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Maritime Photographie!

Sie finden hier eine Reihe von Arbeiten rund um die maritime Photographie.

© Wolfgang K. Reich
Königsbergstr. 153
22880 Wedel
Tel.: 04103 / 6674

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1. Maritime Schlaglichter
Quartal I-2012
Jeden Tag ein neues maritimes Schlaglicht. Bitte besuchen Sie auch die Schlaglichter der anderen Jahre und Quartale.
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Bild 01/01 - 01.01.2012 - Jahreswechsel am Willkomm Höft

- Willkommen 2012 -
"Maritimen Schlaglichter"- Nun im fünften Jahr!
Heute kann das 1462. Maritime Schlaglicht betrachtet werden. Es folgen weitere 365 aktuelle maritime Bilder mit sachkundiger Erläuterung.
Exklusiv präsentiert auf der Internetseite der Stadt Wedel auf www.wedel.de sowie hier auf der Seite des Fotografens www.maritime-photograhpie.de
Die bisher, seit dem Start der Serie, am 01.01.2008, gezeigten Bilder können auch per Dia-Schau bequem angesehen werden. -

Allen Schiffsfreunden wünsche ich ein gesundes und glückliches Jahr 2012.

Das Foto zeigt den neuen Schulauer Anleger im Abendlicht. Im Hintergrund taucht einer der Hamburg-Süd Containerfrachter auf, die immer Sonntagnachmittags pünktlich, von südamerikanischen Ostküste kommend, das Willkomm Höft passieren.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de



Bild 01/01
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Bild 02/02 - 02.01.2012 - Durch den Hafen wriggen

Das Foto zeigt einen Mann beim wriggen eines Bootes im Museumshafen Oevelgönne. Wriggen ist die Fortbewegungsmöglichkeit eines Bootes durch nur einen Riemen. Das Riemenblatt wird von links oben nach rechts unten, also in Form einer 8 bewegt. Dabei ist das Blatt so zu halten, dass immer Druck in der Fortbewegungsrichtung des Bootes ausgeübt wird.
Der Mann der das metallene Beiboot so beherzt durch den Museumshafen wriggt ist John Lührs, Urgestein der Oevelgönner Museumshafen-Szene und Eigner des ehemaligen Lotsenversetzboots „Marxen“ (ex. Julius D. A. Marxen – Baujahr 1957 – Pohl + Jozwiak, Hamburg).
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 02/02
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Bild 03/03 - 03.01.2012 - Blohm+Voss verkauft

Die Hamburger Traditionswerft Blohm + Voss wird britisch. Nach jahrelangen
Verhandlungen verkaufte der Stahlkonzern ThyssenKrupp im vergangenen Dezember den Schiffbauer an einen Finanzinvestor.
Verkauft wurden alle zivilen Schiffbau- und Reparaturbereiche an die britische Beteiligungsgesellschaft Star Capital Partners.
Den militärischen Sektor von Blohm + Voss will ThyssenKrupp als Teil seiner Marine-Schiffbausparte weiterführen.
Die Gewerkschaften fürchten um die Arbeitsplätze in Hamburg.
Der Betriebsrat hat, wegen der fehlenden Alternative, dem Deal zugestimmt.
Es bleibt die Hoffnung aller Schiffsfreunde, das diese maritime Institution dem Hamburger Hafen erhalten bleibt.
Im Dock 10 von Blohm+Voss liegt das 1973 in Finnland gebaute Kreuzfahrtschiff „Boudicca“ der Fred-Olsen-Cruise-Line zur Auffrischung.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 03/03
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Bild 04/04 - 04-01.2012 - Teufelsbrücke im 19.Jahrhundert

Dieses, im Jahre 1892 entstanden Photo zeigt das Elbufer bei Teufelsbrücke. Der Photograph hat sein Stativ am Anfang, der den Teufelsbrücker Hafen abschließenden Landzuge aufgestellt und lässt den Betrachter nach Osten, also elbaufwärts blicken.
Der üppig wuchernde wilde Rhabarber verwehrt links, den erst drei Jahre zuvor angelegten Hafen – nur einige Duckdalben lassen ihn erahnen.
Links in der Mitte, unterhalb des hohen Baumes erklimmt die Elbchaussee den Geestrücken.
In der Mitte des Bildes schaut das Parkhotel über die Baumwipfel. Damals ein renommiertes Haus in dem der Deutsche Kaiser, Wilhelm II., Bismarck und das gehobene Bürgertum verkehrte. Heute ein Altersruhesitz für betuchte Senioren.
Die Dame am Strand, die sich vorsichtshalber mit einem schwarzen Sonnenschirm ausgerüstet hat, könnte dort heutzutage nicht mehr Lustwandeln, denn die Erhöhung der Wasserstände haben ihn in den Fluten der Elbe verschwinden lassen.
Das Foto verdanken wir dem in Rendsburg geborenen Hofphotographen Wilhelm Dreesen (1840 – 1926), der der Nachwelt eine ganze Reihen herrlicher Abbildungen unserer Region aus der damaligen Zeit hinterlassen hat.
Entdeckt wurde das Foto im Fundus des Altonaer Museums.
///Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 04/04
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Bild 08/08 - 08.01.2012 - Luxusliner auf Weltreise

Der Kreuzfahrthafen Hamburg boomt auch im Jahr 2012.
133 Schiffsanläufe sind der Hafenbehörde gemeldet
Heute eröffnet die „Queen Elizabeth“ als erstes Schiff die diesjährige Kreuzfahrtsaison (Cruise Center Altona – Liegezeit 7.00 bis 17.00 Uhr).
Besonderer Anlass ist der Beginn der ersten Weltreise, die die Reederei Cunard mit einem ihrer Schiffe von Hamburg aus startet. In 112 Tagen geht es um die Welt. Am 29. April, morgens gegen sechs, wird der Nobelliner an ihrem Ausgangspunkt wieder festzumachen.
Wie bei den beiden anderen Schiffen der Cunard-Line, der „Queen Mary 2“ und der „Queen Victoria“ prangt am Heck der „Queen Elizabeth“ neuerdings nicht mehr als Heimathafen der Name der englischen Hafenstadt Southampton, sondern die der Hauptstadt der Bermudas, Hamilton.
Diesen Flaggenwechsel, der von vielen als Traditionsbruch empfunden wurde, ist von der inzwischen im amerikanischen Besitz befindlichen Cunard-Reedereien veranlasst worden, damit auf den Schiffen durch die Kapitäne auch rechtsverbindliche Trauungen vorgenommen werden können, die nach englischem Recht nicht zulässig sind.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de



Bild 08/08
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Bild 05/05 - 05.01.2012 - Große Hafenrundfahrt

Die im Jahre 1962 auf der Sietas-Werft in Neuenfelde entstandene „Kirchdorf“ ist das letzte Typ-Schiff, einer ganzen Reihe von Fahrgastschiffen dieser Bauserie, die bis Anfang der sechziger Jahre durch die HADAG in Dienst gestellt wurden.
Von dem Typ III, zu dem die „Kirchdorf“ gehört, wurden 16 Schiffe, die bis zu 600 Personen aufnehmen konnten, gebaut und waren vornehmlich für den Hafen- und Niederelbedienst vorgesehen.
In den letzten Jahrzehnten hat das Fährunternehmen die Mehrzahl dieser Schiffe ausgemustert. Viele der ehemals fast 30 Typschiffe existieren heute noch und sind in alle Welt verstreut und wegen ihrer robusten Bauweise von ihren neuen Eignern hoch geschätzt und teilweise heute noch im Einsatz.
Die inzwischen nostalgisch anmutende „Kirchdorf“, wieder in den alten HADAG-Farben grün-weiß, wird heute als Traditionsschiff vornehmlich für Hafenrundfahrten eingesetzt.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 05/05
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Bild 06/06 - 06.01.2012 - Kronprinzessin Ute wird bedrängt

Die geklinkerte Jolle „ Kronprinzessin Ute “ wird an der Nordspitze der Rhinplate vor Glückstadt von der Doppelendfähre „ Wischhafen “ arg bedrängt. Mit ihren 4.75 Metern Länge wirkt die Jolle gegenüber der 57 Meter lange Fähre reichlich zerbrechlich, zumal zu dem roten Leuchtfeuer ein Leitdamm führt, der ein weiteres Ausweichen des kleinen Seglers nicht erlaubt. Aber es geht schließlich alles gut und die mit einem Besansegel beinahe übergetakelte Jolle kann an der Geschwaderfahrt der “Feunde des Gaffelriggs“ unbeschadet weiter teilnehmen.
Die Elbfähre Glückstadt-Wischhafen ist die nordwestlichste Möglichkeit die Elbe zwischen Schleswig-Holstein und Niedersachsen mit Kraftfahrzeugen zu queren. Am Ruder dieser sehr manöverierfähigen Fähren stehen natürlich gestandene Fahrsleute, die eine solche Sachlage einzuschätzen wissen. Aber auch die beiden Jollensegler verfügen über jahrzehntelange Segelerfahrung und können mit der Situation umgehen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 06/06
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Bild 07/07 - 07.01.2012 - Windjammertreffen in Bremerhaven

Alle 5 Jahre wird die Sail Bremerhaven veranstaltet.
Zuletzt im Jahre 2010 kamen zu dem größten Windjammertreffen Nordeuropas über 200 Schiffe aus 15 Nationen.
Hier mit dabei waren im Neuenhafen, ganz rechts die Barkentine „Kaliakra“ aus Bulgarien, daneben in der Mitte, der Dreimast-Toppsegelschoner „Oosterschelde“ aus den Niederlanden und die Barkentine „Thalassa“, ganz links, an der Galionsfigur erkennbar, ebenfalls aus den Niederlanden.
Nachdem die Erneuerung der Kaiserschleuse, die den Zugang zu den tidenunabhängigen Häfen ermöglicht, im letzten Jahr erfolgreich abgeschlossen werden konnte, lädt die Seestadt Bremerhaven im August 2015 erneut zu einem uneingeschränkten Festival der Windjammer ein.

