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Maritime Photographie!

Sie finden hier eine Reihe von Arbeiten rund um die maritime Photographie.

© Wolfgang K. Reich
Königsbergstr. 153
22880 Wedel
Tel.: 04103 / 6674

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3. Maritime Schlaglichter
Quartal III-2010
Jeden Tag ein neues maritimes Schlaglicht. Bitte besuchen Sie auch die Schlaglichter der anderen Jahre und Quartale.
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Bild 182 - 01.07.2010 - HADAG auf türkisch

Dieses Fahrgastschiff, mit seinen ausgewogenen Proportionen, ist am Bosporus zu Hause. Das ist die Meerenge an der die 13 Millionenstadt Istanbul liegt. Die im Jahre 1986 auf der türkischen Werft Turkiye Gemi Sannayil gebaute „Besiktas I“ ist noch heute im Einsatz. Zusammen mit einer ganzen Flotte von Fahrgastschiffen ähnlicher Bauart befördert das Schiff die Menschen der Megastadt zwischen den Kontinenten Europa und Asien.
Aufgenommen wurde das Foto im März 1988 von Ulrich Kampmeier/Hamburg, der es freundlicherweise zur Verfügung stellte.
///Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 1
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Bild 194 - 13.07.2010 - Stapellauf bei Blohm+Voss

Das ist das Heck mit Propeller und Ruderblatt des Containers "COSCO Panama", der auf den Helgen von Blohm+Voss liegt. Es ist das letzte Frachtschiff, das am 30. September 2005 mit einem Stapellauf auf der Traditionswerft seinem Element übergeben wurde. Seitdem hat sich die Werft auf den Reparaturbetrieb, dem Marinebau und dem Bau von Luxusyachten spezialisiert. Besonders die Reparatur von Kreuzfahrtschiffen hat sich lukrativ entwickelt. In den letzten Monaten waren die drei großen Docks, Dock Elbe 17, Dock 10 und 11, zeitweise gleichzeitig mit den Passagierschiffen besetzt.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 2
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Bild 183 - 02.07.2010 - Kreuzfahrt-Yacht "Le Boreal" stellt sich vor

Das brandneue Flaggschiff der französischen Compagnie du Ponant, eine Tochter der Containerreederei CMA CGM war gestern Morgen auf dem Weg nach Hamburg, um sich im Norden vorzustellen. „Le Boreal“ („Die Nördliche“), wurde erst Anfang Mai in Marseille von dem französischen Verkehrsminister getauft. Nur wenig kleiner als die Luxusyacht „Clipse“ des Roman Abramowitsch, bietet die schnittige Kreuzfahrt-Yacht auch dem etwas weniger Betuchten das Ambiente einer Privatyacht.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 3
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Bild 189 - 08.07.2010 - Billwerder Bucht

Dieser Schubverband in der Billwerder Bucht in Rothenburgsort strebt seinem nächsten Arbeitseinsatz entgegen. Am Ruder der Barkasse „Erni“ steht Andreas Bätjer, der bis zum Jahre 2006, zusammen mit seinem Vater Günter Bätjer, in Wedel, unterhalb des Mobil-Oil-Geländes „Schnalles Hafen“ betrieb. Inzwischen hat er mit seinen Schiffen in Entenwerder, nahe der Norder-Elbbrücken mit der der Firma PAN (Pontonanlage Norderelbe) eine neue Existenz gefunden.
Aber auch seine Verbindungen zu Wedel sind nicht abgerissen. Zuletzt im April dieses Jahres hat sein Unternehmen, die im Zuge der Gestaltung der „Maritimen Meile“ notwendige Ziehung der Duckdalben im nördlichen Teil des Schulauer Hafens vorgenommen (s.a. Maritimes Schlaglicht: Bild 105 vom 15.04.2010).
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 4
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Bild 184 - 03.07.2010 - Kulturelle Botschafterin aus Polen

Aus Anlass des zweihundertsten Geburtstags des polnischen Komponisten und Pianisten Fryderyk Chopin (1810 – 1848) tourt die Brigg gleichen Namens mit einem Kulturprogramm durch die Häfen Europas. Gestern steuerte das Schiff die Überseebrücke in Hamburg an. Dort präsentiert sie noch bis Sonntag, den 04.07.2010 ein kulturelles Programm rund um den Musiker. Danach geht es weiter in die Häfen der Städte Lübeck, Rostock und Kiel.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 5
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Bild 185 - 04.07.2010 - Ein Bild aus alten Tagen?

