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Maritime Photographie!

Sie finden hier eine Reihe von Arbeiten rund um die maritime Photographie.

© Wolfgang K. Reich
Königsbergstr. 153
22880 Wedel
Tel.: 04103 / 6674

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2. Maritime Schlaglichter
Quartal II-2012
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Bild 01/92 - 01.04.2012 - Mongolischer Präsident auf Hafenrundfahrt

Am Freitag weilte ein Präsident der zentralasiatischen Mongolei erstmals zu einem Staatsbesuch in Hamburg.
Da bot sich u. a. auch eine Hafenrundfahrt für den Präsidenten Tsakhia Elbegdorj und seiner Gattin Bolormaa besonders an, zumal der Hamburger Hafen eine zentrale Bedeutung beim Import wichtiger Rohstoffe (Seltene Erden) aus der Mongolei hat.
Da der Hamburger Senat seit dem Jahre 2003 (s.a. Maritimes Schlaglicht vom 22.03.2012) nicht mehr über eine eigene Senatsbarkasse verfügt, charterte man die luxuriös ausgestattete „Diplomat“ des Barkassenbetriebs Bülow und schipperte die innerasiatischen Staatsgäste bei kühlem Wind durch die Hafenbecken, die in der gut geheizten Lounge im vorderen Bereich Platz genommen hatten, wobei die zahlreichen begleitenden Minister und Unternehmer in hinteren Teil des Schiffes untergebracht wurden.
Die 24 Meter lange und für 118 Personen zugelassen „Diplomat“ wurde in den Jahren 2007/8 auf der KuFa Werft in Lübeck gebaut.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 01/92
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Bild 02/93 - 02.04.2012 - Brand auf Kreuzfahrtschiff

Auf dem Wege vom Hongkong nach Singapur brach am Freitagabend auf dem 161 Meter langen Luxus-Kreuzfahrtschiff „Azamara Quest“ im Maschinenraum ein Brand aus.
Das Feuer konnte rasch gelöscht werden, wobei 5 Besatzungsmitglieder durch Rauchvergiftung verletzt wurden.
Die „Azamara Quest“ trieb zunächst manövrierunfähig vor der Küste der Insel Borneos, bis es den Ingenieuren gelang den Antrieb wieder herzustellen.
Wie die auf Malta ansässige Reederei Azamara Club Cruises mitteilte, sind die 600 Passagiere, vorwiegend aus den USA und Europa, wohlauf und das Schiff steuert nun den Hafen Sandakan, im Norden Malaysias an.
Das Foto zeigt das Schiff am 20. Mai 2006, querab von Schulau. Damals noch unter dem Namen „Delphin Renaissance“, unter der Regie des Hamburger Reeders Heinz-Herbert Hey (Delphin-Reisen).
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 02/93
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Bild 03/94 - 03.04.2012 - Saisonauftakt am Teufelsbrücker Yachthafen

Hafenmeister Uwe Koopmann hat seinen Oldtimer-Trecker aus dem Schuppen geholt, um sein Festmacherboot „Jan“ am Slip von Teufelsbrücker Hafen zu Wasser zu lassen.
Der Traktor Kramer, Baujahr 1960, ist besonders liebevoll gepflegt, den schon sein Großvater hat mit ihm die Milchkannen durch Nienstedten gefahren. Im goldenen Schriftzug auf der Kühlerhaube wird auf diesen familiären Ursprung hingewiesen.
Aber auch Festmacherboot „Jan“, 1964 in Uetersen gebaut, ist im Winter ein neuer Anstrich verpasst worden und wird zum Hamburger Hafengeburtstag bei Festmacherboot-Rennen vor den Landungsbrücken sicher wieder eine gute Figur machen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 03/94
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Bild 04/95 - 04.04.2012 - Bügeleisen übernimmt Niederelbefahrten

Am letzten Sonnabend startete die HADAG den Ausflugsverkehrs nach Stadersand.
Üblicherweise werden diese, leider auf die Wochenenden beschränkten Niederelbefahrten, von dem okerfarbenen Fahrgastschiff „Jan Molsen“ versehen. Doch dringende Wartungsarbeiten machten einen Werftaufenthalt bei der SSB Spezialschiffbau in Oortkaten erforderlich.
Stattdessen erschien am Schulauer Anleger, die in Schifffahrtskreisen gern als Bügeleisen benannte „Wilhelmsburg“, die zusammen mit 10 Schiffen gleicher Bauweise (Typ Fährschiff 2000), vornehmlich im Hamburger Hafen eingesetzt werden.
Leider waren einschließlich des Verfassers dieser Zeilen auf Fahrt ab Schulau nur vier zahlende Gäste an Bord.
Unbeeindruckt vom starkem Westwind und hoher Dünung bewältigte die robuste „Wilhelmsburg“ die gut einstündige Fahrt nach Stadersand.
Bleibt zu hoffen, dass ein schöner Sommer der Schifffahrtslinie ausreichende Fahrgäste beschert und damit der Erhalt dieser Verbindung nicht gefährdet wird.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 04/95
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Bild 05/96 - 05.04.2012 - Anfänge der Kreuzfahrtreisen

Die von der HAPAG in Auftrag gegebene „Auguste Victoria“ lief am 01.12.1888 auf der Stettiner Werft Vulcan von Stapel.
Gebaut war der Doppelschrauben-Personendampfer für den Nordatlantik zwischen Hamburg und New York. Allerdings gab es im Winter kein ausreichendes Publikumsinteresse und musste daher in dieser Zeit aufgelegt werden.
Der Generaldirektor der HAPAG, Albert Ballin entschloss sich daher für den nächsten Winter eine Kreuzfahrt anzubieten. Als die „Auguste Victoria“ am 22. Januar 1891 Cuxhaven mit 241 Passagieren verließ, um das sonnige und warme Mittelmeer anzusteuern, war damit die bis in unsere Tage boomende Idee der Kreuzfahrten geboren.
Bald schlossen sich im Sommer erste Nordlandreisen an, die bis Spitzbergen und in die norwegischen Fjorde führten.
Das hier wiedergegeben Gemälde des Malers Karl Paul Themistokles von Eckenbrecher zeigt die „Auguste Victoria“ in Jahre 1900 im Naeröfjord bei Gudvangen. Vor einer gigantischen, aus dem Fjord ragenden Felskulisse ankert der Luxus-Schnelldampfer nebst einer Dampfyacht.
///Foto: Wiedergabe eines Gemäldes des Staatlichen Museums Schwerin - Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 05/96
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Bild 06/97 - 06.04.2012 - Ein Mythos wird Hundert

Auch hundert Jahre nach ihrem Untergang beschäftigt die „Titanic“ die Phantasie der Menschen. Längst haben sich Schiffskatastrophen ganz anderen Ausmaßes ereignet. Die Tragödie um den Luxusliner der White-Star-Linie steht heute für den Begriff des Schiffsuntergangs, der ein noch immer wachsendes Interesse beim Publikum findet.
Über 3000 Bücher sind bisher erschienen und der jetzige Gedenktag lässt diese Zahl noch weiter wachsen.
Sucht man in Wedel eine Buchhandlung auf, so kann man sich davon überzeugen welchen Stellenwert die Ereignisse in der Katastrophennacht vom 14. auf den 15. April des Jahres 1912 noch immer einnehmen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 06/97
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Bild 07/98 - 07.04.2012 - Osterfeuer am Schulauer Strandbad

Osterfeuer gibt es am heutigen Tage viele.
Doch das stimmungsvollste findet an der schönsten Bucht der Unterelbe, am Schulauer Strandbad statt.
Man sitzt entweder auf der Terrasse des Restaurants „Elbe 1“, auf dem Deich oder am Strand und schaut in die lodernden Flammen und der vorbeiziehenden Großschifffahrt nach.
Um 19.00 wird das Osterfeuer vom Team des „Elbe 1“ gemeinsam mit dem Segel-Verein Wedel-Schulau (SVWS) entzündet.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 07/98
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Bild 08/99 - 08.04.2012 - Ostern an der Elbe

Wolfgang K. Reich wünscht allen Besuchern der „Maritimen Schlaglichter“ ein fröhliches Osterfest.
Das Foto zeigt ein Blumenbouquet eines Restaurants auf dem Teufelsbrücker Anleger.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 08/99
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Bild 09/100 - 09.04.2012 - Alles neu in Schulau

Neue Fähre, neuer Anleger und ein frisch renoviertes Fährhaus, dazu trotz aller dunkler Wetterprognosen ein sonniges Osterfest, das viele zu dem klassischen Spaziergang oder zum Schiffsausflug in die freie Natur lockte.
Die Lühe-Schulau-Fähre, „Dat Ole Land II“, durch den Ausfall eines Getriebes, leicht behindert, versah seinen Fährdienst pünktlich nach Sommerfahrplan.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de


Bild 09/100
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Bild 10/101 - 10.04.2012 - "Balmoral" auf Titanic-Erinnerungskurs

Das unter der Flagge der Bahamas registrierte Kreuzfahrtschiff „Balmoral“ der Reederei Fred Olsen ist am Ostersonntag in Southampton zu einer Erinnerungsfahrt anlässlich des einhundertsten Jahrestags des Titanic-Unglücks aufgebrochen.
Am 15. April 2012 wird am Unglücksort vor Neufundland für die über 1500 Menschen, die damals in den eisigen Fluten umkamen, ein Gedenkgottesdienst abhalten. Die seit Jahren ausgebuchte zehntägige Reise ist für die Passagiere ganz auf das historische Ereignis, einschließlich des damaligen Speiseablaufs, ausgerichtet und endet in New York.
Das Foto zeigt die „Balmoral“ während eines Dockaufenthaltes im April 2010 bei der Hamburger Traditionswerft Blohm+Voss.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 10/101
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Bild 11/102 - 11.04.2012 - Seehund gesichtet

Zur Freude der Besucher des neuen Schulauer Anlegers tauchte gestern Nachmittag immer wieder ein Seehund auf. Neugierig beäugte er das Geschehen um ihn herum. Erst als die Lühe-Schulau-Fähre nahte, verschwand er endgültig in den grauen Fluten der Elbe.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 11/102
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Bild 12/103 - 12.04.2012 - Rennkutter "Nobile"

Der Gaffelkutter „Nobile“, gern auch wegen seines schlanken und eleganten Rumpfs und seines 36 Meter langen Mastes liebevoll als „Rennkutter“ bezeichnet, soll mit seinen 500 qm Segelfläche schon bei 4 Beaufort eine Geschwindigkeit von 8,5 Knoten erreichen.
Das 1919 als Fischlogger auf einer englischen Werft unter dem Namen „Kathleen“von Stapel gelaufene Schiff gehört heute der Stadt Wolgast und wird vom dem gemeinnützigen „Förderverein alter Traditionssegler e. V.“ betrieben.
Benannt wurde der Kutter nach dem italienischen Luftfahrtpionier Umberto Nobile (1885 – 1978), der zeitweise zusammen mit Amundsen mit Luftschiffen den Nordpol erkundete.
Obwohl Wolgast als Heimathafen am Heck prangt, überwinterte das Schiff in den letzten Jahren im Kutterhafen Finkenwerder und wurde auch in der Saison immer wieder auf der Unterelbe und in norddeutschen Revieren gesehen.
Hier zeigt sich die „Nobile“ unter Vollzeug auf der Flensburger Rumregatta im letzten Jahr.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 12/103
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Bild 13/104 - 13.04.2012 - Graffitikunst am Reiherstieg

