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Maritime Photographie!

Sie finden hier eine Reihe von Arbeiten rund um die maritime Photographie.

© Wolfgang K. Reich
Königsbergstr. 153
22880 Wedel
Tel.: 04103 / 6674

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4. Maritime Schlaglichter
Quartal IV-2009
Jeden Tag ein neues maritimes Schlaglicht. Bitte besuchen Sie auch die Schlaglichter der anderen Jahre und Quartale.
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Bild 281 - 08,10.2009 - Marinemaler Karlheinz Schrader

Der Marinemaler Karlheinz Schrader wurde im Jahre 1925 in Altona geboren.
Während des letzten Krieges kam er zur Marine und hat in diesen Jahren an den Küsten Europas die unbändige Kraft der Meeresbrandungen studieren können. Als Autodidakt widmete er sich vornehmlich diesem Sujet. Es versteht es meisterhaft goldene Sonnendurchbrüche und schäumende Brandungen in einem unverkennbaren eigenem Stil auf die Leinwand zu bringen. Viele Jahre war er auf der Hanseboot anzutreffen. Seine Werke haben in vielen Wohnzimmern des Hamburger Westens Eingang gefunden.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 1
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Bild 276 - 03.10.2009 - Herbsttreffen der Freunde des Gaffelriggs

Die Freunde des Gaffelriggs versammeln sich an diesem Wochenende wieder zu ihrem Herbsttreffen im Glückstädter Außenhafen. Heute um 13.00 Uhr ist Start zur traditionellen Geschwaderfahrt „Rhinplate Rund“. Die Rhinplate ist eine dem Hafen Glückstadt vorgelagerte Elbinsel, die unter Naturschutz steht.
Das Foto zeigt den Lägerdorf Besanewer „Anna“ (Jahrgang 1910), der zu den regelmäßigen Teilnehmern der Geschwaderfahrt zählt. Hier bei viel Wind, um Höhe kämpfend.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 2
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Bild 275 - 02.10.2009 - "Alter Schwede" von Oevelgönne

Vor zehn Jahren wurde der 217-Tonnen-Granitstein aus der Elbe gehievt und von dem Schwimmkran „Taklift 4“ in Oevelgönne auf den Elbestrand gesetzt. Unter den Augen von hunderte von Zuschauern gelang es damals erst nach dem dritten Anlauf den 1,8 Milliarden alten Findling vom Elbegrund zu bergen. Der Koloss stammt aus Ostsmaland in Schweden und wanderte wahrscheinlich mit der Elster-Eiszeit vor etwa 400 000 Jahren in unsere Region.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 3
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Bild 274 - 01.10.2009 - Schulauer Panoramaweg wird freigegeben

Der Schulauer Panoramaweg zwischen Willkomm-Höft und Graf-Luckner-Haus wird morgen Nachmittag (02.10.2009) für die Spaziergänger in der Gänze wieder freigegeben. Noch werden am Elbwanderweg fieberhaft letzte Arbeiten erledigt, wie z. B. die Aufstellung recht kommoder Sitzmöbel. Der lang entbehrte Blick auf vorbeiziehenden Schiffe ist dann wieder uneingeschränkt möglich. Der Container „Santa Carlotta“, unter der Flagge Liberias, belebt schon einmal die Szenerie.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 4
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Bild 277 - 04.10.2009 - Sonniger Herbst an der Elbe

Ein sonniger Herbsttag in Schulau.
Vom Anleger geht der Blick elbaufwärts - zugegeben: durch das Objektiv des Fotografen ein wenig verkürzt. Die Sonne leuchtet das Elbufer milde aus und man ahnt Blankenese. Der unter der Flagge Griechenlands fahrende Container „COSCO Yantian“ wird bald das Willkomm Höft erreicht haben, um dann seinem nächsten Hafen entgegen zu streben.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 5
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Bild 279 - 06.10.2009 - Autofähre Glückstadt - Wischhafen

Die einzige Möglichkeit westlich der Hamburger Elbbrücken mit dem Auto die Elbe zu queren besteht zwischen Glückstadt und Wischhafen. Dort sind 4 Großfähren im Einsatz, die jedoch kaum den Verkehr bewältigen können. Immer wieder kommt es in beiden Häfen zu langen Wartezeiten. Am letzten Sonntag musst sogar die Verbindung wegen extremen Hochwassers zwischen 13.00 und 17.00 Uhr ganz eingestellt werden.
Bleibt zu hoffen, das der Nord-Süd-Verkehr durch den bei Glückstadt geplanten Elbtunnel nachhaltig entlastet wird.
Das Foto zeigt die Fähre „Wilhelm Krooss“
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 6
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Bild 278 - 05.2009 - Hochwasser erleben in Schulau

Das gestrige Nachmittagshochwasser bescherte Schulau den vielen Spaziergängern eine ausgiebig besichtigte Attraktion. Für den Lühe-Schulau-Anleger, dem Imbiss am Schulauer Hafen, sowie Teile des Elbwanderweges hieß es „Land unter“.
Die beiden Damen haben schon einmal in der ersten Reihe Platz genommen. Nasse Füße hatten sie jedoch nicht zu fürchten.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 7
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Bild 280 - 07.10.2009 - Pegasus auf der Überholspur

Der nach dem geflügelten Dichterroß benannte Tanker „Pegasus“, mit dem Heimathafen Madeira, setzt mit seinen 66 Metern Länge zum Überholmanöver an.
Der 134 Meter lange Container „Confianza“, unter Flagge von Antigua and Barbuda, kann da offenbar nicht mithalten. Das Foto wurde am 26.09.2009 gemacht. Am 06.10.2009 ergab eine Überprüfung im Internet, dass das Schiff inzwischen in „Wec Vermeer“ umbenannt wurde.
Schiffsnamen haben heutzutage oft eine kurze Verfallsdauer.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 8
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Bild 282 - 09.10.2009 - 40 Jahre Motor-Boot-Club-Schulau e. V.

Vor 40 Jahren wurde der Motor-Boot-Club-Schulau e. V. (MBCS) gegründet.
Aus diesem Anlass lädt der Verein morgen, dem 10. 10.2009, ab 14.00 Uhr zu einer Geburtstagsfeier in seinen Hafen an der Wedeler Au ein.
Vielerlei maritime Unterhaltung, u.a. geführte Motorbootfahrten, Bootswriggen und Knotenkunde, erwarten die Besucher.
Der Verein befindet sich in seinem Jubiläumsjahr in kappeliger See. Da der idyllische Hafen ohne behördliche Genehmigung entstanden ist, hat die Kreisverwaltung den Verein aufgefordert, das ca. 3 Hektar große Gelände bis 2010 zu räumen.
Wird die Zukunft des MBCS, mit seinen rund 20 Schiffen im Schulauer Hafen liegen?
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de


Bild 9
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Bild 283 - 10.10.2009 - "American Star" - Gestrandet

Diese geradezu surrealistische Aufnahme entstand an der Westküste von Fuerteventura am 15.10.2004. Es handelt sich um das 1939 in New Port/USA gebaute Passagierschiff „American Star“.
Im Januar 1994 befand sich das Schiff auf dem Weg nach Thailand in eine Reparaturwerft, als es in einem schweren Sturm geriet, die Schlepptrosse riss und schließlich auf einer Sandbank vor der Kanaren Insel strandete. Der gut erhaltene Bugteil galt lange Zeit als Touristenattraktion, bis auch er im März 2007 in den Fluten versank.
Das Foto, das einer Filmszene entnommen sein könnte, wurde freundlicherweise von Werner Hünbemörder aus Garching bei München zur Verfügung gestellt.
/// Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 10
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Bild 284 - 11.10.2009 - Elbufer

Der Besuch des Heizkraftwerks Wedel ergab auch Gelegenheit die mächtige Entladebrücke(Schiffsentlader) zu besteigen. Oben angekommen bot sich dem Fotografen in 35 Meter Höhe der hier wiedergegeben Überblick. Er zeigt das Wedeler Elbufer vom Kraftwerk bis zum Radarturm am Hamburger Yachthafen. Dazwischen die Seniorenresidenz Graf-Luckner, der frischaufgespülte Sandstrand und den Anleger am Schulauer Fährhaus.
Das Heizkaftwerk Wedel wird voraussichtlich von dem Betreiber Vattenfall Europe noch bis zum Jahre 2012 betrieben. Was dann kommt, welche anderweitige Nutzung man ins Auge gefasst hat, ist nicht bekannt. Wie der Eigentümer verlauten ließ, will er an dem Industrieareal festhalten.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 11
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Bild 285 - 12.10.2009 - Schlepper "Flensburg" aus Glückstadt