///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 07/07
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Bild 09/09 - 09.01.2012 - Peil- und Vermessungsschiff im Einsatz

Um die Schifffahrt auf der Elbe sicher zuhalten, werden ständig Messungen gemacht damit ein ausreichender Tiefgang für die Handelsschifffahrt gewährleistet ist.
Eines dieser Schiffe, die diese Aufgabe auf der Unterelbe versieht, ist der Peil- und Vermessungskatamaran „Niederelbe“ des Wasser-und Schifffahrtsamt Hamburg (WSA), der im Tonnenhafen Wedel stationiert ist.
In der letzten Woche war die „Niederelbe“ im Bereich des Schulauer Elbufers auch bei Starkwind und hoher Dünung unterwegs, um aktuelle Messwerte über die Elbtiefe zu ermitteln.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 09/09
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Bild 10/10 - 10.01.2012 - Neue Steinkohle für Wedel

Attestiert von den holländischen Kotug-Schleppern „ZP Chalone“, „RT Claire“ und „ZP Condon“ wurde der Massengutfrachter „Sanko Odyssey“ am letzten Sonnabend an die Kaianlage des Heizkraftwerks Wedel bugsiert.
Das Schiff hatte zuvor einen Teil seiner Steinkohle am Hansaport am Köhlbrand geleichtert. Das ist notwendig damit das Schiff wegen der nicht ausreichenden Wassertiefe überhaupt in Wedel festmachen kann.
Die unter der Flagge Liberias registrierte „Sanko Odyssey“ brachte russische Steinkohle, die das Schiff im lettischen Hafen Ventspils am 1.Januar aufgenommen hatte.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 10/10
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Bild 14/14 - 14.01.2012 - Wohl dem, der seinen Schornstein klappen kann

Der Dampfeisbrecher „Elbe“ benötigt einen langen Schornstein, damit die Crew bei allem Dampf und Rauch die Übersicht behält. Um auch unter den vielen Brücken im Hamburger Hafengebiet und auf der Oberelbe fahren zu können, kann der Schornstein von zwei Männern und zwei markanten Gegengewichten geklappt werden.
Das Foto zeigt das Wiederaufrichten des Schornsteins nach passieren der Neuen Elbbrücken (früher Norderelbbrücken).
Die „Elbe“ ist der einzig erhaltene dampfbetriebene Flusseisbrecher in Deutschland. 1911 in Dienst gestellt war das Schiff, vornehmlich auf der Oberelbe, bis 1972 im Einsatz.
Seit einigen Jahren liebevoll restauriert, lädt es in Sommertagen zu nostalgischen Ausflugs- und Charterfahrten ein.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 14/14
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Bild 13/13 - 13.01.2012 - Unterfeuer Wittenbergen

Das Unterfeuer Wittenbergen ist wohl der schönste, der noch verbliebenen Leuchttürme an der Unterelbe.
Zusammen mit dem auf dem Geestrücken stehenden Leuchtfeuer Tinsdal bilden die im Jahre 1899 erbauten Stahlgittertürme die Richtfeuerlinie Wittenbergen-Tinsdal für die elbabwärts fahrenden Schiffe im Hamburger Stadtteil Rissen.
Zwar versehen noch viele der alten Leuchttürme an der Elbe ihren Dienst,
doch ist da viel Nostalgie im Spiel, da die Schifffahrt heute primär durch Radarketten und satellitengestützte Navigation durch die Untief der Weltschifffahrtsstraße geleitet wird.
Container „Hyundai Global“ unter Flagge des Vereinigten Königreichs strebt, sicher gelenkt, der Nordsee entgegen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 13/13
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Bild 11/11 - 11.01.2012 - Sommertag an der Kugelbake

Ein Bild wie aus fernen Tagen.
Wolken ziehen unter blauem Himmel ostwärts.
Von See kommend, strebt in der Ferne die „Götheborg“ in die Elbmündung, an der Kugelbake vorbei, ihrem schwedischen Heimathafen entgegen.
Der Ostindiensegler ist eine Replik eines Schiffs, das 1745,auf seiner Heimreise von China im Hafen von Göteburg auf Grund lief und sank. Das Wrack fiel in Vergessenheit und wurde erst 1984 von Tauchern entdeckt und anschließend ein Original getreuer Nachbau gefertigt.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 11/11
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Bild 12/12 - 12.01.2012 - Schlepperstation Neumühlen

Vor dem architektonisch reichlich gleichförmig gestalteten Altonaer Hafenrand in Neumühlen hat man vor einigen Jahren die Assistenzschlepper dekorativ platziert. Vorne die holländischen Kotug-Schlepper, die nach anfänglichen Widerständen der alteingesessenen Schlepperreedereien, heute ein gewohntes Bild sind. Dahinter die in Blau gehaltenen Fairplay-Schlepper.
Da sich der Hafenschwerpunkt seit den Siebzigerjahren des vorigen Jahrhunderts nach Westen verschoben hat, wurde auch die Schlepperstation vom ursprünglichen Standort am Westende der St. Pauli -Landungsbrücken, nach Neumühlen verlegt.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 12/12
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Bild 15/15 - 15.01.2012 - Costa Concordia vom Felsen aufgeschlitzt

Auf dem Weg von Civitavecchia nach Savona lief das Schiff am vergangenen Freitagabend vor der Hafeneinfahrt der Insel Giglio an der Küste der Toskana auf einen Felsen.
Dabei wurde der Liner in einer Länge von 70 Metern aufgerissen. Der massive Wassereinbruch führte zur Schlagseite, so dass sich das Schiff schließlich auf die Seite legte und jetzt nur noch zur Hälfte aus dem Wasser ragt. Die 4229 Passagiere und Besatzungsmitglieder verließen unter panikartigen Begleitumständen den Havaristen, zum Teil erreichten sie schwimmend das nahegelegene Ufer.
Drei Passagiere kamen ums Leben, 50 wurden am Sonnabend noch vermisst.
Das Flaggschiff der renommierten Reederei Costa wurde auf der italienischen Werft Fincantieri gebaut und in Jahre 2006 in Dienst gestellt.
Das Foto zeigt die „Costa Concordia“ im September 2007 in Civitavecchia/Rom, dem größten Kreuzfahrthafen Italiens.
In der Mitte ist der Frachter „Fiesta“ unter der Assistenz des Schleppers „Traiano Secondo“ und ganz rechts das Kreuzfahrtschiff „MSC Sinfonia“ erkennbar.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 15/15
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16/16 - 16.01.2012 - Winternachmittag am Schulauer Strand

Viele Spaziergänger wurden gestern von der Sonne zu einem Spaziergang an der Elbe verführt.
Manch einer nahm, an diesem wohl schönsten Tag des jungen Jahres, sein erstes Sonnenbad.
Der sonntäglich einlaufende Hamburg-Süd Container, gestern die „Rio Negro“und hier im Bild die auslaufende „Ever Superb“ waren, neben anderen Schiffen, die unterhaltsamen Hingucker des Tages..
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

16/16
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Bild 17/17 - 17.01.2012 - Hansestadt Lübeck mit ihrer "Türmeziehr"

Lübeck war in der Hansezeit der größte und mächtigste Hafen Nordeuropas, der weit über die Ostseeregion den Handel beherrschte.
Von diesem Reichtum zeugen noch heute die viele Bürgerhäuser und vor allem die fünf Kirchen mit ihren 7 Türmen auf der Altstadtinsel, die auf diesem Foto vom Burgtorhafen dem Betrachter so wunderbar vor Augen geführt werden:
Ganz am linken Bildrand der Turm der kleinsten Kirche, der Ägidienkirche.
Es folgt der Turm der Jacobikirche, sie kann man auch gut an der vorhandenen Uhr erkennen. Danach wieder etwas entfernter der Lübecker Dom mit seinen 2 Türmen. Es folgt die Marienkirche, ebenfalls mit 2 Türmen (gerade so noch zu erkennen). Den Abschluss bildet rechts der Turm der Petrikirche, die eine schöne Aussichtsplattform bietet von der man einen tollen Ausblick auf die Lübecker Innenstadt hat.
Mit den Frachtschiffen „Helga“, „Fredo“ und „Frigga“ im Vordergrund wird daran erinnert, dass die Hansestadt Lübeck auch heute noch einen bedeutenden Hafen betreibt, denn er ist Deutschlands größter Seehafen an der Ostsee mit einem Warenumschlag im Jahr 2010 von 24,5 Millionen Tonnen.
Nicht nur das anschauliche Bild dieser schönen Stadt, auch die Zuordnung der fünf Kirchen wurden freundlicherweise von dem Schiffsfreund Martin Pawils (waterclerk) zur Verfügung gestellt.
///Foto Martin Pawils und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 17/17
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Bild 18/18 - 18.01.2012 - Düsseldorf: Wasserstraße Rhein

Die Rheinschifffahrt hat aufgrund der verkehrsstrategisch günstigen Lage des Rheins an und zwischen wichtigen Wirtschafts- und Industriegebieten Europas eine lange und bedeutende Tradition und gehört zu den am stärksten befahrenden Wasserstraßen der Welt.
Wie hier in Düsseldorf, fällt dem Besucher, der von der Elbe kommt, das hohe Binnenschiffsaufkommen ins Auge. Nahezu ununterbrochen schieben sich, beladen oder unter Ballast, zu Tal oder zu Berg, die Binnenschiffe am Düsseldorfer Rheinufer vorbei.
Das 125 Meter lange Binnentankschiff „Matrico“ aus Holland fährt „zu Berg“, also der Quelle und der Strömung seinem nächsten Auftrag entgegen.
Am Rheinufer neben der St. Lambertus-Kirche ist der Schlossturm erkennbar, in dem sich eines der ältesten Binnenschiffsmuseen Deutschlands befindet.
Es vermittelt in anschaulicher Weise die Entwicklung der Schifffahrt auf dem Rhein, Lebensraum Schiff, Naturraum Rhein, sowie die Geschichte der Düsseldorfer Häfen, Brücken und Fähren.
In der „Laterne“, dem Cafè im obersten Stockwerk des Schlossturms, kann man anschließend bei einem fantastischen Blick über den Rhein die vorbeiziehenden Schiffe beobachten.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 18/18
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Bild 19/19 - 19.01.2012 - Huckepack zur Ausrüstungswerft

Der Schwergutfrachter „Paula“, unterwegs auf der Neuen Maas(Nieuwe Maas), querab von Hoek van Holland, hat die „Simon Stevin“ Huckepack genommen und ist mit ihr auf dem Weg zur Ausrüstungswerft Maaskant in Stellendam.
Die „Simon Stevin“, entstanden auf einer rumänischen Werft, wird unter der Flagge Belgiens künftig als Forschungs- und Überwachungsschiff eingesetzt.
Der Schwergutfrachter gehört zu einer Flotte von 16 ähnlich ausgelegter Schiffe des SAL-Schiffahrtskontor Altes Land, das seinen Hauptsitz ganz in der Nähe von Hamburg, in Steinkirchen hat.
Die Reederei ist auf den Transport von Schwergut spezialisiert und zählt heute zu den führenden Anbietern auf diesem Gebiet.
Dieses imposante Foto hat der holländische Schiffsfreund aus Rotterdam, Willem J. Hordijk freundlicherweise zur Verfügung gestellt.
///Foto Willem J. Hordijk und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 19/19
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Bild 20/20 - 20..01.2012 - Schwingemündung

Die Schwinge ist ein 29 Kilometer langer, linksseitiger Nebenfluss, der, wie hier auf dem Foto ersichtlich, bei Stadersand in die Unterelbe mündet.
Bis zur 4,6 Kilometer entfernten Hansestadt Stade ist die Schwinge Bundeswasserstraße, auf der die Seeschifffahrtsstraßen-Ordung gilt und für die das Wasser- und Schiffsamt Hamburg zuständig ist. Ihr Einsatzschiff in diesem Bereich, die „Stade“, ist im Vordergrund erkennbar.
Leider ist der Zugang zum Stader Hafen nur tidenbedingt möglich.
So kann das dort beheimatete Museums-Küstenmotorschiff „Greundiek“ nur in einem sehr begrenzten Zeitfenster den Hafen über die Schwinge verlassen bzw. anlaufen.
Leider ist diese begrenzte Schiffbarkeit auch bei vielen anderen Nebenflüssen der Unterelbe im zunehmenden Maße anzutreffen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 20/20
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21/21 - 21.01.2012 - Hafenmeister Koopmann auf Revierfahrt

