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Maritime Photographie!

Sie finden hier eine Reihe von Arbeiten rund um die maritime Photographie.

© Wolfgang K. Reich
Königsbergstr. 153
22880 Wedel
Tel.: 04103 / 6674

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4. Maritime Schlaglichter
Quartal IV-2008
Jeden Tag ein neues maritimes Schlaglicht. Bitte besuchen Sie auch die Schlaglichter der anderen Jahre und Quartale.
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Bild 275 - 01.10.2008 - Stapellauf "Tina Onassis"

Einer der spektakulärsten Schiffstaufen in den Fünfziger Jahren, an die sich noch viele Hamburger erinnern können, fand am 25. Juli 1953 auf den Howaldt-Werken statt. Damals lief der größte Tanker der Welt, die "Tina Onassis" von Stapel. Der Turbinentanker war 220,50 Meter lang, 29 Meter breit, hatte einen Tiefgang von 11,45 Meter und verfügte über 23 010 Bruttoregistertonnen (BRT). Zum Stapellauf war der Reeder Aristoteles Onassis gemeinsam mit seiner Frau Tina, Sohn Alexander und Tochter Christina, die Taufpatin, an die Elbe gekommen. Auf dem Foto wird der Täufling von den Schleppern (v.l.n.r.) "Maakenwerder", "Jan" und "Brunshausen" an den Ausrüstungskai geschleppt.
Der Reeder A. Onassis hatte in die Hamburger Werften soviel Vertrauen, daß er in diesen Jahren insgesamt 16 Tanker in Auftrag gab und somit einen maßgeblichen Beitrag für den wirtschaftlichen Aufschwung der Hamburger Werftindustrie leistete.///
Foto: Hinrich Jonas, Text Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 1
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Bild 276 - 02.10.2008 - Südsee in Schulau?

Palmen, weißer Strand, die Bergkette von Tahiti und der Orca springt vor Vergnügen aus seinem Element. Das alles spielt sich nicht in der Südsee sondern in Schulau ab. Gestern (01.10.2008) vereinigten sich beim Abendhochwasser die Fluten der Elbe mit denen der Südsee des über hundert Meter langen Wandgemäldes zu Füßen des Parnass. Die Wandgestalter Johann Lucht und Johannes Langbehn stehen nach Monate langer Arbeit vor der Vollendung ihres Gemäldes, das die verschiedenen Landschaften unsere Erde mit ihrer Fauna und ihrer Flora wiedergibt. Viele Spaziergänger verweilen, so es die Tide zuläßt, bewundernd vor dieser farbigen Bilderfolge.///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 2
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Bild 277 - 03.10.2008 - Hochseekutter "Maltzahn"

Der Hochseekutter "Präsident Freiherr von Maltzahn", H. F. 294, wie er etwas umständlich heißt, wurde im Jahre 1928 bei J.J. Sietas in Cranz für die Finkenwerder Fischer Fock und Holst gebaut. Der Namensgeber war der Präsident des Fischereiverbandes auf Rügen, der bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam.1983 entdeckte der Museumshafen Oevelgönne das völlig heruntergekommenen Schiff in Friedrichskoog. In 6-jähriger mühsamer Arbeit wurde das Schiff auf der Behrenswerft in Finkenwerder, unter Aufwendung vieler Geld- und Sachspenden wieder aufgebaut. 1989, zum 800. Hafengeburtstag, konnte die "Maltzahn" ihren zweiten Stapellauf feiern. Das Beiboot der "Maltzahn" heißt übrigens sinnigerweise "Milchzahn"./
Das Foto zeigt den Hochseekutter anläßlich des jährlich stattfindenden "Herbsttreffen der Freunde des Gaffelriggs" vor Glückstadt (Rhinplatte rund)./// Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 3
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Bild 278 - 04.10.2008 - Peilschiff "Level A"

Manches blüht im Verborgenem. So auch die Vermessungsjolle "Level A" der HafenCity Universität Hamburg(HCU),die im Wedeler Tonnenhafen beheimatet ist. Erst das 80-jährige Jubiläum am 13. und 14.September brachte diese Institution der interessierten Öffentlichkeit ins Bewußtsein. Mit dem Peilschiff "Level A", dessen Inneres mit elektronischen Instrumenten vollgestopft ist, werden Studenten der Geomatik unter der Federführung von Prof. Dr. Volker Böder in der Seevermessungstechnik ausgebildet./// Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 4
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Bild 279 - 05.10.2008 - Alte Lühefähre

Dieser schöne Oldtimer hat über 80 Jahre den Fährverkehr zwischen Schulau und Lühe bedient. Gebaut wurde die "Lühe" im Jahre 1927 auf der Stader Schiffswerft und im gleichen Jahr in Dienst gestellt. 1959 wurde das Schiff um vier Meter verlängert. Nach 62 Jahren, 1989, wurde sie durch die Fähre "Dat Ole Land" ersetzt. Einige Jahre lag das Schiff als schwimmendes Restaurant in der Lühe. Da fand sich ein Privatmann, der, wie man hier sieht, mit viel Liebe und Detailtreue das Schiff restauriert und in Fahrt gebracht hat. Bei manchem Spaziergänger werden beim Anblick dieses Traditionsschiff Erinnerungen an seine lange Dienstzeit wach.///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 5
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Bild 280 - 06.10.2008 - MS "Reeperbahn" auf Abwegen

Bei starkem Ebbstrom versuchte Schnalle (Günter Bätjer) am 13.03.1994 seine Hafeneinfahrt (Hafen Mobil Oil) zu erreichen. Das mißlang und er ging kurz vor dem Kraftwerk auf Grund. Die Ebbe war unerbittlich und das Schff neigte sich immermehr nach Steuerbord. Von Land hörte der Fotograf, wie mit zunehmender Krängung die Geschirr- und Gläserpaletten nach und nach klirrend zu Boden stürzten. Es bestand die Befürchtung, daß das Schiff kentert - doch oh Wunder es hielt sich, dank seines tieliegenden Schwerpunktes, in der dieser Schieflage. Erst die nächste Flut befreite das Schiff aus seiner mißlichen Lage.Heute liegt die "Reeperbahn" in Schnalles neuem Domizil in Entenwerder, nahe der Norderelbbrücken. /// Foto und Text:Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 6
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Bild 281 - 07.10.2008 - Kunst im Rathaus

Über 50 Wedeler Künstlern wird im Rathaus, wie schon in vielen Jahren davor, eine Plattform zur Darstellung ihrer Kunstwerke geboten. Heute um 19.00 Uhr wird die Ausstellung durch eine Vernissage im Ratssaal der Rathauses eröffnet. Das Gebotene ist hinsichtlich der Technik aber auch der Themen sehr vielseitig. So finden sich maritime Motive in verschiedenster Sichtweise.
Dieses, hier wiedergegebene Ölgemälde von Walter Schulz sieht sich der traditionellen Marinemalerei im Geiste eines Johannes Holst verpflichtet. Walter Schulz wurde 1908 in Altenwerder geboren und starb 1999 in Wedel. Zwei seiner weit über 500 geschaffenen Gemälde und Aquarelle hat seine Tochter, aus dem von ihr verwalteten Nachlaß, für die Ausstellung zur Verfügung gestellt. Bereits im Jahre 1988 widmete die Stadtsparkasse Wedel dem Künstler eine umfangreiche Ausstellung. Das hier gezeigte Bild gibt das Vollschiff "Cutty Sark" in stürmischer See wieder. Die "Cutty Sark" war ein im Jahre 1869 gebauter englischer Tee- und Wollklipper, der zu den schnellsten Segelschiffen seiner Zeit gehörte.///
Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Rathauses bis zum 06.November 2008 zu sehen.///
Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 7
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Bild 282 - 08.10.2008 - Kreuzfahrer "Albatros"

Der Kreuzfahrtschiff „Albatros“ ist ein regelmäßiger Besucher Hamburgs. Allein in diesem Jahr lief es den Hafen vier mal an. Das im Jahre 1973 im finnischen Turku noch in klassischer Linie gebaute Schiff kommt aber auch immer wieder, um im Dock bei Blohm+ Voss „Klasse zu machen“. So wird die Prüfung durch den Germanischen Lloyd, dem Schiffs-TÜV, genannt. Das Schiff ist in Nassau auf den Bahamas registriert und verfügt über eine Bruttoraumzahl (BRZ) von 28.078to. Die maximal 830 Passagiere werden in 442 Kabinen von 340 Besatzungsmitgliedern umsorgt. Wie viele ihrer Schwestern entführt die „Albatros“ im Winter ihre Gäste in die wärmeren Gefilde unserer Erde – in die Karibik, die Südsee und in den indischen Ozean.///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 283 - 09.10.2008 - Kreuzeryacht "Artemis"

Die Kreuzeryacht „Artemis“ ist das neuste von der Stiftung Hamburg Maritim in Fahrt genommenen Schiff. Die im Jahre 1900 in Southampton gebaute Yacht verfügt mit Großsegel, Klüver, Besan und Topsegel über eine fast 500 Quadratmeter große Segelfläche.
Die mit einem Gaffelrigg getakelte Yawl (bei diesem Schiffstyp ist der hintere Besanmast hinter dem Ruder angebracht) verfügt über eine Rumpflänge von 30 Metern und der Hauptmast ragt 31,40 Meter über die Wasserlinie.
Die „Artemis“ ist eine der letzten erhaltenen großen Segler aus der Hochblüte der klassischen Yachten. Auf der Kieler Woche im Jahre 1900 segelte sie gegen die kaiserliche Yacht „Meteor“.
Anfang der neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts entdeckten Mitglieder der Stiftung Hamburg Maritim das Schiff im Schlick der Themsemündung, wo sie als völlig heruntergekommenes Wohnschiff diente. In fast 13 Jahren wurde das Schiff im Harburger Binnenhafen durch den Beschäftigungsträger „Jugend in Arbeit“ restauriert. Diese lange Zeitspanne entstand durch Unterbrechungen, da die öffentlichen Mittel sowie die Spenden immer wieder zu versiegen drohten. Auf rund 6 Millionen wird der heutiger Wert der Yacht geschätzt, die künftig im Sandtorhafen beheimatet sein wird.
Das Bild zeigt die „Artemis“, gestern (08.10.2008), als sie anlässlich einer Gästefahrt an Schulauer Anleger vorbeisegelte.///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de


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Bild 284 - 10.10.2008 - Maleratelier im Maritimen Museum