Vor der Kulisse historischer Häuser liegt im Glückstädter Binnenhafen der Schlepper „Flensburg“. Das Schiff wurde auf der Jadewerft in Wilhelmshaven gebaut und 1954 als „Bugsier 9“ in Dienst gestellt. Heute gehört der Schlepper Alfred Mantwitz, der mit vier weiteren Rentnern das Schiff in Fahrt hält und durch Gästetörns die notwendigen Unterhaltskosten aufbringt.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 12
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Bild 286 - 13.10.2009 - Hochzeit im Schulauer Fährhaus

Die frohe Botschaft künftig den Lebensweg gemeinsam zu gehen, schickt dieses Brautpaar, zusammen mit der Hochzeitsgesellschaft mit roten Luftballone vor dem Schulauer Fährhaus in die Welt hinaus.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 13
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Bild 287 - 14.10.2009 - 125 Jahre Greenwich Nullmeridian

In diesen Tagen (13.10.2009) jährt sich zum 125. mal, dass anlässlich einer Konferenz der Nullmeridian auf den Londoner Ortsteil Greenwich als Bezugspunkt festgelegt wurde.
Diese Maßnahme ermöglichte erst, eine einheitlich und weltumspannend geltende Navigation und Kartographie herzustellen.
Ohne allgemeingültige Längengrad-Koordination könnten Schiffe nicht ans Ziel kommen.
Auch für die in unseren Tagen immer bedeutsamer werdende GPS- Anwendungen(Global Positioning Systems), wären ohne dieses einheitliche, geografischen Bezugssystems nicht denkbar.
Die Aufnahme zeigt das Royal Observatory in Greenwich, das der Nullmeridian durch schneidet.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 14
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Bild 288 - 15.10.2009 - Illegale Munition auf Hamburger Frachter

Auf dem Hamburger Container „Hansa India“ (links) wurden bei einer Kontrolle der US-Marine im Golf von Suez acht Container mit Munition entdeckt. Das unter Zeitcharter bei einer iranischen Reederei fahrende Schiff war auf dem Weg nach Ägypten. Die dadurch in die Schlagzeilen geratene Hamburger Reederei Leonhardt & Blumenberg hatte jedoch, wie sie jetzt ausführte, von der illegalen Fracht keine Kenntnis, da Containerinhalt gegenüber der Reederei nicht deklariert werde.
Die Aufnahme zeigt die „Hansa India“ im März dieses Jahres in Höhe des Graf-Luckner-Haus mit der einkommenden AIDAluna. Das Containerschiff wird für den 17.10.2009 in Hamburg zurückerwartet.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 15
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Bild 289 - 16.10.2009 - Container "Safmarine Nokwanda"

Bis gestern Mittag lag der Container „Safmarine Nokwanda“ noch zur Überholung in Dock 11 von Blohm & Voss. Dann wollte das in Jahre 2005 unter britischer Flagge in Dienst gestellte Schiff zunächst Bremerhaven anlaufen. Aber irgendwie lief die Maschine nicht rund, so dass bis Blankenese Schlepperhilfe in Anspruch genommen werden musste. Erst dann konnte der Container mit eigener Kraft die Reise fortsetzen.
Das Foto zeigt das Schiff querab von Finkenwerder. Vor dem frisch gestrichene Schiffkörper in der gleißenden Herbstsonne ist der Dampfschlepper „Tiger“ vom Museumshafen Oevelgönne erkennbar.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 16
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Bild 290 - 17.10.2009 - Eine schöne Segelsaison neigt sich dem Ende

Die Reihen lichten sich – manche Schlengel sind schon verwaist. Eine schöne Segelsaison geht im Hamburger Yachthafen zu Ende. Bis zum 15. November müssen alle Schiffe aus dem Wasser.
Die Gaffelketsch „Roter Sand“, links im Bild , ist noch nicht abgetakelt. Das 1999 in Fahrt gebrachte Schiff dient einem Management Beratungsunternehmen in der Sommersaison zum Team Training.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 17
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Bild 291 - 18.10.2009 - Segelndes Klassenzimmer

Gestern, kurz nach 18.00 Uhr, passierte „Das segelnde Klassenzimmer“ das Schulauer Elbufer. Der Gaffelschoner „Johann Smidt“ ist mit 25 Schülern aus ganz Deutschland 6 Monate in der Karibik unterwegs. Unter der seemännischen Regie des Vereins Clipper DJS und der pädagogischen Betreuung ihrer Lehrer ist es das Ziel die Eigenverantwortlichkeit der jungen Menschen zu stärken. Regelmäßiger Unterricht, Teilnahme am Schiffsbetrieb und Landexpeditionen stehen auf dem Programm.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 18
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Bild 292 - 19.10.2009 - HADAG-Hafenfähre 62

Auf der legenderen Fähre 62 (Landungsbrücken – Finkenwerder) kann man so manchen schrägen Vogel antreffen. So etwa Andreas (Künstlername April) aus Bayern, der z. Zt. „Platte“ in Hamburg macht. Die Gestaltung seines Gesichts ist nicht gerade alltäglich. Er will sich „lebendes Kunstwerk“ verstanden wissen.
Zuletzt lebte er im Raum Nürnberg. In Hamburg seien die Menschen wesentlich freundlicher, vermerkte er gegenüber dem Fotografen. Freundlicher - und wohl auch toleranter?
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 19
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Bild 293 - 20.10.2009 - Dampfschlepper "Nordstern"

Dieser schöne Dampfschlepper hat seine Heimat in der Stadt Brandenburg an der Havel, südwestlich Berlins. Dort wurde er auch im Jahre 1902 auf der Schiffswerft Gebr. Wiemann gebaut und hat die Turbulenzen deutscher Geschichte bis heute überstanden. Als Schlepper (bis zu sechs Kähne) verdiente die „Nordstern“ viele Jahrzehnte ihr Brot auf Elbe und Oder. Im Mai 1990 war der Dampfschlepper, als eines der ersten Schiffe aus der ehemaligen DDR, Gast beim Hamburger Hafengeburtstag. Heute unternimmt die „Nordstern“ Nostalgie-Touren mit Gästen auf den Gewässern rund um Berlin.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 20
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Bild 294 - 21.10.2009 - Viermastbark "Peking" in New York

Die Viermastbark „Peking“ entstand 1911 bei Blohm+Voss und gehört zu den vier noch heute erhaltenen Flying P-Liner der Hamburger Reederei Ferdinand Laeisz. Sie wurde als Fracht- und Schulschiff in der Salpeter-Fahrt aus Chile eingesetzt. Im Zuge der Weltwirtschaftskrise verkaufte die Reederei die Bark 1932 nach England. 1974 ersteigerte ein New Yorker Museum das Schiff. Sie wurde originalgetreu wiederaufgeriggt, erhielt die Farben der Hamburger Reederei F.Laeisz (schwarzer Rumpf, weiße Wasserlinie und rotes Unterwasserschiff) und am Heck prangt wieder der alte Heimathafen Hamburg.
Seit dem ist das Schiff im South Street Seeport Museum in New York zu besichtigen.
Das Foto vom Dezember 2008 wurde freundlicherweise von Horst Rahmelow beigetragen.
Die drei weiteren noch erhaltenen Flying P-Liner: „Pommern“(Finnland), „Passat“(Travemünde) und „Padua“-heute Kruzenshtern(Russland).
///Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 21
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Bild 298 - 25.10.2009 - Eissegler "Nordost"

Die Werft Rammin aus Barth in Vorpommern an der Ostsee hat diesen ansprechenden Eissegler in Eichenholz gebaut. Er ist in der traditionellen Bauform der südlichen Ostseeküste entstanden. In früheren Zeiten waren sie in der Winterzeit ein wichtiges Transportmittel. Die Fischer fuhren auf den zugefrorenen Bodden zum Eisfischen hinaus, Bauern transportierten ihre Erzeugnisse zu den Märkten. Im Vergleich zu modernen Eisseglern sind diese Schlitten nach alter Weise getakelt (Gaffelrigg mit Fock und Groß, teilweise sogar Toppsegel).
Zu sehen ist dieses schöne Exemplar vorpommerscher Bootsbaukunst auf der hanseboot.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 22
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Bild 295 - 22.10.2009 - Tsunamie am Schulauer Parnass?