Nein: Hafengeburtstag 05.05.2006.
An diesem Tag kam der Wind, was eher selten ist, aus östlicher Richtung, so dass sich die segelnden Teilnehmer mit geblähten Segen an den St.Pauli-Landungsbrücken präsentieren konnten.
Die in Amsterdam beheimatete Brigg „Mercedes“ ist ein im Jahre 1958 in Holland in Dienst gestelltes Fischereifahrzeug, das 2003 zu einem Segelschiff umgebaut wurde.
Für Tagesfahrten, Abendfahrten und Empfänge kann das Schiff bis zu 130 Gäste aufnehmen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 6
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Bild 186 - 05.07.2010 - Grundüberholt: Kurs Grönland

Die „Deutschland“ musste wegen eines Brandschadens im Maschinenraum für einige Wochen auf der Werft Blohm+Voss repariert werden.
Gleichzeitig wurden für November geplante Wartungs- und Reparaturarbeiten vorgezogen und die Klassifizierung durch den Germanischen Lloyd vorgenommen.
Am letzten Sonnabend verließ das durch die ZDF-Serie bekannte Traumschiff grundüberholt und verschönert Hamburg und nahm Kurs auf Island und Grönland.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 7
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Bild 187 - 06.07.2010 - Schönheit : Made by Blohm + Voss

Gestern Morgen war die bei Blohm + Voss gebaute 95 Meter lange Motoryacht „Orca“
auf dem Weg zu einer Werftprobefahrt auf der Nordsee. Noch weht am Heck dieser schönen Yacht die Deutsche und flattert am Steven die Hamburger Flagge.
Wer der Auftraggeber dieses Millionenprojekts ist, bleibt geheim. Die Werft äußert sich grundsätzlich nicht, da sie sich zum Stillschweigen gegenüber dem künftigen Eigner verpflichtet hat.
Bei Übergabe des Schiffs wird die Flagge der Bermudas aufgezogen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 8
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Bild 188 - 07.07.2010 -" Der Rubicon ist überschritten"

Den Alltag einmal für ein Jahr ganz hinter sich lassen.
Das hat sich das Ehepaar Susanna und Jürgen Mohrmann zusammen mit Maarten Dudock van Heel vorgenommen. Gestern starteten sie vom Anleger Schulau mit der 10,50 Meter langen Tartan 34-C, mit dem programmatischen Namen "Rubicon", auf den 15 000 Seemeilen (etwa 28 ooo Kilometer) langen Tripp. Über Amsterdam, die Biskaya, den Kanarischen Inseln, Barbados, Bahamas,Florida und New York geht es über die Azoren, bei immer wieder wechselnden Crewmitgliedern, zurück an die Elbe.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 9
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Bild 190 - 09.07.2010 - Elbstrandrennen auf Krautsand

Am letzten Wochenende fand auf der Elbinsel Krautsand, gegenüber Glückstadt, das 17. Elbstrandrennen statt. Wenn bei Ebbe die Elbe das sandige Geläuf freigibt, treten die aus ganz Norddeutschland anreisenden
Traber zu spannenden Rennen vor der Kulisse der vorbeifahrenden Großschifffahrt an. Für die sonst etwas abgelegene Gemeinde Drochtersen im Landkreis Stade ist das Rennen einer der Höhepunkte des Jahres, die die Zuschauer anlockt. Aber auch für viele Wassersportler ist diese Veranstaltung ein Ziel ihrer Wochenendtrips, zu mal ein Ankerplatz an dem einzigartigen Geläuf ihnen einen Logenplatz garantiert.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 10
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Bild 191 - 10.07.2010 - Eisgang vor Schulau - Mittel gegen die Hitze?