Das ist Uwe Koopmann, der langjährige Hafenmeister des Yachthafens Teufelsbrück mit seinem Festmacherboot „Jan“ vor dem Strand von Oevelgönne.
Zusammen mit anderen Booten gleichen Schiffstyps hat er an einer Wettfahrt im Rahmen des Hamburger Hafengeburtstags teilgenommen.
Nun strebt der Nienstedtener und ehemaliger Löschbootkoordinator bei der Hamburger Berufsfweuerwehr dem Teufelsbrücker Hafen entgegen.
Dort versieht er die nicht immer leichte Aufgabe eines Hafenmeisters.
Es gilt, wie an vielen anderen Häfen an der Unterelbe, u. a. der immer bestehenden Verschlickung des Hafens Herr zu werden.
Auch heute ist er der Feuerwehr noch aktiv verbunden. Als Schiffsführer des in seinem Hafen stationierten Feuerwehrboot „Fortuna“ , der freiwilligen Feuerwehr Nienstedten, sorgt er, zusammen mit seinen Kameraden für Sicherheit zwischen dem Mühlenberger Hafen, unterhalb des Hirschparks und Oevelgönne.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

21/21
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Bild 23/23 - 23.01.2012 - Ersatzverkehr

Die Lühe-Schulau-Fähre, „Dat Ole Land“ ist nach Cuxhaven verkauft. Das neue Schiff, „Dat ole Land II“, geht in Derben, nahe Magdeburg, seiner Vollendung entgegen und wird voraussichtlich am 10. Februar über Elbe an die Lühe überführt.
Bis dahin muss das Nostalgieschiff, die 85 Jahre alte „Lühe“ den Winterfahrplan erfüllen. Die 1927 in Dienst gestellte „Lühe“ hat die Fährverbindung zwischen Niedersachsen und Schleswig-Holstein bis 1989 bedient.
Heute ist das Schiff in Händen der Elbfähre Lühe GbR, die, wenn sie nicht im Fährverkehr aushelfen muss, Charterfahrten anbietet.
Das Foto zeigt die „Lühe“ am letzten Freitag am neuen Schulauer Anleger.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 23/23
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Bild 22/22 - 22.01.2012 - Freiluftmalerei am Rhein

An einem windigen und kalten Januartag hat sich diese Künstlerin gegenüber dem Düsseldorfer Rheinufer am Strand, nahe der Oberkasseler Brücke, niedergelassen, um den Blick rheinaufwärts zu skizzieren.
Der Fotograf hat darum gebeten das Bild einmal um zudrehen, denn das bisher Festgehaltene, die Rheinkniebrücke mit dem dahinter liegenden Rheinturm, befindet sich in seinem Rücken.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 22/22
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Bild 24/24 - 24.01.2012 - Reederei Costa zeigt Präsenz in Hamburg

Die in den letzten Tagen in die Schlagzeilen gekommene italienische Reederei Costa zeigt auch im Jahr 2012 starke Präsenz in Norddeutschland.
Seit Anfang letzten Jahres hat die zur amerikanischen Carnival-Gruppe gehörenden Reederei in Hamburg ein eigenes Büro eingerichtet.
Die hier im Bild, querab des Leuchtturms Somfletherwisch, gezeigte „Costa Magica“ wird Hamburg in diesem Jahr 8 mal anlaufen. Das Schiff wird neben Zielen in Nordeuropa auch auf neuen Routen Häfen wie Lissabon, Malaga oder Marseille ansteuern.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 24/24
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Bild 25/25 - 25.01.2012 - Cuxhaven : Alter Fischereihafen

Der Alte Fischereihafen ist Cuxhavens erster zweckbestimmter Hafen.
Bereits Anfang des 19.Jahrhunderts diente er den Blankenesern Ewern als Anlandungsort für ihren Fisch.
Die große Zeit als bedeutenster Fischereihafen Deutschlands ist für Cuxhaven leider Geschichte.
Heute löschen vornehmlich Krabbenkutter der Cuxhavener Flotte hier im Alten Fischereihafen ihren Fang.
Der Hafen hat keine Schleusen und ist deshalb tidenabhändig.
Die Kaianlagen musste 2007 zum Teil wegen Baufälligkeit gesperrt werden, so dass sich eine Interessengemeinschaft „Rettet den alten Fischereihafen!“ zur Erhaltung der Anlage gebildet hat.
Im Hintergrund ist der im Jahre 1897 entstandene 47 Meter hohe Wasserturm in der Cuxhavener Innenstadt erkennbar.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 25/25
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Bild 26/26 - 26.01.2012 - Land unter in Schulau

Sobald der Westwind ein wenig mehr Wasser in die Elbe gedrückt, ist der Elbwanderweg bei Hochwasser, hier in Schulau, unterhalb des Parnasshügels, nicht mehr passierbar. Der Sparziergänger muss dann die Treppe und die Parkstraße wähle, um den östlichen Teil des Wegs zu erreichen.
Auf dem von Schulau bis zu den St. Pauli Landungsbrücken, ca. 20 Kilometer immer an der Elbe führende Elbwanderweg, gibt es wohl keine zweite Stelle, die so häufig bei Flut unter Wasser steht.
Im Hintergrund strebt der dänische Chemie- und Produktentanker „Stx Ace 10“ dem Hamburger Hafen entgegen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 26/26
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Bild 27/27 - 27.01.2012 - Wintermorgen in Schulau

Sonnenaufgang am einem winterlichen Morgen am Elbhöhenweg in Schulau.
Nicht nur die abendlichen Sonnenuntergänge zaubern herrliche Lichtspiele an den Himmel, auch der Morgen wartet häufig mit Ähnlichem auf.
Der Container „MSC Lauren“,in Süd Korea gebaut, im Jahre 2011 in Dienst gestellt, bereedert durch die Schweizer Mediterranean Shipping Co (MSC), und registriert unter der Flagge Panamas, schiebt sich mit seinen 366 Metern Länge und seiner 48 Metern Breite die Unterelbe herauf.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 27/27
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Bild 28/28 - 28.01.2012 - Spiel der Najaden

Dieses, im Jahre 1883 entstanden Gemälde mit den maritimen Fabelwesen gehört zu den berühmtesten und beliebtesten, die der Maler Arnold Böcklin (1821 – 1901) geschaffen hat.
Zu dem, auch mit „Spiel in den Wellen“ betitelten Meisterwerk, wird in dem begleitenden Katalog einer Ausstellung in der Neuen Pinakothek, München folgendes u. a. ausgeführt:
„Das Bild ist ein eindrucksvolles Beispiel für die Intensität, mit der Böcklin das Meer darzustellen wusste, in diesem Falle nicht nur die Stofflichkeit des Wassers, sondern die sanfte Gewalt von Wellenbergen und Wellental.
Außerdem zeigen sich in der Darstellung Böcklins Neigung zur Erotik einerseits und sein Sinn für Humor andererseits, letzteres besonders in dem dicken Seekentauren, der die Frauen hinten belustigt, das Mädchen vorn, neben dem Triton mit dem Blütenkranz, erschreckt.“
///Foto: Sammlung W. Reich und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 28/28
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29/29 - 29.01.2012 - Kajaktour im Januar

Während die Segler teilweise bereits Mitte September die Saison ausklingen lassen, ist diese Kajakfahrerin vom Ring der Einzelpaddler in Blankenese offenbar aus anderem Holz. Gut verpackt, technisch, einschließlich Funkgerät, bestens ausgerüstet ist sie mit ihren Vereinskameraden in diesen Tagen auf der Unterelbe unterwegs.
Der Fotograf, auf dem Schulauer Anleger, machte mit klammen Fingern diese Aufnahme.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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30/30 - 30.01.2012 - "Die Döns"

Das ist der Dachfirst der „Döns“ am Neumühlener Anleger auf dem sich einige „Emmas“ niedergelassen haben.
Als „Döns“ wird im Friesischen ein beheizbarer Wohnraum bezeichnet, in dem sich das tägliche Leben abspielt.
Das historische Wartehäuschen ist ein Nachbau, wie sie um 1900 auf Fähranlegern häufig im Hamburger Hafen als Wetterschutz anzutreffen waren.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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31/31 - 31.01.2012 - Leuchtfeuer in Brunsbüttel

Dieser schöne Leuchtturm ziert die Einfahrt in den Nord-Ostsee-Kanal in Brunsbüttel. Das mit dem Bau des Kanals im Jahre 1895 errichtete Leuchtfeuer steht auf der Schleuseninsel und weist den einfahrenden Schiffen den Weg in die Alten Schleusen.
Die baugleichen Leuchttürme der Mole 1 und hier im Bild der Mole 2, stehen heute unter Denkmalschutz und sind nach umfänglichen Sanierungsarbeiten in ihrer ursprünglichen Bauweise seit 1895 in Betrieb.
Gekrönt sind die Bauwerke mit Wetterfahnen, die auf das Erstellungsdatum hinweisen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 32/32 - 01.02.2012 - Die Elbe bei Hamburg

Dieses Foto, beim Anflug auf Hamburg entstanden, zeigt die Weltschifffahrtsstraße Elbe vom Kreuzfahrtzentrum Grassbrook, unten links, bis nach Blankenese, oben rechts, wo sie sich im Dunst langsam verliert.
Besonders auffällig ist der Knick nach Süden in der Höhe der St. Pauli- Landungsbrücken, der zum Beispiel dem Fahrgast einer Hafenrundfahrt so deutlich nicht bewusst wird.
Besonders markant die Werft Blohm+Voss mit ihren Docks, in der Bildmitte, die weit in den Elbestrom hineinragt.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 32/32
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Bild 33/33 - 02.02.2012 - Containerfrachter Hanjin Bremerhaven

Unter der Flagge Panamas passiert der 2006 in Südkorea gebaute Frachter mit seinen dekorativ-bunten, nett anzusehenden 20- und 40 Fußcontainern, den Hamburger Hafen. Bei einer Länge von 304 Metern und einer Breite 40 Metern ist das Schiff mit einer Bruttoraumzahl (BRZ, englisch Grosstons) von 74 962 vermessen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 33/33
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Bild 35/35 - 04.02.2012 - Wintertreffen Klassischer Yachten

Der „Freundeskreis Klassischer Yachten“ lädt heute um 19.00 Uhr wieder zu seinem Wintertreffen in das Völkermuseum in Hamburg ein.
Wenn die Boote hoch und trocken aufgepallt stehen, treffen sich in der dunklen und schrecklich segelfreien Jahreszeit um die 400 Liebhaber klassischer Yachten zu Vorträgen, Dias und Filmen, um sich auf diese Weise auf eine neue Saison mit ihren geliebten Objekten einzustimmen.
Das Foto zeigt die 12-Meter-Rennyacht „Heti“ im letzten Sommer an der Lühe, die in diesem Jahr ihren hundertsten Geburtstag feiert.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de


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Bild 34/34 - 03.02.2012 - Dampfschlepper Woltman

Der hier im Museumshafen Oevelgönne so mächtig unter Dampf steht ist der letzte seegängige Dampfschlepper Deutschlands. Gebaut wurde der Schleppdampfer „Woltmann“ im Jahre 1904 auf der Schiffswerft Sachsenberg in Rosslau an der Elbe im Auftrag von Strom und Hafenbau Hamburg.
Er ist ein typisches Arbeitsschiff des historischen Hamburger Hafens, das sein Erscheinungsbild in über hundert Jahren seiner Existenz nicht verändert hat.
Er wurde benannt nach dem Hamburger Strommeister Reinhard Woltman (geb. 1757 in Axleben), der Ende des 18. Jahrhunderts für den Uferausbau der Unterelbe verantwortlich war.
Der Dampfschlepper „Woltman“ gehört neben dem hier rechts im Bild erkennbaren Hafendampfschlepper „Claus D“, sowie dem Schleppdampfer „Tiger“ und den Eisbrecher „Stettin“ zu der beachtlichen Flotte historischer Dampfschiffe des Museumshafen Oevelgönne.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 36/36 - 05.02.2012 - Schulau im Winter