Bild 13/104 – 13.04.2010 – Graffiti-Kunst am Reiherstieg
Graffiti, in der öffentlichen Wahrnehmung eher als Vandalismus betrachtet, kann auch als eine besondere Form der Kunst bemerkt werden.
Der Anleger Argentinienbrücke am Reiherstieg mit seinem mehr als tristen Treppenaufgängen wäre ein solches Beispiel.
Da hat ein Sprayer, sicher im Auftrag der Hafenbehörde (HPA), in gekonnter Weise, thematisch der Umgebung angepasst, den grauen Ort farblich belebt.
Wer sich das einmal persönlich ansehen möchte lösen einen Fahrschein des HVV und fahre mit der Linie 73 bis Argentinienbrücke. Auf der Fahrt dorthin werden interessante Einblicke in Werften und den Hafenbetrieb gewährt, wie sie sonst nur noch selten im Hamburger geboten werden.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 13/104
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Bild 14/105 - 14.04.2012 - Auf dem Wege zu den Fischgründen

Olaf Jensen aus Finkenwerder, einer der letzten zwei Hafenfischer, steuert die Jolle „Butt“ mit der Fischereikennung KAP 250 aus dem Köhlfleet seinen Fischgründen in den Hafenbecken entgegen, da wo das Wasser flacher wird sowie in die Nähe der zahlreichen Hafenbrücken, um seine Reusen auszulegen.
Aale, Stinte und Zander, aber auch Wollhandkrabben gehören zu seinem Fang. Die Krebstiere, Anfang des letzten Jahrhunderts durch Ballastwasser der Seeschiffe in Hamburg eingeschleppt, galten lange als Ungeziefer, zumal sie mit ihren Scheren die Reusen beschädigten. Heute sind die Wollhandkrabben, vornehmlich für asiatische Gaumen, als Delikatesse hoch geschätzt.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 14/105
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Bild 15/106 - 15.04.2012 - Der Untergang

Heute vor hundert Jahren, in den frühen Morgenstunden, sank die „Titanic“.
Von den 2224 Menschen an Bord, ertranken 1513 (68%) in den eisigen Fluten des Nordatlantiks.
Eines der bekanntesten Darstellungen des Untergangs hat der deutsche Marinemaler der Kaiserzeit, Willy Stöwer (1864 – 1931) für die Zeitschrift „Die Gartenlaube“ gefertigt.
Da Fotos, schon wegen der Tageszeit, den Höhepunkt der Tragödie nicht festgehalten hatten, das Publikum aber nach nach einer Darstellung verlangte, erhielt Stöwer den Illustrationsauftrag, den er ohne wirkliche Informationen im Detail kurze Zeit nach der Katastrophe 1912 anfertigte.
Dadurch weist die Abbildung folgende Fehler auf:
Während des Untergangs waren keinerlei Eisberge in der Nähe und der vierte Schornstein konnte keinen schwarzen Rauch ausstoßen, da er nur zur Entlüftung diente.
Dennoch veranschaulicht die Darstellung die Dramatik des damaligen Geschehens in beeindruckender Weise.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de


Bild 15/106
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Bild 16/107 - 16.04.2012 - Helgoland vor hundert Jahren

Diese Postkarte aus dem Jahre 1912 zeigt die Insel Helgoland noch in ihrer ganzen Unversehrtheit.
Damals hatte die Insel auch an der Südspitze (auf der Karte Südhorn), die für Helgoland so typische Steilwand aus rotem Sandstein. Durch die Zündung großer Mengen Kriegsmunition durch die Engländer in Jahre 1947 wurde dieses einmalige Naturdenkmal nachhaltig zerstört.
Wie dieser Ort heute aussieht zeigt das „Maritime Schlaglicht“ vom 04.03.2012 (Rückgabe an Deutschland vor 60 Jahren), das die Südspitze aus nördlicher Richtung zeigt.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de


Bild 16/107
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Bild 17/108 - 27.04.2012 - Wer wohnt denn da?

Der 75 Meter hohe Süllberg in Blankenese wird gekrönt durch das seit dem Herbst 2002 von Karlheinz Hauser mit Erfolg betriebene Restaurant und Hotel gleichen Namens.
Schon wegen des einmaligen Panoramablicks erfreut sich dieser Ort seit der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts bei den Hamburgern als beliebtes und reges besuchte Ausflugsziel.
Aber auch die eingeschworene Gemeinschaft des Blankeneser Treppenadels unterhalb der Süllbergterassen wissen diesen Platz, zu Teil seit vielen Generationen, zu schätzen.
Vor einigen Jahren ist ein Neubürger dazugekommen: Am rechten Bildrand, in der Mitte, ist die repräsentative weiße Jugendstilvilla erkennbar, die der Komiker Otto Walkes zu seinem Domizil erkoren hat.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 17/108
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Bild 18/109 - 18.04.2012 - Zollkreuzer "Rigmor von Glückstadt"

Vor der historischen Giebeln des Glückstädter Binnenhafen liegt der im Jahre 1853, also in dänischer Zeit, gebaute Zollkreuzer „Rigmor“.
Frisch unter Farbe geht es in eine neue Saison. Das älteste noch fahrtüchtige Segelschiff Deutschlands verdient sich seinen Unterhalt mit Gästefahrten und Chartern.
Dahinter liegt verdeckt und nur durch den zweiten Mast erkennbar, die in England 1911 gebaute und heute in Glückstadt beheimatete Smack „Nellie & Leslie“ BN 27.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 18/109
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Bild 19/110 - 19.04.2012 - Titanic sinkt in Brunsbüttel

Die Bildwerke des in Brunsbüttel am Nordostseekanals wirkenden Marinemalers Holger Koppelmann zeichnen sich besonders durch die Liebe zum Detail und Sachkenntnis aus. Sie erfahren daher in Schiffskreisen große Wertschätzung.
Die hohe Genauigkeit in der Ausführung seiner Bilder wird durch das ausführliche Studium der Vorbilder anhand von Plänen und Fotos erzielt.
Nicht nur präzise gezeichnete Schiffsrisse, auch dramatische Szenarien weiß er gekonnt auf Papier und Leinwand zu bannen.
In einer kleinen, aber feinen und sehr sehenswerten Ausstellung zum Untergang der Titanic im Heimatmuseum Brunsbüttel zeigt der Künstler in einer ganzen Reihe von Bildern, die bis in unsere Tage erregenden Abläufe der Katastrophe.
Ergänzt und erweitert werden die Darstellungen des Marinemalers durch bisher in der Öffentlichkeit nicht gezeigten Exponate aus der Sammlung des ehemaligen Leiters des Wrackmuseums in Cuxhaven,Peter Baltes, sowie Schiffsmodelle, Geschirr, Speisekarten und Prospekte der Passagierschifffahrt um die Jahrhundertwende aus dem Fundus des Hamburgers Carlo Marquardt, Hersteller von Schiffsmodellen.
Die Ausstellung kann noch bis zum 12.August (Markt 4) besichtigt werden.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 19/110
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Bild 20/111 - 20.04.2012 - Tradtion trifft Moderne

Begegnung vor Schulau:
83 Jahre trennen diese beiden Vertreter unterschiedlicher Schiffstypen.
Da ist einmal einer der letzten noch in Fahrt befindlichen Hochseekutter.
Die „Präsident Freiherr von Maltzahn“, wurde1928 auf der über 300 Jahre alten und zur Zeit in arge Bedrängnis geratenen Sietas-Werft in Cranz gebaut.
Ihr Kurs wird gekreuzt von dem erst am 17. März im Stader Hafen getauften Fahrgastschiff, der Lühe-Schulau-Fähre „Dat Ole land II“. Auf Kiel gelegt wurde das Schiff mit der zeitgerechten Linienführung im sachsenanhaltinischen Derben, nahe Magdeburg auf der Bolle-Werft.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 20/111
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Bild 21/112 - 21.04.2012 - "AIDAluna" - häufiger Gast in Altona

Der Kussmund von „AIDAluna“ wird in dieser Saison regelmäßig auf der Elbe zu beobachten sein. Gleich 24-mal wird sie, immer zwischen 6.30 und 20.00 Uhr am Cruise Center Altona festmachen.
Das Clubschiff der Rostocker Reederei wurde am 04. April 2009, wie es sich bei ihrem Namen gehört, bei Mondschein im Hafen von Palma de Mallorca getauft.
Nach den Sommertörns zu den Häfen der Nordsee, nimmt das Schiff der Sphinx-Klasse Kurs auf die Karibik. Von den Ausgangshäfen in der Dominikanischen Republik und Barbados werden bis Februar nächsten Jahres 14-tägige Rundreisen angeboten.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de



Bild 21/112
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Bild 22/113 - 22.04.2012 - Buhne aus Kunststoff

Immer wieder werden die Schottersteine(Kupferschlaggesteine) der Buhnen am Schulauer Elbhochufer im Zusammenspiel von Tide und dem Schwell der Großschifffahrt fortgespült. Selbst das Einschlemmen mit Beton half wenig.
Jetzt erprobt das Wasser- und Schifffahrtsamt, Außenstelle Wedel, ein neues Verfahren:
Wie hier im Bild wiedergegeben, wird die Buhne mit einem 20 Zentimeter starken Mantel, der aus Wasserbausteinen kleiner Körnung besteht, die zuvor mit dem Kunststoffkleber Elastocoast vermischt wurden, aufgetragen.
Die Steindeckschicht wird von dem umweltverträglichen Kunststoff verklebt und umschließt die Buhne vollständig. Man erwartet, dass dadurch die Kräfte des Schwells weniger Angriffsfläche finden.
Dieses Pilotprojekt soll dem WSA-Hamburg Erkenntnisse über die Eignung dieses Verfahrens für sein künftigen Einsatz vermitteln.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 22/113
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Bild 23/114 - 23.04.2012 - Segelschute "Mule"


Die in Wischhafen beheimatete stählerne Segelschute „Mule“ ist bei der Flint-Werft am Reiherstieg aufgeslipt, um sich ein neuen Unterwasseranstrich verpassen zu lassen.
Gebaut 1907 in dem niederländischen Stadskanaal auf der Lucas Mulder Werft fuhr das Schiff in den ersten Jahren unter dem Namen „Margaretha“ mit dem Heimathafen Barnkrug.
Als einer der letzten „Einfahrer“ auf der Elbe (120 tons war die Grenze) ist da Schiff heute als Motorsegler in privater Nutzung.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 23/114
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Bild 24/115 - 24.04.2012 - Dauergast in Hamburg

Gleich 25-mal läuft die „MSC Lirica“ in diesem Sommer Hamburg an.
Das unter der Flagge Panamas registrierte Schiff der italienischen Reederei Mediterranean Shipping Company (MSC) bietet Kreuzfahrteinsteigern Schnupperreisen an, die u.a. 2-mal nach Helgoland, aber auch nach Häfen an Nord- und Ostsee führen.
Heute, um 16.00 Uhr legt die „MSC Lirica“ vom Cruise-Center-Hamburg ab, um eine fünftägige Kreuzfahrt „Einmal Rund um Dänemark“ anzutreten.
Dieses Mal wird der Verfasser dieser Zeilen an Bord sein und insbesondere die imposante Fahrt die Unterelbe abwärts von der Höhe des obersten Decks genießen.
Die Route führt über das Skagerrak nach Göteborg, Aarhus und Kopenhagen nach Kiel.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 24/115
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Bild 25/116 - 25.04.2012 - Hurtigrute kommt nach Hamburg