Für heute sind wieder Temperaturen deutlich über dreißig Grad angesagt.
Mancher stöhnt über die schon viele Tage anhaltende Hitze.
Vielleicht hilft da zur Abkühlung eine Erinnerung an den Januar und Februar dieses Jahres, als wochenlange Kälte unsere Region im Griff hatte.
Die Dame mit ihren zwei Hunden schien über den damaligen Eisgang auf der Elbe bei Schulau nicht unbeeindruckt zu sein.
Der panamesische Container „NY Venus“ bahnt sich seinen Weg durch das Eis.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 11
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Bild 192 - 11.07.2010 - Segeln, was das Zeug hält

"Segeln, was das Zeug hält", so heißt eine Ausstellung der Hamburger Kunsthalle, die Meisterwerke der niederländischen Marinemalerei des Goldenen Zeitalters zeigt. Im 17. Jahrhundert waren die Niederländer eine der bestimmenden Seemächte Europas, die sich zur Erhaltung ihrer Vormachtstellung manche Seeschlacht lieferte, wie hier auf dem Gemälde von Willem van de Velde (1633 – 1707), das eine Szene des englisch-niederländischen Krieg vor der Insel Texel im Jahre 1673 wieder gibt.
Die Galeone "Gouden Leeuv"im Vordergrund, das damals größte niederländische Kriegsschiff, symbolisierte mit dem "Goldenen Löwen" als Galionsfigur, nationale Größe und Macht.
Die Ausstellung kann noch bis zum 12. September besichtigt werden.
www.hamburger-kunsthalle.de
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de


Bild 12
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Bild 193 - 12.07.2010 - Neues Leuchtfeuer an der Lühe

Im Zeitalter in dem Schiffe ihre Navigation mit AIS (Automatisches
Identifikations System) regeln, sind Leuchttürme eigentlich Relikte einer vergangenen Zeit. Dennoch hält man, zur Gewinnung einer zusätzlichen Sicherheit, an ihnen fest. Im Alten Land, 500 Meter östlich der Lühemündung hat man in diesem Frühjahr das Unterfeuer Mielstack, der gedrungene Turm in der Mitte, stillgelegt. Dafür wurde das Unterfeuer Somfletherwisch, der rot- weiß getreifte Stahlturm, im Vordergrund auf dem Bild, aufgestellt. Er korrespondiert jetzt mit dem bereits im Jahre 1905 errichteten Oberfeuer Somfletherwisch,links.
Diese Veränderung wurde notwendig, da die Brücken der Schiffe bei Errichtung der beiden Leuchttürme Anfang des 20. Jahrhunderts, 20 Meter und mehr, niedriger waren und man daher das Unterfeuer anpassen musste.
Für den außer Betrieb genommenen Leuchtturm Mielstack mit seiner schönen Laterne, hat sich eine Interessengemeinschaft gebildet, die sich um den Erhalt dieses Kulturdenkmals bemüht.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 13
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Bild 195 - 14.07.2010 - Erstes 13 800-TEU-Schiff läuft Hamburg an

Das ist das größte Containerschiff, das bisher den Hamburger Hafen anlief.
Gestern kam der Mega-Boxer, wie man Schiffe dieser Größe nennt, die "CMA CGM Christophe Colomb" zum Antrittsbesuch in die Hansestadt. Der unter der Flagge Frankreichs registrierte Container ist 366 Meter lang und 52 Meter breit, verfügt über 153 022 Grosstons und kann 13 800 TEU (20 Fuß-Container) aufnehmen. Bisher war die "CMA CGM Andromeda" mit einer Kapazität für 11 356 TEU (Länge 363 Meter, Breite 45 Meter, Grosstons: 131 332) das größte Containerschiff das im Hafen festmachte. Das ist eine Steigerung der Lademöglichkeit um 2 444 TEU, also fast 22 Prozent.
Das Schiff bedient die Häfen Chinas und wird künftig Hamburg regelmäßig anlaufen.
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Bild 14
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Bild 196 - 15.07.2010 - Der "Schwan des Südatlantiks" geht auf Reisen

