttreffen. Festgemacht wird, wie hier auf dem Foto ersichtlich, im Außenhafen an der Nordpier. Die unaufgeregten Geschwaderfahrt, bei der es nicht sehr darum geht als Erster durchs Ziel zu segeln, sondern gemütlich die Rhinplate vor Glückstadt zu umrunden. Da darf dann auch eine Mütze voller Wind dazukommen, den die Mehrzahl der teilnehmenden Traditionsschiffe locker wegstecken.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 268 - 25.09.2011 - "Janine" aus misslicher Lage befreit

Das auf der Hunte havarierte holländische Binnenschiff „Janine“ ist wohl noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen. Wie bereits mit „Maritimen Schlaglicht“ vom 17.09.2011 berichtet, hatte sich das 85 Meter lange Schiff quergestellt und drohte bei ablaufenden Wasser unter der Last der geladenen 1000 Tonnen Erz auseinander zu brechen. Nachdem das Erz auf Schuten umgeladen und ein Großteil des eingedrungenen Wassers abgepumpt worden war, konnte der Schwimmkran „Triton“, aus dem niederländischen Delfzijl an den Unfallort beordert, das Binnenschiff aus seiner misslichen Lage befreien. Hierbei gelang es das Schiff in einem Stück zu bergen und unter Assistenz des Schwimmkran zur Reparatur in eine Schiffswerft zu transportieren. Ob ein Ausfall der Ruderanlage oder menschliches Versagen zu dem Unfall führte, konnte noch nicht geklärt werden.
Das Foto stellte freundlicherweise Dieter Fooken zur Verfügung.
///Foto Dieter Fooken und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 269 - 26.09.2011 - Großsegler-Regatta vor Blankenese

Der hölzerne Lotsenschoner „No 5 Elbe“ und der eiserne Toppsegelschoner „Mare Frisium“ lieferten sich kürzlich auf einer Charterfahrt auf der Unterelbe eine spannende Wettfahrt, die trotz deutlich geringerer Segelfäche zu Gunsten der „Elbe“ ausging.
Der Lotsenschoner mit einer Segelfläche von 492 qm wurde 1883 auf der Hamburger Stülken Werft gebaut und bis in die Zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts in der Elbmündung eingesetzt.
Die „Mare Frisium“ wurde 1916 als anderthalbmastiger Fischlogger in Holland gebaut und zum Fang auf der Doogerbank eingesetzt. 1995 kaufte der jetzige Eigner das Schiff und baute es zum Dreimast-Toppsegler, mit einer Segelfäche von 634 qm, für Charterfahrten um.
Seit einigen Jahren hat der, unter dem Flaggentuch der Niederlande segelnde Schoner, ganzjährig seine Basis im City-Sporthafen in Hamburg.
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Bild 270 - 27.09.2011 - Hafenrundfahrt in Bremerhaven

Besondere Reiz wird dem Schiffsfreund bei einer Hafenrundfahrt durch die Binnenhäfen von Bremerhaven vermittelt.
Seeschiffe haben zu diesen tidenunabhängigen Hafenbereich nur durch Schleuse Zugang. Eine von ihnen ist die in diesem Jahr nach längerer Erneuerung wieder in Betrieb genommene Kaiserschleuse.
Im Osthafen befinden sich die Autokajen. Dort werden in Spitzenjahren bis zu 2 Millionen Fahrzeuge jährlich umgeschlagen, und damit ist Bremerhaven der führende Auto-Umschlagplatz in Europa.
Es ist schon imposant mit den flachen Hafenrundfahrtschiffen an den mächtigen, kastigen, nur nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten konzipierten
Schiffen, entlang zufahren. Die Großen ihre Art können bis zu 6500 Fahrzeuge aufnehmen.
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Bild 271 - 28.09.2011 - HAPAG-LLOYD Expetion Cruises

Die „Bremen“ bietet zwar den Komfort eines Kreuzfahrers,versteht sich aber als „Expeditionsschiff“ das für ein Publikum ausgelegt ist, das das „kontrollierte Abenteuer“ schätzt. Eine Fahrt durch dichtes Packeis, vordringen in schmale Fjorde, in versteckten Buchten ankern oder einen Seitenarm des Amazonas erkunden ist so recht nach den Wünschen der Gäste im meist Seniorenalter. Begleitet werden die maximal 164 Reisenden von einem Expertenstab, der den für den informativen Hintergrund sorgt.
Das hat seinen Preis: 15 Tage Expedition von Vancouver nach Alaska kosten 6 935 Euro, inklusive Hin- und Rückflug.
Heute kommt die „Bremen“ zum zweiten und letzten Mal in diesem Jahr nach Hamburg (Liegezeiten dort: 7.00 bis 17.00 Uhr.).
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Bild 272 - 29.09.2011 - Rohöl für Hamburg

Der auf der Isle of Man(UK) registrierte Doppelhüllen-Öltanker „British Cormorant“ wurde 2005 auf der Samsung-Werft in Südkorea gebaut und ist mit 63 463 Gross Tons/BRZ) vermessen. Der Eigner, des von einer indischen Crew gefahrenen Schiff, ist das international tätige Energieunternehmen Sitz BP (früher für „British Petroleum“, heute Backronyn für den Slogan „bayond petroleum“).
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 273 - 30.09.2011 - "Dat Ole Land II": Stapellauf in Sachsen- Anhalt

Gestern wurde der Rohbau des neuen Fahrgastschiffes „Dat Ole Land II“ im anhaltinischen Derben von Stapel gelassen.

Die ca. 20 Personen zählende Stapellaufgesellschaft hatte sich am frühen Morgen mit dem Bus von Lühe in den ungefähr 300 km entfernten Ort aufgemacht.
Empfangen wurden sie auf der Schiffswerft Bolle von dem Geschäftsführer und Kapitän Thorlef Hoffman und seiner Frau, die bereits am Tage zuvor angereist waren.
Die im Jahre 1861 gegründete Schiffswerft, die etwa 50 km nord-östlich von Magdeburg an einen Nebenkanal der Elbe liegt, ist seit vielen Jahre auf Fahrgastschiffe in Binnengewässern spezialisiert.
Nach kurzen Ansprachen des Werfteigners und des Auftraggebers setzte sich der Schiffskörper zu einem Querstapellauf in Bewegung.
Gebettet auf vier Slipwagen rollte das Schiff im Schneckentempo seinem Element entgegen, bis es, zur Erleichterung der Stapellaufgesellschaft, ganz leicht auftrieb und von zwei Werftarbeitern an das Ausrüstungskai gezogen wurde.
Man hofft den Innenausbau bis Mitte Dezember abgeschlossen zu haben. Dann wird das Schiff auf der Elbe an die Lühe überführt.
Die Taufe ist im Stader Hafen vorgesehen. Bleibt zu hoffen, dass dann alle 5 Gesellschafter der Lühe-Schulau-Fähre GmbH gebührend vertreten sind. Dann wird sicher auch der Wedeler Bürgermeister anwesend sein, der gestern wegen Umzugs verhindert war.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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