Diesen „Tsunamie“ (zu deutsch: Hafenwelle) hat der Wandgestalter Johann Lucht auf die Mauer unterhalb des Schulauer Parnass im Sommer letzten Jahres gesprüht. Diese gewaltige Meereswoge ist Teil eines Landschaftenzyklus, der sich vom Fährhaus bis zur Treppe am Panoramaweg hinzieht. In ähnlicher Manier sind auch die Sitznischen vor dem Willkomm Höft, hier mit maritimen Motiven, gestaltet worden.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 23
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Bild 296 - 23.10.2009 - Rainer Brüggemann ist tot

Rainer Brüggemann, der mit seiner unverkennbaren Stimme in den letzten Jahrzehnten das Hamburger Hafenkonzert prägte, ist im Alter von 65 Jahren in Hamburg gestorben. Der Redakteur des Senders NDR 90,3 hat in vielen Sendungen, auch regelmäßig aus dem Schulauer Fährhaus, über dreißig Jahre die maritime Welt dem Radiohörer anschaulich nahe gebracht.
Im Rahmen eines Hafenkonzertes am 06.12.2008 im Schulauer Fährhaus verabschiedete er sich von seinen Hörern. Das Foto zeigt ihn anlässlich dieser Veranstaltung – seinem letzten öffentlichen Auftritt.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 24
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Bild 297 - 24.10.2009 - hanseboot 2009

Ab heute bis zum 01.11.2009 öffnet die internationale Bootsausstellung in Hamburg zum 50.Mal ihre Pforten. Wie vermeldet wird, muss die Wassersportmesse in diesem Jahr, krisenbedingt auf zwei Ausstellungshallen verzichten.
Dafür gewinnt die Präsentation, insbesondere der größeren Yachten und Motorboote auf dem Wasser, immer größere Bedeutung. Neben dem schon seit vielen Jahren hier eingesetzten City-Sportboothafen hat die Messeleitung den sonst den Traditionsschiffen vorbehaltenen Sandtorhafen in die Darbietung einbezogen.
Das Foto zeigt den City-Sportboothafen, rechts mit der Swan 75 FD, eine 23,30 Meter lange und 5,79 Meter breite Segelyacht aus der Flensburger Swan Nautor Werft.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 25
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Bild 299 - 26.10.2009 - Seebäderschiff "Funny Girl"

Die „Funny Girl“ ist ein deutsches Seebäderschiff, das 1973 als letztes von drei annähernd baugleichen Schiffen von der Mützelfeldtwerft in Cuxhaven abgeliefert wurde. Seit dem Jahre 2005 versieht das Schiff in den Sommermonaten den Fährdienst auf ihrer ehemaligen Stammroute zwischen Büsum und Helgoland.
Die „Funny Girl“ ist das einzige Schiff, mit dem in der Wintersaison ein regelmäßiger Personenfährverkehr nach Helgoland sichergestellt wird.
Das Schiff fährt die Strecke von Cuxhaven nach Helgoland je nach Wetter und Fahrtrichtung bis Windstärke 10.
Auf dem Foto kehrt die „Funny Girl“ nach einer Stippvisite Mitte Oktober in Hamburg zu seinem Einsatzort Cuxhaven zurück.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 26
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Bild 300 - 27.10.2009 - HafenCity als Messehafen.

Die In-Water hanseboot, wie es so schön in Neudeutsch in Prospekt der Veranstalter heißt, präsentiert dieses Mal die großen Segel- und Motoryachten auch in der HafenCity im sonst nur in dem nur für Traditionsschiffe vorgesehenen Sandtorhafen. Vor großer hanseatischer Kulisse mit Blick auf die Speicherstadt wiegen sich die Luxusobjekte sanft im Hafenbecken.
Von der Magellan-Terrasse fällt der Blick vorne rechts auf die größte Motoryacht der 50. Verkaufsausstellung, die „Venture II“, eine 21,70 Meter lange Fleming 75 mit einer Verdrängung von rund 60 Tonnen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 27
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Bild 301 - 28.10.2009 - Letztes Containerschiff bei Sietas

Der Sietas Neubau „Elysee“ ist vorerst der letzte Containerfrachter aus Neuenfelde.
Die älteste und demnächst letzte Hamburger Werft stellt nach 43 Jahren seinen Containerschiffbau ein. Verstärkt durch die Wirtschaftskrise kann das Unternehmen mit der ostasiatischen Konkurrenz nicht mehr mithalten. Nach 374 Jahren in Familienhand wurde die Führung einem ehemaligen Manager von Airbus übertragen, der den Schwerpunkt künftig im Bau von Spezialschiffen legen wird.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 28
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Bild 302 - 29.10.2009 - Segelyacht "Mariquita" von Uwe Lütgen

Die maritime Kunst (art maritim) hat seit vielen Jahrzehnten einen immer stark beachteten Anteil an der hanseboot (geöffnet noch bis zum 01.11.2009). Eine feste Größe unter den dort ausstellenden Künstlern ist der wohl renommierteste Maler klassischer Yachten in Deutschland, der Hamburger Uwe Lütgen (Jahrgang 1944). In großformatigen Gemälden lässt er immer wieder die Schönheit und Eleganz dieser Yachten aufleben.
Auf der hier wiedergegebenen Abbildung durchschneidet die in Jahre 1911 in Schottland entstanden 19-Meter Gaff Cutter „Mariquita“(spanisch: Maikäfer) das Revier vor St.Torpez.
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Bild 29
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Bild 305 - 01.11.2009 - Willkomm Höft - immer interessant

Auch 57 Jahre nach der ersten Lautsprecheransage (12.Juni 1952) hat das Willkomm Höft, mit seiner von Otto Friedrich Behnke geschaffenen Begrüßungsanlage, nicht an Faszination für
Schiffsliebhaber aus aller Welt verloren. Die digitale Fotografie erlaubt es, ohne viel Aufwand, eine optische Erinnerung mit nach Haus zu nehmen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 303 - 30.10.2009 - Gaffelbruch auf "Landrath Küster"

Dramatische Momente auf dem Hochseekutter „Landrath Küster“ vor Glücksstadt. Bei 8 Windstärken gab die Gaffel dem Druck nach und brach unterhalb der Klaue durch. Die Crew barg, trotz widriger Umstände, beherzt das wild schlagende Tuch. Zum nahenden Saisonende war der Schaden verkraftbar.
Die „Landrath Küster“ ist der älteste noch am Wind laufende Finkenwerder Hochseekutter. Er lief 1889 bei Sietas in Cranz von Stapel und wurde nach dem damaligen Landrath des Kreise York benannt. Er hatte den Fischern die finanziellen Mittel für den Bau des Hochseekutters beschafft.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 304 - 31.10.2009 - Begegnung vor Wedel

Gestern meinte es nach vielen grauen Tagen die Sonne noch einmal gut mit den Spaziergängern am Wedeler Elbufer. In windgeschützter Lage konnte man sogar die Wärme der Sonne genießen. Derweil schob sich das in Singapore registrierte Containerschiff „Taikung Maersk“(BRZ 94 193) am Wedeler Kraftwerk vorbei.
Ihm entgegen kommt der in Bremen beheimatete und bis an die Wasserlinie abgeladene Produktentanker „Hornisse“.
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Bild 306 - Kollision vor Holland: "Nirint Pride"

Am 01.09.2009 kollidierten die Container „MSC Nikita“(BRZ 32 629 – 257 Meter) und die hier im Bild wiedergegebene „Nirint Pride“(BRZ 8 861 – 134 Meter) 41 Kilometer südwestlich von Hoek van Holland. Die doppelt so große „MSC Nikita“ hatte im Achterschiff Wassereinbruch und musste, um ein Sinken zu verhindern, von Schleppern in flache Küstengewässer gezogen werden. Die „Nirint Pride“ konnte, trotz eingedrücktem Bug, mit eigener Kraft Hamburg anlaufen, um auf der Norderwerft am Reiherstieg in Reparatur zu gehen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 307 - 03.11.2009 - Este-Sperrwerk

Das Este-Sperrwerk befindet sich zwischen Cranz und Neuenfelde, an der Mündung des Flusses. Es wird von einer 40 Meter weiten Klappbrücke überspannt.
Der Umbau erfolgte in den Jahren 1996 – 2000. Neben einem verbesserten Hochwasserschutz und einer stärkeren Brückenkonstruktion, die durch das stark gestiegene Verkehrsaufkommen erforderlich wurde, dienten diese Umbaumaßnahmen vor allen Dingen der in diesen Jahren prosperierende Sietas-Werft. Mit einer Durchfahrtsbreite von 40 Metern konnte die Werft deutlich größere Containerschiffe in die Auftragsbücher aufnehmen. ///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 308 - 04.11.2009 - Mit der Weißen Flotte Schwerins unterwegs