Der weltgrößter seetüchtige Museumsfrachter tritt morgen (16.07.2010) zu einer seiner Sommerreisen an. Ablegen wird die "Cap San Diego" um 10.00 Uhr von der Überseebrücke, um in mehreren Etappen. die durch den Nord-Ostsee-Kanal führen, Kiel anzusteuern. Der nach Plänen des Architekten Cäsar Pinnau im Jahre 1962 auf der Deutschen Werft in Finkenwerder gebaute "Schwan des Südatlantiks" wird am Sonntag, den 25. Juli in Hamburg zurück erwartet.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 197 - 16.07.2010 - Hafenfest in Wedel

Heute um 18.00 Uhr wird das 11. Hafenfest Wedel durch die Stadtpräsidentin Sabine Lüchau und Bürgermeister Niels Schmidt am Schulauer Hafen offiziell eröffnet. Trotz des wegen der Ferienzeit in diesem Jahr etwas abgespeckten Programms, wird dem Besucher bis Sonntag Vielseitiges geboten.
Einer der Höhepunkte ist sicherlich die Lasershow an der Elbe am Sonnabend um 23.00 Uhr.
Das Foto zeigt das Hafenfest im letzten Jahr – Die Stadtpräsidentin, rechts, verfolgt des lebhafte Treiben vom Info-Turm am Strandweg.
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Bild 16
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Bild 198 - 17.07.2010 - Windspiele vor dem Schulauer Fährhaus

Eine besondere Attraktion wird vor dem Schulauer Fährhaus mit dem Windgarten geboten. Farbige und bewegte Windspiele und Drachen werden von "Drachen -Klaus" Kohler aus Norderney angeboten. Die bunten Objekte sorgen nun schon zu zweiten Mal für eine kräftige Belebung des Hafenfestes in Wedel.
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Bild 199 - 18.07.2010 - Präsidentin des BSH

Diese aparte Dame leitet seit dem 01.Oktober 2008 das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH). Die Präsidentin dieser Bundesbehörde, Frau Monika Breuch-Moritz eröffnete am Freitagabend zusammen mit der Stadtpräsidentin und dem Bürgermeister das 11. Wedeler Hafenfest.
Zudem brachte sie gute Kunde für den maritimen Standort Wedel: Die aus 3 Forschungsschiffen mit dem Heimathafen Hamburg bestehende Flotte ("Atair","Wega","Komet") dieser Behörde wird im Laufe des Jahres 2011 von seinem bisherigen Standort am Kirchenpauerkai, nahe der Norderelbbrücken, in den vom Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) betriebenen Wedeler „Tonnenhafen“ verlegt.
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Bild 200 - 19.07.2010 - Eine silberne Wolke schwebte an Schulau vorbei

Schon ein Tag früher als ursprünglich gemeldet "schwebte" die "Silver Cloud", von den Besuchern des Hafenfestes Wedel kaum bemerkt, am Sonnabend an Schulau vorbei. Wer in Luxus schwelgen möchte und das nötige Portemonnaie im Hintergrund hat, ist auf diesem unter der Flagge der Bahamas fahrenden Schiff bestens aufgehoben. Die Skandinavienreise ab und bis Kopenhagen (16.-23.Juli) mit Stopp in Hamburg ist ab 6.920 Euro zu buchen: All inclusive, auch Butler und Champagner.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 201 - 20.07.2010 - Sietas-Werft im Aufwind