Im Maritimen Museum von Peter Tamm im Kaispeicher B hat sich der Marinemaler Uwe Lütgen aus Ottensen unter dem Dach ein Atelier eingerichtet. Das ist aber kein museales Betrachtungsobjekt für die Besucher, sondern der Künstler ist dort immer wieder bei seiner Arbeit an der Staffelei anzutreffen und lässt seine interessierten Zuschauer an seiner Arbeit teilhaben. Seit über 30 Jahre ist der ehemalige Kulissenmaler des Schauspielhauses als freischaffender Marinemaler tätig. Sein Interesse gilt neben der Ölmalerei anderen schwierigen künstlerischen Techniken, wie Hinterglas- und Porzellanmalerei. Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt aber in großformatigen Ölbildern von Yachten und Regattaszenen in der Tradition historischer Marine Malerei. Seit vielen Jahren ist er auch bei der Art-Maritim auf der Hanseboot präsent.///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 285 - 11.10.2008 - Fischer- Ewer "Catarina"

Den Spaziergängern am Strand von Schulau bot sich gestern (10.10.2008) dieses schöne Bild, als der Fischer-Ewer „Catarina“ mit halben Wind zu einem herbstlichen Wochenendtörn die Elbe abwärts segelte. Die „Catarina“ ALT 287 ist Norddeutschlands letzter hölzerner Elbfischer-Ewer, der fahrtüchtig und im Original erhalten geblieben ist. Er wurde 1889 am Köhlbrand für den Elbfischer Rübke aus Neuhof erbaut, der später nach Altenwerder übersiedelte. Einsatzgebiet des Ewers war die damals fischreiche Niederelbe, gefischt wurden Stint, Aal, und Stör. Transportiert wurde der Fisch in der Bünn, das ist ein wasserdurchspülter Kasten in der Mitte des Schiffes. In diesem wurden die Fische nach den Fang eingebracht und lebend zum Markt transportiert. Bis 1975 war das Schiff in der Fischerei tätig und wurde dann von einem der Gründer des Oevelgönner Museumshafen, Friederichsen, auf der Behrens-Werft in Finkenwerder restauriert. Im Jahre 2004 ging das Schiff in den Bestand der Stiftung Hamburg Maritim über und hat künftig seinen Liegeplatz im Sandtorhafen.///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 286 - 12.10.2008 - Entdeckung Amerikas

Heute vor 516 Jahren landete Christoph Kolumbus mit seinem Flaggschiff, der Karacke "Santa Maria",sowie den Karavellen "Nina" und "Pinta" auf einer Insel der Bahamas, der er den Namen "San Salvador" gab. Damit war Amerika entdeckt und die Menschkeitsgeschichte nahm einen neuen Verlauf.Dieses lebendige Denkmal des Entdeckers steht auf dem Gelände des Schiffahrtsmuseum in Bremerhaven.///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/ www.maritime-photographie.de

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Bild 287 - 13.10.2008 - Hapag-Lloyd bleibt in Deutscher Hand

Die Kuh ist vom Eis – die Küste ist erleichtert und die maritime Wirtschaft atmet auf.
Das Traditionsunternehmen Hapag-Lloyd bleibt Hamburg erhalten. Nach dem der Mitbieter NOL aus Singapur am Freitag sein Angebot zurückgezogen hatte erhielt durch den Aufsichtsrat der TUI das Hamburger Konsortium unter der Führung des Logistikunternehmers Klaus-Michael Kühne für 4.4 Milliarden den Zuschlag. Neben Kühne gehören der Gruppe die Banken M.M.Warburg und HSH Nordbank sowie die Versicherungen Signal Iduna und Hanse Merkur an. Aber auch die Stadt Hamburg ist an dem Konsortium mit einem Betrag von 484.ooo Millionen EUR beteiligt. Damit ist eine monatelange Zitterpartie für die Mitarbeiter ( in Hamburg alleine 2000) des Unternehmens beendet, die noch am 24. September mit einem eindrucksvollen Demonstrationsmarsch durch Hamburg auf ihre Lage aufmerksam gemacht hatten. Die Reederei Hapag-Lloyd, mit einem Anteil von 40% am gesamten Containerumschlag in Hamburg und seinen rund 140 Containerschiffen, ist für Deutschland als Exportweltmeister von herausragender Bedeutung. Bleibt nur zu hoffen, dass das Unternehmen durch die stark fallenden Frachtraten, bedingt durch die Bankenkrise, nicht erneut in schwieriges Fahrwasser gerät. Das Foto zeigt Mitarbeiter von Hapag-Lloyd am 24.09.08 beim Vorbeimarsch am Hamburger Rathaus.///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 13
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Bild 288- 14.10.2008 - Trauung auf schwankenden Planken

Maria und Simon Schöndube aus Finkenwerder haben einen besonderen Ort für ihre Trauung gewählt – die Planken des im Jahre 1889 gebauten Hochseekutters „Landrath Küster“ – HF 231. Durchgeführt wurde die Amtshandlung durch den in diesen Tagen in den Ruhestand wechselnden Wedeler Standesbeamten Conrad-Rhaul Ahrorner auf der Elbe vor Schulau.
Ob in dem etwas biederen Trauungszimmer im Rathaus oder auf den frischgescheuerten Planken eines Hochseekutters, Ahorner verstand es immer mit seiner lockeren Art eine fröhlich, entspannte Atmosphäre bei der Trauung zu entwickeln. In den 18 Jahren seiner Tätigkeit in Wedel hat der 62-jährige Standesbeamte etwa 3000 Paare in die Ehe geführt. ///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 289 - 15.10.2008 - Barkasse "Gambrinus"

Ein seltener Gast hatte gestern (14.10.08) im Schulauer Hafen festgemacht. Die etwas verbaute Barkasse "Gambrinus"aus Niendorf an der Stecknitz. Die Stecknitz ist ein Seitenarm am Elbe-Lübeck-Kanal zwischen Lauenburg und Büchen. Die Eigner überführte das Schiff von ihrem Heimathafen zum Winterlager in Drochtersen und übernachtete in Schulau, um dann heute mit günstiger Tide weiterzufahren. Die Barkasse wurde im Jahre 1906 für die Bill-Brauerei auf der Jannsen-Werft am Guanofleet gebaut. Bis 1927 stand sie im Dienste der Bierbrauerei und hat in den 21 Jahren so manche Schute Gerste und Hopfen nach Billbrook und manchen Schute mit Bierfässern von dort wieder an die Seeschiffe gebracht. Danach war sie bis 1968 als Hafenfähre in Lübeck im Einsatz, um dann in private Hand zu gehen. Der Name "Gambrinus" ist in all den Jahren unverändert geblieben - verweist er doch auf den Schutzheiligen der Bierbrauer. ///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de






Bild 15
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Bild 290 - 16.10.2008 - Wasserflugzeug im City-Sporthafen

Ein besonderes Erlebnis erwartet den Besucher des City-Sporthafens.
Dort liegt diese fünfsitzige Cessna 206 der Flensburger Fa. Clipper Aviation mit der man seit April 2007 einen ca. 40-minütigen Rundflug über Hamburg machen kann. Gestartet und gelandet wird mitten auf der Elbe im Hamburger Hafen, immer wenn es der Schiffsverkehr zu lässt. Aus der Vogelperspektive gleiten dann Werften und Hafen, St. Pauli, die Binnen- und Außenalster, die Innen- und Speicherstadt unter dem Fluggast vorbei.
Die Vorgängerin, die nach Meinung der neuen Betreiber, weniger technischausgereift gewesen sein soll, ist im Juli 2006 über der Veddel abgestürzt. Dabei kamen der Pilot und vier der Insassen ums Leben.///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 16
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Bild 291 - 17.10.2008 - Herbsttreffen der Freunde des Gaffelriggs

Die Freunde des Gaffelriggs veranstalten jedes Jahr im Herbst vor Glückstadt eine Geschwaderfahrt. Bereits am Freitag treffen die traditionell geriggten Segler, meist ehemalige Berufsfahrzeuge, im Glückstädter Außenhafen ein. Die umfangreiche Szene der Unterelbe gibt sich dort ein Stelldichein und der sonst eher ruhige Hafen ist mit maritimen Leben erfüllt. Am Sonnabendvormittag ist dann Start zur Geschwaderfahrt „Rhinplatte Rund“. Die Rhinplatte ist eine langgestreckte Insel, die dem Glückstädter Hafen vorgelagert ist.
Seit vielen Jahren mit dabei ist der Lägerdorfer Besanewer „Anna“ von Just Kleinhuis aus dem Museumshafen Oevelgönne. Das im Jahre 1910 auf der G. Junge Werft in Wewelsfleth gebaute Schiff kann schon , wie hier wiedergegeben, eine Mütze Wind vertragen. Nur sanft legte sie sich auf die Seite.///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 17
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Bild 292 - 18.10.2008 - Lotsenschoner "Gleaner"

Da fährt er hin, der im Jahre 1874 in Portleven (GB) gebaute Lotsenschoner "Gleaner" - zu deutsch: "Suchen". Als im Jahre 2006 Schnalle den Hafen von Mobil Oil räumen mußte, mußte auch für die "Gleaner" eine neue Bleibe gesucht werden. Leider gelang es dem Eigner, Bernward Lang nicht, in Wedel einen geeigneten Lagerplatz zu finden, um den Schoner fertigzustellen.
So wurde das Schiff schließlich auf einen Ponton gehoben und nach Stade gebracht. Leider ging damit ein Kulturgut aus dem Neunzehnten Jahrhundert für Wedel verloren. Jetzt liegt das Schiff auf dem Gelände des "Technik- und Verkehrsmuseum Stade" und demonstriert den Besuchern alte Schiffbauweise. Dem Fotografen blieb nur übrig am 18.10.2006 vom Anleger Schulau voller Wehmut ein Erinnerungsfoto zu machen.///
Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 18
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Bild 293 - 19.10.2008 - Maler Gerhard West