Die Weiße Flotte auf dem Schweriner See bietet in der Saison ein vielfältiges Ausflugsprogramm. Bis zu drei Stunden kann man mit einem der sechs Schiffe unterwegs sein.
Auf der Abbildung durch fährt das Schiff den engen Stangengraben, um in den Heidensee und den Ziegelsee zu gelangen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 312 - 08.11.2009 - Flugboot "Sunderland" vor Blankenese

Vor gut 60 Jahren schwebten über dem Mühlenberger Loch vor Blankenese noch keine Großflugzeuge des Typs A 380 ein. Damals starteten und landeten die britischen Flugboote des Typs „Short Sunderland“ im Stundenrhythmus zwischen Teufelsbrück und Blankenese, um das durch eine Blockade bedrängten Berlin mit den lebensnotwendigen Gütern zu versorgen.
Diese Verbindung war Teil der von den Alliierten geschaffenen Berliner Luftbrücke, um die Blockade West-Berlins durch die sowjetische Besatzung zu überwinden. Dies gelang, so dass die Luftbrücke am 27. August 1949 beendet werden konnte.
Die Abbildung ist die Wiedergabe eines Gemäldes aus dem Luftwaffenmuseum in Berlin-Gatow.
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Bild 309 - 05.11.2009 - Mann über Bord

Gestern morgen ist ein 27 Jahre alter philippinische Seemann von Bord des Containers „Ems Trader“ in die nur 9 Grad kalte Elbe gestürzt. Zahlreiche Schiffe beteiligten sich zwischen Finkenwerder und Wedel an der Suche des Vermissten. Wegen der starken Strömung und der kalten Wassertemperatur sieht die Feuerwehr wenig Überlebenschancen für den Seemann.
Der Matrose stürzte vermutlich zwischen Finkenwerder und Teufelsbrück in die Elbe als er die Jakobsleiter für den erwarteten Elblotsen vorbereitete.
Das Foto zeigt die „Ems Trader“ gestern Abend, als sie ihre Reise verspätet nach Chile antrat.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 311 - 07.11.2009 - Versorger "Dan Swift"

Über zwei Jahre lag der ehemalige Kabelleger (ex. „Kraka“)im Dock und am Werftkai von Blohm + Voss.
Nun konnte der Umbau abgeschlossen werden. Mit neuen Namen wird die „Dan Swift“ künftig unter dänischer Flagge als Versorger für Bohrinseln eingesetzt werden.
Am vergangenen Mittwochabend lief das Schiff zu einer Erprobungsfahrt rund um Helgoland aus.
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Bild 310 - 06.11.2009 - HADAG-Fährschiff "Harburg " getauft

Gestern wurde das zwölfte HADAG-Fährschiff vom Typ 2000 (den sog. Bügeleisen) durch Ulrike Riedel, Mitglied des Vorstandes der Hamburger Hochbahn AG an den St. Pauli Landungsbrücken auf den Namen „MS Harburg“ getauft und seinem Element übergeben. Die Taufpatin hob hervor, dass die HADAG die beiden Ufer der Elbe schnell und komfortabel verbindet und den Passagieren dabei einen unverwechselbaren Blick auf die Stadt bietet. Unter den Klängen einer Pankokenkapelle legte anschließend die Taufgesellschaft zu der Jungfernfahrt in Richtung Blankenese ab.
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Bild 313 - 09.11.2009 - Gestrandet in Schulau

Da muss der Skipper schon duhn gewesen sein. Es gehört schon einiges Geschick dazu sein Schiff statt auf dem Strand auf die Krone eines Stacks zu setzen. Die stählerne „SY Veronique“ hat es ohne größeren Schaden überstanden. Die nächste Flut befreite das Schiff aus seiner misslichen Lage am Schulauer Strand.
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Bild 314 - 10.11.2009 - Schleppdampfer "Woltman"

Der Schleppdampfer „Woltman“ ist der letzte seegängige Schlepper mit Dampfantrieb und einem kohlegefeuerten Kessel in Deutschland. Erbaut wurde die „Woltman“ 1904 auf der Schiffswerft der Gebrüder Rosslau an der Elbe im Auftrag von Strom- und Hafenbau Hamburg. Aus wirtschaftlichen Gründen wurde der Schlepper 1976 ausgemustert.
Am 12. Januar 1994 übernahm der „Förderverein Schleppdampfer Woltman e.V.“ das Schiff. Zuvor wurde im Herbst 1993, wie hier im Foto wiedergegeben, auf der Schiffswerft Buschmann & Söhne am Peuter Elbdeich, Rumpf, Kesselanlage und Maschine mit Erfolg repariert. In der Saison können Fahrten, mit dem Ausgangspunkt Museumshafen Oevelgönne gebucht werden.
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Bild 315 - 11.11.2009 - Museumsfrachter "Greundiek"

Seltener Gast am Schulauer Anleger: Das Küstenmotorschiff „Greundiek“ hatte im Mai dieses Jahres anlässlich eines Hafenkonzertes im Schulauer Fährhaus festgemacht. Das Kümo wurde Jahre 1949 auf der Rickmers-Werft in Bremerhaven auf Kiel gelegt. Seit 1994 hat das Schiff im ältesten Hafen (1229) an der Unterelbe, in Stade, seinen Heimathafen gefunden und wird vom Verein „Alter Hafen Stade e. V.“ als technisches Kulturdenkmal in Fahrt gehalten.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 316 - 12.11.2009 - November Morgen am Kraftwerk

An einem November Morgen liegen noch Nebelschwaden auf der Elbe. Langsam schiebt sich der unter der Flagge Zypern registrierte Container „Aurora“ am Wedeler Kraftwerk vorbei, dem Hamburger Hafen entgegen.
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Bild 43
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Bild 317 - 13.,11.2009 - Hochseeschlepper "Oceanic"

Die „Oceanic“, Baujahr 1969, ist der einzige deutsche Hochseebergungsschlepper. Das Schiff befindet sich in ständiger Rufbereitschaft für die Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord auf Position vor Helgoland. Seine Aufgabe besteht seit vielen Jahren als Notschlepper Schiffe frei zu schleppen, das Zutreiben auf die Küste zu verhindern und vor dem Stranden zu schützen. Ab Januar 2011 soll die „Oceanic“ durch einen Neubau ersetzt werden. Dieser entsteht zur Zeit auf der Peene-Werft in Wolgast. Den künftigen Betreibern, die Bugsier-Reederei und die Fairplay-Reederei, hat der Bund 114 Millionen Charterkosten zur Verfügung gestellt.
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Bild 318 - 14.11.2009 - Tonnenhafen Wedel : "Lumme" wird überholt

Das Aufsichts- und Arbeitsschiff „Lumme“, des Wasser- und Schifffahrtsamts Tönning ist zur Zeit zur Überholung im Tonnenhafen Wedel aufgeslipt. Die in Berne an der Weser gelegene Fassmer Werft hat das knapp 16 Meter lange Schiff im Jahre 1995 fertiggestellt. Der Heimathafen und Einsatzort ist Helgoland. Daher war es nahe liegend das Schiff auf den Namen des Meeresvogels Lumme zu taufen, der auch auf Helgoland brütet.
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Bild 319 - 15.11.2009 - Lindenterrasse von Jacob in Nienstedten

Nicht Max Liebermann hat diesen stimmungsvollen Elbblick von der Terrasse des Restaurants Jacob im Jahre 1903 geschaffen , sondern sein Malerkollege Friedrich Kallmorgen (1856 – 1924). Das weltbekannte Liebermannbild der Lindenterrasse aber auch das hier wiedergegeben zeigt u.a. die Ausstellung „Hamburger Ansichten – Maler sehen die Stadt“ in der Hamburger Kunsthalle. Mit ca. 100 Gemälden, zusätzlichen Arbeiten namhafter Photographen (Andreas Feininger und Herbert List) wird erstmals das große Spektrum ausgebreitet, das Hamburg den Künstlern der frühen Moderne an Motiven zu bieten hatte.
Die künstlerischen Stadt-Impressionen, entstanden im Zeitraum von 1875 bis 1935, sind noch bis zum 14.02.2010 zu sehen.
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Bild 320 - 16.11.2009 - Dreimast-Gaffelschoner "Regina Maris"