Die etwas ins Schlingern geratene Traditionswerft Sietas in Neuenfelde ist weiter im Aufwind. Anfang Juni konnte das Unternehmen den Neubau der Doppelendfähre „Uthlande“ an die Wyker Dampfschiffs-Reederei (WDR) übergeben. Wie jetzt verlautet wird, hat sich die Fähre im täglichen Geschäft bewährt, so dass die Reederei plant den Bau eines Schwesterschiffs bei Sietas in Auftrag zu geben. Dieses Schiff soll die im Jahre 1988 in Dienst gestellte „Schleswig-Holstein“, die zwischen Dagebüll, Föhr und Amrum verkehrt, ersetzen.
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Bild 209 - 28.07.2010 - Galeasse "Brigitte"

Das Schiff wurde 1957 in Dänemark gebaut und als Fischfänger in der Nordsee und vor Grönland eingesetzt. 1981 wurde das robuste Schiff von einer Eignergemeinschaft erworben und u.a. auf der ehemaligen Werft von H. Behrens in Finkenwerder zur Galeasse umgebaut. Seither segelt die Crew das Traditionsschiff mit dem rotbraunen Tuch vornehmlich mit Jugendlichen, um ihnen maritimes Brauchtum nahe zu bringen. Im August 2004 traf die „Brigitte“ im Rahmen des Tall-Ship-Race in Cuxhaven auf die Viermastbark „Sedow“, an deren Bordwand das 24 Meter lange Schiff geradezu zierlich wirkt.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 205 - 24.07.2010 - Begegnung am Container-Terminal

Burchardkai, gegenüber Oevelgönne:
Vorne links schiebt sich der Nachbau einer im Jahre 1962 im Schlick der Weser gefundenen Hansekogge aus dem 14.Jahrhundert an dem Containerterminal vorbei. Es ist die „Ubena von Bremen“, die 1991 nach der Vorlage des jetzt im Bremerhavener Schifffahrtsmuseum konservierten Originals erbaut wurde. Der Winzling wird von seinen Nachfolgern, wie hier der Hamburg-Süd Container „Monte Pascoal“, nahezu erdrückt. Die beiden Vertreter von höchst unterschiedlichen Schifffahrtsepochen trennen nicht nur 600 Jahre, sondern machen auch die Größenverhältnisse deutlich. Die Kogge hat eine Länge von 23 Metern, der Frachter ist fast 12 mal solang, nämlich 272 Meter.
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Bild 202 - 21.07.2010 - Kunst im Rathaus - Helgoland

Mit einer gut besuchten Vernissage wurde gestern die Ausstellung „Kunst im Rathaus“ in Wedel eröffnet. 58 Künstler, mehr als sonst in den letzten dreißig Jahren, präsentieren ihre Werke unterschiedlichster Themen und Fertigungsarten. Einer von ihnen, der Kapitän Wolf Scheuermann, zeigt das Diptychon (Zweigeteiltes Gemälde) „Helgoland 1“ und „Helgoland 2“. In leicht verfremdeter Farbgebung ist die Stimmung eines windigen Tages vor Helgoland treffend eingefangen.
Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten des Rathauses noch bis zum 25. August besichtigt werden.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 203 - 22.07.2010 - Solarboot für Hamburg

Seit Mai 2010 verfügt Hamburg über ein Solarboot. Der Verein „Green Life“ gab damit den Startschuss für eine nachhaltige maritime Zukunft. Man will einen entscheidenden Anstoß geben, um die Zukunft des Hafens emissionsfrei zu gestalten. Die im Sandtorhafen liegende „Sun Cat 23“ ist ein solarbetriebener Katamaran für 10 bis 12 Personen.
Mit dem fast geräuschlosen Boot,angetrieben nur durch Sonnenenergie, verfolgt „Green Life“ das Ziel, allen Bürgern die machbare Umstellung auf Solartechnologie und die Entlastung der Hamburger Wasserwege von Schadstoffen mit täglichen Fahrten praxisnah zu zeigen.
Mehr unter: www.solarboot.mygreenlife.de
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Bild 206 - 25.07.2010 - Festmacherboot-Rennen