Der in Rostock geborene Maler und Pädagoge Gerhard West ist vor zwei Jahren, vierundachtzigjährig gestorben. Die längste Zeit seines Lebens hat er in seiner zweiten Heimat Wedel gelebt und gewirkt.
Im Jahre 1945 verschlug es ihn hierher. Im damaligen Gasthof, dem Greifswalder Hof (Mozartstraße) lernte er seine spätere Frau kennen. Wie kaum ein anderer Maler, von Rudolf Höckner einmal abgesehen, hat er Wedel und seine Umgebung, die Elbe und den Hamburger Hafen zum Gegenstand seiner bildnerischen und maritim ausgerichteten Betrachtungen gemacht. In nicht wenigen Wohnungen in Wedel lassen sich die trefflichen Zeugnisse seiner Kunst finden. In impressionistischer Malweise, die die Neigung zum Nostalgischen immer wieder deutlich werden ließ, hat er seiner, bis zu seinem Lebensende treugebliebenen, neuen Heimat ein bleibendes Denkmal gesetzt. Vielleicht ergibt sich die Möglichkeit, die vielfach vorhandenen gemalten Zeugnisse einmal in einer Ausstellung zusammen zuführen.///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 19
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Bild 294 - 20.10.2008 - Joseph Ressel- Erfinder der Schiffsschraube

Ausgerechnet einem österreichisch-böhmischen Forstbeamten fiel es zu im Jahre 1829 den Schiffspropeller anwendungsreif zu entwickeln: Joseph Ressel (1793 – 1857). Durch diese Erfindung wurde die Schifffahrt in einer Weise verändert, wie nie zuvor oder danach. Denn erst durch die Schiffsschraube war es möglich die Kraft der Maschine (damals die Dampfmaschine) effektiv in Bewegung umzusetzen. Aus Dank und berechtigter Würdigung haben die Wiener ihm vor der Technischen Hochschule dieses Bronzestandbild errichtet.
Es zeigt ihn, wie er besitzergreifend seine Hand auf das Heck eines Schiffsmodell mit seinem Schiffspropeller legt.///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 20
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Bild 295- 21.10.2008 - Klaus Störtebecker

Heute, vor 607 Jahren, am 21.Oktober 1401 wurde
Klaus Störtebeker mit seinen Mannen auf dem Grasbrook hingerichtet. Vorangegangen war Jahrzehnte lange Seeräuberei auf den Nordeuropäischen Meeren, die den Handel der Hansestädte empfindlich beeinträchtigte. Bei Helgoland gelang es durch eine List ihn gefangen zu nehmen. In Hintergrund seine, durch die Hamburger Kaufleute gekaperte "Bunte Kuh".
Bilderchronik vom Festzug zum 16.Deutschen Bundesschießen 1909 - Museum für Hamburgische Geschichte.///Foto und Text: Wolfgang K. Reich / www.maritime-photograaphie.de

Bild 21
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Bild 296 - 22.10.2008 - Eisbrecher "Elbe"

Der Dampf-Eisbrecher "Elbe" hat bis 1972 im Winter auf der Oberelbe dafür gesorgt, daß die Binnenschiffe jederzeit den Hamburger Hafen erreichen. Gebaut wurde das 31 Meter lange Schiff im Jahre 1911 auf der Werft der Gebr. Wiemann in Brandenburg. Eine Gruppe von Dampfschiffbegeisterten um den Hamburger Matthias Kruse, der sich bereits um den historischen Alsterdampfer "St.Georg" verdient gemacht hatte, entdeckte vor einigen Jahren das völlig heruntergekommene Schiff in den Niederlanden. Nach grundlegenden Restaurierungsarbeiten wurde die "Elbe" wieder in Fahrt gebracht und wird im Sandtorhafen, zumindest in den Sommermonaten, ihren Liegeplatz haben. Von hier aus werden regelmäßig Fahrten fürr Interessierte unternommen. Kontakt: Matthias Kruse:040/41 30 37 39 ///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 22
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Bild 297 - 23.10.2008 - "Celebrity Solstice"

Kaum 48 Stunden lag die „Celebrity Solstice“ im Dock Elbe 17 bei Blohm & Voss. Das vor wenigen Wochen bei der Meyer-Werft in Papenburg fertiggestellte, größte jemals in Deutschland gebaute Kreuzfahrtschiff, war nach Hamburg gekommen, damit letzte Einstellungen an den Bugstrahlrudern und den Stabilisatoren vorgenommen werden konnten. Das mit 117 200 BRZ vermessene Schiff, mit einer Länge von 316 Metern, kann 2852 Passagiere aufnehmen, die in 1426 Kabinen Platz finden. 90 Prozent dieser Kabinen liegen an der Außenseite – eine Quote die kein anderes Kreuzfahrtschiff aufweist. Das unter der Flagge Maltas registrierte Schiff wird künftig vom Basishafen Fort Lauderdale in Florida seine Reisen, vornehmlich in die Karibik, antreten. Das Foto zeigt die „Celebrity Solstice“ als sie gestern (22.10.2008), auf dem Wege in das niederländischen Eemshaven, das Schulauer Ufer passierte.///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 23
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Bild 298 - 24.10.2008 - "Queen Mary 2" auf dem Weg ins Dock

Letzte Nacht lief die „Queen Mary 2“ zum zwölften Mal den Hamburger Hafen an. Ihr Ziel war nicht, wie üblich, das Kreuzfahrt-Terminal, sondern das Dock Elbe 17 bei Blohm & Voss. Hier zu nutzte das Schiff das mittenächtliche Hochwasser, um unbeschadet über den Alten Elbtunnel fahren zu können, da hierfür nur ein enges Zeitfenster zur Verfügung steht.
Vier Jahre nach der Jungfernfahrt müssen Wartungsarbeiten an den außen anliegenden Antriebsgondeln, auch Azipod-Antriebe genannt, durchgeführt werden. Aber auch einige der Kabinen bedürfen bereits einer Renovierung. Die Werft hofft, dass bis zum Donnerstag, dem 13. November alle Arbeiten fristgerecht abgeschlossen sind. Gegen 13.00 Uhr soll ausgedockt werden.///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 24
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Bild 299 - 25.10,2008 - Hanseboot 2008

In diesem Jahr findet in Hamburg von 25.Oktober bis 02. November die 49.International Bootsausstellung statt. Neben den an der Karolinenstraße neuentstandenen Hallen werden zunehmend auch in City-Sportboot-Hafen am Baumwall Schiffe ausgestellt. Ein Hafen-Shuttle verbindet beide Ausstellungsorte alle 10 Minuten. ///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 25
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Bild 300 - 26.10.2008 - Elfen verzaubern das Willkomm Höft

Gestern Nachmittag am Willkomm Höft. Viele Spaziergänger genießen vielleicht einen der letzten sonnigen Tage des Herbstes. Da tauchen vor ihnen zwei sonderbare Gestalten auf und erregen mit ihrem Tanz und ihrem mit einem Akkordeon untermalten Gesang ihre Aufmerksamkeit. Es sind die Elfen Wiebke und Johanna, die mit ihrem mystischen Spiel ihre Zuschauer zu verzaubern suchen. Nach anfänglichem Erstaunen und Zaudern sind nicht wenige Betrachter bereit dieses so ungewohnte Geschehen, mit Interesse und Neugierde zu verfolgen. So unverhofft ihr plötzliches Erscheinen, so jäh ihr rasches Verschwinden – eben so wie es Elfen eigen ist. Wer mehr erfahren möchte wende sich an die elfen-agentur:
www.elfen-agentur.de///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 26
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Bild 301 - 27.10.2008 - Hanseboot 2008 - Motorboot Riva

Diese Schönheit kommt aus Oberitalien, genauer gesagt aus Sarnico am Iseosee. Für die Besucher der Hanseboot ist es immer wieder ein ästhetischer Genuss die dort gezeigten Rivaboote in ihrem klassischen Design zu betrachten. Im Jahre 1949 gründete der damals 27-jährige Carlo Riva die Schiffswerft und schuf das bis heute unter Liebhabern als „Rolls Royce des Meeres“ bezeichnete Mahagoni-Motorboot. Über 4000 solcher Symbole des gehobenen Luxus und der ausschweifenden Lebensfreunde wurden bisher gebaut. Viele Filmgrößen, von Brigitte Bardot bis Richard Burton, nannten ein solches Motorboot ihr Eigen, das nicht selten zum Preis von über 100.000.- EUR gehandelt wird///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de.

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Bild 302 - 28.10.2008 - Hanseboot 2008 - Marinemaler Fred Müller

Fred Müller aus Horst bei Elmshorn, einer der renommiertesten Marinemaler Deutschlands, ist seit vielen Jahre auf der „hanseboot“ mit seinen Werken vertreten. Im Rahmen der Ausstellung „Maritime Kunst“, in den Vorjahren besser als „art maritim“ bekannt, stellt er zusammen mit etwa 30 weiteren Künstlern und Galerien in Halle B4 EG seine Bilder aus. Die naturalistischen Hafenbilder, die seine Liebe zum Detail wiederspiegeln, seine Meeresbilder, die Stimmung und Wellen gekonnt eingefangen haben, entstehen zumeist in traditioneller Ölmalerei auf Leinwand aber auch als Tempera. Seine berufliche Laufbahn begann Fred Müller in der Seefahrt im Jahre 1948. Begünstigt durch Talent und einen Vater der bereits im Metier der Marinemalerei erfolgreich tätig war hat er 1958 als Autodidakt mit der Malerei begonnen. Heute hängen die Bilder des 75-jährigen in vielen Museum. Sogar in die Grand Lobby des z. Zt. im Dock von Blohm Voss liegenden Kreuzliners „Queen Mary 2“ hat in diesem Jahr eines seiner Bilder gefunden.///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 303 - 29.10.2008 - Hanseboot 2008 - City-Sporthafen

Die größten Schiffe der Hanseboot sind in diesen Tagen der Messe im Sportboothafen am Baumwall anzutreffen. Dort liegen 50 Segel- und Motoryachten in ihrem Element, da sie zumeist zu groß sind, um auf dem Landweg transportiert zu werden.. Sie sind entweder auf eigenem Kiel oder per Frachtschiff nach Hamburg gekommen. Eines von ihnen ist der aus Frankreich stammende Katamaran „Lagoon 380“. Das Schiff ist 11,55 Meter lang, 6,53 breit und verfügt über einen Tiefgang von lediglich 1,15 Meter. Eine kostenlose Buslinie verbindet den Hafen mit dem Messegelände.///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 304 - 30.10.2008 - Hanseboot 2008 - Tuckerboot aus Wedel