Nun hat der Winter auch Schulau im Griff und zaubert nicht nur für den Fotografen neue Bilder und ungewohnte Sichtweisen.
Der bulgarische Massengutfrachter „Liliana Dimitrova“ (Heimathafen Varna - Schwarzes Meer), liegt am Kai des Wedeler Kraftwerks und löscht die Kohle aus Polen damit es den Hamburgern nicht kalt wird.
Der Frachter „Grey Fox“, unter der Flagge der Marshallinseln (Heimathafen Majura - Südsee), strebt mit seinem mächtigen Ladegeschirr dem nächsten Hafen entgegen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 37/37 - 06.02.2012 - Fahrwassertonnen werden eingezogen

Der in den letzten Tagen immer stärker werdende Eisgang auf der Unterelbe machte es erforderlich, dass die Fahrwassertonnen eingezogen werden mussten und durch kleiner, die dem Eis weniger Widerstand bieten, ersetzt wurden.
Am letzten Sonnabend war der Tonnenleger „Triton“ aus Cuxhaven dabei die Steuerbord-Fahrwassertonne 123, die direkt querab vom Schulauer Fährhaus ihre Position hat, eingeholt.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 41/41 - 10.02.2012 - Maskenzauber an der Alster

„Maskenzauber an der Alster“ - Straßenkarneval im barocken venezianischen Stil: Morgen und Übermorgen, nun zum elften Mal wieder an den Colonnaden und den Alsterarkaden.Ein Hauch von Venedig weht jedes Jahr durch die Innenstadt, wenn die durch "INCANTO-Erlebniskunst" inscenierte Gruppe mit ihren an klassischen Vorbildern ausgerichteten Kostümen die Straßen und Arkaden beleben.
Die Veranstalter führen dazu ergänzend Folgendes aus:
„Der „Maskenzauber an der Alster“ soll ein Ort der Verzauberung sein, eine andere Welt eine andere Rolle, in die wir schlüpfen und uns für zwei Stunden aus dem Alltag entführt.“
Diese „Verwandlung“ wird sicher, wieder alle Teilnehmer, wie hier das junge Mädchen auf der Schleusenbrücke, aber auch die Photographen und die vielen Zuschauer erfassen.
Text und Foto: Wolfgang K. Reich/ www.maritime-photographie.d

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Bild 38/38 - 07.02.2012 - Eisvergnügen am Schulauer Strand

Die sich in kurzer Zeit aufgetürmten Eisbarrieren am Schulauer Ufer locken die Spaziergänger immer wieder zu einem Erkundungsgang durch das knisternde Eis. Doch es birgt Gefahren. Schnell ist man in der Unübersichtlichkeit des Schollengewirrs in ein Eisloch gerutscht und holt sich nasse Füße oder droht gar ganz zu versinken. Der vorbeifahrende Containerfrachter „MOL Prestige“ unter der Flagge Panamas tut mit seinem Schwell, mit dem er alles in Bewegung setzt, sein Übriges.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 39/39 - 08.02.2012 - Bilder der Hamburg Süd

Vor gut 140 Jahren, am 04. November 1871, gründeten elf Kaufleute eine Reederei, die heute zu den bedeutendsten Akteuren in der Schifffahrt zählt: Hamburg Süd.
Noch bis zum 25.März 2012 ist im Internationalen Maritimen Museum in Hamburg diesem Ereignis eine Sonderausstellung gewidmet.
Sie zeigt den Werdegang, der mit drei kleinen Dampfern begann und in unseren Tagen mit einer Flotte von 150 Schiffen zu den größten Containerreedereien der Welt gehört.
Mit Schiffsmodellen, zahlreichen Gemälden und Schiffsplakaten wird ein einzigartiger Blick auf die Geschichte dieser Reedereigruppe ermöglicht.
Das Foto zeigt die „Rio Blanco“, ein Containerschiff unter Deutscher Flagge, das bis zu 5905 Zwanzig-Fuß-Container (TEU) aufnehmen kann und die südamerikanische Ostküste im Liniendienst anläuft.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 43/43 - 12.02.2012 - Arngast : Jetzt in der Karibik

Dieses schmucke Küstenmotorschiff, seit 53 Jahren in nordeuropäischen Revieren unterwegs, ist von seinen letzten Eigner wegen Aufgabe des Reedereibetriebs nach Panama verkauft worden.
Gebaut wurde wurde das Schiff auf der Lühring-Werft in Brake und unter dem Taufnamen „Weser“ 1958 in Dienst gestellt. In den letzten Jahren transportierte die „Arngast“ vor allem Schiffsmotoren vom Caterpiller-Werk Rostock zu deutschen Werften und in den Hamburger Hafen zur Verladung nach Asien. Nach Übernahme durch den neuen Eigner in Cuxhaven hat des Schiff unter seinem neuen Namen „Pola 1“ die Überführungsfahrt nach Mittelamerika angetreten.
Damit müssen die zahlreichen Liebhaber der klassischen Küstenmotorschiffe, die viele Jahrzehnte den Warenverkehr maßgeblich erledigten und denen in Wischhafen das Kehdingen-Küstenschiffahrts-Museum gewidmet ist, auf einen weiteren Vertreter dieses schönen Schiffstyps verzichten.
Das Foto zeigt die „Arngast“ auf der Elbe bei Blohm+Voss. Im Dock 10 das Kreuzfahrtschiff „Albatros“
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 42/42 - 11.02.2012 - Wintertreffen der Freunde des Gaffelriggs

Die Freunde des Gaffelriggs veranstalten heute um 18.00 Uhr ihr Wintertreffen im Altonaer Museum (Saal der Galionsfiguren).

U. a. wird Prof. Jörgen Bracker zu dem Thema „Die Karten von Rughenorde“ und Monika Kludas über „Die neue ALEXANDER von HUMBOLDT II“ referieren.

Die Vereinigung „Freunde des Gaffelriggs“ wurde 1973 gegründet. Sie ist ein lockerer Zusammenschluss von Eignern,Seglern und Liebhabern traditionell geriggter Segelschiffe aller Größen.
Der Versuch einer Erklärung: Die GAFFEL ist eine an einem Mast befestigte, verschiebbare, schräg nach oben ragende Spiere (Rundholz), die das unregelmäßig viereckige Segel im oberen Teil abschließt. Das Hochziehen der Gaffel erfolgt durch zwei Fallen (Tauwerk), das Klaufall dicht am Mast und das Piekfall, das etwa in der Mitte der Gaffel angreift.
Das Foto zeigt die gaffelgeriggten Schiffe „Freundschaft“ und „Forelle von Kollmar“ auf dem letzten Herbsttreffen vor Glückstadt. Unterhalb der Toppsegel sind die GAFFEL erkennbar.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 40/40 - 09.02.2012 - Briten-Flaggschiff läuft Hamburg an

Das Flaggschiff der Royal Navy, die „HMS Bulwark“, wird heute gegen 15.00 Uhr an der Hamburger Überseebrücke erwartet.
Das 176 Meter lange amphibische Landungsschiff wurde im Jahre 2000 in Dienst gestellt und wird vornehmlich für den Transport von bis zu 700 Soldaten der Landungstruppen eingesetzt. Es bietet daneben Platz für 31 Lastwagen, 3 Hubschrauber und 325 Seeleute.
Ihr erster größerer Einsatz hatte das Docklandungsschiff Anfang 2006, als es im Rahmen der „Operation Enduring Freedom“ am Horn von Afrika operierte.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Achtung!!!
Hamburg-Besuch von „HMS Bulwark“ findet wegen Eisgangs nicht statt.
Das Flaggschiff der Navy ist inzwischen in den Nord-Ostsee-Kanal eingelaufen, um nun Kiel seine Aufwartung zu machen (09.02.2012 - 13.00 Uhr).

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Bild 44/44 - 13.02.2012 - Alstereis-Vergnügen

Nach 15 Jahren gab es an diesem Wochenende in Hamburg wieder ein offiziell genehmigtes Alstereis-Vernügen. Hunderttausende strebten auf die zugefrorene Außenalster, um aus ungewohnter Perspektive die Stadt mit ihren Türmen zu genießen. Auch der zwar angesagte, aber dann ausbleibende Sonnenschein hielten die Menschen von einem Spaziergang oder Schlittschuhlauf auf der 164 Hektar großen Fläche nicht ab.
Das Foto entstand am Sonnabend auf der Mitte der Kennedy-Brücke mit Blickrichtung zu den Hochhäusern an der Hamburger Straße.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 45/45 - 14.02.2012 - Abschied von der alten "Alex"

Die für 15 Millionen Euro in Bremen gebaute Nachfolgerin der alte „Alex“, die „Alexander von Humboldt II“ befindet sich seit September letzten Jahres in Fahrt und kreuzt derzeit vor den Kanaren (s.a. Maritime Schlaglichter vom 03.06.2011 und 08.10.2011).
Jetzt ist es der Deutschen Stiftung Sail Training (DSST)gelungen, die 1906 als Feuerschiff in Bremen erbaute und Mitte der 80er Jahre zur Bark umgebaute Namensvorgängerin an einen Unternehmer in Bremerhaven zu verkaufen.
Anfang des Jahres nahm die „Alexander von Humboldt“, die in 23-jähriger Einsatzzeit als Segler mehr als 500 000 Seemeilen mit Jugendlichen zurückgelegt hat, nach einem Werftcheck mit Dockung und Unterwasseranstrich, von ihrem bisherigen Heimathafen an der Wesermündung Kurs auf die Bahamas. Dort wird das Schiff unter ihrem alten Namen und den grünen Segeln zu touristischen Touren in karibischen Gewässern eingesetzt.
Anlässlich der Sail Bremerhaven im August 2010 zeigte die legendäre Bark noch einmal bei der Einlaufparade.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 46/46 - 15.02.2012 - Eisbrecher vor Schulau

Die „Wega“ des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) war in diesen Tagen in nicht alltäglichem Auftrag vor dem Schulauer Elbufer unterwegs. Das sonst mit Forschungs- Vermessungs- und Wracksuchaufgaben betraute Schiff musste sich als Eisbrecher, der immer weiter in die Fahrrinne vordringenden Eisbarrieren annehmen, um so einer möglichen Beeinträchtigung des Schiffsverkehrs vorzubeugen.
Hierzu fuhr das im Jahre 1990 in Dienst gestellte Schiff, das hierfür mit der notwendigen Eisklasse ausgerüstet ist, den Uferbereich vor Schulau und den der gegenüberliegenden Insel Hanskalbsand wiederholt auf und ab, um so die Eismassen in Bewegung zu halten.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 47/47 - 16.02.2012 - Strumflutkatastophe vor fünfzig Jahren

In der Nacht vom 16. auf den 17. Februar 1962 trieb ein Orkansturm, gepaart mit einer Springflut, ungeheure Wassermassen an die deutschen Nordseeküsten und in die Trichtermündung der Elbe. Außergewöhnlich schwer betroffen war das Unterelbegebiet mit Hamburg , wo vor allem der Stadtteil Wilhelmsburg in Mitleidenschaft gezogen wurde.
Dort starben die meisten, der in Hamburg insgesamt zu beklagenden 315 Todesopfer.
Wedel mit Schulau kamen dagegen glimpflicher davon:
Menschen kamen hier nicht zu Tode. Das Wasser drangt durch das damals noch nicht ausreichend gesicherte Sperrwerk an der Wassermühle bis zur Mühlenstraße vor und überflutete dort die Häuser.
Am Schulauer Fährhaus wurde die Mauer mit den Sitznischen von den anstürmenden Fluten umgeworfen und die Kegelbahn im Souterrain des Hauses lief voll Wasser, so dass Teile der darüber liegenden Terrasse einstürzten.
Das Foto zeigt die um noch 58 Zentimeter höhere Sturmflut vom 03.01.1976 (6,45 Meter über NN: Normalnull), die in Wedel geringeren Schaden verursachte, weil inzwischen weitgehende Flutsicherungsmaßnahmen vorgenommen worden waren.
So hatte man, wie hier auf dem Foto ersichtlich, das Schulauer Fährhaus mit übereinander gestapelte Sielröhrensegmente gesichert, die heute noch ihre Aufgabe versehen.
///Foto Sammlung W. Reich und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 48/48 - 17.12.2012 - Abschied vom Eis?