Im Rahmen des Hamburger Hafengeburtstags findet vor den St.Pauli-Landungsbrücken ein Rennen der Festmacherboote statt. Veranstaltet wird diese Wettfahrt von der Arbeitsgemeinschaft Hamburger Schiffsbefestiger. Das Teilnehmerfeld setzt sich zusammen aus den bulligen, orangefarbenen Booten, die in diesen Tagen die wichtige Arbeit der Schiffsbefestigung erledigen und den Traditionsbooten, die sich in Form und meist schwarzer Farbe von ihren heute aktiven Nachfolgern unterscheiden.
Beide verfügen über starke Motoren, die, wie man hier sieht, die Elbe mächtig aufwühlen und manchem Fahrgast eine unverhoffte Dusche verpassen.
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Bild 207 - 26.07.2010 - Hans Albers - 50. Todestag

Am 24.Juli 2010 jährte sich der Todestag des Schauspielers und Sängers Hans Albers zum fünfzigsten Male. Wie kaum ein anderer Künstler verstand er es die Verbindung Hamburgs mit der Seefahrt in seinem Auftreten und seinen Liedern darzustellen. Die Hamburger dankten es ihm im Jahre 1964 mit der Umbenennung des Wilhelmplatzes in St. Pauli auf seinen Namen.
Später, 1986 beglückt der Düsseldorfer Kunstprofessor Jörg Immendorff die St. Paulianer mit der hier wiedergegebenen Bronzeplastik. Aber so richtig angenommen haben sie die Abbildung des blonden Hans bis heute nicht: Es fehlt einfach eine Ähnlichkeit – für manche ein Anlass das Denkmal immer wieder zu beschmieren.
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Bild 208 - 27.07.2010 - Auf dem Weg nach Korfu

Diese drei Segelfreunde strebten mit ihrem Katamaran in der letzten Woche Cuxhaven entgegen. Mit ihrer "One To One" waren sie in Prag gestartet. Der Mast ist wegen der Brücken noch gelegt. Ihr Ziel ist Korfu, um an einer Regatta nach dem Seehafen Koper in Slowenien im Golf von Triest teilzunehmen.
Woher der Fotograf das alles weiß? Am Schiffskörper ist gut lesbar eine Internetadresse vermerkt, die über alles Auskunft gibt.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 204 - 23.07..2010 - Zaungäste bei Pippi Langstrumpf

Pippi Langstrumpf`s Abenteuer stehen in diesem Sommer wieder auf dem Programm des Wedeler Theaterschiffs Batavia. Die sommerliche Witterung erlauben die sehr reizvollen Freiluftaufführungen. Die Zuschauer erleben die aufregenden Erlebnisse des Mädchen mit den roten Haaren und ihrem kunterbunten Haus unter den rauschenden Blättern der Zitterpappeln, gleich neben der von Ebbe und Flut bestimmten Wedeler Au. Ob die Schafe wegen des im Hintergrund ablaufenden theatralischen Geschehens sich eingefunden haben oder lediglich die Schatten spendenden Bäume gesucht haben, ist nicht näher bekannt.
Die nächste Vorstellung findet am Sonntag, den 25. Juli um 16.00 Uhr statt.
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Bild 210 - 29.07.2010 - Neptun und Merkur

Der Gott des Meeres, Neptun mit dem Dreizack und der Gott der Kaufleute, Merkur mit der dem geflügelten Hut haben sich zusammen gefunden, um den Handel voranzubringen. Zu entdecken ist diese allegorische Darstellung des Seehandel, die sich antiker Stilelemente bedient, an der Fassade einer neoklassizistischen Villa in Teufelsbrück, die sich ein Hamburger Kaufmann in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erbauen ließ.
Gezogen von zwei Seepferden (Hippokamp) lenkt der Gott der Meere die Muschel durch bewegtes Wasser. Merkur hat auf den Attributen des Handels Platz genommen und fühlt sich in der Obhut Neptuns offenbar bestens aufgehoben.
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Bild 211 - 30.07.2010 - Auf dem Weg zu den Cruise Days