Dieses Schmuckstück aus Mahagoni und Eiche kommt aus Wedel. Das klassische Tuckerboot „Lot die man Tied“ ist das Ergebnis bootsbauerischer Kunst der Fa. Wegener Yachtbau GmbH am Hamburger Yachthafen in Wedel. Sie baut solche Boote in traditioneller Bauweise, z. B. in Eiche auf formverleimten Spanten, karweelgeplankt und mit Epoxyharz verleimt. Das hier gezeigte Schiff hat eine Länge über alles von 6,80 Meter, ist 2,40 Meter breit und verfügt über einen Tiefgang von nur 0,40 Meter. So manches Schlickloch der Elbe ist damit so ohne Schwierigkeiten zu erreichen. Natürlich hat eine solche Handarbeit seinen Preis – so um 80.000,- EUR muss man schon auf die Hobelbank des Bootsbauer legen./
Die „hanseboot“ ist noch bis Sonntag, den 02.11.2008, 18.00 Uhr geöffnet.///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 30
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Bild 305 - 31.10.2008 - Fisch Meyer aus Quickborn

Schulau war in den ersten Jahrzehnten des vorigen Jahrhunderts ein bedeutendender Fischereihafen mit den dazugehörenden Betrieben an Land. Von dieser Tradition ist leider nicht viel beblieben. Wer heute unter der Woche frischen Fisch kaufen will muss schon lange laufen. Aber am Sonnabend, auf dem Schulauer Markt, bieten gleich zwei Fischhändler die Früchte des Meeres an. Wie begehrt ihre Ware ist, erkennt man an den langen Schlangen, die sich vor ihren Ständen bilden. Neben dem ortsansässigen Fischhändler Schwan beschicken nun seit 1970 die Gebrüder Meyer aus Quickborn regelmäßig den Wochenendmarkt in Schulau. Besonders zu rühmen sind die zarten und milde gewürzten Matjes, in Natur und Kräuter. Aber auch ein Glatt Butt auch Kleist genannte, den Thomas Meyer hier dem Käufer zeigt gilt als sehr schmackhafter und wertvoller Speisefisch. Im Hintergrund des Verkaufswagens erkennt man das Kontafei von Thomas Meyer mit seinem Bruder.///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 31
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Bild 306 - 01.11.2008 - Hochseekutter "Astarte"

Dieses Foto von dem Hochseekutter „Astarte“ entstand am Finkenwerder Köhlfleet genau vor hundert Jahren, am 01.11.1908. Der Fotograf, Max Broders (1886 – 1974), Mitglied eines Wandervereins, durchstreifte damals mit einer Balgenkamera (für 9 X 12 cm Glasplatten), Norddeutschland und hielt auf nahezu 1000 heute noch erhaltenen Negativplatten Land und Menschen fest. Dieser wertvolle dokumentarischer Fundus wird von seinem Sohn, Volquard Broders verwaltet, der Anfang des Jahres 2004 eine Auswahl dieser Fotowerke im Rahmen der Ausstellung „Ein Wanderer in Norddeutschland“ unter starker öffentlicher Beachtung in Stadtmuseum in der Küsterstraße präsentierte./
Der heute noch durch die Schiffergilde Bremerhaven in Fahrt gehaltene Hochkutter „Astarte“ HF 244 wurde 1903 auf der Werft von A. Alberts an der Finkenwerder Süderelbe für den Eigner N. Külper gebaut. In den Jahren 1919 bis 1952 gehörte die „Astarte“ zur Schulauer Fischereiflotte und wurde damals unter der Nummer SS 97 (Schleswig-Holstein, Schulau) registriert. Im Stadtmuseum Wedel wird dieser Sachverhalt durch eine Schautafel eingehend erläutert.///Foto Max Broders und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 307 - 02.11.2008 - Begrüßungskapitän Gerd Kruse

Der Begrüßungskapitän Gerd Kruse feiert heute seinen 70. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!!!
Seit nahezu 6 Jahren erläutert der Jubilar im Schulauer Fährhaus den Gästen das maritime Geschehen auf der Elbe vor dem Fenster seiner Begrüßungskabine. Der ehemalige Ortsamtsleiter von Stellingen versteht es mit seiner sonoren Stimme "Werte Gäste...") und seinen charmanten Formulierungen sich bei den Besuchern die nötige Aufmerksamkeit für seine maritimen Erläuterungen zu verschaffen. Aber auch die vielen Fragen, deren häufigste lautet: „Wann kommt das nächste Schiff“, weiß er mit schier unerschütterlichen Geduld immer zur Zufriedenheit zu beantworten.///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 308 - 03.11.2008 - Neptun - Wiener Hofburg

Der Gott des Meeres Neptun (griechisch Poseidon) mit seinem Attribut, dem Dreizack, mit dem er zornig aufbrausend die Meere aufwühlt und damit die Seefahrer in große Not bringen kann. Aber auch eine glückliche Seefahrt und unbeschadete Heimkehr in den Hafen fällt in seinen Zuständigkeitsbereich. . Diese barocke Darstellung des allseits gefürchteten aber auch umworbenen Meeresgott befindet sich an einem Brunnen der Wiener Hofburg am Michaeler Platz. Es handelt sich um einen Ausschnitt einer Brunnenanlage, die die „Macht zur See“ symbolisieren soll. Sie weist daraufhin, das Österreich im 19. Jahrhundert eines der führenden Seemächte Europas war, das sowohl auf der Adria als auch auf der Nordsee erfolgreich Seeschlachten bestreiten konnte.///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 309 - 04.11.2008 - Unterfeuer Wittenbergen

Herbsteinzug in der Wittenbergener Heide. Blick von der Geestkante auf das Unterfeuer nach Südosten.///Foto und Text Wolfgang K. Reich / www.maritime-photographie.de

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Bild 310 - 05.11.2008 - Kindergarten beim Schiffegucken

Das längste Kreuzfahrtschiff der Welt (345 Meter), die „Queen Mary 2“ erregt auch bei den Jüngsten große Aufmerksamkeit. So mancher Kindergarten macht in diesen Tagen einen Ausflug an die St. Pauli-Landungsbrücken, um das Schiff im Dock Elbe 17 bei Blohm &Voss zu bewundern. Hierzu besteht noch zur nächsten Woche Gelegenheit. Am Donnerstag,
den 13. November wird die Queen ausgedockt. Dann hofft die Werft alle Arbeiten, zu denen auch ein kompletter Neuanstrich gehört, fristgerecht abgeschlossen zu haben. ///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 311 - 06.11.2008 - Teeklipper "Cutty Sark"

Das Maritim Museum in Greenwich bei London zeigte eines der schönsten und bekanntesten Segelschiffe: Den Tee- und Wollklipper „Cutty Sark“. Der vor 140 Jahren als einer der letzen noch in Holzbauweise auf einer Werft nahe Glasgow gefertigte Frachtsegler, galt als einer der schnellsten Klipper seiner Zeit. Im Jahre 1874 bewältigte die „Cutty Sark“ die Strecke London – Sydney in 73 Tagen und erreichte dabei zeitweise 17,5 Knoten, das entspricht einer Geschwindigkeit von über 30 Stundenkilometer. Anfang der Fünfziger Jahre wurde das inzwischen als nationales Kulturgut geltende Schiff von patriotischen Engländern aufgekauft, restauriert und in einem Trockendock im Bereich des Museums der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Im Mai 2007 brannte die „Cutty Sark“, vermutlich aufgrund eines defekten Staubsaugers, fast völlig aus. Die Schiffsliebhaber dürfen hoffen, dass bis 2010 die Restaurierung abgeschlossen sein wird und sich dann der Windjammer den Besuchern wieder in alter Schönheit präsentiert.///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 312 - 07.11.2008 - Bulk Carrier am Kraftwerk Wedel

Seit Vorgestern liegt der im Jahre 2006 in Japan gebaute, unter griechischer Flagge registrierte, Massengut- Frachter "Alexandra" an den Kaianlagen des Kraftwerk Wedel, um Nachschub für die Kohlehalden zu bringen. Voraussichtlich heute wird das mit einer Bruttoraumzahl von 43 205to vermessene Schiff Wedel wieder verlassen.///Foto und Text Wolfgang k. Reich/ www.maritime-photographie.de

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Bild 313 - 08.11.2008 - Raddampfer "Kurort Rathen"

Mit dem Raddampfer von Dresden aus, die Elbe aufwärts die Sächsische Schweiz zu erkunden gehört zu den Höhepunkten einer Reise in das Elbflorenz. Wie hier mit dem im Jahre 1896 gebauten Personendampfer „Kurort Rathen“, der gerade die bizarren Felsformationen der Basteifelsen hinter sich lässt. Die Sächsische Dampfschiffahrts GmbH & Co verfügt mit neun historischen Raddampfern, die zwischen 81 bis 123 Jahre alt sind, über die älteste und größte Raddampferflotte der Welt. Ein besonderes Erlebnis ist, die immer am 1. Mai stattfindende Dampferparade aller Raddampfer vor dem berühmten Dresdner Elbpanorama, das seit 2004 mit der Kuppel der Frauenkirche wieder seinen krönenden Abschluss erhalten hat. ///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 314 - 09.11.2008 - Abend am Willkomm Höft

Der November bietet, wenn nicht gerade graue Wolken alles verdecken, die schönsten Sonnenuntergänge an der Elbe. Das liegt zum einen an den besonderen atmosphärischen Verhältnissen und zu andern da ran, dass die Sonne beim Verschwinden hinter dem Horizont im Südwesten, gut sichtbar für den Spaziergänger, hinter den Elbinseln untertaucht. So kann man immer wieder die herrlichsten Farbenspiele beobachten. ///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 315- 10.11.2008 - Kanuten vor Schulau

Gut verpackt sind diese elf jugendlichen Kanufahrer auch im November auf der Elbe unterwegs. Bis zum Anleger Schulau haben sie es, Wind, Kälte, Wellen und Tide trotzend, mit ihrem Mannschaftskanadier „Lühesand II“ geschafft. Zurück zum Falkensteiner Ufer, wo der Ring der Einzelpaddler (RdE) sein Boothaus hat, geht es dank Rückenwind und einsetzender Flut wesentlich kommoder. ///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 316 - 11.11.2008 - Maritimes im Wedeler Rathaus

Das ist der wohl der im Deutschland bekannteste Fischkutter: Der Finkenwerder Ewer „Maria HF 31“. Seit 1957, also seit über fünfzig Jahre repräsentiert er die norddeutsche Kutterfischerei im Deutschen Museum in München. Gebaut wurde das Original, wie könnte es anders auch sein, bei Sietas in Cranz im Jahre 1880. Siebzig Jahre fischte er in der Nordsee, ging zweimal unter und wurde zweimal gehoben, bis er 1950 außer Dienst gestellt wurde. Sieben Jahre rottete die „Maria“ in der Stör vor sich hin, das Abwracken war schon beschlossen. Die damals im Aufbau befindlichen Schifffahrtsabteilung des Deutschen Museums entdeckte den Ewer, restaurierte und verfrachtete ihn nach München./
Das hier gezeigte hübsche Model steht auf der Galerie, im erste Stock unseres Rathauses. Es ist ein Geschenk der Partnerstadt Vejen in Dänemark, anlässlich der 775 Jahrfeier im Jahre 1987. ///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 317 - 12.11.2008 - Hafen Glückstadt