Die unter der Flagge der Niederlande fahrende „Regina Maris“ war gestern zu einer novemberlichen Gästefahrt vor Schulau unterwegs. Normalerweise segelt das Schiff in dieser Jahreszeit in der Karibik, dieses Jahr wird es in Hamburg, im City-Sportboothafen überwintern. Unter den vielen Schonern in norddeutschen Revieren gehört die „Regina Maris“ zu den jüngeren Schiffen. Sie wurde 1970 auf der Topsel-Werft in Danzig als Mehrzweckfahrzeug ausgeliefert und nach kompletten Innenausbau 1991 als Dreimastschoner mit guten Segeleigenschaften eingesetzt.
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Bild 47
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Bild 321 - 17.11.2009 - Eimerbagger

Diese Behältnisse hat der Fotograf auf dem Betriebsgelände von Hamburg Port Authority (ehemals Strom- und Hafenbau) im Harburger Binnenhafen entdeckt. Es handelt sich hierbei um Reserveeimer für einen Eimerbagger. Die Regulierung und Vertiefung der Elbe erfolgte Jahrzehnte lang durch Eimerbagger. Heute werden vornehmlich Saugbagger eingesetzt. Nur bei festem Untergrund, wie z. B bei Ton und Lehm kommen die Eimerbagger noch zum Einsatz.
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Bild 322- 18.11.2009 - Hochsee-Fischkutter "Astarte"

Anlässlich des 16. Deutschen Bundesschießens in Hamburg fand im Jahre 1909 ein Festumzug statt, der u.a. auch die Hamburger Segelfischerei zum Thema hatte. Gegenstand der Darstellung war der Finkenwerder Hochseekutter "Astarte" - HF 244.
Der 1903 in Dienst gestellte Kutter wird noch heute von der Schiffergilde Bremerhaven in Fahrt gehalten.
Zu Schulau hat das Schiff eine besondere Beziehung: In den Jahren 1919 bis 1952 gehörte die „Astarte“ unter der Nummer SS 97 (Schleswig-Holstein/Schulau) zur Schulauer Fischereiflotte.
Das Wedeler Stadtmuseum hat diesem Sachverhalt eine besondere Darstellung gewidmet.
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Bild 323 - 19.11.2009 - Hopperbagger "Reynaert" -

Gerade mal zwei Monate ist es her, dass der im belgischen Zeebrügge beheimatete Hopperbagger „Reynaert“ vor Schulau erschien und über lange Rohre ein Sand-Wasser-Gemisch auf den Strand presste. Diese Maßnahme war notwendig geworden, da sich Teile des Sandstrandes im Laufe der Jahre abgesenkt hatten. Jetzt ist wieder ein breiter Uferstreifen entstanden, der es erlaubt direkt am Ufer zu spazieren.
Attestiert wird der Bagger auf dem Foto von dem englischen Schlepper „Cybi Island“.
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Bild 324 - 20.11.2009 - Galerie Elbchaussee: "Deckslandschaften"

Noch bis zum 19.12.2009 zeigt die Galerie Elbchaussee eine Ausstellung mit Bildern von Elbe, Schiffen, Ufer und Menschen des Lübecker Malers Gunther Fritz.
„Deckslandschaften“ ist das Thema dieser Ausstellung, mit dem sich der Künstler immer wieder intensiv beschäftigt hat.
Die Ausstellung in der Klopstockstrasse 29 ist Mittwoch bis Freitag von 16.00 – 20.00 und Sonnabends von 14.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.
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Bild 325 - 21.11.2009 - Hafenkonzert im Schulauer Fährhaus

Heute, um 15.00 Uhr, wird das 2814. Hamburger Hafenkonzert im Schulauer Fährhaus aufgezeichnet. Gesendet wird am Sonntag, ab 6.05 auf NDR 90,3.
Seit es Peter Tamm gelungen ist die Redaktion der ältesten Radiosendung der Welt immer häufiger in sein Maritimes Museum zu locken, sind Sendungen aus dem langjährigen „Stammsitz“, dem Schulauer Fährhaus leider seltener geworden.
Das Foto zeigt die Moderatoren der Sendung: v.l.n.r. Gerd Spiekermann (Leitung), Christiane Nölting, Christoph Schumann und Christian Buhk.
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Bild 326 - 22.11.2009 - Gedenken an die auf See Gebliebenen

Heute am Totensonntag wird wieder an dem Denkmal der Madonna der Seefahrt am St. Pauli Fischmarkt der auf See Gebliebenen gedacht. Die Gedenkfeier mit Kranzniederlegung wird um 13.00 Uhr bei 8-Glasen mit der Schiffsglocke eingeleitet. Das Gedenken gilt den fast 26000 Seeleuten der deutschen Fischerei- und Handelschifffahrt, die in den letzten hundert Jahren den Seemannstod fanden. Der Pastor der evangelisch-lutherischen Sankt-Pauli-Kirche Sieghard Wilm hält eine kleine Andacht ab. Ein Chanty-Chor sorgt für den musikalischen Rahmen.
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Bild 327 - 23.11.2009 - Strandperle in Oevelgönne

Ein Bild aus schönen Sommertagen: Die Strandperle in Oevelgönne.
Als noch niemand an Beachclubs in Hamburg dachte, im Jahre 1973, richtet das Ehepaar Seyfert diese bis heute so beliebte Raststätte direkt Elbufer ein. Nicht nur die besondere Lage ihres Etablissement führte zu diesem nachhaltigen Erfolg. Besonders die Preisgestaltung, die sich von der umgebenden Konkurrenz deutlich abhob, macht die Gaststätte bei jungen Leuten bis in unsere Tage zum Renner.
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Bild 328 - 24.11.2009 - Phoenix- Flaggschiff "Amadea"

Für den Monat November ein seltenes Bild: Das Flaggschiff des Bonner Kreuzfahrt-Veranstalter Phoenix passierte gestern morgen das Schulauer Ufer. Von einer siebzigtägigen Weltreise zurückkommend war das Schiff auf dem Wege zu einem der Docks von Blohm + Voss, um dort bis zum 20. Dezember überholt zu werden.
Die unter der Flagge der Bahamas fahrende „Amadea“ wurde 1991 in Kobe/Japan in Dienst gestellt und kann in 300 Kabinen bis zu 600 Passagiere aufnehmen.
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Bild 329 - 25.11.2009 - In schwindelnder zum Abschied angetreten

Das kolumbianische Segelschulschiff, die 1967 in Dienst gestellte Bark „Gloria“ war im Juli 2005 zu einem mehrtägigen Besuch nach Hamburg gekommen. Als das Schiff am Willkomm Höft verabschiedet wurde, war die Besatzung in schwindelnder Höhe auf den Rahen angetreten und winkte der extra nach Schulau gekommenen Konsularin und den Gästen des Fährhauses freundlich zu.
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Bild 330 - 26.11.2009 - Schulau von oben

Dieses Foto wurde aus dem schwankenden Korb einer Feuerwehrdrehleiter in 30 Meter Höhe gemacht. Ganz wohl war dem Fotografen dabei nicht. Der Blick geht nach Westen, vom Schulauer Hafen, über das Strandbad, dem Tonnenhafen bis zum Hamburger Yachthafen mit seinem Radarturm.
Anlass für diesen Aufwand war die Anbringung einer weiteren Webcam an der Spitze des Flaggenmastes der Begrüßungsanlage im Mai 2008.
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Bild 331 - 27.11.2009 - "Knabe füttert Möwen"

Diese bemerkenswerte Bronzeplastik „Möwen fütternder Knabe“ steht vor der Altstadtschule in der Schulstraße. Als Beitrag zum „Kunst am Bau“ wurde sie aus drei Entwürfen von Schülern, Eltern und Lehrerschaft im Jahre 1968 ausgewählt. Geschaffen wurde die mit viel Bewegung und Anmut erfüllte Skulptur von dem in Großhansdorf lebenden Maler und Bildhauer Siegfried J. Assmann (Jahrgang 1925).
Der Künstler ist in Wedel kein Unbekannter: So stammen u.a. die beiden Altarfenster der Roland-Kirche von seiner Hand.
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332 - 28.11.2009 - Hadag-Fähren fahren künftig bis Stade

„Bitte einzusteigen – wir fahren Sie nach Stade“ scheinen diese beiden Decksleute der HADAG dem Publikum am Schulauer Anleger zu zurufen.
Wie das Hamburger Abendblatt am Donnerstag meldete soll in der nächsten Saison der Niederelbedienst bis Stadersand führen. Zwei Jahre nach dem Aus des Katamarans „Elbe-City-Jet“ wird es dann wieder eine Wasserverbindung zwischen Hamburg und Stade geben.
Bisher endeten die Niederelbefahrten am Lühe-Anleger im Alten Land.
Von April bis Oktober werden die Fähren an Wochenenden und Feiertagen zweimal von den Hamburger Landungsbrücken aus Kurs auf Stade nehmen.
„Das ist ein Gewinn für die gesamte Region“, wird der Geschäftsführer der Stade Tourismus GmbH, Egon Ahrens, der das Projekt angeschoben hat, zitiert.
Eine Einschätzung, die für Wedel uneingeschränkt zu übernehmen ist.
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Bild 333 - 29.11.2009 - Hafenbild aus alten Tagen?