Gestern Abend kam die Barkentine „Atlantis“ aus den Niederlanden unter Segeln die Elbe herauf. Sie gehört zu den Teilnehmern der morgigen Auslaufparade der fünf Cruise Liner, die zusammen mit einem Geschwader von Traditionsschiffen die abendliche Elbe zwischen St. Pauli und Schulau beleben wird.
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Bild 212 - 31.07.2010 - Auslaufparade Hamburg Cruise Days

Höhepunkt der diesjährigen Hamburger Cruise Days 2010 ist die heute um 21.30 Uhr vor den St. Pauli-Landungsbrücken startende Auslaufparade. Schon bei den ersten Cruise Days im Juli 2008 war das Kreuzfahrtschiff „Astor“, hier querab vom Unterfeuer Wittenbergen, mit dabei. Neben diesem Schiff sind noch folgende vier Kreuzfahrer an der Geschwaderfahrt beteiligt: Traumschiff „Deutschland“, Rockliner „Mein Schiff“, Familienschiff „c Columbus“ und Ferienclubschiff „AIDAaura“. Mit dabei sind der weltgrößte Museumsfrachter „Cap San Diego“, die russische Viermastbark „Sedow“, die Barkentine „Atlantis“, der Salon-und Peildampfer „Schaarhörn“ und weitere Traditionsschiffe.
Die Schiffsfreunde in Schulau erwartet nicht nur eine Perlenkette beleuchteter Cruise-Liner und Traditionsschiffe, sondern auch die musikalische Untermalung des Geschehens durch einen Pianospieler, der ab 20.00 Uhr vor dem Fährhaus ans Werk gehen wird.
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Bild 213 - 01.08.2010 - Sonnenbad am Cruise Center

Hamburg Cruise Days 2010 lockte gestern wieder viele Menschen an den Hafenrand. Vor der Unilever Zentrale am Cruise Center in der Hafen-City machte sich am Nachmittag, zu dieser Zeit bei noch strahlenden Sonnen, Kreuzfahrtflair breit. Entspannt genoss man vom Liegestuhl den Anblick des mächtigen Schiffskörpers des TUI-Kreuzliners „Mein Schiff“.
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Bild 216 - 04.08.2010 - Morgen kommt die "Gorch Fock"

Nach über 20 Jahren kommt das Segelschulschiff der Deutschen Marine zum ersten Mal wieder nach Hamburg. Zuletzt war die „Gorch Fock“ anlässlich des 800. Hafengeburtstag im Juli 1989 in der Hansestadt. Gebaut wurde die Bark 1958 bei Blohm+Voss. Die bereits angesetzte Fünfzigjahrfeier im September 2008 musste ausfallen, da kurz vorher, aus bis heute ungeklärten Gründen, eine 18-jährige Offiziersanwärterin nächtens auf der Nordsee über Bord ging und ertrank.
Am Willkomm Höft wird das Schiff morgen zwischen 8.30 bis 9.00 Uhr erwartet. Auslaufen wird der Segler am Sonntag, den 08.08.2010: Willkomm Höft ca. 11.00 bis 11.30 Uhr.
Anschließend steuert das Schiff die „Sail 2010 Bremerhaven“ an, um dann eine 215 Seetage dauernde Ausbildungsreise, auf der auch Kap Horn umsegelt wird, anzutreten.
Das hier wiedergegeben Gemälde hat der Marinemaler Fred Müller aus Horst bei Elmshorn geschaffen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de
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Achtung! Abweichend von bisherigen Meldungen wird die "Gorch Fock" morgen zwischen 07.30 und 08.00 Uhr am Willkomm Höft erwartet.