Zwar hat der Glückstädter Hafen nicht mehr den Charme der Fünfziger und Sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts als der Holzumschlag, Werften und eine eigene Flotte von Kümos den Ort belebten. Doch auch in diesen Tagen zeigt sich Glückstadt mit seinen Giebelhäusern am Hafen, den Freizeityachten und manchem Traditionsschiff als reizvolle Stadt an der Unterelbe. Eines dieser alten, dort beheimateten Schiffe, ist der Krabbenkutter „Nellie & Leslie“. In seinem Herkunftsland England nennt man ein solches Schiff Wash-Smack. Paten bei dem eigenwilligen Namen haben die beiden Töchter des ersten Eigners in Jahre 1914 gestanden.///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 318 - 13.11.2008 - Abschied von "Queen Mary 2"

Heute in den frühen Morgenstunden hat „Queen Mary 2“ bei Blohm &Voss ausgedockt. Nach fast dreiwöchigen Wartungsarbeiten, zu denen auch ein Neuanstrich gehörte, hat sie Hamburg wieder verlassen. Erst am 07.08. 2009 wird QM2, von New York kommend, wieder in Hamburg erwartet. Daran schließt sich eine Nordland Reise an, um dann am 15.08.2009 von Hamburg eine erneute Atlantiküberquerung anzutreten. ///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 319 - 14.11.2008 - Schulauer Hafen Anfang der Fünfziger Jahre

In den Fünfzigern Jahren konnte Schulau noch eine stattliche Fischereiflotte ihr eigen nennen. Durch die Gründung der Deutschen Werft in Jahre 1919 in Finkenwerder mussten viele Fischer mit ihren Schiffen nach Schulau umziehen. Dadurch veränderte sich die Kennung ihrer Fahrzeuge von HF (Hamburg Finkenwerder) in SS (Schleswig-Holstein, Schulau). Gleichzeitig war damit verbunden, dass ein Teil der heutigen Bewohner unserer Stadt ihre Ursprünge in Finkenwerder haben. Namen wie z. B. Külper, Jonas, Mewes, Hoelke, König und Braker geben darüber beredt Auskunft. Bei den hier im vierer Pakt liegenden Fischkutter handelt es sich (v.l.n.r.) um die „Falke“ (SS 84) von Ernst König, die „Condor“(SS 86) von Hans und Martin Mewes und die „Leonie“ (NC 300) von Johannes Fock. Das vierte Schiff (?C 419) kann leider nicht identifiziert werden.///Foto: Unbekannt - Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 320 - 15.11.2008 - Norwegische Seemannskirche

Die Norwegische Seemannskirche in Hamburg in der Ditmar-Koel-Straße 4 lädt auch dieses Jahr wieder zum Weihnachtsbasar, auf dem norwegisches Volkskunst und norwegische Feinkostspezialitäten angeboten werden. Der Basar ist dieses und nächstes Wochenende (jeweils von Freitag bis Sonntag – von 12-18 Uhr) geöffnet. Aber auch die Seemannskirchen von Dänemark, Finnland und Schweden, die alle ihr Domizil in der Ditmar-Koel-Straße haben, veranstalten zu gleichen Zeiten Weihnachtsbasare in ihren Kirchen. Die S-Bahn (S1) bringt den Besucher bequem hin (bis Landungsbrücken). Mit dabei sind auch zwei Wedelerinnen , Bjorg Wente und Kari Hoff, deren Wurzeln in Norwegen liegen. Diese beiden Damen gehören zu der kleine norwegischen Kolonie in Wedel, die nach eigener Einschätzung ca. 7 Personen umfasst./
Die norwegische Seemannskirche in Hamburg ist heute vor allen Dingen für die Betreuung der fast 800 in Hamburg lebenden Norwegern zuständig. Die Seeleute, der nach wie vor zahlreichen norwegischen Schiffe, die den Hamburger Hafen anlaufen, haben, wegen der immer kürzeren Liegenzeiten, kaum die Gelegenheit für einen Kirchgang.///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 321 - 16.11.2008 - Apfelkahn

„Und bis zum Sinken überladen entfernt sich dieser letzte Kahn...“ Diese kleine Anlehnung an Goethe kommt einem in den Sinn, wenn man diesen beladenen Apfelkahn betrachtet. Festgehalten wurde diese Szene im Alten Hafen in Stade anlässlich der Veranstaltung „Maritime Landschaften der Niederelbe“. Lars Lichtenberg vom Kehdinger Küstenschifffahrtsmuseum war mit der Tjalk „Weer en Wind“, diesen Kahn im Schlepp, von Wischhafen nach Stade gekommen, um die Äpfel feil zu bieten. Das Mädchen, vorne auf der Ducht, Beeke Zabel, war damals 9 Jahre alt. Heute ist sie 21 und fährt im Rahmen ihrer Ausbildung zum Schiffmechaniker (früher nannte man das Matrose) auf einem Küstenmotorschiff.///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 322 - 17.11.2008 - Abendstimmung in Schulau

Der Anleger Schulau ist weg. Die Firma Taucher Knoth hat ihn am letzten Montag in den Hamburger Hafen zu seinem Firmengelände geschleppt. Das macht man seit Jahren so – aus Furcht er könnte durch winterlichen Eisgang Schaden nehmen – obwohl die letzten Winter kaum dem Namen gerecht wurden, noch das es wirklichen Eisgang gab. Der Niederelbeverkehr der HADAG ist bereits Anfang, die Helgolandverbindung Ende Oktober eingestellt worden. Es herrscht also Ruhe am Zugang des Anlegers – für alle, die hier maritimes Getriebe lieben eine Durststrecke – bis Ende März, wenn es in die neue Saison geht. Bleibt bis dahin wenigstens so mancher schöner Sonnenuntergang, der sich in den sanft wiegenden Wellen spiegelt.///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 323 - 18.11.2008 - Abschied von einem Denkmal

Der Tonnenhafen Wedel hat seine Fahrwassertonne gestern (17.11.2008) wieder abgeholt. Die Tonne vom Typ LT81 war im Februar anlässlich des achtzigjährigen Jubiläums in diesem Jahr auf dem Wedeler Rathausplatz aufgestellt worden. Nicht wenige Wedeler fanden die Idee so gut, dass sie sich die Tonne als dauerhaftes maritime Denkmal, auf dem sonst eher schmucklosen Platz, wünschten. Doch das Wasser- und Schifffahrtsamt Hamburg war auch mit dem Hinweis auf 80 Jahre währende Partnerschaft nicht zu bewegen der Stadt die Tonne zu überlassen. Schade! Bleibt die wage Hoffnung, dass diese bittere Enttäuschung kräftigen Anstoß, zu alternativen Überlegungen bietet.///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 324 - 19. 11. 2008 - November an der Elbe - Michael Arp

Ein Bild, als wäre der Künstler gestern mit seinem Skizzenblock an der Elbe unterwegs gewesen: Novemberregen am Willkomm Höft. Entdeckt wurde dieses stimmungsvolle Bild gestern (18.11.2008) auf der Vernissage im Wedeler Rathaus für den nahe Kappeln arbeitenden Maler Michael Arp. Unter dem Titel „Landschaften und Stillleben“ hat das Kulturforum Wedel diesen, zu den schleswig-holsteinischen Realisten zählenden Maler, für diese beachtliche Ausstellung im Rathaus gewinnen können. Die Bilder, des 1955 in Eutin geborenen Malers zeigen Impressionen vom Norden, von Wasser und Land, geben Eindrücke von Häfen, Städten und Menschen. Zeitkritische Aspekte spiegeln sich in seinen, meist großformatigen Stillleben wieder. Die Ausstellung wird bis zum 11.01.2009 gezeigt. ///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 325 - 20.11.2008 - Feederschiff " Aurora"

Dies ist eines der zahlreichen Feederschiffe, deren Aufgabe darin besteht für den Containertransport den notwendigen Zubringer- und Verteilerdienst mit den kleineren Häfen, die von den großen Containerschiffen nicht angelaufen werden, zu erledigen. Diese Häfen liegen zumeist im Ostseeraum, der in den letzten Jahren besonders wirtschaftlich prosperierte.
Die „Aurora“(Göttin der Morgenröte) wurde im Jahre 2001 bei Sietas in Neuenfelde gebaut und mit einer Bruttoraumzahl (BRZ) von 9 981to vermessen. Das unter der Flagge Zyperns registrierte und von Fa. Scheepers, Haren-Ems, bereederte Schiff ist 134 Meter lang und kann 868 Zwanzig-Fuß-Container (TEU) aufnehmen. Hier liegt das Schiff im Parkhafen am Burchardkai.///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 326 - 21.11.2008 - Räucherei Schwan

Wer geräucherten Fisch schätzt, ist bei Hans Werner Schwan an der Schulauer Str. 15 bestens aufgehoben. Täglich wird frisch geräuchert und ab 17.00 Uhr geht der noch warme Fisch, hier Makrelen, über den Ladentisch.///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 327 . 22.11.2008 - Kreuzfahrtschiff "Astor"

Das Kreuzfahrtschiff „Astor“, mit seiner traditionellen Silhouette, wurde 1987 auf den Howaldtswerken, Kiel gebaut. Trotz ihres Alters gilt die „Astor“ als gepflegtes und elegantes Schiff. Vor allem deutsche Schiffsreisende schätzen das Schiff und folgen dessen Motto „stilvoll die Welt entdecken“ gern immer wieder. In diesem Jahr hat sie dreimal das Kreuzfahrtzentrum in Hamburg angelaufen. ///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 328 - 23.11.2008 - Madonna der Seefahrt

Heute am Totensonntag lädt der Hamburger Hafen-Verein um 12.00 Uhr zu einer Gedenkfeier für Seeleute ein. Die Feier an der „Madonna der Seefahrt“ am St. Pauli Fischmarkt ist den auf See Gebliebenen gewidmet. Das im Jahre 1985 errichtete Denkmal zeigt eine zusammengesunkene Frau, die in Ferne blickt, den nicht Heimgekehrten ersehnend.
Die „Madonna der Seefahrt“ ruht auf einem einer großen Welle nach empfundenen Sockel. Dort befindet sich von dem Schriftsteller Josef Conrad folgende Inschrift:
„Der unvergänglichen See,
den Schiffen, die nicht mehr sind,
und den schlichten Männern,
deren Tage nicht wiederkehren.“
Der Shanty-Chor „Windrose“ begleitet die Feier und der Pastor der St. Pauli-Kirche, Sieghard Wilm hält eine kleine Andacht. ///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de ---/---
Achtung: Die für heute beim NDR-Fernsehn vorgesehene Sendung "Landpartie", um 20.15 Uhr mit Heike Götz, ist auf nächsten Sonntag, den 30. November verschoben worden.Thema: "Von der Elbmündung bis nach Wedel."