Das Foto, mit der alten Barkasse und der Schute im Fordergrund, lässt Erinnerungen an Hafenbilder der Fünfziger Jahre des vorigen Jahrhunderts aufkommen. Entstanden ist es aber im Sommer dieses Jahres. Es zeigt den Reiherstieg, in der Höhe der Norderwerft. Dieses Unternehmen gehört zum Firmenverbund Sietas-Werft in Neuenfelde und erledigt ausschließlich Schiffsreparaturen.
In Hintergrund ist im Dock das Frachtschiff „Containerships V“ erkennbar.
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Bild 334 - 30.11,2009 - Walfang um 1850

Die einem bekannten Gemälde von William Huggins nachempfundene Darstellung einer Pottwalfangszene zeigt die gefahrvolle Arbeit des Harpunierens im 19.Jahrhundert. Eine Harpune steckt bereits im Kopf des Pottwals, eine weitere wird dem Harpunier in den Bug des Fangbootes gereicht. Außerdem wird eine Shoulder Gun, ein Großkalibergewehr, für den tödlichen Schuss auf dem Wal vorbereitet. Bei der Annäherung an den Wal mussten die Mannschaften aufpassen, dass das hölzerne Fangboot nicht durch einen Schlag mit der Schwanzflosse, der Fluke, zertrümmert wurde.
Dieses Modell zeigt, neben vielen anderen sehenswerten Exponaten, das Deutsche Technikmuseum in Berlin.
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Bild 335 - 01.12.2009 - Container trifft Tanker

Insgesamt 165 000 Gross Tons (Bruttoraumzahl – BRZ) glitten gestern am Schulauer Ufer vorbei. Der erst in diesem Jahr in Dienst gestellte Container „CMA CGM Aquila“, unter Flagge von Großbritanniens mit einer Länge von 363 Metern und 135 000 BRZ und der 2008 in Fahrt gebrachte und unter der Flagge Hong Kongs registrierte Tanker „Atlantic Grace“ mit knapp 30 000 BRZ und einer Länge von 183 Metern.
Eines haben diese so grundverschiedenen Schiffe gemeinsam - den Ort ihrer Entstehung: Gebaut wurden sie in Ulsan/ Süd Korea.
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Bild 336 - 02.12.2009 - Aufspülungen am Schulauer Elbufer

Als im September dieses Jahres das Schulauer Elbufer mit Sand aufgespült wurde, setzte man das Landungsschiff „H.C. Hagemann I“ ein, mit dem man die großen Eisenrohre herantransportierte, durch die das Sand-Wasser-Gemisch gepresst wurde. Der Vorteil dieser Landungsboote, die auch im Zweiten Weltkrieg vielfachen Einsatz fanden, liegt darin, dass man mit ihnen an das Ufer fahren und Fahrzeuge und Gerätschaften entladen kann. Anschließend gelang das Schiff, dank seiner flachen Bauweise, ohne Mühe wieder in tiefere Gewässer.
Gebaut wurde dieses Arbeitsschiff bereits im Jahre 1955 auf einer Werft in Straßburg am Rhein.
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Bild 337 - 03.12.2009 - Winterabend an der Elbe

In eine feuerrote Szenerie getaucht, schiebt sich der Massengutfrachter „Searose G“ mit seinen 45 543 BRZ (Bruttoraumzahl) elbaufwärts dem Hansaport in Hamburg entgegen. An Winterabenden kann man immer wieder herrliche Sonnenuntergänge und einen wunderbar gefärbten Himmel beobachten.
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Bild 338 - 04.12.2009 - Heizkraftwerk Tiefstack

Industrielle Architektur kann auch sehr ansprechend sein. Ein Beispiel ist das an der Billwerder Bucht gelegene Heizkraftwerk Tiefstack. Nach fast zehn Jahren Bauzeit wurde die Anlage im Jahre 1993 durch die damalige HEW in Betrieb genommen. In dem heute zu Vattenfall Europe gehörenden Heizkraftwerk wird fast die Hälfte des Wärmebedarfs für das Hamburger Fernwärmenetz erzeugt.
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Bild 339 - 05.12.2009 - Starker Rückgang im Hamburger Hafen

Der wichtigste Terminalbetreiber in Hamburg, die HHAL meldet für das Jahr 2009 einen Rückgang beim Containerumschlag von einem Drittel. Die Erhöhung der Hafengebühren im Frühjahr und die zögerlichen Entscheidung zur Elbvertiefung haben zu dem wichtige Reedereien (u.a. China Shipping, MSC,CMA,Hanjin) nach Rotterdam, dem ewigen Konkurrenten Hamburgs, abwandern lassen.
Bleibt zu hoffen, das die Weltwirtschaft 2010 wieder in Fahrt kommt.
Der unter Flagge Panamas registrierte Container „Hyundai Courage“ mit seiner 94 511 Gross Tonnage (BRZ) verlässt noch gut beladen den Hamburger Hafen.
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Bild 340 - 06.12.2009 - Anleger Neumühlen

Eines der exponiertesten Seniorensitze in Hamburg ist das Augustinum in Neumühlen.
Die Bewohner genießen den Blick auf die Elbe, den Museumshafen und das Kommen und Gehen an Anleger Neumühlen. Übrigens: Unter der Kuppel dieser Wohnanlage befindet sich ein Restaurant und Cafe, das auch Außenstehenden ab 15.00 Uhr zugänglich ist.
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Bild 341 - 07.12.2009 - Meyer-Werft Papenburg

Das ist das Kreuzfahrtschiff „AIDAblu“, kurz vor seiner Fertigstellung im Baudock der Meyer-Werft in Papenburg. Getauft wird das Schiff am 09. Februar 2010 in Hamburg. Dann hat die Reederei aus Rostock sieben Schiffe in Fahrt, die den Namen AIDA tragen.
Zwei weitere Schiffen, gleicher Größe (BRZ 71.100) sind bereits der Meyer-Werft in Auftrag gegeben, so dass das Unternehmen bis zum Jahre 2012 ausgelastet ist.
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Bild 342 - 08.12.2009 - Feuerschiff Elbe 1

Bereits vor dem Zweiten Weltkrieg wurde das Feuerschiff „Elbe 1“ bei der Jos. L. Meyer-Werft in Papenburg in Auftrag gegeben. Bedingt durch die Kriegsabläufe konnte das Schiff erst am 07.11.1948 in Dienst gestellt werden und seine Aufgabe als Feuerschiff in der Elbmündung wahrnehmen. Die „Elbe 1“ ist nach ihrer Position benannt. Ihr eigentlicher Schiffsnahme ist „Bürgermeister O`swald“, einem Hamburger Bürgermeister Anfang des Zwanzigsten Jahrhunderts. Nach 40 Jahren übernahmen mechanische Seezeichen die Lenkung der Schiffsverkehre. Die „Elbe 1“ wurde im Jahre 1990 Museumsschiff, mit Liegeplatz in Cuxhaven an der Alten Liebe.
Das Foto zeigt das Schiff am Falkensteinerufer, unterhalb der Tinsdaler Oberfeuers.
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Bild 343 - 09.12.2009 - Auf goldenen Schwingen durch die Karibik

Dieser Adler schmückt den Bug der luxuriösen Dreimastbark „Sea Cloud II“ des Hamburger Reeders Hermann Ebel.
Den maximal 96 Passagieren wird traditioneller Windjammerflair mit modernem Komfort geboten. Das hat naturgemäß seinen Preis:
Der karibische Segeltörn für 15 Tage kostet 6500 Euro pro Person.
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Bild 344 - 10.12.2009 - "Queen Victoria" mit Kurs auf Hamburg