Die Hurtigrute, bekannt durch den regelmäßigen Liniendienst entlang der zerklüfteten norwegischen Westküste schickt in den letzten Jahren ihre Schiffe immer wieder nach Hamburg, um für ihr vielfältiges Schiffsreiseangebot zu werben.
Denn die Reederei bedient nicht nur die Strecken von Bergen nach Kirkenes im Norden, sondern seit einigen Jahren sind zwei der zwölf Schiffe auch auf Expeditionsreisen in der Arktis und Antarktis unterwegs.
Das jüngste dieser Schiffe ist die „Fram“, die mit der Eisklasse 1B ausgerüstet ist. Es erlaubt ihr 60 Zentimeter dickes Eis zu bewältigen.
Benannt ist die „Fram“ (Vorwärts) nach dem Schiff des Polarforschers Fridtjof Nansen, der mit seinem Schiff 1895 einen neuen Rekord in der bis dahin größten erreichten Annäherung an den geografischen Nordpol aufstellte.
Heute macht die „Fram“ von 12.00 bis 20.00 Uhr am Cruise-Center HafenCity West fest.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de


Bild 25/116
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Bild 26/117 - 26.04.2012 - Saugbagger aus Luxemburg

Der Saugbagger „Alexander von Humboldt“, hier nicht unweit von Wedel, ist auf dem Weg in die Nordsee, um dort seinen im Hamburger Hafen aufgenommenen Schlick zu verklappen.
Bei diesem, im Jahre 1998 in Lübeck gebauten Hopperbagger kommt einiges Kurioses zusammen:
Gebaut bei der Krupp Fördertechnik GmbH in Deutschland.
Gefahren unter Flagge des Binnenlandes Luxemburg.
Eigner und Management in Belgien/ Zeebrügge ansäßig.
Derzeitige Einsatz auf der Unterelbe.
Um die Elbe auf eine Tiefe von13,50 Meter bei Niedrigwasser zu halten(damit ist nicht die seit Jahren diskutierte und immer noch nicht entschiedene Vertiefung auf 14,50 Meter gemeint) sind ständig
Bagger im Einsatz, die, zum Bedauern des lokalpatriotisch eingestellten Verfassers, vornehmlich aus Holland, Belgien und hier aus Luxemburg, aber selten aus Deutschland kommen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 26/117
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Bild 27/118 - 27.04.2012 - Opti-Segeln in der Strandbadbucht

Die Ausbildung des seglerischen Nachwuchs ist dem Segel-Verein Wedel-Schulau (SVWS) ein zentrales Anliegen.
Das klassische Ausbildungsboot für die Jüngsten zwischen 7 und 15 Jahren ist die Jolle Opti (Kurzform für Optimist). Viele der später erfolgreichen Segler haben ihre ersten Segelerfahrungen in der Jugendgruppe des SVWS mit diesem Bootstyp gemacht.
Der Verein unterhält 20 Trainingsoptimisten und 10 Optis, die speziell den Regattaseglern zu Verfügung gestellt werden.
Abgeschirmt vom Großschifffahrtsverkehr findet unter der Aufsicht der Trainer in Begleitmotorbooten in der weitläufigen Schulauer Strandbadbucht das praktische Segeln statt.
Auf dem Foto wird gemeinsam das Begleitboot zu Wasser gelassen. Die im Hintergrund bereits aufgetakelten Optis werden gleich folgen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 27/118
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Bild 28/119 - 28.04.2012 - Elbe-Auftakt-Regatta

Die Regattasaison auf der Unterelbe startet heute an der Westmole des Hamburger Yachthafen in Wedel um 12.30 Uhr. Die heute und morgen angesetzte „Elbe-Auftakt-Regatta“ zwischen Blankenese und Stadersand wird seit dem Jahre 1987 durch die Segler-Vereinigung Altona-Oevergönne e. V. (SVAOe) durchgeführt.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 28/119
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Bild 29/120 - 29.04.2012 - Das jüngste Cunard-Schiff

Am 08. Januar startete das jüngste Cunard-Schiff, die „Queen Elizabeth“ von Hamburg zu einer Weltreise (s.a. Maritimes Schlaglicht vom 08.01.2012).
Heute, voraussichtlich gegen 6.00 Uhr wird das Schiff nach 111 Tagen am Cruise Center HafenCity West wieder festmachen.
Das auf der Italienischen Werft Fincantieri gebaute und 2010 in Dienst gestellte Schiff ist, im Gegensatz zu ihren Schwestern „Queen Mary 2“ und „Queen Victoria“, in der Gestaltung der Inneneinrichtung ganz auf Art dèco ausgerichtet.
Gegen 17.00 Uhr (neu) geht es wieder elbabwärts. Es folgen 3 weiter Anläufe in diesem Jahr: 7. und 17. Juni und 15. Juli.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 29/120
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Bild 30/121 - 30.04.2012 - Willkomm Höft aus der Vogelperspektive

Mindestens 300 000 Kreuzfahrtpassagiere werden in dieser Saison am Willkomm Höft vorbeifahren. Vom Freideck ihrer Schiffe, zum Teil in 30 bis 40 Meter Höhe, bietet sich die Schiffsbegrüßung aus der Vogelperspektive.
Das Foto zeigt den Blick von der „MSC Lirica“, die in der letzten Woche zu einer Fahrt in die Ostsee aufgebrochen war.
Am Anleger die Lühe-Schulau-Fähre und rechts daneben, winkenden Schiffsfreunde, die dem Fotografen einen letzten heimatlichen Gruß zukommen lassen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 30/121
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Bild 31/122 - 01.05.2012 - Abi-Feier mit Kleiner Meerjungfrau


Auch dänische Abiturienten feiern ausgiebig die Erlangung des Reifenzeugnisses. Festlich gekleidet begeben sie sich an des Ende der Kopenhagener Hafenmole und prosten sich und der Kleinen Meerjungfrau (Den Lille Havfrue) fröhlich zu.
Das bekannteste Wahrzeichen Dänemarks wurde 1913 von dem Bildhauer Edvard Eriksen geschaffen und sah sich seitdem immer wieder vandalistischen Attacken ausgesetzt. Allein zweimal wurde der bronzenen Skulptur der Kopf abgesägt.
Die Geschichte der Kleinen Meerjungfrau, die wehmütig auf die vorbeifahrenden Schiffe blickt, ist zurückzuführen auf ein Märchen von Christian Andersen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 31/122
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Bild 32/123 - 02.05.2012 - Make up für großen Auftritt

Die „ AIDAmar“, erst vor wenigen Tagen auf der Meyer-Werft in Papenburg fertiggestellt, musste bei Blohm+Voss kurzfristig eingedockt werden. Offenbar hat sie sich bei der Überführung durch die Ems einige Schrammen zugezogen. Diese Verschönerungen sind notwendig, denn das Schiff wird zum 823. Hafengeburtstag am 12. Mai bei einer feierlichen Schiffsparade, querab der St. Pauli Landungsbrücken getauft. Mit dabei sind, und das ist einmalig, ihre drei Schwestern der Sphinx-Baureihe, die „AIDAluna“, die „AIDAblue“ und die „AIDAsol“.
Bis zum 22. September startet der Täufling Sechszehnmal von Hamburg zu Reisen nach Nordeuropa.
Das Foto entstand bei einem starken Gewitterregen vom Freideck der „MSC Lirica“
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 32/123
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Bild 33/124 - Alster Cabrio

Im Jahre 1857 nahm das erste Alsterdampfschiff, die „Alina, den Linienbetrieb auf der Binnen- und Außenalster sowie den angrenzenden Kanälen auf.
Heute betreibt die Alster-Touristik GmbH (ATG) 18 Alsterschiffe. Als technische Innovation gelten der Solar-Katamaran „Alstersonne“ und die mit Wasserstoffantrieb (Brennstoffzellen) bewegte „Alsterwasser“.
Aber auch die „Alster-Cabrio“, die einen unverstellten Blick auf die Türme Hamburgs zuläßt, bereitet, besonders bei gutem Wetter, den Fahrgästen immer wieder ein besonders Fahrerlebnis.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de


Bild 33/124
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Bild 34/125 - 04.05.2012 - Leuchtturm Kap Sletterhage

Dieser 16 Meter hohe Leuchtturm an einem malerisch verlaufenden Küstensaum liegt am südlichsten Punkt der dänischen Halbinsel Helgenaes.
Das Seefeuer weist seit der Inbetriebnahme 1894 in der Aarhusbucht der Schifffahrt den Weg. Es begrenzt das nördliche Ende der Ost-West-Durchfahrt zwischen der Halbinsel Mols im Norden und den Inseln Samsoe und Tunoe im Süden.
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Bild 35/126 - 05.05.2012 - Deutsche Meeesforschung

Meeresforscher sind den Abläufen in den Ozeane mit einer hochentwickelten Technologie auf der Spur.
Eine moderne und leistungsfähige Forschungsflotte ist daher wichtig, um den vielfältigen Aufgaben gerecht zu werden.
Gegenwärtig verfügt Deutschland über eine Forschungsflotte von 12 Schiffen.
Eines dieser Schiffe ist die auf der Cassens-Werft, Emden, gebaute und 1990 in Dienst gestellte „Alkor“ (Nach einem gut erkennbaren Stern im Sternbild des Großen Wagens benannt).
Eigner ist das Land Schleswig-Holstein. Betrieben wird das Schiff vom Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR), hier am Westufer der Kieler Förde im Hintergrund im Bild, an der Universität Kiel.
Eingesetzt wird die „Alkor“ überwiegend in der Ostsee, dem Skagerrak und Kattegat und in der Nordsee, wobei sie bei einem Einsatzradius von ca. 7.500 Seemeilen bis zu 30 Tage ununterbrochen auf See bleiben kann.
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Bild 36/127 - 06.05.2012 - Rückkehr eines Klassikers

Nachdem die „Delphin“ seit dem Herbst 2010 wegen unbezahlter Heuer und offenen Rechnungen des vorherigen Reeders in Venedig an der Kette lag, hat sich Ende des letzten Jahres ein schiffsbegeisterter indischer Unternehmer, des beim Publikum sehr beliebten Klassikers, angenommen.
In Kroatien mit neuem Klassenzertifikat (Schiffs-TÜV) versehen, Innen renoviert und dem Einsatz einer ganzen Reihe früherer, bewährter Mitarbeiter, startet das Schiff in diesen Tagen von Hamburg zu zwei maritimen Partynächten, auf denen u.a. Marianne Rosenberg als Stargast auftritt.
Gebaut wurde die „Delphin“ 1975 im finnischen Turku im Auftrag der Sowjet-Union und unter dem Namen „Belorussiya“ auf die erste Reise geschickt.
Mit „Maritimen Schlaglicht“ vom 02.05.2009 (Bild 122) wurde bereits auf die Vorzüge dieses kleinen aber feinen, bis zu 470 Passagiere aufnehmenden Kreuzfahrtschiffs, aufmerksam gemacht.
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Bild 37/128 - 07.05.2010 - Mit der Kraft der Sonne die Welt umrundet

Nach fast 60 000 Seemeilen ist der Katamaran „Planet Solar“, nur durch Sonnenenergie angetrieben, jetzt nach einer Weltumrundung in Monaco angekommen.
Das Boot hat mit Zwischenhalten in Miami, Cancun, Panama, Galapagos., Bora-Bora, Tonga, Brisbane, Manila, Hongkong, Singapur und Abu Dhabi alle Weltmeere überquert.
Die Energie des 31 Meter langen und 15 Meter breiten Katamarans wird durch 825 Solarmodule, bestückt mit 38 000 einzelnen Photovoltaikzellen, erzeugt.
Die Initiatoren, des in Kiel gebauten Schiffs wollten mit dieser anderthalb Jahre dauernden Weltumrundung demonstrieren, was mit Sonnenenergie alles möglich ist.
Der Einsatz dieser Technologie für den gewöhnlichen Schiffsbetrieb erscheint wegen der mangelnden Alltagstauglichkeit gegenwärtig noch unrealistisch.
Das Foto zeigt die „Planet Solar“ bei ihrer Vorstellung beim Hamburger Hafengeburtstag im Mai 2010 beim Verlassen des Sandtorhafens.
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Bild 38/129 - 08.05.2012 - Eine "Gräfin" besuchte Hamburg