Das ist die Eislage vor Schulau – Vorgestern, am Mittwoch, den 15. Februar.
So schnell sie gekommen ist, so vergänglich ist die einst weiße Pracht - zu erkennen an dem immer dunkler werdenden Eispanzer am Ufersaum.
Der Containerfrachter „MOL Matrix“ der japanischen Reederei MOL (Mitsui O.S.K. Lines) unter der Flagge der Marschall Inseln fügt sich dekorativ in das noch winterliche Bild eines sonnigen Nachmittags in Schulau.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 49/49 - 18.02.2012 - HAPAG-LLOYD bleibt Hamburg erhalten

Hapag-Lloyd, Deutschlands größte Linienreederei, bleibt durch die Übernahme eines Aktienpaketes durch Hamburg von 420 Millionen Euro der Stadt erhalten.
Durch den mutigen Schritt von Hamburgs Ersten Bürgermeister Olaf Scholz wurde zusammen mit dem 2008 gegründeten Hamburger "Albert-Ballin- Konsortium“ sichergestellt, dass die Traditionsreederei nicht unter den Einfluss ausländischer Investoren gerät.
Damit wurden nicht nur viele Arbeitsplätze in der Hafenwirtschaft gesichert, sondern auch ein weiterer Imageverlust für die deutsche Schifffahrt vermieden, der bereits mit der Übernahme der Hamburger Werft Blohm+Voss durch einen englischen Investor nachhaltiger Schaden zugefügt wurde.
Das traditionsreiche Schifffahrtsunternehmen, dessen imposante Firmenzentrale im Herzen der Stadt an der Binnenalster thront und dessen Ursprünge in Hamburg bis 1847 zurückreichen, darf sich zu Recht als ein Stück unveräußerliches Hamburg betrachten.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de



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Bild 50/50 - 19.02.2012 - Kommt der Frühling?

Kommt nun der Frühling? Scheint sich diese Dame zu fragen, die auf einer Bank des Elbhöhenweges in Schulau Platz genommen hat, um die Abendstimmung zu geniessen. Ihr Fahrrad hat sie abgestellt und der mitgebrachte Kaffee, in der neben ihr stehenden Thermokanne, wird die noch herrschende Kühle ein wenig erträglicher machen. Aus dem Dunst schiebt sich der Massengutfrachter "Friendly Seas" mit dem Heimathafen Monrovia am Heck, dem Hamburger Hafen entgegen.
Die in diesen Tagen ansteigenden Temperaturen und das schwindende Eis auf der Elbe lassen ahnen, dass der Frühling nicht mehr weit sein kann.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 51/51 - 20.02.2012 - Hamburg: Wieder auf Platz zwei

Der Hamburger Hafen ist 2011 wieder auf Platz zwei unter Europas größten Containerhäfen vorgerückt.
Der Containerumschlag ist im vergangenen Jahr um 14,2 Prozent auf 9 Millionen Standardcontainer (TEU) gestiegen.
Hamburg war durch die Folgen der Finanzkrise 2009 auf Platz drei hinter Rotterdam und Antwerpen abgerutscht.
Die Zahl der verladenen Boxen fiel um fast 30 Prozent auf etwas mehr als sieben Millionen Standardcontainer zurück.
Vor allem die Zubringerverkehre gingen zurück, weil die Reedereien ihre sogenannten Feederschiffe lieber nach Antwerpen und Rotterdam schickten, um von dort aus Waren nach Skandinavien und Osteuropa zu transportieren.
Das Foto zeigt den Containerfrachter „Maersk Tukang“, unter der Flagge Singapurs, auf dem Weg in den Hamburger Hafen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 52/52 - 21.02.2012 - Kanzleramt von der Wasserseite

Das ist das Kanzleramt, in dem am Sonntagabend die Parteien einvernehmlich einen neuen Kandidaten für das Bundespräsidentenamt erkoren haben.
Da der Regierungssitz am Spreebogen liegt kann Frau Merkel auch Gäste, die mit dem Schiff anreisen, angemessen empfangen. Wie die beiden Duckdalben verraten, ist offenbar an eine solche Möglichkeit gedacht.
Ob ihre Gesprächspartner am Sonntagabend mit dem Schiff angereist sind, konnte noch nicht abschließend in Erfahrung gebracht werden.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 53/53 - 22.02.2012 - Saugbagger Wilhelm Krüger

Der Saugbagger „Wilhelm Krüger“ fällt schon, wie hier vor der Schleuse Brunsbüttel, durch sein nostalgisches Aussehen auf. Das ist auch nicht verwunderlich, denn der Saugbagger (Hooperbagger) aus dem Jahre 1941 versieht nun schon im 71. Jahr seinen Dienst.
Dieses speziell für die Schlickbaggerung gebaute Schiff ist mit einem Hecksaugrohr ausgerüstet, das es ihm erlaubt, auch senkrechte Randbereiche ohne zusätzliches Gerät von Sedimenten zu befreien.
So wird das 109 Meter lange Schiff von der Möbius Bau GmbH, Hamburg schwerpunktmäßig im Nordostsee-Kanal und deren Schleusenbereiche eingesetzt.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 54/54 - 23.02.2012 - Nachschub für Windparks in der Nordsee

Durch den überraschenden Ausstieg Deutschlands aus der Atomkraft vor einem Jahr kommen den erneuerbaren Energien eine völlig neue Bedeutung zu. In unseren Breiten verspricht da vor allen Dingen die Windenergie die entstehende Lücke zu schließen helfen. In der Nordsee werden hierzu immer mehr und immer größere Windparks aufgebaut.
Das unter der Flagge Antiguas und Barbudas an dem Schulauer Anleger vorbeifahrende Feederschiff „Oostvoorne“ hat als Deckslast eine Reihe von Rotorblättern für diese Windkraftanlagen geladen, um damit den Windpark Alpha Ventus, in der Nähe Borkums, zu ergänzen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 55/55 - 24.02.2012 - Schulau im Februar

Vor einem Jahr, im Februar 2011, begannen die Arbeiten für den neuen Schulauer Anleger. Der Hafenschlepper „Atlas“ hat den Baggerponton aus Glückstadt an die Innenkante des Schulauer Hafens bugsiert. Er wird in den folgenden Tagen den Liegeplatz des Pontons ausbaggern, damit dieser bei Ebbe nicht aufliegt und dadurch möglichen Schaden erleidet.
Inzwischen hat sich der 60 Meter lange Ponton zu einem richtigen Publikumsrenner entwickelt. Selbst bei zur Zeit geschlossenem Schulauer Fährhaus und weniger günstigen Wetter, sind immer Schiffsliebhaber dort anzutreffen, die auf der langen, mit einen Überdach geschützten Sitzbank Platz genommen haben, um dem Schiffsbetrieb zu zuschauen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 56/56 - 25.02.2012 - "Dat Ole Land II" mit Kurs auf Schulau


„Vom Eise befreit sind Strom und Bäche“ - Das ist auch das Startzeichen für die neue Lühe-Schulau-Fähre „Dat Ole Land II“, die ursprünglich für den 10. Februar geplante Überführungsfahrt von der Bolle Werft im Magdeburgischen nach Grünendeich, in sein künftiges Einsatzrevier, anzutreten.
Am Montag, den 27.Februar verlässt das neue Fährschiff seinen Entstehungsort Derben und wird voraussichtlich bis Schnackenburg fahren, um dort über Nacht zu bleiben.
Im Laufe des Nachmittags des folgenden Tages, Dienstag, den 28.Februar, ist seine Ankunft in Grünendeich am Pio-Platz geplant.
Hierbei sind Unabwägbarheiten, wie die von der Tide abhängige Brückenhöhe, zu berücksichtigen.
Damit sich die Wedeler einen ersten Eindruck verschaffen können, hat Kapitän Torlef Hoffmann zugesagt, dass er dicht am Schulauer Ponton mit seinem neuen Schiff vorbeifahren wolle.
Nach Abnahme und Probefahrten wird am Montag, den 5.März das Schiff seinen regulären Fährbetrieb ab Lühe um 06.10 Uhr aufnehmen.
Das Foto ist Ende September letzten Jahres, kurz nach dem Stapellauf entstanden.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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57/57 - 26.02.2012 - FISCHclub Blankenese

Fischrestaurants sind in unserer Region leider rar geworden.
Eine Ausnahme bildet das sich vor sieben Jahren auf dem Blankeneser Anleger, Op`n Bulln, etablierte Restaurant FISCHclub Blankenese.
Dort wird am Westende des Pontons der Gast mit mediterranen und regionalen Fisch-Spezialitäten, Meeresfrüchten und erlesenen Weinen verwöhnt.
Das hat natürlich seinen Preis – wird aber nicht nur durch das Gebotene sondern auch durch die einzigartige Lage gerechtfertigt. Nirgends an der Unterelbe schieben sich die Kreuzfahrtschiffe und die Großcontainer so dicht am speisenden Gast vorbei.
Der Eigner, Renè Schillag, ist in Schulau inzwischen kein Unbekannter mehr.
Anfang April wird er als Pächter des Schulauer Fährhauses, nach umfangreicher Renovierung, unter dem Motto „Tradition trifft Moderne“ den Restaurantbetrieb mit einem sicher ähnlichem Niveau aufnehmen.
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Bild 58/58 - 27.02.2012 - Irene wird ausgebremst