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Bild 329 - 24.11.2008 - Auf dem Weg ins Dock

Der in Hamburg stationierte holländische Schlepper „ZP Chalone“ hat den chinesischen Container „OOCL Belgium“ auf den Haken genommen, um ihn ins Dock „Elbe 17 bei Blohm+Voss zu ziehen. Von der Orient Overseas Container Line (OOCL), mit Sitz in Hongkong, wird dieses im Jahre 1998 in Fahrt gebrachte Schiff bereedert. Es ist mit einer Bruttoraumzahl von 39 174to vermessen und kann 2 8o8 Zwanzig-Fuß-Container aufnehmen. Holländische Schlepper im Hamburger Hafen sind inzwischen nichts mehr Außergewöhnliches – EU-Recht macht es möglich. Im Gegenzug tun deutsche Schlepper in Rotterdam Dienst.///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 330 - 25.11.2008 - Rickmer Rickmers

Das Museums- und Denkmalsschiff, die „Rickmer Rickmers,“ hat normalerweise seinen Liegeplatz an den St. Pauli-Landungsbrücken. Mindestens alle 5 Jahre muss sie aber ins Dock, um das Unterwasserschiff vom Bewuchs zu befreien und um andere Arbeiten auszuführen. Darum liegt die Dreimast-Bark hier im Dock der, zu der Firma Sietas gehörenden, Norderwerft am Reiherstieg. Die Hafenrundfahrten, hier die Barkasse „Claudia Glitscher“ , nehmen diese Gelegenheit gern wahr ihren Gästen den stählernen Frachtsegler (Baujahr 1896) aus der Nähe zu zeigen.///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 331 - 26.11.2008 - Fischer und Schiffsführer Peter Külper

Peter Külper, einer der letzten Schulauer Fischer, kann auf ein bewegtes Seemannsleben zurückblicken. In Jahre 1916 in Finkenwerder als Sohn von Nikolaus Külper geboren, der 1903 den Hochseekutter „Astarte“ bauen ließ.1919 kam er, im Zuge der Umsiedlung eines Teils der Finkenwerder Fischer mit seinen Eltern nach Schulau. In den Dreißigern und Anfang der Fünfziger Jahren fuhr er zusammen mit seinem Vater mit der „Astarte“(SS 97) zum Fischen auf die Nordsee. Dazwischen lagen Militärdienst, Krieg und Kriegsgefangenschaft. Bis 1979 stand er als Schiffsführer im Dienste des Tonnenhafens und fuhr u.a. auf den Eisbrechern „Hetlingen“ und „Stettin“. In den letzten Jahren hat er aktiv im Heimatbund mitgearbeitet und dazu beigetragen, dass das maritime Erbe Schulaus nicht in Vergessenheit gerät. Das Foto aus heutigen Tagen zeigt ihn, noch immer auf der Höhe der Zeit, mit einem Foto vom Stapellauf des Hochseekutters „Astarte“ im Jahre 1903.///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 332 - 27.11.2008 - "SY Opal"

Dies Bild, querab vom Hamburger Yachthafen, zeigt das friedliche Nebeneinander von Sport –und Berufsschifffahrt auf der Elbe. Immer wieder hört man, auch bedingt durch die erheblich gestiegene Verkehrsdichte, von bestehenden Problemen. Es bleibt jedoch festzuhalten, dass es in letzten Jahrzehnten kein ernstzunehmenden Vorfall zwischen den so unterschiedlichen Nutzern einer der befahrensten Wasserstraßen der Welt gegeben hat.
Selbst bei Regatten, wo dichte Felder das Hauptfahrwasser kreuzen, läuft alles geordnet ab.
Hier trifft die Segelyacht „Opal“ vom Typ JS Matcher das in China registrierte Containerschiff „Xin Los Angeles“ mit einer Bruttoraumzahl von 108 069to.///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 333 - 28.11.2008 - Ende einer Legende

Nach 40 Jahren Dienstzeit, in der sie 8oo mal den Atlantik überquerte und 25 mal unseren Globus umrundete hat die alte Dame der Kreuzschifffahrt, „Queen Elizabeth 2“ in Dubai am 27.11.2008 das letzte mal die Anker fallen lassen. Vor Palm Jumeirah, der künstlich angelegten, palmenförmigen Insel in Dubai wird sie als Hotelschiff und Unterhaltungszentrum ihr Altenteil antreten. Das dortige staatliche Touristikunternehmen hat
das schöne Schiff, das durch seine elegante Linie besticht, für 67 Millionen EUR von der Cunard-Linie erworben. Vor einem Jahr im Dezember sollte sie ein letztes mal Hamburg anlaufen. Wegen stürmischer Wetterlage wurde leider nichts daraus. Das Foto zeigt die „QE2“ querab von Schulau anlässlich eines Besuchs am 30. Mai 2005.///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 334 - 29.11.2008 - Bergen der Segel

„Eine Hand fürs Schiff, eine für sich selbst.“ – Dieser eherne Grundsatz der Segelschifffahrt hat bis heute Gültigkeit. Die hier gezeigten Seeleute bergen die Segel eines Flensburger Rahseglers. Hierzu stehen sie auf dem Fußpferd, einem unterhalb der Rahen in regelmäßigen Abständen aufgehängtes Drahtseil, das ihnen den nötigen Halt bietet. Trotzdem, zu mal bei Sturm, eine gefährliche Arbeit, die viel Mut und Geschick erfordert. Dieser anschauliche Einblick in die Arbeit auf den Segelschiffen hat der Flensburger Hofphotograph Wilhelm Dreesen(1840-1922) im Jahre 1895 für die Nachwelt festgehalten./// Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 335 - 30.11.2008 - "Von der Elbmündung bis nach Wedel"

– Achtung!!! – Alle Elbefans aufgepasst:
Heute, um 20.15 Uhr sendet des NDR-Fernsehen im Rahmen der Reihe
“Landpartie – Im Norden unterwegs: Von der Elbmündung bis nach Wedel.“
Während Kreuzfahrtschiffe, Containerriesen oder Fähren auf der Weltschifffahrtstraße Elbe ihre Routen ziehen, findet sich an den Ufern eine unberührt erscheinende Natur mit einsamen Inseln. Heike Götz, in ihrer unnachahmlichen Art auf Menschen zu zugehen, erkundet zu beiden Seiten der Elbe per Schiff und Fahrrad die Region zwischen Brunsbüttel und Wedel. Dort angekommen wird ihr im Schulauer Fährhaus von Begrüßungskapitän Rolf Jensen verklickert, wie das mit der Begrüßung und der Verabschiedung der Schiffe so abläuft.///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 336 - 01.12.2008 - Luxusyacht "Mayan Queen IV"

Dieser Luxus im Form eines Schiffs kommt aus den Werkhallen von Blohm+Voss und machte gestern (30.11.2008) eine Werftprobefahrt bis zum Willkomm Höft. Nach Abspielen der mexikanischen Nationalhymne, hierum hatte die Schiffführung per Anruf beim Begrüßungskapitän gebeten, drehte das Schiff, um zurück in die Werft zu fahren. Die 93 Meter lange Yacht gehört derzeit zu den Größten weltweit und soll nach unbestätigten Angaben 100 Millionen Euro kosten, also mehr als eine Million pro Meter. Künftiger Eigner ist ein mexikanischer Milliardär, über dessen nähere Identität die Werft jedoch Stillschweigen wahrt. Mit der Ablieferung ist in Kürze zu rechnen. ///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 337 - 02.12.2008 "Maxim Gorkiy" endgültig nach Hamburg?

Wie das Hamburger Abendblatt meldet gibt es ernsthafte Überlegungen das Kreuzfahrtschiff „Maxim Gorkiy“ als Hotel- und Kongressschiff nach Hamburg zu holen. Kaum ein anderes Schiff würde so gut hierher passen, denn es wurde auf der Deutschen Werft in Finkenwerder gebaut und lief am 21. Februar 1968 als „Hamburg“ von Stapel. Der Chartervertrag des deutschen Kreuzfahrtveranstalter Phoenix läuft in diesen Tagen aus und die weitere Zukunft des Schiffs, die auf einer indischen Abwrackwerft enden könnte, ist z. Zt. völlig ungewiss. Schiffsfreunde um das Vorstandsmitglied der HHLA, Dr. Stefan Behn bemühen sich unter Einbeziehung von Bürgerschaftsabgeordneten Investoren für dieses Projekt zu gewinnen. Als Liegeplatz ist der am östlichen Rand der HafenCity gelegene Baakenhafen ins Auge gefasst worden. – Das Foto zeigt die „Maxim Gorkiy“ anlässlich ihrer letzten Visite in Hamburg, am 20.12.2007 querab des Wedeler Kraftwerkes.///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 338 - 03.12.2008 - "Xin Shanghai"

Die „Xin Shanghai“, zu deutsch „Neu Shanghai“ liegt hier unter den Containerbrücken von Eurogate am Predöhlkai im Waltershofer Hafen. Bei einer Breite von 45,60 Metern passen 18 Zwanzig-Fuß-Container nebeneinander. Insgesamt kann das Schiff bei einer Länge von 336 Metern und einem maximalen Tiefgang von 14,50 Metern 9 572 TEU(20-Fuß-Container) aufnehmen. Gebaut wurde das in Hongkong registrierte Schiff 2006 in Südkorea. Vorne rechts ist der Steven von „Hanjin Madrid“ zu sehen. Ein von der NSB Niederelbe bereederte Container unter Deutscher Flagge. Links am Bildrand ist die schönste Brücke Hamburgs, die Köhlbrand Brücke, erkennbar, deren Tage, wegen der begrenzten Durchfahrtshöhe, offenbar gezählt sind.///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 339 - 04.12.2008 - Winter am Schulauer Hafen