Die nicht mehr ganz so junge „Ocean Countess“ kam am vergangenen Sonntag erstmals die Unterelbe herauf. Das auf einer Kopenhagener Werft gebaute, 163 Meter lange Schiff wurde 1976 für die noble Cunard Line in Dienst gestellt. Heute fährt das Kreuzfahrtschiff mit der klassischen Linienführung und Farbgebung für die in Kent ansässige Cruise & Maritime Voyages.
Vornehmlich ältere britische Gäste bevorzugen das für bis zu 800 Gästen ausgelegte Schiff, die nicht wie sonst üblich mit dem Flugzeug anreisen müssen, sondern bequem in den englischen Hafenstädten eingesammelt werden.
Das Schiff unter Flagge Madeiras kam jetzt, ausgehend von den englischen Hafen Hull, via Amsterdam, in die Elbmetropole.
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Bild 39/130 - 09.05.2012 - Wedels Sahnestück an der Elbe

Das ist das ehemalige Raffineriegelände von ExxonMobil in prominenter Elblage. Zwischen dem Wedeler Kraftwerk und der Hamburger Stadtgrenze, im Südosten Wedels konnte die Stadt dieses 18 Hektar große attraktive Gewerbegebiet, mit möglichem Seeschiffsanschluss, im letzten Jahr günstig erwerben.
Noch wird, wie hier deutlich erkennbar, das Areal grundlegend saniert. Diese, von ExxonMobil mit angeblich 30 Millionen mitfinanzierten Arbeiten, sollen Ende 2014 abgeschlossen werden.
Man darf den durch günstige Umstände begleitenden Erwerb dieses Geländes als unerwarteten Glücksfall für die Stadt Wedel betrachten.
Auch dem vorgelagerte Hafen, unvergessen und legender vielen Wedelern noch als „Schnalles Hafen“ (bis Sommer 2007) in Erinnerung, soll künftig eine aktive Rolle in dem Gesamtkonzept übernehmen, etwa als Marina mit maritimen Reparaturfirmen.
Jetzt hat sich eine Hamburger Werbeagentur erst einmal des Geländes angenommen, den BusinessPark (Neudeutsch für Gewerbepark), auch optisch als Sahnestück, unter die möglichen Investoren zu bringen.
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Bild 40/131 - 10.05.2012 - Aphrodite auf dem Weg zum Hafengeburtstag

Die holländische Brigg „Aphrodite“ passierte am Dienstag die Tonne 123, vor dem Willkomm Höft, auf dem Weg zum 823. Hamburger Hafengeburtstag.
Die Schar der niederländischen Segelschiffe, die Hamburg zum Hafengeburtstag ansteuern wird jedes Jahr größer und beleben damit nicht unerheblich diese maritime Veranstaltung. Sie kommen weil lukrative Charterfahrten locken. Ein Umstand, der von anderen, ortsansässigen Mitbewerbern nicht unbedingt begrüßt wird.
Die „Aphrodite“ lief 1994 im holländischen Lemmer als Replik von Stapel.
Die 6 Besatzungsmitglieder können unter möglicher Mithilfe von 32 Mitseglern eine Segelfläche von 383 qm an den Wind bringen.
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Bild 41/132 - 11.05.2012 - 823. Hamburger Hafengeburtstag

Heute, um 15.00 Uhr, wird mit der großen Einlaufparade der 823. Hamburger Hafengeburtstag offiziell eröffnet.
Mit dabei sind u.a. „Alexander von Humboldt II“, „Dar Mlodziezy“, „Kruzenshtern“, „Mir“, „Star Flyer“ und „Cap San Diego“.
Vor den St .Pauli Landungsbrücken wird dann wieder ein ähnliches Gedränge herrschen, wie auf diesem Foto aus dem letzten Jahr.
Vorne ist der Dampf-Tonnenleger „Bussard“ erkannbar, der bis 1979 in der Seezeichenwartung in der westlichen Ostsee eingesetzt wurde und heute zum Kieler Schifffahrtsmuseum gehört.
Gebaut wurde die „Bussard“ im Auftrag der Königlichen Wasserbauinspektion Flensburg im Jahre 1906 in Papenburg auf der Meyer-Werft.
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Bild 42/133 - 12.05.2012 - Mit "Star Flyer" auf der Unterelbe unterwegs

Besonderen Glanz erhalten die Ein- und Auslaufparaden des Hamburger Hafengeburtstags durch die elegante Viermastbark „Star Flyer“, die erstmals Nordeuropa bereist.
Das im Jahre 1991 im belgischen Gent für den schwedischen Reeder Mikael Krafft gebaute Segelkreuzfahrtschiff unternimmt bis zum 19.Mai Schnuppertörns auf der Unterelbe. Diese Fahrten waren im Handumdrehen ausverkauft. Der ungewohnte Anblick, des hoffentlich unter Vollzeug segelnde Schiffs, wird in diesen Tagen sicher so manchen Elbspaziergänger erfreuen. Die 16 Segel mit einer Fläche von 3365 Quadratmetern können dem Schiff bei fünf Windstärken ein Geschwindigkeit bis zu 17 Knoten verleihen.
Das Foto zeigt die „Star Flyer“ gestern bei der Einlaufparade vor Blankenese.
Wegen des starken Westwindes konnte kein Vollzeug gesetzt werden, weil dann die Schiffe zu schnell gewesen und die Paradeaufstellung durcheinander gebracht worden wäre.
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Bild 43/134 - 13.05.2012 - Premiere beim Hafengeburtstag

Die erst im September vergangenen Jahres von der „Deutschen Stiftung Sail Training“ in Dienst gestellte Dreimastbark „Alexander von Humboldt II“ nimmt in diesen Tagen erstmals am Hamburger Hafengeburtstag teil.
Das Segelschiff ist der erste Neubau seit der im Jahre 1958 bei Blohm+Voss entstandenen „Gorch Fock“ in Deutschland.
Wegen Starkwind konnte sie leider nicht unter Vollzeug an der Einlaufparade teilnehmen. Im Hintergrund ist die Viermastbark „Kruzenshtern“ erkennbar, die unter Schlepperassistenz in den Hafen einlief.
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Bild 44/135 - 14.05.2012 - Aufgetaucht - U 34

Das U-Boot U 34 mit der Kennung S184 war Teilnehmerin der Einlaufparade des Hamburger Hafengeburtstags.
Das U-Boot ist eines der Modernsten, über die die Deutsche Marine verfügt.
Es gehört weltweit zu den ersten außenluftunabhängigen Booten, deren Antriebsanlage auf Brennstoffzellen basiert.
Das über Wasser 12 Knoten und unter Wasser 20 Knoten schnelle U-Boot ist in Eckernförde stationiert.
Da die 33 Besatzungsmitglieder nicht alle gleichzeitig das Geschehen einer Einlaufparade verfolgen können, müssen die wenigen Plätze an der frischen Luft im Wechsel besetzt werden.
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Bild 45/136 - 15.05.2012 - Zwei Stars des Hafengeburtstags

Sie beide, „Queen Mary 2“, die Königin und die „Alexander von Humboldt II“, der neuste Windjammer Deutschlands, gehörten zu den Stars des 823. Hamburger Hafengeburtstags.
1,5 Millionen scheuten kein noch so dichtes Gedränge, um sich an diesen beiden Schönheiten zu erfreuen.
„QM2“ kam am Sonntagmittag direkt aus New York und und wurde von einer bisher noch nicht erreichten Fangemeinde empfangen.Die neue „Alex“ fand das besondere Interesse der Segelfreunde, insbesondere wie die Stammbesatzung, mit dem erst im September letzten Jahres getauften Schiff, zurecht kommt.
Das Foto zeigt die 65 Meter lange „Alex“, wie sie der 345 Meter langen „QM2“ am Cruise Center HafenCity West (Grasbrook) einen Besuch abstattet.
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Bild 46/137 - 16.05.2012 - Zurück zu den Wurzeln

Das ist der Hochseeschlepper der französischen Marine „Tenace“, der aus Anlass der Hamburger Hafengeburtstags zum Ort seiner Entstehung kam.
Gebaut wurde der Schlepper im Jahre 1971 auf der Johann Oelkers-Werft am Reiherstieg. Diese, dort seit 1888 ansässige Traditionswerft musste im Jahre 1991, im Zuge der damaligen Werftenkrise, Konkurs anmelden.
Wie zu erfahren war, wurde der noch lebende 90 jährige Senior der Werft von der französischen Schiffsleitung zu einer Besichtigung und Fahrt durch den Hamburger Hafen „seines Schiffes“ geladen.
Im Hintergrund, vor dem Süllberg, ist der Dampf-Tonnenleger „Bussard“ zu erkennen, ein Museumsschiff des Kieler Schifffahrtsmuseums.
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Bild 47/138 - 17.05.2012 - "SOS - Ihre Retter in Aktion"

Zu den neuen Höhepunkten des Hamburger Hafengeburtstags gehörte die dramatisch ablaufende Show „SOS – Ihre Retter in Aktion“.
Die gemeinsame Leistungsschau vor den St.Pauli Landungsbrücken der Hamburger Wasserschutzpolizei, der Feuerwehr, dem Motorboot-Verband, dem THW und dem Marinehubschrauber Sea King simulierte die Rettung von Personen aus einem in Brand geratenen Motorboot.
Das Foto zeigt wie sich ein Retter von dem Hubschrauber zu den gefährdeten Personen abseilt.
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Bild 48/ 139 - 18.05.2012 - Ultimatives Highspeed Erlebnis

Wenn man schon immer mal abheben wollte, ist man bei den RIB Piraten Hamburg an der richtigen Adresse.
Die RIB`s (Rigid Inflatable Boats) bieten das ultimative Highspeed Erlebnis auf dem Wasser.
Diese Schlauchboote sind für den Offshore-Einsatz konzipiert und werden für die Seerettung oder von Greenpeace bei ihren Aktionen auf offener See eingesetzt.
Die leichten und wendigen Rennboote sind mit einem 250 PS Triebwerk ausgestattet und erreichen eine Geschwindigkeit von ca. 54 Knoten
(100 Km/h).
Ihre Flugtauglichkeit bewiesen die Speedboote hier auf dem Foto kürzlich vor dem Schulauer Anleger.
Aber: Leute mit lädierten Bandscheiben seien vor einer Mitfahrt gewarnt.
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Bild 49/140 - 19.05.2012 - Regatta segelnder Berufsfahrzeuge

Seit 33 Jahren treffen sich die Gaffelrigger zum Frühlingstreffen und Familienfest in Flensburg.
Hauptveranstaltung ist heute die „Internationale Regatta Für Historische Wasserfahrzeuge“. Diese familiäre Geschwaderfahrt steht wie immer unter dem bewährten traditionellen Motto:
„Lieber heil und Zweiter – als kaputt und
breiter“
Bereits im Jahre 1855 fand die erste Regatta in der westlich Ostsee in dem damals noch dänischen Flensburg statt. Als Schirmherr der „Kongelig Classic“ konnte damals der dänische König Frederik VII gewonnen werden.
Aus diesen Tagen könnte das hier wiedergegebene Gemälde „Segler in der Flensburger Förde“ des Malers Christian Eckard (1823 – 1914) stammen, das der Verfasser in einer Hamburger Galerie entdeckte.
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Bild 50/141 - 20.05.2012 - Collin Archer "Rakel"