Da ist mal wieder ein Megaboxer, wie man sie seit einigen Jahren immer häufiger auf der Unterelbe sieht, auf dem Weg in den Hamburger Hafen. Megaboxer sind Containerschiffe mit großer Ladekapazität, deren optische Besonderheit darin besteht, dass die Brücke in das vordere Drittel des Schiffes verlegt ist.
Die „MSC Irene“ mit ihren 366 Metern Länge und ihren 151 559 Grosstons bewegt eine Menge Masse, die rechtzeitig ausgebremst werden muss damit das Schiff kontrolliert seinen Liegeplatz erreicht.
Daher legt sich in der Höhe des Wedeler Kraftwerks bei Schiffen dieser Größe achtern ein Schlepper, hier der Kotug-Assistenzschlepper „RT Margo“, hinter den Container, nimmt Leinenverbindung auf, und bremst das Schiff ab.
Später nimmt ein weiterer Schlepper am Bug Verbindung mit dem Frachter auf, um dann sicher an das vorgesehene Terminal attestiert zu werden.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 59/59 - 28.02.2012 - Fryderyk Chopin zu Besuch un Hamburg

Ein früherer Mitsegler (Trainee) der polnischen Brigg „Fryderyk Chopin“ ist auf den Schulauer Anleger geeilt, um „sein“ Schiff zu begrüßen.
Anlass des Besuchs, des im Jahre 1991 in Danzig bebauten Schiffs, ist der zweihundertste Geburtstag des polnischen Komponisten und Pianisten Fryderyk Chopin (1810 – 1848). Hierzu tourte die Brigg im Jahre 2010 mit einem Kulturprogramm durch die Hafenstädte Europas.
Das Schiff vereinigt in sich die besten Eigenschaften eines Rahseglers mit denen einer Rennyacht. An Bord fahren meist internationale Jugendcrews. Erlebnis-pädagogische Segeltörns sollen bei den Trainees Verantwortung und Teamgeist ausprägen helfen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 60/60 - 29.02.2012 - "Dat Ole Land II" erstmals in Schulau

Diesiges und unfreundliches Wetter herrschte gestern am neuen Schulauer Anleger. Da schob sich aus Hamburger Richtung ein gelber Schimmer aus dem Dunst: Die neue Lühe-Schulau-Fähre steuerte erstmals Schulau an.
Nach zweitägiger Überführungsfahrt, aus dem sachsen-anhaltischen Derben kommend, erreichte das Fährschiff mit der gefälligen Linienführung sein künftiges Einsatzrevier.
250 Passagiere und 70 Fahrräder wird die 1,8 Millionen Euro teure Fähre, bei deutlich verringerten Dieselverbrauch, künftig befördern können.
Der Fährbetrieb beginnt Montag, den 5.März ab Lühe, um 06.10 Uhr.
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Bild 61/61 - 01.03.2012 - Elbhöhenweg

Zu den den schönsten Orten Schulaus gehört der Elbhöhenweg.
Das hier wiedergegebene Foto zeigt den nicht alltäglichen Blick aus einem der Endreihenhäuser, nahe des Graf-Luckner- Hauses, auf das Willkomm-Höft.
Die Sichtschneise führt über die Schatten der abendlichen Märzsonne in den Vorgärten, dem am Schulauer Anleger arbeitenden Schwimmkran „Wal“, über die Elbe bis sich die Konturen an der Lühe verwischen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 62/62 - 02.03.2012 - Neugestaltung Schulauer Hafen

Wenn man in Schulau in der Hafenstraße auf den Hafen zu geht fällt der Blick auf dieses schöne Zitterpappeln-Ensemble am Westufer des Hafenbeckens.
Die Neugestaltung des Schulauer Hafens, zu der eine Verbreiterung des Hafenbeckens nach Westen gehört, macht es erforderlich diese Baumgruppe zu fällen. Noch vor zwei Jahren waren diese Bäume beschnitten worden, was ihren einheitlichen Reiz noch erhöhte und den Blick auf die Elbe, zumindest im Winter, wie man sieht, erlaubte.
Darum wird diese Baumfällaktion von manchem Freund des Baumes auch bedauert.
Doch es sind Neuanpflanzungen in ähnlicher Weise geplant: Entlang der Westpromenade werden 29 Pyramidenpappeln zur Hervorhebung der Hafenform gepflanzt. Zur Strandbadseite sind zusätzlich 13 Silberweiden vorgesehen.
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Bild 63/63 - 03.03.2012 - Travehafen

Ziemlich in der geografischen Mitte des Hamburger Hafens, zwischen Köhlbrand und Reiherstieg, liegt ein wenig versteckt, der Travehafen.
Wie sein Name schon vermuten lässt, ist der er ausschließlich Fluss- und Binnenschiffen vorbehalten.
U.a liegen hier die Schiffe des Traditionunternehmens, der Carl Robert Eckelmann Transport und Logistik GmbH.
Wer diese besondere Hafenwelt der Binnenschifffahrt erleben möchte, den bringt die HADAG-Hafenfähre Linie 73 von Montags bis Freitags, Abfahrt von den Landungsbrücken, mit einer HVV-Tageskarte dort hin. Die Fahrt geht durch den Reiherstieg, die hundert Jahre alte und sich auf Funkzuruf automatisch öffnende Ellerholzschleuse, vorbei an dem markanten Gebäude des Wasserpolizeikommissariat 2 bis zum Anleger Oderhöft.
Von dort kann man das im Jahre 1912 geschaffene Hafenbecken gut zu Fuß umrunden und dabei neben modernen Schubeinheiten auch manchen stillgelegten Oldtimer, wie hier im Vordergrund der Schlepper „Wedel“, entdecken.
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Bild 64/64 - 04.03.2012 - Helgoland :: Rückgabe an Deutschland

Die auf diesem Foto so idyllisch wirkenden Südspitze Helgolands war am 18. April 1947 der Ort der größten nicht nuklearen Explosion der Geschichte.
Die Briten, die die Insel seit dem Ende des Zweiten Weltkrieg besetzt hielten, hatten 6700 Tonnen Sprengstoff und Munition aus dem vergangenen Krieg in die militärischen Bunkeranlagen der Insel verbracht. Die gigantische Explosion erfüllte zwar nicht die Erwartung die Insel gänzlich von der Landkarte verschwinden zulassen, doch zerstörte sie die für Helgoland so markanten Steilwand aus rotem Sandstein an der Südspitze der Insel und hinterließ, wie auf dem Foto ersichtlich, einen riesigen Krater, in dessen Mitte später das Krankenhaus gebaut wurde.
Der Verfasser dieser Zeilen, der damals in dem 170 km entfernten Teufelsbrück aufwuchs, kann sich noch gut an die Erschütterung, die bis dorthin zu spüren waren, erinnern.
Bis 1952 blieb Helgoland militärisches Sperrgebiet und Bombenabwurfplatz für die britische Luftwaffe. Während dieser Zeit nannten britische Soldaten die Insel zynisch Hell-go-land (das Land, das zur Hölle geht).
Am 01.März 2012 wurde des 60. Jahrestages gedacht, an dem die völlig verwüstete Insel an die Bundesrepublik Deutschland zurückgegeben wurde.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 65/65 - 05.03.2012 - Überwintern im Sandtorhafen

Die „Schaarhörn“, im Jahre 1908 als „Peilschiff“ und für Repräsentationszwecke des Hamburger Senats in Dienst gestellt, überwintert in unseren Tagen im Sandtorhafen in der HafenCity.
Doch da dämmert das Schiff nicht der nächsten Saison entgegen. Mit den sehr beliebten Ringelnatz-Lesungen und den Plattdüütsch-Nachmittagen ist auch im Winter immer Leben auf dem Schiff.
Saisonstart ist der 1. Mai. Dann geht es um 14.00 Uhr vom Liegeplatz Norderelbstraße (gegenüber der Überseebrücke) auf eine dreistündigen Elbfahrt, zu einem Fahrpreis von 35,00 Euro.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 66/66 - 06.03.2012 - Sekt zum Erstanlauf

Gestern, gegen 6.30 Uhr, legte die neue Lühe-Schulau-Fähre, „Dat Ole Land II“ das erste Mal offiziell am Schulauer Anleger an und eröffnete damit die neue Fährsaison.
Der Wedeler Klaus-Dieter Napiwotzki (ganz rechts), als ehemaliges Mitglied der Gesellschafter-Versammlung der Fährlinie seit Jahren verbunden, hatte sich etwas ganz Besonderes ausgedacht und begrüßte Besatzung und Fahrgäste mir einem Schluck Sekt. Nachdem Geschäftsführer und Kapitän Thorlef Hoffmann (dritter von rechts), Kapitän Edgar Baumgarten (fünfter von rechts) und Kassierer Anatoli Neppke (zweiter von rechts) sich davon überzeugt hatten, dass es um alkoholfreien Sekt handeln würde, waren sie gern bereit, zusammen mit den ersten Fahrgästen auf das Ereignis anzustoßen.
Die Schiffsführung revanchierte sich mit zwei wunderbar in einer Präsentschachtel verpackten Äpfeln, auf denen die Flagge der Reederei mit ihren Initialen „LSF“ geprägt war.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 67/67 - 07.03.2012 - Werbung in eigener Sache

Am vergangenen Sonnabend berichtete das Wedel-Schulauer Tageblatt, in dem hier wiedergegebenen Artikel, über meine Ausstellung in dem Regio Klinikum Wedel, die die Elbe zwischen Hamburg und Schulau zum Thema hat. Dieser Flussabschnitt zählt, nach Einschätzung des Fotografens, zu den schönsten unser Elbe.
Auf Initiative des Fördervereins des Krankenhauses wird eine Auswahl von 17 maritimen Großfotos gezeigt.
Die Bilder können in der Abteilung Manuelle Schmerztherapie, im ersten Stock der Klinik, bis zum 30. Juni in Augenschein genommen werden.
Das hier wiedergegebene Foto zeigt den Stapellauf des Container-Frachters „COSCO Panama am 30.09.2005 bei Blohm+Voss. Es war der bisher letzte Stapellauf eines solchen Schiffstyps auf der Traditionswerft.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 68/68 - 08.03.2012 - Wasserbahnhof

Die St. Pauli Landungsbrücken sind eine der markantesten Touristenattraktionen des Hamburger Hafens.
Der 688 Meter lange Schiffsanleger besteht aus schwimmenden Pontons, die über zehn bewegliche Brücken vom Festland aus zugänglich sind.
Diente der „Wasserbahnhof“ ursprünglich den Passagierdampfern der Überseelinien als Anlegestelle, so verkehren heute dort hauptsächlich Hafenfähren, Hafenrundfahrtschiffe und Barkassen, Passagierschiffe im Unterelbedienst sowie der Katamaran nach Helgoland.
Die in den Jahren 1907 bis 1909 aus Tuffstein errichtete Abfertigungsgebäude schließen am Ostende mit dem hier im Bild ersichtlichen Turm mit Uhr und Pegelanzeige ab. Das angrenzende Gebäude mit dem Kupferdach ist frisch renoviert und wird künftig einen Retaurationsbetrieb des Gastronomen Eugen Block beherbergen.
Am Westende der Anlage ist der Alte Elbtunnel erkennbar.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 68/68
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Bild 69/69 - 09.03.2012 - Fregatte Emden

Die „Emden“ (F 210) ist eine Fregatte der Bremen-Klasse der Deutschen Marine und das fünfte Kriegsschiff mit diesem Namen. Sie wurde bei den Thyssen Nordseewerke in Emden gebaut und lief am 17. Dezember 1980 von Stapel.
Der schlanke Rumpf besticht durch seine elegante Linienführung und erfreut das Auge eines jeden Schiffsfreund.
Das wurde besonders deutlich als am vergangenen Wochenende neben der „Emden“ die Fregatte „Hessen“(F 221), die gut 20 Jahre später in Dienst gestellt wurde, an der Hamburger Überseebrücke lag.
Durch die radarabweisende Bauweise dieses, zur Sachsen-Klasse gehörenden Schiffes, kann die „Hessen“ nicht annährend mit ihrer Vorgängerin in Form und Gestaltung konkurrieren.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de