Morgen wird die „Queen Victoria“ (BRZ 90 00 – Länge 294 Meter) gegen 8.00 Uhr in Hamburg erwartet. Sie ist zierlicher als ihre ältere Schwester „Queen Mary 2“ (BRZ 149 000 – Länge 345 Meter), bietet gleichwohl dem Passagier den Glanz der viktorianischen Ära, wie man es von einem britischen Schiff dieser Klasse erwartet. Im Jahre 2007 auf einer italienischen Werft nahe Venedig fertiggestellt, ist sie die Nachfolgerin der
„Queen Elizabeth 2“, die 2007 nach Dubai verkauft wurde, um dort als Hotelschiff eingesetzt zu werden. Die „Queen Victoria“, die bereits im Dezember 2007 sich in der Hansestadt vorgestellt hatte, verlässt Hamburg am Sonnabend gegen 07.30 Uhr.
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Bild 345 - 11.12.2009 - Altonaer Museum

Der Eingangsbereich des Altonaer Museums ist neugestaltet worden. Durch raffinierte Ausleuchtung der Rundbogen empfängt den Besucher eine völlig neue Atmosphäre.
Mittelpunkt des Raumes bildet jetzt ein an der Decke aufgehängtes Großmodell (Maßstab 1:5) des Mühlenberger Fischkutters „Austerparkett“ mit der Kennung S.M.3 (S: Schleswig – M: Mühlenberg). Was der Namen „Austerparkett“ wohl bedeuten mag, hat der Fotograf noch nicht ergründen können.
Eine der Schwerpunkte des Museums bildet die Geschichte der norddeutschen Schifffahrt und des Fischfangs.
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Bild 346 - 12.12.2009 - Konsul- Klöben-Gedächtnisfahrt

Der Museumshafen Oevelgönne lädt morgen, am 3. Advent alle „segelnde Schiffe, tiefladende Frachter und geknechtete Seefahrer“, wie es tiefgründigen in der Stiftungsurkunde heißt, zur traditionellen Konsul-Klöben-Gedächtnisfahrt ein.
Die Legende besagt, dass der Konsul Klöben mit dem Hamburger Kunstmaler Volker Meier (1932 –1993) und einem anderen Museumshafen-Mitglied nach einigen Grogs im Zustand der alleinseligmachenden Gnade auf einer Finkenwerder Werft erschien und die Stiftungsurkunde in seinen Händen hielt. Diese denkwürdige Regatta zwischen Oevelgönne und Blankenese findet nunmehr zum 30. Male statt. 11.30 Uhr Skipperbesprechung - 12.00 Uhr Start – anschließend Punsch und Klönen in der Döns.
Das Foto zeigt einen der häufig teilnehmenden „segelnden Schiffe“: Den Hochseekutter „Präsident Freiherr von Maltzahn“.
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Bild 347 - 13.12.2009 - "Queen Victoria" vor Schulau

Gut 24 Stunden machte das Cunardschiff in Hamburg Station. Hauptziel, der zumeist englischen Passagiere waren die Hamburger Weihnachtsmärkte, da es Vergleichbares in ihrer Heimat nicht gibt. Gestern morgen, mit dem ersten Licht, verabschiedete sich da Kreuzfahrtschiff mit drei langen Signaltönen am Willkomm Höft mit dem Ziel Stavanger in Norwegen. Anfang Januar startet das Schiff in Southampton zu einer 107-Tage-Weltreise.
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Bild 348 - 14.12.2009 - Gedränge vor Neumühlen

Auch winterliche Kälte konnte gestern sieben segelnde Oldtimer nicht davon abhalten zur traditionellen 30. Konsul-Klöben-Gedächtnisfahrt anzutreten. Mehr als entschädigt wurde die Teilnehmer durch strahlenden Sonnenschein. Die Tide gab die Richtung an. Dieses mal segelte man elbaufwärts, in den Hafen hinein. Der Wind war mäßig, reichte aber die im Bau befindliche Elbphilharmonie zu erreichen.
Kurz nach dem Start kam es vor Neumühlen zur Drängelei. Beteilig hieran sind der Fischer-Ewer „Catarina“, der Besan-Ewer „Anna“ und der Hochseekutter „Präsident Freiherr von Maltzahn“.
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Bild 349 - 15.12.2009 - Luxusyacht "Nahlin"

Nach einer längeren Generalüberholung bei Blohm+Voss (Kosten 60 Millionen Euro) verließ eine der legendärsten Luxusyachten der Welt den Hamburger Hafen. Im winterlichen Dunst passierte die klassische Schönheit, die 80 Jahre alten „Nahlin“, gestern die Schulauer Gestade zu einer Probefahrt nach Eckernförde.
Auf ihr fuhr in den Dreißiger Jahren der englische König Edward VIII., der spätere Herzog von Windsor, der auf dem Schiff der Dame seines Herzens, der geschiedenen Amerikanerin Wallis Simpson, einen Heiratsantrag gemacht haben soll und damit das Britische Empire ins Wanken brachte. Später gehörte es dem rumänischen König, zuletzt war die Yacht ein Restaurantschiff auf der Donau.
Wer heute Eigner dieser wiedererstandenen Schönheit ist, bleibt im dunkeln. Blohm+Voss wahrt wie immer, absolute Diskretion.
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Bild 350 - 16.12.2009 - Abschied von der "Reeperbahn"

Das Flaggschiff aus Schnalles-Hafen, das ehemalige HADAG-Fahrgastschiff „Reeperbahn“ ist verkauft. Nach dem Umzug 2006 lag sie mit den anderen Schiffen der Schnalle-Flotte in Entenwerder an den Norder-Elbbrücken. Jetzt ist sie auf dem Weg nach St. Petersburg, um dort wieder als Fahrgastschiff, diesmal auf der Neva, eingesetzt zu werden. In Hamburg fand sich leider kein Käufer, der bereit gewesen wäre das Schiff als Dokument Hamburger Schifffahrtsgeschichte aus den Fünfziger Jahren für die Region zu erhalten. Es standen umfangreiche und kostspielige Umbauten bevor, die durch behördliche Auflagen in den Bereichen Sicherheit und Brandschutz notwendig geworden wären.
Das Foto zeigt die „Reeperbahn“ beim letzten Hamburger Hafengeburtstag.
Durch viele Fahrten auf der Elbe, die auch manches Mal bis nach Helgoland führten, war das Schiff vielen in den Elbvororten ans Herz gewachsen. Es kommt also Wehmut auf.
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Bild 351 - 17.12.2009 - Heizkraftwerk Wedel

Das Heizkraftwerk Wedel wird von Vattenfall, Europas fünftgrößten Energieversorger, betrieben. Die Anlagen können im kombinierten Prozessen gleichzeitig Wärme und Strom erzeugen. Die Grundlage hierfür bildet Steinkohle, die mit Seeschiffen u. a. aus Polen, Kolumbien, aber auch aus den USA, angelandet wird. Hier liegt die „Maja Vestida“, ein Bulker unter der Flagge Panamas mit einer Vermessung von 36 559 Gross Tonnage (BRZ) an der Kaianlage.
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Bild 352- 18.12.2009 - Segeln auf der Elbe

Die Elbe zwischen Blankenese und Wedel ist, trotz starker Tide und Großschifffahrtsverkehr, ein besonders attraktives Segelrevier. Vor großer Kulisse, die hier durch den bebauten und bewaldeten Geestrücken gebildet wird, entsteht manch reizvoller Einblick auf das Elbufer. Die Segelyacht „Opal“ (Bootstyp Matcher)aus dem Hamburger Yachthafen (in Wedel) hat gerade den über Hundert Jahre alten Wittenberger Leuchtturm hinter sich gelassen, um zum nächsten Schlag anzusetzen.
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Bild 353 - 19.12.2009 - Wintereinzug in Schulau

Der Winter hat gestern sein weißes Tuch über Schulau ausgebreitet. Der Container aus Hong Kong, die „Xin Los Angeles“(BRZ 108 069) schiebt auf der dunstigen Elbe am Parnass vorbei – sein nächstes Ziel ist Rotterdam. Spaziergänger drücken sich fröstelnd an der bemalten Mauer entlang und wagen einen Blick auf das Geschehen auf der Elbe. Der Container „COSCO Germany“(BRZ 91 649) unter der Flagge Liberias, strebt der Kaianlage Tollerort entgegen. Am Willkomm Höft hat der Begrüßungskapitän seine liebe Not mit seinen Erläuterungen nachzukommen.
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Bild 354 - 20.12.2009 - Rennkutter "Nobile"

Dieses imposante Segelschiff ist beheimatet in der Partnerstadt Wedels: in Wolgast. Hier auf dem Foto segelt der Rennkutter „Nobile“ an dem Restaurant Louis C. Jacob in Nienstedten vorbei. Gebaut in Jahre 1919 in England landete das Schiff nach wechselvoller Geschichte 1994 auf der Peenewerft in Wolgast und wurde zum Rennkutter im Stil der American-Cupper umgebaut. Heute wird das Schiff, das nach dem italienischen Polarforscher Umberto Nobile (1885-1978) benannt ist, von dem Verein „LebenLernen auf Segelschiffen“ vornehmlich in der Jugendarbeit eingesetzt.
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Bild 355 - 21.12.2009 - Die Repair-Gang von Blohm + Voss