Der Spitzgatter im Vordergrund wurde von dem berühmten Schiffsbaumeister Collin Archer 1896 im norwegischen Larvik für den Einsatz als segelndes Fischereifahrzeug aus Holz und ohne Motor gebaut.
Dieser Schiffstyp heißt bis in unsere Tage nach seinem Schöpfer: Collin Archer.
Das 19 Meter lange, robuste Schiff war als gaffelgetakelte Ketsch mit Großtoppsegel geriggt und fischte auch im Winter im Nordmeer unter extrem harten Witterungsbedingungen.
1980 entdeckte der Bremer Falk Pfau in Farsund/Norwegen das heruntergekommene Schiff, verliebte sich in seine schöne Linie und erwarb es.
In vierjähriger mühevoller Kleinarbeit hat er das geschundene Schiff nach originalen Plänen aus dem Schifffahrtsmuseum Oslo von Grund auf restauriert und in seinen ehemaligen Zustand zurückgebaut.
Seit 1984 unternimmt der Eigner Falk Pfau mit dem Oldtimer Fahrten in Nord- und Ostsee und zu den skandinavischen Schärengewässern.
Der Fotograf hat in diesem Jahr zum vierten Mal auf der „Rakel“ an der Rumregatta teilgenommen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 51/142 - 21.05.2012 - "Ich war noch niemals in New York"

Die Freiheitsstatue auf Liberty Island im Hafen von New York ist ein Geschenk des französischen Volkes anlässlich des hundertsten Geburtstags der Vereinigten Staaten von Amerika im Jahre 1886.
Die 93 Meter hohe Statue, das weltbekannte Symbol für die USA als Hort der Freiheit und der Demokratie, war seitdem für viele Millionen Einwanderer das erste hoffnungsvolle Zeichen auf dem Weg in ein neues Leben im Lande ihrer Sehnsucht.
Heute sind es weniger die Einwanderer, als die Kreuzfahrtpassagiere, die mit luxuriös ausgestatteten Schiffen an der Freiheitsstatue vorüber gleiten.
Einer, für den der Titelsong des Musicals von Udo Jürgens nicht mehr gilt, ist der Fotograf dieses Bildes, der Schiffsfreund Horst Rahmelow, der in diesen Tagen mit „Queen Mary 2“, von New York kommend, in Hamburg eintraf.
///Foto Horst Rahmelow Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de




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Bild 52/143 - 22.05.2012 - Faszination "Queen Mary 2"

Viele der Schiffs verwöhnten Bewohner des Schulauer Elbhochufers hielt es am Sonntag nicht am Abendbrottisch.
Sie eilten in Scharen, nur mit den Fotoapparat bewaffnet, um das immer wieder faszinierende Schauspiel, das mit 14 Knoten vorbei rauschende Luxusschiff, an diesem sonnigen Abend zu erleben und zu genießen.
Seit 8 Jahren besucht das Cunard-Flaggschiff die Hansestadt, die inzwischen als ihr zweiter Heimathafen gilt.
An dem sogenannten Cunard-Day, am 15. Juli, kommt es zu einem königlichen Doppelanlauf. Dann werden „Qm2“ und die etwas kleinere Schwester, die „Queen Elizabeth“ gemeinsam Hamburg anlaufen..
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 53/144 - 23.05.2012 - Gruss von Bord der "Cobra"


Schon vor 114 Jahren reiste man gern nach Helgoland. Diese am 29.06.1898 abstempelte Postkarte von Bord des dampfbetriebenen Raddampfers „Cobra“ sandte Urlaubsgrüße an einen Herrn Wilhelm Wollenweber in Hamburg-Eimsbüttel.
Der HAPAG Seebäderdienst fuhr mit dem 2000 Personen fassenden und damals liebevoll als „Weißen Schwan der Nordsee“ bezeichneten Passagierschiff in der Saison von Cuxhaven über Helgoland nach Westerland auf Sylt.
In den Wintermonaten wurde die „Cobra“ ins Mittelmeer verlegt und bediente dort sehr erfolgreich den Riviera-Dienst, der von Genua über San Remo und Monte Carlo nach Nizza führte.
Eine weitere Besonderheit dieser Karte besteht darin, dass sie von der damals noch in Blankenese ansässigen Firma Krögers Buchdruckerei gefertigt wurde; erkennbar am rechten Rand der Postkarte.
Diese Großdruckerei, den Wedlern gut bekannt, hat heute seine
Produktionsstätten in Wedel.
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Bild 54/145 - 24.05.2012 - Mit Vollzeug über die Flensburger Förde


Das ist die „Aurora von Altona“, ein 1934 gebauter Rügenwalder Fischkutter, auf der Flensburger Rumregatta am letzten Wochenende.
Kurz nach der Umrundung der Wendetonne 12 im Uhrzeigersinn hat die Crew den Piraten-Spinnaker gesetzt und rauscht nun Vollzeug dem Zielschiff „Gesine“ entgegen.
Nur Kenner werden das Schiff erkannt haben. Sie kommt nämlich mit einem neuen Schanzkleid frisch aus der Werft. Zeit um den Namen am Heck anzubringen war nicht mehr da.
Das Schiff lag lange Jahre im Museumshafen Oevelgönne und zeigte sich häufig im Unterelberevier. Eine gewisse Berühmtheit, besonders in Kreisen der Bildenden Kunst, erlangte die „Aurora“ in den Jahren 1976 bis 1992, als das Schiff dem früh verstorbene Maler Volker Meier als schwimmendes Atelier diente.
Heute ist der Museumshafen Flensburg seine Heimat.
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Bild 55/146 - 25.05.2012 - Megaboxer: Kurs Hamburg


Gleich drei Giganten unter den Containerschiffen, sogenannte Megaboxer, steuerten gestern in den frühen Morgenstunden den Hamburger Hafen an:
Die „COSCO Hope“, die „Ain Snan“ und die „Malik Al Ashtar“.
Alle drei sind erst in diesem Jahr in Dienst gestellt worden und verfügen über eine Länge von 366 Metern, eine Breite von 48 Metern, einer Bruttoraumzahl von fast 142 000 und eine Stellmöglichkeit von über 12 000 TEU (20 Fuß-Container).
Das Foto zeigt die unter maltesischer Flagge registrierten „Malik Al Ashtar“ bei ihrem Erstanlauf in der Hansestadt, querab vom Schulauer Anleger.
Links grüßt der Leuchtturm im Alten Land, Somfletherwisch und rechts ist „Dat Ole Land II“ auf dem Weg in die Lühe.
Der Eigner, dieses erst seit dem 21. März dieses Jahres in Fahrt befindlichen Schiffes ist die kuwaitische Reederei UASC
(Care of United Arab Shipping Co).
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Bild 56/147 - 26.05.2012 - Luxusschiff das kaum einer sah

Die „Seabourn Sojourn“ glitt bei den ersten Sonnenstrahlen am Donnerstag am Schulauer Elbhochufer nahezu unbemerkt vorbei und verschwand ebenso in der Nacht zum Freitag mit die Ziel Norwegen.
Das auf der italienischen Werft Mariotti in Genua bebaute Schiff wurde 2010 von dem Magermodell der sechziger Jahre, Twiggy, in London getauft.
Der für 450 Passagiere ausgelegte Luxusliner gehört einem norwegischen Investorenkonsortium. Die Seabourn Cruise Line manage vom Unternehmenssitz im amerikanischen Seattle insgesamt sechs Schiffe und versteht sich als „Vorreiterin für ultraluxuriöse Kreuzfahrten“.
So etwas hat natürlich seinen Preis: eine zehntägige Reise zu den norwegischen Fjorden ist in der Veranda-Suite ab 4.199 Euro pro Person zu haben.
Wem das Schiff in dieser Woche entgangen ist hat am 5. Juni Gelegenheit zu günstigeren Zeiten das Schiff in Augenschein zu nehmen: Liegezeit am Cruise Center HafenCity (Grasbrook) 7.00 – 17.00 Uhr.
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Bild 57/148 - 27.05.2012 - Motorbootdiebstahl auf der Unterelbe

Zwei hinter Lühesand an einer Tonne liegende Sportmotorboote sind in der letzten Woche gestohlen worden. Eines fand sich bei einem groß angelegten Einsatz der Wasserschutzpolizei im Bereich des Schulauer Hafens wieder an.
Das zweite, hier im Bild, die „Essex Crew“ (Charparral 1930) wurde im seit Jahren nicht mehr benutzten „Schnalles Hafen“ entdeckt.
Das Tochterboot „WS 64“ des Polizeischiffs „Bürgermeister Weichmann“ schleppt hier das stark beschädigte Motorboot in den Tonnenhafen.
Grüne Farbspuren lassen vermuten, dass das Boot mit einer Steuerbord-Fahrwassertonne kollidiert ist. Der erhebliche Spritverbrauch weist auf eine ausgiebige Spritztour hin, die bis in den Hamburger Hafen geführt haben könnte. Vorgefundene Blutspuren, die noch kriminaltechnisch ausgewertet werden, könnten bei der Ermittlung der noch unbekannten Täter, hilfreich sein.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 58/149 - 28.05.2012 - Jazz auf der "Stubnitz"

Die 1964 in Stralsund gebaute und als Kühlschiff im Dienst der DDR-Hochsee-Fischfangflotte eingesetzte „MS Stubnitz“ hat seit nahezu 20 Jahren eine gänzlich andere Verwendung gefunden.
Nicht mehr gefrorener Fisch lagert in ihren Laderäumen sondern eine Rostocker Künstlergruppe hat einen Kulturdampfer aus dem Oldtimer gemacht. Als schwimmende Plattform für Konzerte und Ausstellungen tingelt das Schiff zwischen nordeuropäischen Hafenstädten.
In diesen Tagen hat es wieder einmal Hamburg angelaufen und liegt z. Zt. am Strandkai, zwischen Elbphilharmonie und Marco-Polo-Tower als eines der Veranstaltungsort des Jazzfestivals.
Heute und Morgen, jeweils um 20.00 Uhr, wird dort im Bauch des ehemaligen Ostsee-Trawlers zu Livekonzerten mit den „Jeri-Jeri“ aus dem Senegal und den „The Extra Action Marching Band“ aus Los Angeles gebeten.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 59/150 - 29.05.2012 - Pfingsten an der Cote d` Azur?