Hinter dem weißen Schleier der Zitterpappeln am Wedeler Strandbad schiebt sich ein Container die graue Elbe abwärts. Winter am Schulauer Hafen – fotografisch eingefangen von der Hafenstraße.///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 340 - 05.12.2008 - Hafenkonzert - Rainer Brüggemann geht von Bord

Rainer Brüggemann, über 40 Jahre als Reporter beim Hafenkonzert, geht von Bord. Die Würdigung und Verabschiedung des beliebten Moderators mit der sonoren Stimme findet im Rahmen des 2755. Hafenkonzerts statt, das am morgigen Sonnabend im Schulauer Fährhaus ab 15.00 Uhr aufgezeichnet wird. Ab 14.00 Uhr können die Plätze, bei freiem Eintritt, eingenommen werden. Gesendet wird am kommenden Sonntag(07.12.2008 um 6.05 Uhr) beim NDR-Hörfunk auf 90,3. - Das Foto zeigt Rainer Brüggemann anlässlich des 815. Hafengeburtstag 07. Mai 2004 beim moderieren eines Hafenkonzerts auf dem Schaufelraddampfer „Mississippi Queen“. Neben ihm der Leiter der Sendung: Gerd Spiekermann.///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 341 - 06.12.2008 - Kapitän Carl Kircheiß

Der Weltumsegler und Walfänger Kapitän Carl Kircheiß (1887 – 1953) hat ein bewegtes Seemannsleben hinter sich. Der in Harburg geborene fuhr mit 14 Jahren zur See und verbrachte seine Fahrenszeit „vor dem Mast“ als Schiffsjunge. Zusammen mit Graf Luckner diente er im 1. Weltkrieg auf der „Seeadler“ und kaperte manches Schiff ehe ein Schiffbruch in der Südsee das Unternehmen beendete. Allein an Bord des umgebauten Fischkutters „Hamburg“ startete er 1925 der erste Einhand-Weltumseglung, der er nach 34 000 Seemeilen erfolgreich abschloss. Anfang der Dreißiger Jahre baute er die deutsche Walfangflotte auf. Immer wieder zieht es ihn auf die See hinaus. Seine Erlebnisse hält er einer ganzen Reihe flott geschriebener Bücher fest, die sich in seiner Zeit großer Popularität erfreuten. Als am 03.Juni 1952 die Schiffbegrüßungsanlage am Schulauer Fährhaus eröffnet wird ist er dabei, um mit einer Buddelrum den ersten Flaggenmast einzuweihen. Nach den vielerlei Gefahren, die er als Seemann überstanden hatte, ist sein Tod besonders tragisch: Er wurde heute vor 55 Jahren auf der Elbchaussee bei Teufelsbrück von einem Auto tödlich überfahren.///Fotograf unbekannt, Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 342 - 07.12.2008 - Advent am Willkomm Höft

Advent am Willkomm Höft – Schlepper „Bugsier 14“ auf dem Weg zu einem neuen Einsatz.///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 343 - 08.12.2008 - Fregatte verjagt Piraten

Das Kreuzfahrtschiff „Astor“ (s.a. Maritimes Schlaglicht vom 22.11.2008 - Motto:"Stilvoll die Welt endecken") ist in der Arabischen See unterwegs zum Abendteuerurlaub. Wie berichtet wird hat die Fregatte „Mecklenburg-Vorpommern“ die Piraten rechtzeitig verjagt. Inzwischen ist sich, wie man hört, die Schiffsleitung der Fregatte nicht mehr ganz sicher, ob es sich nicht doch nur um harmlose Fischer gehandelt hat, die man verscheuchte. Die Passagiere der „Astor“ haben sowieso nichts mitbekommen. – Dennoch, die Gefährdung in diesem Seegebiet ist unbestreitbar. Die AIDA-Reederei hat alle ihre Schiffe angewiesen, den Suezkanal und das Horn von Afrika zu meiden und den Weg um das Kap der Guten Hoffnung zu nehmen. – Das Foto zeigt die „Mecklenburg-Vorpommern“ anlässlich des letzten Hafengeburtstags im Mai diesen Jahres vor Blankenese beim Lotsenwechsel.///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 344 - 09.12.2008 - Rostocker Kulturdampfer "Stubnitz"

Dieses Schiff wurde 1964 auf der Volkswerft in Stralsund als Kühl- und Transportschiff für die DDR-Hochsee-Fischfangflotte gebaut. Bis zum politischem Umbruch im Jahre 1989 ging sie im Rahmen der Flottillenfischerei vernehmlich auf Hering. 1992 wurde die „Stubnitz“, dem damaligen Sprachgebrauch folgend, in ein „soziokulturelles Veranstaltungsschiff“ umfunktioniert. Dabei wurde darauf geachtet die technische Einrichtung des Fischereifahrzeugs möglichst zu erhalten, damit seine ursprüngliche Verwendung erkennbar bleibt. Der Rostocker-Kulturschiff-Stubnitz e. V hat das Schiff zu einer mobilen Plattform für Musik, Kulturelle Produktion, Dokumentation und Kommunikation gemacht und setzt es für verschiedene Projekte in europäischen Hafenstädten ein. Hier liegt die „Stubnitz“ im Dezember letzten Jahres zur Präsentation einer Jugendveranstaltung an der Überseebrücke. ///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 345 - 10.12.2008 - Piraten: Hapag-Lloyd-Passagiere steigen um aufs Flugzeug

Die Reederei Hapag-Lloyd lässt aus Furcht vor Piratenüberfällen im Golf von Aden die 246 Passagiere, des auf Weltreise befindlichen Kreuzfahrtschiffs „c. Columbus“ per Flugzeug zum nächsten Stopp fliegen. Vorgesehen ist, die Fahrgäste und einen Großteil der Besatzung in einem Hafen im Jemen aussteigen zu lassen und mit Zwischenstopp in Dubai nach Oman zu befördern. Dort nimmt das Schiff, so es unangefochten die Gewässer am Horn von Afrika passiert hat, Urlauber und Besatzung wieder auf. Diese Entscheidung ist nicht vom Kapitän, sondern in der Reedereizentrale in Hamburg getroffen worden, nach dem die Bunderregierung die Bitte um Geleitschutz im Piratengebiet abschlägig beschieden hat. –
Das Foto zeigt die „Columbus“, noch ohne die drohende Gefahr einer Piratenattacke, friedlich querab vom Elbhochufer im Juni 2005.///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 346 - 11.12.2008 - Betrieb vor den Landungsbrücken

An den St. Pauli Landungsbrücken gibt es immer was zu sehen, so auch gestern: Links schiebt sich der Sietas-Neubau „Charlotta“ vorbei, am Heck geführt von „Bugsier 17“, um zum Ausrüstungskai der Norderwerft am Reiherstieg verholt zu werden. Im Dock 10 von Blohm +Voss liegt das im Jahre 1973 erbaute Kreuzfahrtschiff „Albatros“, um „Klasse zu machen.“ Das entspricht dem TÜV bei Kraftfahrzeugen, muss aber nicht alle 2, sondern nur alle 5 Jahre, zumeist durch den Germanischen Lloyd, vorgenommen werden. Hinten im Dock 11 liegt der in diesem Jahr auf den Nordseewerken Emden gebaute und unter der Flagge Liberias registrierte Container „CSAV Romeral“, um ein neues Unterwasserschiff verpasst zu bekommen.///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 347 - 12.12.2008 - Bronze-Skultur "Die Elbe"

Am Fischereihafen, am Hadag-Anleger Dockland und dem futuristischen Teherani-Bau steht seit Juli 2006 eine 1.60 Meter hohe und 750 Kilogramm schwere Skuptur, die den Namen „Die Elbe“ trägt. Dem Betrachter wird einige Phantasie abverlangt in dem wohlgeformten femininen Torso seine Elbe wiederzuerkennen. Geschaffen wurde die bronzene Dame durch den Dresdner Künstler Wieland Förster, einer der bedeutendsten lebenden deutschen Bildhauer, wie einer Presseverlautbarung anlässlich der Erhüllung zu entnehmen war. Die Initiatoren dieses Denkmals hatten bei der Umsetzung auch die ebenfalls an der Elbe liegende Partnerstadt der Stadt Hamburg, Dresden mit im Auge.///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 348 - 13.12.2008 - Kreuzfahrer aus England: "Aurora"

Dieses Schiff und sein Publikum sind „very british“. Das zeigt sich an dem Design mit viel Edelholz, Leder und Messing, aber auch daran, dass beim Dinner auf formelle Kleidung geachtet wird. Ohne Sakko bei den Herren wird im Restaurant nicht bedient. Die „Aurora“ mit Heimathafen London, ist gestern am frühen Morgen nach Hamburg gekommen. Heute (13.12.2008) ist für 8,00 Uhr Ablegen am Kreuzfahrt-Zentrum am Grasbrook geplant.
Eigentlich ist die Kreuzfahrtsaison bereits abgeschlossen. Aber immer häufiger kommen die Schiffe in den dunklen Monaten, auch um bei Blohm +Voss überholt zu werden. Neben der „Aurora“, sind auch die „Albatros“ und die „Amadea“, beide von Phoenix-Reisen z. Zt. Gast im Hamburger Hafen. Am 15.12.2008 wird die „Black Watch“ zu einer Kurz-Visite erwartet. ///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 349 - 14.12.2008 - Reepschlägerhaus: Ausstellung "Himmelweit"

Die Künstlerin Martina Reinig-Kirchhoff aus Holm zeigt im Reepschlägerhaus ihre Bilder unter dem Titel "Hummelweit". Neben einer Reihe Himmel- und Meerbilder, die an Nolde erinnern, sind auch einige, durchaus ansprechende Hafenbilder, wie das hier wiedergegebene, vertreten. Die Ausstellung ist zu Öffnungszeiten des Hauses noch bis zum 04.Januar zu sehen.///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/ www.maritime-photographie.de

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Bild 350 - 15.12.2008 - "Georg Büchner" - Rostock

Im Stadthafen Rostock liegt ein schöner Oldtimer,die im Jahre 1950 in Antwerpen als "Charsville" von Spapel gelaufene, heute als Hotelschiff eingesetzte "Georg Büchner". Im Juli 1967 wurde das Schiff von der DDR eigenen VEB-Deutsche-Seereederei/Rostock erworben und im Frachtliniendienst als frachtfahrendes Ausbildungsschiff eingesetzt. 1991 wurde das Schiff der Stadt Rostock übertragen./// Foto und Text: Wolfgang K. Reich / www.maritime-photographie.de