Was vor Jahren noch unvorstellbar schien, wird zum Jahreswechsel Realität: Die Hamburger Traditionswerft Blohm + Voss wird verkauft an einen arabischen Investor in Abu Dhabi.
Containerschiffe wurden schon seit 2005 nicht mehr auf der letzten Großwerft in Hamburg gebaut. Schwerpunkt bildeten der Luxus-Yachtbau und die Reparaturaufträge. Vor dem Hintergrund des Kreuzfahrtschiffes „Albatros“ in Dock 10 haben einige Werftarbeiter von B+V-Repair zu einem Foto aufgestellt.
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Bild 356 - 22.12.2009 - Traumschiff "Deutschland"

Das Treppenhaus des Traumschiffs „Deutschland“ erinnert an die legendären Ozeanliner der Zwanzigerjahre. Der 2003 verstorben Reeder Peter Deilmann hat das 1998 durch den Altbundespräsidenten Richard von Weizäcker getaufte Schiff, mit Kunstobjekten des Jugendstils und Art dèco übereich ausgestattet. Auch das nostalgische Foto aus der Glanzzeit des Schauspielers Hans Albers „Hoppla jetzt komm ich“, unterstreicht die Erinnerung an die Passagierschifffahrt im frühen 20. Jahrhunderts.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 357 - 23.12.2009 - Alfred Georg Amschler : Kupferner Fisch

Betritt man die Stadtbücherei Wedel, so wird man im Eingangsbereich von zwei Reliefs des Grafikers Alfred Georg Amschler (1907 – 1978) empfangen. Der hier abgebildete „Fisch“ ist 1970 vom dem Künstler aus Kupfer, Glas und Holz geschaffen worden. Im Jahre 1948 zog Amschler mit seiner Ehefrau, der Bildhauerin Vilma Lehrmann-Amschler(1910 –1989) nach Wedel. Er arbeitete im Bereich der Gebrauchsgrafik und unterstützte seine Frau bei der Ausführung zahlreicher Aufträge zu „Kunst am Bau-Vorgaben“ und der Gestaltung von Skulpturen.
Heute vor zwanzig Jahren starb die Künstlerin. Sie vermachte der Stadt Wedel ihren gesamten Besitz und den künstlerischen Nachlaß. Mit diesem Geld wurde 1995 die Amschler-Stiftung eingerichtet, mit der Projekte für Kunst, Kultur und Denkmalpflege gefördert werden.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 358 - 24.12.2009 - Weihnachten in Schulau

Die "Maritimen Schlaglichter" wünschen allen Schiffsfreunden ein frohes und geruhsames Weihnachtsfest.

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Bild 359 - 25.12.2009 - "Friederike von Papenburg"

Seit über 200 Jahren ist die Stadt Papenburg im Emsland durch die Schifffahrt geprägt worden. Entscheidenden Anteil hieran hat die Meyer-Werft, die bis in unsere Tage durch den Bau von Kreuzfahrtschiffen Weltruhm erworben hat. Der Nachbau der hölzernen Brigg „Friederike von Papenburg“ durch die Lehrwerkstatt der Meyer-Werft ist ein Dokument der Schiffbaukunst vergangener Jahrhunderte. Als Teil des Schifffahrtsmuseum in Papenburg liegt die Brigg im Hauptkanal, direkt vor dem Rathaus.
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Bild 360 - 26.12.2009 - Schwimmendes Haus

Dieses mediterran anmutende Haus ist eine Immobilie der besonderen Art: es kann, im Gegensatz zu einem herkömmlichen Gebäude, seinen Standort verändern. Von einer Barkasse wurde das auf einem Ponton stehende Häuschen die Elbe hinauf in den City-Sporthafen -Hamburg geschleppt. Das von der Rostocker Firma Aqua House International gefertigte Haus „Wismar“ bietet auf zwei Stockwerken rund 70 Quadratmeter Wohnfläche mit allem Komfort, wie er bei einer Immobilie mit festem Untergrund erwartet wird. Die schwimmenden Häuser sind ab 80.000.- Euro zu haben und sind als Boote zugelassen. Sie können also in jedem Hafen liegen, in denen Sportboote zugelassen sind.
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Bild 361 - 27.12.2009 - "Alte Liebe" - Cuxhaven

Vom Unterdeck des Schiffsanlegers in Cuxhaven, der „Alten Liebe“, schaut dieses Paar den einlaufenden Schiffen nach. Von dieser Seebäderbrücke kann man besonders gut den Schiffsverkehr beobachten, da das Hauptfahrwasser direkt an ihr vorbeiführt. Der Name „Alte Liebe“ geht auf ein hier versenktes Schiff „Oliva“ zurück, auf dessen Trümmern man das Bollwerk erbaute.
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Bild 88
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Bild 362 - 28.12.2009 - Wie kommt Schlepper "Julius" in Schnalles Hafen?

Mit diesem kleinen Schlepper aus Brunsbüttel, der hier im Frühjahr 2005 in Schnalles Hafen liegt, verbindet sich ein tragisches Geschehen. Bei einem Schlepp eines Pontons am 16.12.2004 vor der Schleuse des Nord-Ostsee-Kanals bei Brunsbüttel stellte sich das Fahrzeug quer, kenterte und sank. Der 64-jährige Kapitän ertrank, zwei Besatzungsmitglieder konnten sich retten. Das Schiff wurde mit Hilfe des Schwimmkrans „Wal“ aus 11 Meter Tiefe geborgen und anschließend an Schnalle verkauft. Da sich die Reparatur des kompakten Schleppers, der 1964 auf der Meyer-Werft in Papenburg gebaut wurde, zu aufwendig herausstellte, wurde das Schiff weitergereicht. Heute ist die „Julius“ im Besitz der Firma Hans Woltau GmbH, einem Schleppbetrieb im Travehafen, der das Schiff aufarbeitet, um es wieder in Fahrt zu setzen.
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Bild 89
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Bild 363 - 29.12.2009 - Niederhafen

Vom Niederhafen, unterhalb der Vorsetzen am Hamburger Hafenrand hat man einen weiten Blick elbabwärts. Vorne liegen die kleinen Schleppereinheiten, platzsparend mit dem Heck zum Anleger. Auf der linken Seite wird die letzte Hamburger Großwerft, Blohm + Voss, erkennbar. Im Dock 10 liegt der Kreuzfahrer „Albatros“. Rechts an der Innenkante der St. Pauli -Landungsbrücken, liegt die 1896 in Bremerhaven gebaute Drei-Mast-Bark und heutigen Museumsschiff, die „Rickmer Rickmers“.
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Bild 364 - 30.12.2009 - Drängelei am Grasbrook

Anlässlich des letzten Hamburger Hafengeburtstags kam es am Kreuzfahrt Zentrum am Grasbrook (Neudeutsch – Cruise-Center-Hamburg) zu nicht unerheblicher Drängelei.
So liefen über die drei Tage allein fünf Kreuzfahrtschiffe den Hafen an: „Delphin Voyager“, „Deutschland“, „Fram“, „Amadea“ und „AIDAcara“.
Auf dem Foto zeigt das Traumschiff „Deutschland“ sein Heck dem Betrachter – im Hintergrund liegt die von dem Reiseunternehmen Phönix in Bonn gecharterte „Amadea“.
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Bild 365 - 31.12.2009 - Winter in Schulau

Das Jahr 2009 verabschiedet sich winterlich aus Norddeutschland. Der Schulauer Elbhang ist schon mit weißem Puderzucker überzogen. Ein ereignisreiches, maritimes Jahr liegt hinter uns. Der Güterumschlag im Hamburger Hafen ist bis zu 30 Prozent eingebrochen. Einher gingen damit deutlich geringere Schiffsbewegungen. Entschädigt wurde der Schiffsfreund, trotz Finanzkrise, durch eine deutliche Steigerung der Schiffsanläufe der Kreuzfahrer. Spitzenreiter ist Hamburg, dort kamen 180 000 Passagiere, das ist ein Plus von 45 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zumindest für diesen Bereich wird sich die Entwicklung im Jahre 2010 fortsetzen. Die vorliegenden Meldungen lassen einen weiteren Zuwachs erwarten.—
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