Nein, Pfingsten in Schulau – Am Strandbad!
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Bild 60/151 - 30.05.2012 - Kaiserliches Kanonenboot "Graf Götzen"

Fast hundert Jahre tut dieses kombinierte Passagier- und Frachtschiff auf dem afrikanischen Tanganjikasee seinen Dienst.
Kaum ein zweites Schiff kann auf eine so abenteuerliche Geschichte zurückblicken wie die „Graf Götzen“.
Auf Anweisung von Kaiser Wilhelm II. auf der Papenburger Meyer-Werft an der Ems im Jahre 1913 gebaut, sollte das Kanonenboot auf dem Tanganjikasee in der damaligen deutschen Kolonie, die Präsenz in Deutsch-Ostafrika erhöhen.
Das Schiff, zusammengehalten von 160 000 Nieten, wurde in seine Einzelteile zerlegt, in 5000 Holzkisten mit einem Gesamtgewicht von 1 200 Tonnen verpackt und mit dem Zug nach Hamburg gefahren. Von dort ging es mit dem Dampfer durch den Suez-Kanal nach Daressalam, der Hauptstadt der Kolonie.
Hier wurden die Kisten auf die kurz zuvor eröffnete Mittellandbahn verfrachtet und nach Kigoma transportiert, und, weil das letzte Teilstück noch nicht fertig war, den Rest der Strecke von Menschen getragen.
Dort wurde das Schiff unter Leitung seines Erbauers, Anton Rüter, wieder zusammengebaut.
Bevor sich die Deutschen im Zuge des Ersten Weltkriegs 1916 zurückziehen mussten, versenken sie das Schiff, gut mit Fett eingeschmiert, an einer seichten Stelle des Sees.
Erst 1927, nach einem erneuten Untergang im Hafen, war das Schiff wieder fahrbereit und ist bis heute unter dem Namen „Liemba“ das einzige große Passagierschiff das regelmäßig auf dem See verkehrt.
///Foto Sammlung Peter Witte und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de













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Bild 61/152 - 31.05.2012 - Griechischer Wein aus Schulau

In dem, in dieser Saison, wegen anstehender Umbauarbeiten verwaisten Schulauer Hafen liegt sonst dieses nach einem griechischen Wein benannte segelndes Schmuckstück: die „Mavrodaphne".
Nach einem Entwurf des Konstrukteurs und Architekten Roger Dongray auf der Westlay Boats – Werft im englischen Rock/Cornwall im Jahre 1977 gebaut, erfreut sich dieser Bootstyp unter Freunden der gaffelgetakelten Schiffe großer Beliebtheit. Inzwischen sollen europaweit über 400 Cornish Crabber unterwegs sein.
Von 1999 bis vor wenigen Jahren sah man Heinrich Woermann, dem Nachkommen einer bekannten Reederfamilie, an der Pinne des 7,32 Meter langen und 2,44 Meter breiten Knickspanters stehen.
Heute hat die Wedlerin Karin Holzapfel das Ruder in der Hand, die auch bei starken Winden die „Mavrodaphne“ beherzt durch die Wellen lenkt.
Auf dem Foto ist die grüne Ratsfrau mit ihrem Fraktionskollegen Helmut Metz auf der Unterelbe unterwegs.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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62/153 - 01.06.2012 - 75 Jahre Golden Gate Bridge

Das Wahrzeichen der Stadt San Francisco, die Golden Gate Bridge, feierte mit einem zwanzigminütigen Lichtregen den 75. Jahrestag seiner Eröffnung.
In der Nacht zum Montag hatten sich mehrere zehntausend Kalifornier und Touristen unterhalb der fast 230 Meter hohen Pylone der einst längsten Hängebrücke der Welt versammelt.
Seit ihrer Eröffnung am 27. Mai 1937 haben mehr als zwei Milliarden Autos die 2,7 Kilometer lange Brücke überquert.
Die Bridge Rail Foundation erinnerte aber auch mit einem Mahnmal aus 1558 Paar Schuhen an die Menschen, die sich in den 75 Jahren von der Brücke in die fast 70 Meter Tiefe stürzten.
Dem Erbauer dieser 2,7 Kilometer langen und als schönste geltende Hängebrücke der Welt, dem Ingenieur Joseph Strauss, ist an der Südauffahrt dieses Denkmal gewidmet.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 63/154 - 02.06.2012 - " Maxim Gorkiy" in der Rathauspassage

Das größte und fahrtüchtige Modellschiff Europas ist noch bis morgen in der Pinneberger Rathauspassage zu sehen.
Mit seiner 5,50 Meter Länge und einem Gewicht von 600 Kilogramm kann das Passagierschiff zwei Erwachsene aufnehmen und ist schon auf der Nordsee und Ostsee unterwegs gewesen. Das Modell wird von zwei Elektromotoren angetrieben und kann von innen gesteuert werden.
Wehmütig wird man an das Original dieses schönen Schiffes erinnert, das 1968 auf der Deutschen Werft in Finkenwerder als „Hamburg“ von Stapel lief und 2009 auf einem indischen Strand unter den Schneidbrennern einer Abwrackfirma ein trauriges Ende fand (s.a. Maritimes Schlaglicht vom 31.01.2009).
Aber nicht nur die „Maxim Gorkiy“ erwartet die Besucher. Die vom Freundeskreis der Deutschen Dampfschifffahrtsgesellschaft Hansa (DDG Hansa) ausgerichtete Ausstellung zeigt darüber hinaus die Seefahrtgeschichte Hamburgs und Bremens in den 50er, 60er und 70er Jahren mit einer Vielzahl von exzellent gearbeiteten Modellschiffen.
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Bild 64/155 - 03.06.2012 - Landestrachtenfest in Wedel

Aus Anlass des 800. Geburtstags der Rolandstadt wird in diesem Jahr das Landestrachtenfest, heute, am 3. Juni in Wedel gefeiert.
Hunderte Trachtentänzer aus Schleswig-Holstein, Hamburg und Dänemark haben ihr Kommen angesagt.
Wie das Foto zeigt ist der Trachtentanz nicht nur etwas für reifere Jahrgänge, die sich der Tradition verbunden fühlen, sondern weiß auch die Jungen mit seiner Farbigkeit und seinem Tanz zu begeistern.
Ein Höhepunkt wird der gegen 13.30 Uhr am Roland startende große Festumzug sein, der rund 1,5 Kilometer durch die Straßenzüge Mühlenstraße, Bahnhofstraße, Hoophof, Mühlenweg, Rosengarten, Bahnhofstraße und erneut die Mühlenstraße zurück zum Roland, dem Ausgangspunkt, führen wird.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 65/156 - 04.06.2012 - Neu gestylt: "Costa Neo Romantica"

Der Untergang der „Costa Concordia“ am 13.Januar dieses Jahres ist schon fast vergessen, da kommt ein völlig neugestaltetes Costa-Schiff am Sonnabend die Elbe herauf.
Als „Costa Romantica“ lief das 1993 gebaute Schiff die Werft in Genua am
29.Oktober 2011 an, um nach drei Monaten und dem Einsatz von 90 Millionen Euro Umbaukosten als eine „re-gestylte“ „Costa Neo Romantica“ den Hafen wieder zu verlassen.
Mit dem Konzept einen“exklusiven und perfekten Rahmen“ zu bieten, will die Reederei eine gehobene Alternative für alleinreisende Paare schaffen, denen
es auf den großen Schwestern zu bunt und laut zugeht.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 66/157 - 05.06.2012 - Eleganz in blauer Umgebung

Diese Schönheit auf dem Wasser ist die Königsyacht „Dannebrog“, die der dänischen Königsfamilie während überseeischer Besuche oder auf Sommerfahrt in heimischen Gewässern als offizielle und private Residenz dient.
Zusammen mit der norwegischen „Norge“ ist sie die einzige noch verbleibende Königsyacht Europas. Wie man jetzt erfährt vermisst die englische Königin ihre Yacht „Britannia“, die sie bis 1994 nutzen konnte, schmerzlich.
Die „Dannebrog“, benannt nach der Flagge Dänemarks, dem Dannebrog, wurde auf der Marinewerft in Kopenhagen gebaut und 1932 in Dienst gestellt.
Das Schiff ist in zwei Sektionen unterteilt: Vor dem Schornstein ist die Besatzung untergebracht, achtern befindet sich der königliche Aufenthaltsbereich.
Das Foto entstand in diesem Frühjahr vor Kopenhagen, im Hintergrund die Insel Flakforet.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 67/158 - 06.06.2012 - Kapitänsempfang auf "Queen Mary 2"

Kapitän Kevin Oprey bittet zum Kapitänsempfang und Horst Rahmelow, dem Anlass angemessen, wirft sich in Schale zu Smalltalk und Fototermin.
Der Hamburger Schiffsfreund, seit vielen Jahren zur Schulauer Fotogang gehörend, hat sich das einmalige Erlebnis gegönnt, mit dem wohl zu Zeit berühmtesten Passierschiff der Welt von New York den Atlantik zu überqueren, um am Sonntag des Hafengeburtstags vor großer Kulisse in den Hamburger Hafen einzulaufen.
Manchmal ging es ihm etwas steif und förmlich zu, etwa wenn der Kellner vor Beginn des Dinners den Gast die Serviette auf dem Schoß ausbreitete.
Nach dem endlos grauem Atlantik, mit wenigen Schiffsbegegnungen, war die Revierfahrt auf der Unterelbe, aus ungewohnter hoher Perspektive, fotografisch besonders ertragreich.
Das Gemälde im Hintergrund der beiden Herren zeigt die Namensgeberin des Schiffs, Queen Mary, die Großmutter der heutigen englischen Königin.
///Foto: Bordfotograf der „QM2“ und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 68/159 - 07.06.2012 - Maritime Klänge zu Wedels 800. Geburtstag

Diese junge Dame, die sich auf dem Anleger Neumühlen das blonde Haar ins Gesicht wehen lässt ist Frau Dr. Kristine Kresge, die amerikanische Dirigentin des Hamburger Polizeiorchesters.
Unter ihrer langjährigen Leitung ist das seit über 100 Jahre existierenden Orchesters zu einem auf höchstem Niveau spielender Klangkörper geworden.
Regelmäßig sorgt das Polizeiorchester Hamburg für die Maritim ausgerichtete musikalische Begleitung des Hamburger Hafenkonzertes, der ältesten Radiosendung der Welt.
So auch heute im Schulauer Fährhaus, wo die Radiosendung ab 15.00 Uhr aufgezeichnet wird.
Die Veranstaltung steht diesmal ganz im Zeichen des 800. Stadtjubiläums. Die Stadtpräsidentin Sabine Lüchau und Bürgermeister Niels Schmidt werden, neben anderen, den Moderatoren Gerd Spiekermann und Christoph Schumann über Wedel berichten. Ausgestrahlt wird die Sendung am Sonntag, dem 10.Juni, um 6,05 Uhr und Montag, den 11. Juni, um 20,05 Uhr.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de



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Bild 69/160 - 08.06.2012 - Hafenfest Wedel

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum Stadtjubiläum „800 Jahre Wedel“ wird heute durch die Stadtpräsidentin Sabine Lüchau und Bürgermeister Niels
Schmidt um 18.00 das Hafenfest Wedel eröffnet.
An drei Tagen, also bis Sonntagabend, erwartet die Besucher ein vielfältiges
Programm.
Martime Akzente werden u.a. durch den aus dem Museumshafen Oevelgönne angereisten Dampfschlepper „Woltman“ gesetzt, der von Freitag
bis Sonntag in der Zeit von 10.00 bis 18.00 Uhr halbstündige Fahrten anbietet.
Das im Jahre 1904 auf der Schiffswerft der Gebrüder Sachsenberg, im sachsen-anhaltinischen Rosslau an der Elbe für die Hamburger Hafenbehörde gebaute Schiff, ist der letzte seegängige Schlepper mit Dampfantrieb und einem kohlebefeuerten Kessel in Deutschland.
Der Schleppdampfer war bis 1976 auf der Unterelbe im Einsatz. Seine Haupttätigkeit bestand darin leere und beladene Schuten von den Eimerbaggern an- und wieder abzutransportieren.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 70/161 - 09.06.2012 - Jüngster Elbufer-Bewohner

Das Austernfischerpaar, das auf dem mit Kieselsteinen belegten Flachdach des Hauses Strandweg Nr. 9 – 11 in Schulau dem Brutgeschäft nachgeht, ist Eltern geworden.
Vorgestern wurde der Nachwuchs erstmals auf dem Stack, nahe des Schulauer Anlegers, unter der Obhut seines Vaters (oder Mutter) in seine nähere Umgebung ausgeführt.
Das Küken ist nun sozusagen Wedels jüngster Elbufer-Bewohner.
Bleibt zu hoffen, dass es nicht durch den Rabatz des Wedeler Hafenfestes, auf der naheliegenden Festwiese verschreckt, und künftig, wie seine Eltern, durch seine Rufe, die Besucher des Elbufers erfreuen wird.
///Foto und Text: Peter Witte / www.maritime-photographie.de

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Bild 71/162 - 10.06.2012 - Hafenfest mit maritimen Impressionen