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Bild 70/70 - 10.03.2012 - Fregatte Hessen

Die Veränderung im Marineschiffbau in einem Zeitraum von über zwanzig Jahren war am vergangenen Wochenende an der Hamburger Überseebrücke besonders deutlich sichtbar, als dort die Fregatten der Deutschen Marine, die hier im Bild wiedergegeben „Hessen“ und die im gestrigen „Maritimen Schlaglicht“ beschriebene „Emden“dort festgemacht hatten.
Die Fregatte „Hessen“ wurde auch von den Nordseewerken Emden gebaut und am 21. April 2006 in Wilhelmshaven als drittes Schiff der Sachsen-Klasse in Dienst gestellt. Ihre Hauptaufgabe ist die Luftverteidigung – also Bekämpfung von Flugzeugen und anderen Luftzielen – zum Schutz von Marineverbänden und verbündeten Kräften an Land.
Das hat es erforderlich gemacht eine sachliche Linienführung und flächige Aufbauten für diesen neuen Schiffstypus zu konzeptionieren.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 71/71 - 11.03.2012 - Verkehrsweg Pinnau

Die Nebenflüsse der Elbe waren in früheren Jahrhunderten wichtige Verkehrswege auf den mit Lastkähnen ein Großteil der Waren und Güter transportiert wurden.
Das ist heute leider nicht mehr so.
Der Transport hat sich, wie auch bei anderen Verkehrsträgern, auf die Straße verlegt.
Ein Versuch den Verkehrsweg Pinnau wieder zu beleben unternahm die Uetensener Firma Hatlapa im November 2004, als es galt eine 56 Tonnen schwere Schlepperwinde von Uetersen nach Cuxhaven zu transportieren.
Hierzu wurde extra der inzwischen stark verschlickte Hafen in Uetersen ausgebaggert, die Winde auf einen Ponton verladen, um dann, wie hier im Bild ersichtlich, bei Flut von dem Schlepper „Biber“ die Pinnau abwärts gefahren zu werden.
Damals bestand die Hoffnung, die zuständigen Wasser- und Schifffahrtsämter würden den Hafen und die Pinnau auf Tiefe halten, damit auch andere Firmen von dieser Transportmöglichkeit Gebrauch machten.
Doch diese Hoffnung trog: Der Hafen und die Pinnau wurden nicht regelmäßig ausgebaggert und sind heute nur noch von flachgehenden Sportbooten befahrbar.
Firma Hatlapa transportiert sein gewichtigen Winden wieder per Tieflader über die Straße an seine Empfänger.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 72/72 - 12.03.2012 - Hafenstaubsauger unterwegs

Das ist der niederländische Saugbagger „Elbe“, der im Auftrag von Hamburg Port Authority (HPA – früher auch Strom-und Hafenbau genannt) dafür sorgt, dass der Hamburger Hafen nicht verschlickt. Diese Aufgabe nimmt das im Jahre 2010 in Haiphong/ Vietnam gebaute Schiff zusammen, mit den ebenfalls niederländischen Baggern „Amazone“ und „Ijsseldelta“, wahr.
Für den Außenstehenden nicht ganz verständlich, dass das Baggergut bereits querab des Falkensteiner Ufers verklappt wird. Bei einer Stromgeschwindigkeit von durchschnittlich 3,5 Knoten (ca. 6,5 km/h) ist kaum vorstellbar, das es dort liegen bleibt und nicht schon bei der nächsten Flut dort angekommen ist wo es ursprünglich herkam.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 73/73 - 13.03.2012 -Bergungsschiff Taucher Flint II

Diese nostalgische Schönheit wurde 1929 auf der Stülcken-Werft als Schlepper „DDG Hansa VIII“ für die gleichnamige Reederei in Bremen gebaut.
Im Jahre 1936 übernahm die Zementfirma „Alsen-sche Portland-Cement Fabriken“ in Itzehoe unter dem Namen „Stör“ das Schiff.
1959 wurde es von der Firma M. A. Flint erworben und von der Werft Alfred Hagelstein in Travemünde verlängert und zum Bergungs-Motorschiff umgebaut und unter dem Namen „Taucher Flint II“ im Hamburger Hafen zum Einsatz gebracht.
Heutiger Eigentümer ist der Fährschiffsunternehmer Kapitän Heinrich Prüsse, der das Schiff auch an einem seiner Liegeplätze am Sandtorhafen festgemacht hat.
Vielleicht plant er das ehemalige Tauch-und Bergungschiff zu restaurieren, um es für Gästefahrten einzusetzen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 74/74 - 14.03.2012 - Athlet des Hafens

Der Schwimmkran „HHLA IV“, der Hamburger Hafen u. Logistik AG prägt seit vielen Jahrzehnten den Hamburger Hafen als bedeutender Umschlagsort für Schwergut. Der 55 Meter hohe Schwimmkran wurde 1956 von der Firma Demag gebaut und verfügt über eine Hubkraft von 220 Tonnen.
Überall in den Hafenanlagen zwischen Oberelbe und Brunsbüttel, wenn es gilt Schiffsschrauben, Motoren, Diesellokomotiven oder andere Schwergüter an den Hacken zunehmen, ist sein Einsatz gefragt.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 75/75 - 15.03.2012 - Mit Panoramablick über die Elbe

Das ist der Fahrgastraum im Vorschiff der neuen Lühe-Schulau-Fähre „Dat Ole Land II“. Die Passagieren können nun einen Panoramarundblick von nahezu 270 Grad genießen. Dadurch wird das maritime Erlebnis, das die 25 Minuten dauernde Überfahrt bietet, noch wesentlich kurzweiliger.
„Dat Ole Land II“, seit dem 5. März bereits im regulären Fährdienst eingesetzt, wird am kommenden Sonnabend im Stader Hafen durch die Altländer Blütenkönigin Josefine Hintz getauft.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 76/76 - 16.03.2012 - See-Ewer Amazone

Dieser große plattbodige, aus Stahl genietete See-Ewer ist als Frachtsegler für die Unterelbe und für Küstenfahrt auf Nord- und Ostsee eingesetzt worden.
Der Kapitän Ossenbrügge aus Haseldorf gab der Werft Hannes Jacobs in Moorrege bei Uetersen im Jahre 1909 den Auftrag zum Bau dieses Schiffes.
Die „Amazone“ gehörte zu einer Serie von sechs See-Ewern, die auf dem Höhepunkt des Schaffens dieser damals weit über die Grenzen Norddeutschlands bekannten Werft.
Seine wechselvolle Geschichte als Frachtschiff endete 1980. In den letzten Jahren verdiente der Ewer sein Geld mit dem Altglasabtransport von Helgoland für eine Wischhafener Müllfirma.
Heute ist das Schiff wieder ein richtiger Oldtimer und gehört Gaffel betakelt und mit Seitenschwertern ausgerüstet zur Flotte des Oevelgönner Museumshafen.
Das Bildungswerk Nordseewatten e.V. bietet Reisen bis zu 25 Personen und Tagesfahrten bis 30 Personen an.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 77/77 - 17.03.2012 - Schulau an einem Sommertag des Jahres 1939

Am einem schönen Junitag des Jahres 1939 glitt der Panzerkreuzer „Admiral Graf Spee“ elbabwärts am Elbhochufer vorbei. Die Besatzung hatte bereits an Deck Aufstellung genommen, um am Schulauer Fährhaus, die Institution Willkomm Höft gab es damals noch nicht, von ihren Angehörigen und Freunden Abschied zu nehmen.
So alle ahnten noch nicht welches dramatisches Schicksal Schiff und Besatzung ein halbes Jahr später ereilen würde:
Nach Beginn des Zweiten Weltkriegs hatte die „Graf Spee“ im Südatlantik neun Handelsschiffe versenkt, bevor sie am 13. Dezember 1939 in einer Seeschlacht mit britischen Kreuzern beschädigt wurde. Sie schaffte es noch in den Hafen von Montevideo, doch das neutrale Uruguay gewährte den Deutschen auf Druck der Briten nur 72 Stunden Liegezeit – zu wenig für eine Reparatur.
Daraufhin ließ Kapitän Hans Langsdorff das Panzerschiff am 17. Dezember im Rio de la Plata versenken.
Drei Tage später nahm er sich das Leben. Die 1100 Mann Besatzung wurde in Uruguay und Argentinien interniert.
///Foto: Rudolf Wassmann (1913 - 2005) und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 78/78 . 18.03.2012 - Blütenkönigin tauft neue Lühe-Schulau-Fähre

Gestern wurde das Fahrgastschiff „Dat Ole Land II“ im Stader Hafen von Blütenkönigin Josefine Hintz getauft. Zwar verlief die Taufe nicht ganz nach den Vorstellungen des Veranstalters, denn die erste Sektflasche riss ab und versank unzerborsten im Stader Hafen – dafür landete die eilig herbeigeschaffte Ersatzflasche erwartungsgemäß an der Wallschiene des Täuflings. Anschließend ging es mit 150 Taufgästen die Schwinge abwärts in den Hamburger Hafen.
Geschäftsführer und Kapitän Thorlef Hoffmann erläutert auf der Brücke der Taufpatin, in Altländer Brauttracht mit dem Flunken-Kranze, einer Blütenhaube, die einzelnen Funktionen der vielen Hebel und Schalter.
Kapitän Edgar Baumgarten passt im Hintergrund auf, dass alles seine Ordnung hat.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 79/79 - 19.03.2012 - Kuttersegeln am Süllberg

Das Kuttersegeln ist für den Blankeneser Segelclub (BSC) auch in unseren Tagen von großer Bedeutung, um der Jugend den Reiz des Segelsports zu vermitteln. So verfügt der Club über zwei Kutter, die „Onkel Hanne“, Baujahr 1981 und die „Viet“, Baujahr 1986.
Der jährlich im Mühlenberger Loch durch den Verein ausgerichtete Kutterpokal unterstreicht den Stellenwert, den der Jugendarbeit zugemessen wird. In diesem Jahr treffen sich die Kutter am 8. und 9. September aus ganz Norddeutschland, um vor dem Süllberg ihr segelerisches Können zu messen.
Der Maler Hinnerk Bodendieck, seit Kindesbein mit der Segelei verbunden, hat in diesem großformatigen Gemälde die ganze Schönheit und den besonderen Reiz des Kuttersegelns eingefangen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 80/80 - 20.03.2012 - Familienbesuch auf Hapag-Lloyd-Container

Diese geradezu anrührende Szene konnte am letzten Sonnabend am Container Terminal Altenwerder (CTA) an der Süderelbe von dem Fotografen beobachtet werden. Am Heck der „Essen Express“ zeigte diese Gruppe,die dem vorbeifahrenden Schiff freundliche Aufmerksamkeit schenkte.
Offenbar eine Familie, die den kurzen Aufenthalt des Frachters nutzte, um die Wirkungsstätte des Vaters einmal näher kennenzulernen.
Gestern hatte der 1993 in Südkorea gebaute, 298 Meter lange Frachter, bereits im Hafen von Rotterdam festgemacht.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 81/81 - 21.03.2012 - Schiffe gucken am Schulauer Anleger