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Bild 351- 16.12.2008 - "Black Watch"

Das schnittige Flaggschiff der norwegischen Fred. Olsen Cruises kam gestern Nachmittag (15.12.2008) zu einer Stippvisite nach Hamburg. Es war wohl der letzte Anlauf eines Kreuzfahrtschiffes in diesem Jahr. Das im Jahre 1972 auf der Wärtsila Werft in Helsinki gebaute Schiff ist mit 28.613 Bruttoraumzahl vermessen und ist für 868 Passagiere ausgelegt. Ausgangspunkte der Reisen, des unter der Flagge der Bahamas registrierten Schiffs, sind Dover und Southampton. Heute, gegen 22.00 Uhr verlässt die „Black Watch“ Hamburg wieder.///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 353 - 18.12.2008 - Messschiff "Vogelsand"

Das Mess- und Versorgungsschiff „Vogelsand“, des Wasser – und Schifffahrtsamts Cuxhaven kontrollierte gestern (17.12.2008), die vor dem Elbhochufer seit einiger Zeit ausgelegten gelben Strömungsmesstonnen. Offenbar werden damit die in diesem Bereich möglicher weise eingetretene Veränderungen ermittelt. Durch die „dicke Suppe“ der Elbe schiebt sich im Hintergrund das japanische Containerschiff „NYK Orpheus“ elbabwärts vorbei. Das in diesem Jahr in Dienst gestellte 336 Meter lange Schiff ist mit 99 543 BRZ vermessen.///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de






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Bild 354 - 19.12.2008 - Neue Duckdalben für Schulau

Die Firma Taucher Knoth ist mit dem Tauch- und Bergungsschiff „TK 8“ in diese Tagen im Schulauer Hafen im Einsatz, um einen Teil der hölzernen Duckdalben durch solche aus Eisen zu ersetzen///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 355 - 20.12.2008 - Tannenbaumregatta im Yachthafen

Bild 355 – Morgen am Sonntag startet im Hamburger Yachthafen zum 35. Mal die traditionelle „Tannenbaumregatta“ des Segelvereines Altona Oevelgönne (SVAOe). Über 50 „Optimisten“ (kleine Kunststoffsegelboote) und ähnlich viele Modellsegelboote (Mini-Cupper) gehen um 11.00 Uhr in der Nähe des Slips und des Mastkrans in die ersten Rennen. Für flotte Musik(Dixielandband "Les Enfants du Jazz" aus Hamburg), heiße und kalte Getränke und Würstchen ist gesorgt.///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 356 - 21.12.2008 - Hubinsel "Odin"

Die Hubinsel „Odin“ der Firma HOCHTIEF wird beim Hafenbau, wie z. B. bei Pfahlgründung von Kaianlagen eingesetzt. Hier kommt sie von einem Einsatz am Eurokai. Dort musste der Predöhlkai für die deutlich breiteren Containerbrücken, die aus China angeliefert wurden, ausgebaut werden. Welche technischen Fähigkeiten in ihr stecken, beweist die nach dem nordischen Göttervater benannte Hubinsel auch im rauen Einsatz auf hoher See: Die 60 Meter langen Beine ermöglichen Arbeiten in bis zu 45 Meter Wassertiefe.///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 357 - 22.12.2008 - Haikutter "Dagmar Aaen"

Der im Jahre 1931 in Esbjerg gebaute Haikutter „Dagmar Aaen“ war bis in die zweite Hälfte der achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts als Fischkutter tätig, wobei er auch in der Grönlandfahrt eingesetzt wurde. 1988 erwarb der Abenteurer und Buchautor Arwed Fuchs den Kutter und ließ ihn für die geplanten Arktisfahrten verstärken. Die „Dagmar Aaen“ war das einzige Schiff, das 2004 ohne jede Eisbrecherunterstützung die Nordwestpassage durchsegelte und damit den kompletten Nordpol umrundete. Wenn das Schiff nicht gerade irgendwo am Nordpol im Eis eingeschlossen ist, hat es seinen Liegeplatz im Flensburger Museumshafen. Dann nimmt es, wie auf dem Foto wiedergegeben, an der kurz nach Himmelfahrt stattfindenden Rumregatta teil.///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild - 358 - 23..12.2008 - Schiffspropeller

Im September auf der Schiffbaumesse SMM in Hamburg wurde dieser schöne Schiffspropeller als Blickfang vor den Messehallen aufgebaut. Gefertigt ist diese siebenflügige Schiffsschraube von der Fa. Otto Piening GmbH in Glückstadt. Sie hat einen Durchmesser von 3,10 Meter, wiegt 5,5 Tonnen und ist für Jachten, wie sie z. B. bei Blohm+Voss für die Milliardäre dieser Welt gebaut werden, vorgesehen. Üblicherweise haben Schiffsschrauben 4 oder 5 Flügel. Sind es mehr, so wird damit ein ruhigerer Lauf erzielt. -/-
Eine traditionsreiche Schiffsschraubenfabrik arbeitete über 100 Jahre in Altona- Ottensen. Die Firma Theodor Zeise bestand von 1868 bis zu ihrem Konkurs als Folge der Schiffbaukrise 1979 und setzte Maßstäbe auf dem Gebiet des Propellerbaus. Das Altonaer Museum zeigt noch bis zum 01.02.2009 eine sehr sehenswerte Ausstellung über den Aufstieg und Niedergang dieses mit dem Schiffbau so engverbundenen Unternehmens./// Foto und Text: Wolfgang K. Reich / www.maritime.photographie.de

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Bild 359 - 24.12.2008 - Weihnachten am Schulauer Fährhaus

Die "Maritimen Schlaglichter" wünschen allen Schiffsfreunden ein frohes und geruhsames Weihnachtsfest.

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Bild 360- 25.12.2008 - Weihnachten im Schulauer Hafen 1962

Schulauer Hafen zu Weihnachten 1962 – als noch Schnee und Eis zu diesem Datum üblich waren.Damals versah er noch eine wichtige wirtschaftliche Funktion für die Stadt Wedel, wie an den Fischkuttern und den Frachtschiffen dahinter ersichtlich ist. Dieses schöne Foto hat die inzwischen leider verstorbene Metta Siemann gemacht. Sie fuhr noch in den Fünfziger Jahren auf dem hier im Paket rechts liegenden Kutter „Falke“ (SS 84 - Ernst König) zum Fischen auf die Nordsee. Die beiden anderen Kutter auf diesem Bild tragen beide den Namen „Condor“. Die links liegende SS 86 mit dem Eigner Hermann Mewes und die in der Mitte erkennbare SS 72 mit dem Eigner August Braker./// Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 361 - 26.12.2008 - Italienischer Hafen bei Mondschein

Dieses stimmungsvolle Bild eines nicht näher bezeichnete italienischen Hafens bei Mondschein entstand bereits im Jahre 1773. Es wurde geschaffen von dem in Prenzlau in der Uckermark geborenen Maler Jakob Philipp Hackert. Zu Lebzeiten hochberühmt und von Goethe besonders geschätzt, gehörte Hackert (1737 -.1807) lange zu den vergessenen Künstlern, an denen das Interesse erst in jüngster Zeit neu erwacht ist. Die Hamburger Kunsthalle geben mit etwa 70 Gemälden und Gouachen sowie mit ebenso vielen großformatigen Zeichnungen und Druckgraphiken von Leihgebern aus ganz Europa noch bis zum 15.02.2009 einen repräsentativen Überblick über das Werk des Landschaftsmalers.///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 362 - 27.12.2008 - "Westkust" im Hafen Rostock

Anlässlich der Hanse Sail im August 2008 kam die „Westkust“ einem Besuch nach Rostock. Der im Jahre 1932 gebaute 3-Mast-Schoner ist in Orust in Schweden beheimatet. Bei einer Rumpflänge von 28.56 Metern verfügt der Schoner über eine Segelfläche von 521 qm. Das am Heck an Davids mitgeführte Beiboot ist zu Wasser gelassen, um die Außenhaut des Schiffs zu inspizieren zu können. ///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 363 - 28.12.2008 - Winterabend an der Schulauer Mole


Widererwarten zeigten sich die letzten Tage in winterlicher Freundlichkeit. Das zog viele Wedeler an die Elbe, zu einem von der Sonne begleiteten Spaziergang. So auch gestern (27.12.2008), als der Tag an der Schulauer Mole mit einem orangefarbenen Himmel abschloss. Das Containerschiff „Palena“ unter Flagge Liberias, gab es als Draufgabe dazu.
Das erfreute um so mehr, als der Schiffsverkehr in den Weihnachtstagen, zur Enttäuschung vieler Spaziergänger, deutlich abgenommen hatte.///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 364 - 29.12.2008 - Schulau - Blick elbaufwärts


Bild 364 – Die letzten sonnigen Tage bescherten den Spaziergängern an der Elbe gegen Abend immer wieder prächtige Farbszenerien am Himmel. Von zartgrün bis zu purpurrot wechseln die Farbspiele und erfreuen den Betrachter in immer neuen Varianten. Dadurch verliert auch das Kraftwerk ein wenig von seiner ihm sonst eigenen Sachlichkeit.///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 365 - 30.12.2008 - Gestüt "Idee" am Falkensteiner Ufer

Das in Rissen, in der Nähe des Leuchtturms gelegene, Gestüt „Idee“, des Kaffeeunternehmers Albert Darboven zieht es immer wieder mit ihren Pferden an den Strand des Falkensteiner Ufers. Besonders der bei Ebbe frei liegende Wattboden mit seiner weichen Nachgiebigkeit ist ein ideales Geläuf für Pferdehufe. Auf dem Foto erfreuen sich gerade die Polopferde mit ihren Reiterinnen des angenehmen Trainingsgeländes. V.l.n.r.: Agnes auf Maravilla, Victoria auf Prima, Ricarda auf Luciano und Cosima auf Ciruela. ///Text und Foto: Wolfgang K. Reich - Wedel /www.maritime-photographie.de

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Bild 366 - 31.12.2008 - Winter in Schulau

Ein winterlicher Blick vom Anleger-Schulau, die Elbe aufwärts. Die Dampfwolke aus dem Kraftwerk steigt in den Himmel empor. Ein herrlicher Tag, um zu schlendern und das zu Ende gehende Jahr noch einmal gedanklich vorüberziehen zu lassen. - Foto und Text: Wolfgang K. Reich - Wedel/www.maritime-photographie.de

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