An den drei Tagen des Wedeler Hafenfest werden die Besucher mit vornehmlich maritimen Impressionen unterhalten.
Der Verfasser der „Maritimen Schlaglichter“ zeigt dort auf der Großbildleinwand über 450 Fotos aus den Themenkreisen Kreuzfahrtschiffe, Segelschiffe und der Stadt Wedel.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 72/163 - 11.06.2012 - Erstanlauf der "Hanjin Europa"

Das 366 Meter lange neue Flaggschiff der Hamburger Reederei Peter Döhle kam in der letzten Woche zum ersten Mal nach Hamburg.
Die Reederei hat ihren Firmensitz seit einigen Jahren in der alten, von dem
Architekten Hadi Teherani umgebauten Mälzerei, der ehemaligen Elbschlossbrauerei an der Elbchaussee.
Der 13.102-TEU-Frachter ist einer von insgesamt 4 Schiffen gleichen Typs, die die Reederei bei der Werft Hyundai Heavy Industrie (Ulsan) geordert hat und die bis Januar 2013 ausgeliefert werden.
Alle Megaboxer hat Döhle langfristig an die Hanjin Shipping Company (Seoul)
verchartert.
Vorne das in Cuxhaven registrierte Tankschiff „Taurus“ (35 Meter lang).
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 73/164 - 12.06.2012 - 60 Jahre Willkomm-Höft

Auf Anregung des „Seeteufels“ Felix Graf Luckner schuf der Gastronom Otto Friedrich Behnke (1899 – 1964) das Willkomm-Höft, einer Einrichtung des Schulauer Fährhauses.
Am 12. Juni 1952 weihten beide die Schiffsbegrüßungsanlage Willkomm-Höft mit einer dicken Buddel-Rum ein, die sie am Flaggenmast zerschellen ließen.
Geboren wurde die Idee durch den Wunsch nach der Katastrophe des Zweiten Weltkriegs einen Beitrag zur Völkerverständigung zu leisten.
Schiffe, die den Hamburger Hafen anlaufen oder verlassen, werden begrüßt oder verabschiedet, indem die Hamburger Flagge und das internationale Flaggensignal für „Gute Reise“ mit den Buchstaben „U“ und „W“ gedippt werden.
Der Begriff „Höft“ kommt aus dem Niederdeutschen (Hööft) und bedeutet soviel wie „Landspitze, Landzunge“.
Das hier wiedergegebene Foto ist in den frühen Fünfziger Jahren des vorigen
Jahrhunderts entstanden.
///Foto Sammlung W. Reich und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de


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Bild 74/165 - 13.06.2012 - Großauftrag für Blohm + Voss

Seit Mitte Januar wird das Ölproduktionsschiff „Uisge Gorm“ durch die Hamburger Werft Blohm + Voss Repair grundlegend renoviert.
Für diese Umbauarbeiten und Maßnahmen zur Lebensdauerverlängerung des 1983 in Fahrt gekommenen Spezialschiffs sind 17 Monate angesetzt.
Voraussichtlich im Mai 2013 will man diese Arbeiten abgeschlossen haben, um dann unter dem neuen Namen „EnQuest Producer“ in der Nordsee wieder die Ölproduktion aufzunehmen.
Dieses Spezialschiff der Offshore-Erdölindustrie wird zur Förderung, Lagerung und Verladung von Erdöl und Erdgas überall dort eingesetzt, wo es keine Pipeline-Verbindung zum Festland gibt.
Bereits im Jahre 2009 hat die Traditionswerft mit der Modernisierung eines ähnlichen Schiffs, der „Maersk Curlev“, einen Umbauauftrag aus der
Offshore-Öl- und- Gasindustrie gewinnen können.
Die Werft geht davon aus, dass mindesten 30 Ölproduktionsschiffe in der Nordsee in den nächsten Jahren überholt werden müssen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 75/166 - 14.06.2012 - Rethebrücke : Statt Hub- künftig Klappbrücke

Die Rethe ist die Verbindung zwischen dem Reiherstieg und dem Köhlbrand.
Sie wird in Nord-Südrichtung von der Rethebrücke überquert und stellt damit eine wichtige Verkehrsanbindung für den Hamburger Hafen dar.
Es handelt sich hierbei um eine Hubbrücke, die durch Heben des Fahrweges für Schiffe eine größere Durchfahrtshöhe schafft, die jedoch, im Gegensatz zu Klappenbrücken, durch die Hubhöhe begrenzt wird.
Die 1934 gebaute Hubbrücke ist schon lange nicht mehr ausreichend für den zunehmenden Verkehr. Hinzu kam es immer wieder zu Störungen, des durch Hydraulik betriebenen beweglichen Brückenteils, so dass sich die Hafenverwaltung (HPA) entschloss sie durch eine Klappbrücke zu ersetzen.
Diese Straßen- und Eisenbahnbrücke in Stahlbauweise wird voraussichtlich im Jahre 2013 fertiggestellt.
Die hier im Bild gezeigte, fast 80 Jahre alte und damit als Industriedenkmal geltende Hubbrücke, wird dann abgerissen.
Im Hintergrund sind die Silos der K+S-Transport GmbH, am Kalikai erkennbar.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 76/167 - 15.06.2012 - 125 Jahre "Amphitrite"

Als Rennyacht lief das Schiff unter dem Namen „Dolores“ in Jahre 1887 im englischen Gosport von Stapel und in diesem Jahr feiert die nunmehr als Dreimast-Gaffelschoner getakelte „Amphitride“ unter dem Eigentümer CLIPPER (Deutsches Jugendwerk zur See e. V.) ihren 125. Geburtstag.
Sie ist eines der ältesten hölzernen Yachten und kann daher auf eine wechselvolle Geschichte zurückblicken.
Auf der mit edlen Hölzern ausgestatteten Schiff begegnete sich manch illustre Gesellschaft. Im Jahre 1898 erwarb die Yacht Kaiser Wilhelm II., der
sie seiner Gattin Auguste Viktoria zum Geburtstag schenkte.
Heute ist die alte Lady ausschließlich mit jungen Leuten unterwegs, um auf Erlebnisreisen die Tugenden Teamgeist, Verantwortung und Kameradschaft
zu erproben.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 77/168 - 16.06.2012 - Schwesterschiff der "Costa Concordia"

Die „Costa Pacifica“, baugleich mit der noch immer auf einem italienischen Felsen ruhenden „Costa Concordia“, startete am Donnerstag von Hamburg zu einer 16-tägigen Nordlandreise.
Offenbar unbeeindruckt von den tragischen Ereignissen vor einem halben Jahr auf dem Schwesterschiff, winkte vom Oberdeck eine große Anzahl von Passagieren den Besuchern des Willkomm Höfts zu.
Die mit 114 500 Bruttoraumzahl vermessene und für 3780 Passagiere ausgelegte „Costa Pacifica“ wird über die Shetlandinseln, Island, Spitzbergen, das Nordkap und die Hafenstadt Bergen anlaufen, um am 30.Juni zu ihrem Ausgangshafen Hamburg zurückzukehren.
Wer dieses Schiff bucht muss Musik mögen. Mit eigenem Soundtrack werden die Passagiere, unterschieden nach den Decks, von Klassisch bis Soft, mit Musik beschallt.
Neben dem 30. Juni, wird das Schiff noch am 16. und 30. Juli Hamburg anlaufen (Liegezeiten dort jeweils 8.00 bis 17.00 Uhr.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 78/169 - 17.06.2012 - Panzerschiff "Deutschland"

Diese fotografische Rarität zeigt das Schulauer Elbhochufer im Sommer 1939, als das Panzerschiff „Deutschland“, zusammen mit zwei, zu
Truppentransportern umfunktionierten Fahrgastschiffen, vom Einsatz im spanischen Bürgerkrieg zurückkehrten.
Die im Jahre 1931 auf den Deutschen Werken Kiel von Stapel gelaufenen „Deutschland“ wird gefolgt von einem Passagierschiff mit zwei Schornsteinen unbekannter Herkunft ("DER Deutsche"?) und dem „Kraft durch Freude“- Schiff“(KdF) „Robert Ley“, die 1938 von Blohm & Voss abgeliefert wurde.
Rechts ist das ehemalige Gebäude des „Etablissements zum Parnass“, ein bis zum Ersten Weltkrieg sehr beliebtes Ausflugslokal (nicht zu verwechseln mit dem heutigen Schulauer Fährhaus) und der Schulauer Anleger erkennbar.
///Foto: Rudolf Wassmann ( 1913 – 2005) und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 79/170 - 18.06.2012 - Luxus pur: "Crystal Symphony"

Am 31. Mai kam die „Crystal Symphony“, der Reederei Crystal Cruise, nach Hamburg, um sich im Dock Elbe 17 bei Blohm+Voss für 15 Millionen Dollar einer Verschönerungskur zu unterziehen. U. a. wurde im Haupttheater des Schiffs eine speziellen Beleuchtung installiert, die den Nachthimmel an Wänden und Decken angedeutet soll.
Das 1995 in Turku/Finnland gebaute 238 Meter lange Schiff, ist für 940 Passagiere ausgelegt und bewegt sich in Ausstattung und Service im Luxussegment. In den exklusiven Verandasuiten (34 bis 91 Quadratmeter) ist
Butlerservice selbstverständlich.
Am letzten Sonnabend wurde ausgedockt und nach kurzem Stop am Cruise Center Altona eine Nordlandreise angetreten.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 80/171 - 19.06.2012 - Hier wird gedippt

Die Schiffsbegrüßungsanlage in Schulauer Fährhaus sieht in diesen Tagen auf ihr 60-jähriges Bestehen zurück.
Lange war es geübte Praxis, dass die Begrüßung und Verabschiedung durch die Kapitäne des Willkomm-Höfts von den vorbeifahrenden Schiffen durch dippen (niederholen) der Flagge oder mit „dreimal Lang“ des Typhons beantwortet wurde.
Doch das ist heute nicht mehr die Regel. Das meisten Schiffe rauschen ohne erkennbare Reaktion an Schulau vorbei.
Das liegt zum einem daran, das heute die Schiffe mit deutlich verringerten Besatzungen fahren und daher der Mann für das Dippen nicht frei ist. Zum anderen sind die Mannschaften aus vielen Nationen zusammengewürfelt, die zumeist keine emotionale Beziehung zu dem Land in dem das Schiff registriert ist und der gespielten Nationalhymne, haben.
Doch es gibt Ausnahmen: Als am vergangenen Sonnabend der dänische Tanker „Else Marie Theresa“ auslief und am Willkomm-Höft die Nationalhymne erklang, eilt ein Besatzungsmitglied an die Flagge und dippte den Dannebrog.
Auch „Queen Mary 2“ und viele Kreuzfahrtschiffe, aber auch die Frachter der Hamburg Süd oder Grimaldi-Reederei/Italien lassen es sich zumeist nicht nehmen, die Grüße aus dem Fährhaus zu erwidern.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 81/172 - 20.06.2012 - Aus "Tonndorf" wurde "Tonne"