Der Vater hat seinen Sohn mit der lustigen Kopfbedeckung auf die Abgrenzung des Schulauer Anlegers gesetzt und gemeinsam schauen sie dem einlaufenden Containerfrachter unter der Flagge Zyperns nach.
Immer wenn auslaufende oder einlaufende Schiffe sichtbar werden nehmen die Spaziergänger auf dem Ponton deutlich zu, um die Schiffspassagen möglichst nahe zu erleben.
Die 347 Meter lange „CMA CGM Thalassa“ mit einer Gross Tonnage von 128600 t wurde im Jahre 2008 auf der DAEWOO Shipbuilding & Marine Engineering in Süd-Korea gebaut.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 82/82 - 22.03.2012 - Geldnot: Hamburg verkauft Senatsbarkasse

Das ist keine Meldung aus unseren Tagen, sondern eine Verlautbarung des Hamburger Senats vom Februar des Jahres 2003.
Der Stadt war der Betrieb, der nach der damals zuständigen Behörde benannten „Strom- und Hafenbau“ zu teuer geworden und wollte die jährlich anfallenden Unterhaltungskosten von 200 000 Euro einsparen.
Mit der Abschaffung endete eine fast 100 jährige hanseatische Tradition, die mit dem Zweischrauben-Dampfer „Schaarhörn“ mit seinem Jugendstil-Salon im Jahre1908 begann.
Die „Strom- und Hafenbau“ wurde 1963 auf der Bremer Burmester-Werft gebaut und schipperte mehr als 20 Jahre Hamburger Staatsgäste durch den Hafen, unter ihnen Prinz Charles und Lady Di, UNO-Generalsekretär Kofi Annan und Michail Gorbatschow.
Heute chartert der Senat bei vergleichbaren Anlässen ein Schiff, wobei dann auch hin und wieder der Peil- und Bereisungsdampfer „Schaarhörn“ seine frühere Aufgabe wahrnimmt.
Die Versteigerung erbrachten 150 000 Euro für die Staatskasse. Der neue Eigner, das Barkassenunternehmen Bülow nannte das Schiff sinnigerweise in „Senator“ um und bietet seit dem „exklusive Fahrten“ mit der ehemaligen Senatsbarkasse“ an.
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Bild 83/83 - 23.03.2012 - Frühlingsabend am Schulauer Eibstrand

Der schwedische Containerfrachter „Atlantic Compass“, noch kurz vor Sonnenuntergang am Willkomm Höft verabschiedet, taucht ein in das goldene Abendlicht, um der kaum 100 km entfernten Nordsee entgegen zu streben.
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Bild 84/84 - 24.03.2012 - AIDAluna : 24-mal in Hamburg

Das erste Kreuzfahrtschiff in dieser Saison war am 08.01.2012 der Cunard Luxusliner „Queen Elizabeth“.
Doch so richtig geht es erst heute los, wenn gegen 06.30 Uhr die „AIDAluna“ am Cruise Center Altona festmacht. Mindestens 160 Schiffsanläufe sind den Hamburger Hafenbehörden gemeldet, die gegenüber dem Vorjahr einen Passagierzuwachs im zweistelligen Bereich erwarten lassen.
Die „AIDAluna“ läuft bis zum 01.09.2012 Hamburg gleich 24-mal an und bietet in dieser Saison ihren Gästen Kurzreisen in die Nordsee und den dortigen Häfen an.
Am Abend um 20.00 Uhr legt die 315 Millionen teure und für 2000 Passagiere ausgelegte „AIDAluna“ zur ihrer ersten Reise ab.
Bereits am nächsten Sonnabend, den 31.03,2012 ist das Schiff, zu gleichen Liegezeiten, wieder am Cruise Center Altona.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 85/85 - 25.03.2012 - Borussia Dortmund

Die „Borussia Dortmund“ auf erneutem Meisterkurs?
Das 1998 auf der Sietas-Werft in Neuenfelde gebaute Feederschiff (Zubringerschiff) gehört zu der Flotte, der immer sehr gepflegt in Erscheinung tretenden Schiffe der Reederei Rudolf Scheper aus Haren an der Ems.
Der fussballbegeisterte Kapitän Rudolf Schepers hat diesem Containerschiff mit dem Einverständnis von Gerd Niebaum und Ottmar Hitzfeld (damals Sportdirektor von Borussia Dortmund) seinem Lieblingsverein das bis dahin größte Denkmal gesetzt. Für die Bemalung wurden 30 000 Liter Acryllack verwendet.
Die jüngste Entwicklung des Fußballvereins darf der Kapitän als zusätzliche Bestätigung seiner Namenswahl vor 14 Jahren betrachten.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 86/86 - 26.03.2012 - Spülschiff im Schulauer Hafen

Die Umbauarbeiten am Schulauer Hafen haben begonnen. Am Nordende wird das Hafenbecken verkürzt, nach Westen, Richtung Strandbad, wird es verbreitert.
Zur Vorbereitung dieser Maßnahmen müssen erst einmal ca. 27 000 Kubikmeter Sedimente entfernt werden.
Am vergangenen Sonnabend rückte die Wasserbaugesellschaft Bremen mit ihrem Spülschiff „Njörn“ an. Bereits im März 2008 hatte sich dieses Unternehmen der Verschlickung des Hafens angenommen. Nun gilt es erneut mit dem Wasserinjektionsverfahren, die sich in den letzten vier Jahren gebildete meterdicke Schlickschicht aus dem Hafen zu spülen. Dabei wird durch Düsen Wasser in den Hafengrund gepresst und wirbelt den Schlick und den Sand auf, der mit der Ebbe in die Elbe getragen wird.
Da diese Verfahren nur bei einsetzender Ebbe möglich ist muss Tag und Nacht gearbeitet werden, wobei der Tidenkalender den Takt angibt. Am 03. April sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 87/87 - 27.03.2012 - Forschungsschiff Celtic Explorer


Als Ersatz für das frühere Fischereiforschungsschiff "Gauss" wird die "Celtic Explorer" durch das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) gechartert, um Überwachungsfahrten in der Deutschen Bucht durchzuführen.
Das im Jahre 2002 gebaute 65-Meter-Schiff des Irish Marine Institut ist für die in Hamburg ansässige BSH in der Nordsee unterwegs, um Verunreinigungen durch Schad- und Nährstoffe zu untersuchen.
Diese Arbeiten werden an Bord des Forschungsschiffs von deutschen Wissenschaftlern durchgeführt.
Das Foto zeigt die „Celtic Explorer“ vor einigen Tagen querab von Blankenese auf dem Weg zu einem neuen Einsatz..
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 88/88 - Semaphor in Bremerhaven

Unter einem Semaphor versteht man einen optischen Windanzeiger, der in der Zeit vor Einführung der elektronischen Kommunikation ein bedeutendes Informationsmittel darstellte.
Im Jahre 1893 wurde ein solches, knapp 20 Meter hohes Gerüst in Bremerhaven, nahe des Leuchtturms Hohe Weg (1856), errichtet.
Es zeigte den vorbeifahrenden Schiffen Windrichtung und die Windstärke auf Helgoland (H) und der Insel Borkum (B) an, wobei jeder Signalarm für 2 Windstärken steht und der Richtungspfeil die Windrichtung anzeigt.
1972 wurde der Semaphor stillgelegt und erinnert heute an der Nordmole der Einfahrt zum Neuen Hafen als maritimes Denkmal an die Entwicklung der Nachrichtenübermittlung.
Ein ähnlicher Zeichengeber (Semaphor) steht in Cuxhaven, nahe der Alten Liebe.
Auf den Foto, im Hintergrund, sind die Masten der Dreimastbark „Sea Cloud II“ erkennbar, die anlässlich der SAIL Bremerhaven 2010 zu dem Windjammertreff gekommen war.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 89/89 - 29.03.2012 - Friedhof der Namenlosen

Auf der, vor der Elbmündung gelegenen Insel Neuwerk gibt es einen jener Namenlosen-Friedhöfe, die an der Nordseeküste dazu dienten, anonym gebliebene Seeleute, die die Flut bei Neuwerk an Land spühlte, beizusetzen.
Er ist allein den unbekannten Opfern der Nordsee vorbehalten geblieben, denn die Inselbewohner werden auf dem Festland in Cuxhaven beigesetzt.
Auf der Bronzetafel, unter dem Holzkreuz, ist folgende Inschrift vermerkt:
„HEIMATLOS! WIE WEH DAS KLINGT. NAMENLOS INS GRAB GESENKT. DAS KEIN MUTTERARM UMSCHLINGT. DEM KEIN BRUDER BLUMEN SCHENKT. ACH, IM WIND DER DIESEN STEIN, DIESEN HÜGELSAND UMWEHT, WIRD MANCH BANGES KLAGEN SEIN, DAS EUCH WEINEND SUCHEN GEHT. ABER REIHT SICH HIMMLISCH SCHÖN, NÄCHTENS OBEN LICHT AN LICHT, LAUT'S WIE TROST AUS JENEN HÖH'N, HEIMATLOSE SEID IHR NICHT. NEUWERK.“

///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 90/90 - 30.03.2012 - Touren halbiert, Fahrpreis verdoppelt

Morgen startet die HADAG ihre Niederelbefahrten, die von den St.Pauli Landungsbrücken über Blankenese, Schulau und Lühe bis nach Stadersand führen.
Diese, von dem Fährunternehmen nicht zu Unrecht als „Romantikfahrt vor den Toren Hamburgs“ gepriesene Ausflugsfahrt erfährt in der diesjährigen Saison gravierende Veränderungen:
Gab es 2011 in Hamburg noch zwei Abfahrten, so gibt es in diesem Jahr nur noch eine Tour. Wer in Schulau sonnabends, sonntags und feiertags um jeweils 12.35 Uhr zusteigt kann entweder die Hin-und Rückfahrt nach Stadersand genießen, oder um 15.05 Uhr die einfache Strecke nach Hamburg lösen, um dann mit der S-Bahn nach Wedel zurückzufahren.
Aber auch die Fahrpreise wurden drastisch angehoben.
Kostete eine Hin-und Rückfahrt Hamburg - Stadersand 2011 noch 16,60 Euro, so muss der Fahrgast, nahezu das Doppelte, nämlich 30,00 Euro dem Kassierer künftig in die Hand drücken.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 91/91 - 31.03.2012 - Saisonstart des Halunder Jets

Heute startet der „Halunder Jet“ in seine zehnte Helgoland Saison.
Täglich um 9.40 Uhr ab Schulau bis zum 28. Oktober läuft der Katamaran, von Hamburg kommend, die Hochseeinsel an.
In gut drei Stunden (lt. Fahrplan 9.40 bis 12.45 Uhr) bringt das 52 Meter lange Schiff mit 36 Knoten (ca. 70 km/h) seine Gäste auf den roten Felsen.
Nach einem knapp vierstündigen Inselaufenthalt geht es um 16.30 Uhr ebenso zügig zurück, um gegen 19.30 Uhr am Schulauer Anleger wieder festzumachen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Aktuelle Meldung!
Wegen des Starkwinds (7 Beaufort und mehr) in der Deutschen Bucht entfällt der Saisonstart des Katamarans „Halunder Jet“ am heutigen Tag.

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