Aus dem HADAG-Fahrgastschiff „Tonndorf“ wurde inzwischen das Erlebnisschiff „Tonne“.
Im Jahre 1960 auf der Sietas-Werft in Neuenfelde gebaut, versah die „Tonndorf“ im knallroten Werbekleid der Zeitschrift „Focus“ bis Saisonende 2006 die wochenendlichen Niederelbefahrten, die bis Lühe führten.
Wegen des zunehmenden Einsatzes der Einmann-Fährschiffe vom Typ 2000
(auch gern volkstümlich als „Bügeleisen“ bezeichnet) trennte sich die HADAG von der Tonndorf.
Nachdem die Übernahme durch die „Stiftung Hamburg Maritim“ als fahrbereites Museumsschiff an den zu erwarteten hohen Reparaturkosten scheiterte, nahm sich Käpt`n Rainer Schwarz, der schon die schmucke Barkasse „Nina“ sein Eigen nennt, des Schiffes an und ließ es im Harburger-Binnenhafen auf der ehemaligen Jöhnk-Werft grundlegend überholen und mit einem weiss-blauen Neuanstrich versehen.
Im August 2009 ging das Schiff, nun unter dem Namen „Tonne“, wieder in Fahrt.
Heute hat die „Tonne“ im Steendiekanal in Finkenwerder ihren Liegeplatz und zeigt sich als Eventschiff mit dekorativen Spitzzelt häufig auf Unterelbe, wie hier querab von Teufelsbrück.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 82/173 - 21.06.2012 - Das beste Kreuzfahrtschii der Welt

Die „MS Europa“, seit zwölf Jahren von Experten als „bestes Kreuzfahrtschiff der Welt“ ausgezeichnet und von maritimen Liebhabern als „schönste Yacht der Welt“ gepriesen, muss, um diese Attribute zu erhalten, regelmäßig zum Wellness.
Die wird normalerweise bei Blohm+Voss durchgeführt, wie hier im September 2010, wo nicht nur die üblichen Wartungs- und Verschönerungsarbeiten durchgeführt wurden, sondern auch die in Fernost zu Schaden gekommene Maschinenanlage ausgetauscht werden musste.
Dabei wird auch die Sicherheit der doppelrümpfigen Rettungsboote überprüft, die man zu diesem Zwecke aus ihrer Aufhängung (Davits) genommen und hierfür am Heck abgestellt hat.
Heute kommt des Flaggschiff der Hapag-Llody-Kreuzfahrtflotte nach Hamburg, um am Cruise Center HafenCity West (Grassbrook) neue Passagiere aufzunehmen (Liegezeit dort: 07.00 bis 24.00 Uhr).
Weitere Anläufe in diesem Jahr: 19. Juli und 09.September.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 83/174 - 22.06.2012 - Elbfischer vor Schulau

Einer der letzten Elbfischer ist der heute in Beidenfleth ansässige Berufsfischer Hans Eberhard Rübcke.
Meist liegt er mit seinem Kutter „Luise“ zwischen Wedel und Airbus in Finkenwerder. Hier hat er seine Netze querab vom Falkensteiner Ufer, in Sichtweite das Kraftwerks Wedel, ausgelegt.
Der Fischer ist Direktvermarkter, das heißt, das er seinen Fang direkt an den Verbraucher (Restaurants und Privatleute) verkauft und somit den Zwischenhandel ausschließt.
Sein stählerner Kutter wurde im Jahre 1950 von seinem Vater, Hans Rübcke bei der Schiffwerft Scheel & Jöhnk/Harburg in Auftrag gegeben und unter der Kennung HF 511 (HF: Hamburg Finkenwärder) in Fahrt genommen.
1974 über nahm sein Sohn den Kutter und den Fangbetrieb, der durch die deutlichere Sauberkeit der Elbe und dem damit einhergehenden Artenreichtum in den letzten Jahrzehnten ertragreicher geworden ist.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 84/175 - 23.06.2012 - "Die Südsee beginnt in Wedel"

Mit dieser lockenden Verheißung wirbt der Beachclub „28 Grad“ am Strandbad Wedel um seine Gäste.
An der schön geschwungenen Bucht mit natürlichem Sandstrand, eingerahmt von altem Baumbestand, kann man sich an warmen Sommertagen tatsächlich in der Südsee wähnen.
Entspannt lässt man sich in einen der vielen Liegestühle sinken und bei einem kühlen Cocktail verträumt die Kreuzfahrtschiffen und die Großcontainer auf der Unterelbe an sich vorüberziehen lassen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 85/176 - 24.06.2012 - Betriebsausflug nach Cuxhaven

Warum drängen sich an einem schönen Sommertag des Jahres 1938 so viele, zumeist gut behütete Damen und Herren, auf dem Zugang zum Schulauer Anleger vor dem Fährhaus?
Die Mitarbeiter der Firma J. D. Möller sind im Begriff, dass in diesen Jahren größte Schiff der HADAG, die stattliche„Jan Molsen“, zu besteigen (nicht zu vergleichen mit dem heutigen, ockergelb angestrichenen Schiff, gleichen Namens), um einen Betriebsausflug nach Cuxhaven anzutreten.
Die Fa. J.D. Möller – Optische Werke Wedel hatte damals etwa 800 Beschäftigte, die mit ihren optischen Produkten Weltgeltung erlangten. 1864 als Familienbetrieb gegründet und 1989 an eine Schweizer Firmengruppe verkauft, war das Unternehmen 125 Jahre einer der führenden Industriebetriebe Wedels.
///Foto R. Wassmann und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de


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Bild 86/177 - 25.06.2012 - Leuchtturm Juelssand an der Unterelbe

Die Einfahrt in die Haseldorfer Binnenelbe (links) heißt Dwarsloch und ist bei Wassersportlern wegen seiner ruhigen Ankerplätzen sehr beliebt. Auf dem Juelssand, steht dieser schmucke Leuchtturm, den die Segler „Kleiner Kohn“ nennen.
Er wurde im Jahr 1896 errichtet und war bis zu seiner Abschaltung im Januar 2010 der älteste noch im Betrieb befindliche Leuchtturm an der Unterelbe.
Der seit 1704 bewohnte Juelssand war früher einmal eine Elbinsel.
Hier stand, etwas elbaufwärts von dem Leuchtturm, in einer Baumgruppe, ein altes Bauernhaus, das, nach Ausweisung des Gebietes als Naturschutzfläche, vor einigen Jahren abgerissen wurde.
Bei näherer Betrachtung bietet der Leuchtturm Juelssand heute einen traurigen Anblick. Tiefe Risse ziehen sich durch das Mauerwerk und die Steinschüttung vor dem Leuchtturm bedarf der Erneuerung.
So geht dieses maritime Kulturdenkmal einer ungewissen Zukunft entgegen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 87/178 - 26.06.2012 - Technische Probleme mit deutschen Korvetten

1,2 Milliarden hat die Marine für fünf neue Schiffe ausgegeben.
Doch die im Jahre 2006 bei Blohm+Voss und bei zwei weiteren deutschen Werften in Auftrag gegebenen Korvetten sind aufgrund erheblicher technischer Probleme immer noch nicht einsatzfähig.
Neben defekter Getriebe, unzureichender Klimatechnik und fehlerhafter Software wurde jetzt im Bereich des Maschinenraums der Korvetten das giftige Gas Formaldehyd geortet. Deswegen müssen die Marinesoldaten dort ständig Atemschutzmasken tragen.
Der Wehrbeauftragte hat nun eine Überprüfung der fünf Schiffe angeordnet.
Es handelt sich dabei um die „Braunschweig“, die „Oldenburg“, die „Magdeburg“, die „Erfurt“ und die „Ludwigshafen am Rhein“.
Das Foto zeigt die „Oldenburg“ in der letzten Woche vor Schulau, auf dem Weg zur Kieler Woche.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 88/179 - 27.06.2012 - Safety first

Dieses in der Schifffahrt schon immer geltende Motto hat durch das Unglück der „Costa Concordia“ am 13. Januar dieses Jahres an der toskanischen Insel Giglio zusätzliche Aufmerksamkeit und Bedeutung gewonnen.
Wenn früher Passagiere und Besatzung der Kreuzfahrtschiffe die vorgeschriebene Sicherheitsübung eher als lästige Unterbrechung des allgemeinen Bordlebens betrachteten, ist nun gespannte und interessierte Mitwirkung bei den Beteiligten zu beobachten.
Nach den international vorgeschriebenen Seenotrettungsübungen sind diese innerhalb der ersten 24 Stunden auf dem Kreuzfahrtschiff durchzuführen.
Es ist Pflicht eines jeden Passagiers an dieser Übung teilzunehmen.
So wie hier die MSC-Kreuzfahrten auf der „MSC Lirica“ sind auch andere Unternehmen dazu übergegangen diese Übung bereits im Hafen, bevor das Schiff ablegt, durchzuführen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 89/180 - 28.06.2012 - Leuchtfeuer Mielstack wurde versteigert

Der Leuchturm Mielstack an der Unterelbe wurde für 310.000 Euro gegen Höchstgebot an einen Privatmann versteigert.
Das im Jahre 1905 erbaute Leuchtfeuer wies über hundert Jahre der Schifffahrt, nahe der Lühemündung, den Weg.
Im Mai 2010 wurde das denkmalgeschützte und 16 Meter hohe Bauwerk stillgelegt und, dem neuen Fahrrinnenverlauf folgend, durch ein neues, leicht versetztes Unterfeuer ersetzt worden.
Ein Freundeskreis und die Gemeinde Jork hatten sich leider vergeblich dafür eingesetzt das maritimen Denkmal für die Öffentlichkeit zu erhalten und zeigte sich nun durch die neuerliche Entwicklung enttäuscht.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 90/181 - 29.06.2012 - Tagesfahrten mit Brigg "Mercedes"


Die holländische „Mercedes“ mit dem Heimathafen Amsterdam, wurde im Jahr 2005 in Dienst gestellt und ist eines der jüngsten Segelschiffe in der internationalen Flotte der Großsegler.
Im Gegensatz zu den vielen segelnden Mitbewerbern ist das Schiff speziell für Tages- und Abendfahrten sowie Empfänge konzipiert und verfügt daher nicht über Kabinen für übernachtende Passagiere.
Das erlaubt eine großzügigere Raumplanung, die Platz für bis zu 140 Passagieren für Regattabegleitungen, Geschäftstreffen oder Produktpräsentationen bietet.
Die eindrucksvolle Takelage mit 900 qm Segelfläche, höchster Sicherheitsstandard nach den europäischen Richtlinien, vorzügliche Seetüchtigkeit, starke Motorisierung, viel Komfort und eine eingespielte Besatzung sind eine Empfehlung für das Schiff.
Die Brigg nimmt bei nahezu allen maritimen Großveranstaltungen teil, so auch am diesjährigen Hamburger Hafengeburtstag, wo sie bei der Einlaufparade eine gute Figur machte.
Dampfschlepper „Tiger“ (links im Bild) hatte Mühe dem Segler zu folgen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 91/182 - 30.06.2012 - "Schaarhörn" macht Halt in Schulau

Auf dem Weg nach Brunsbüttel macht heute der Peil- und Bereisungsdampfer „Schaarhörn“ gegen 11.00 Uhr am Schulauer Anleger fest, um zusteigende Passagiere auf seiner Unterelbefahrt aufzunehmen.
Trotz eines großzügig konzipierten Anlegers haben bisher nur wenige, der vielen Museumsschiffe im Hamburger Raum, die Gelegenheit genutzt in Schulau halt zu machen, um weiteren Fahrgästen eine Schiffstour anzubieten.
Sicher sind dazu rechtzeitige Ankündigungen in den Wedeler Medien erforderlich, wie es jetzt mit Berichten über die Fahrt des Museumsschiffs „Schaarhörn“ im Wedel-Schulauer Tageblatt und hier auf der Internetseite der Stadt Wedel (www.wedel.de) in den letzten Tagen geschehen ist.
Hier sollten die Betreiber der Museumsschiffe, wie z. B. Die Stiftung Hamburg Maritim, der Museumshafen Oevelgönne, das Finkenwärder Gaffel-Consortium und andere gezielt angesprochen werden, um die Attraktivität des Schulauer Anlegers und Wedel als interessanten Ausflugsort, auch außerhalb der Hafenfestes, weiter zu steigern.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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