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Bild 214 - 02.08.2010 - "Claus D." wieder unter Dampf

Der Dampfschlepper „Claus D.“, aus dem Jahr 1913, ist wieder zum neuen Leben erweckt worden. Als am 19. April 2007 die Betriebserlaubnis des alten Dampfkessels erlosch, stand dem Museumsschiff eine ungewisse Zukunft bevor. Dank großzügiger Geld- und Sachspenden sowie dem engagierten, ehrenamtlichen Einsatz der Crew ist es gelungen einen neuen Kessel für den Schlepper zu ermöglichen.
Aus diesem Anlass wird die offizielle Wiederinbetriebnahme am Freitag, dem 06. August 2010, um 16.00 Uhr auf dem Schwimmkran „HHLA I“ im Museumshafen Oevelgönne gefeiert.
Das Foto zeigt „Claus D.“ am letzten Wochenende im Traditionsschiffhafen in der HafenCity.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de
Achtung! Meldung von 04.08.2010 -19.30 Uhr:
Die "Gorch Fock" liegt z. Zt. bei Twielenfleet vor Anker. Abweichend von den bisherigen Meldungen wird das Schiff morgen um 07.15 Uhr die Anker lichten. am Willkomm Höft wird sie zwischen 07.30 und 08.00 Uhr erwartet.

Bild 34
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Bild 215 - 03.08.2010 - Barkasse "Altona"

Die Barkasse „Altona“ gehört zur Flotte des Museumshafen Oevelgönne.
Das Schiff wurde 1926 auf der Werft August Stehl in Wilhelmsburg für das Vorgängerunternehmen der HHLA gebaut. Neben der Beförderung von Ersatzteilen , Proviant und dem Transport der Hafenarbeiter zu den Schuppen, gehörte es auch zu ihren Aufgaben Freitags die Lohngelder zu den Arbeitern auf die Kais zu bringen. Sie wurde daher auch scherzhaft Lohntütenbarkasse genannt.
Im Hintergrund schiebt sich der Container „NYK Adonis“, von zwei Schleppern bereits auf den Haken genommen, vorbei, um zum Container Terminal Altenwerder(CTA) bugsiert zu werden.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 35
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Bild 217 - 05.08.2010 - Frachtschiffreisen

Frachtschiffsreisen werden immer mehr als Alternative zu dem häufig mit vielen tausend Passagieren besetzten Kreuzfahrtschiffen, verstanden.
Dem maritimen Massentourismus, bei dem häufig das Schiff selbst den Mittelpunkt bildet, stehen die individuellen Reisen mit dem Frachtschiff gegenüber, bei denen der Mitfahrende die Schiffsabläufe und die Naturgewalten unmittelbar miterleben kann.
Eine der Reedereien, die solche Reisen anbietet ist die OPDR (Oldenburg-Portugiesische Dampfschiffs-Rhederei). Die hier von Angehörigen von Mitreisenden am Anleger Willkomm Höft lebhaft verabschiedete „OPDR Las Palmas“ tritt eine 21 Tage währende Rundreise zu den Kanaren und Madeira an. Die Containerschiffe bieten heute einen beachtlichen Komfort. Daher hat eine solche Reise auch ihren Preis: buchbar ab 1.845,- EUR.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 36
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Bild 222 - 10.08.2010 - "Ubena von Bremen"

Bei Bauarbeiten im ehemaligen Weserbett bei Bremen fand man im Jahre 1962 Wrackteile eines mittelalterlichen Schiffes. Fund, Bergung und Zuordnung der auf das Jahr 1380 datierten Bremer Hanse-Kogge war eine Sternstunde für die Schiffsarchäologie. Die Kogge ist heute, rekonstruiert und gut konserviert, im Deutschen Schifffahrtsmuseum im Bremerhaven zu besichtigen.
Aufgrund der aus diesem Fund gewonnene Erkenntnisse fertigte man einen Nachbau, der unter großer Anteilnahmen der Bevölkerung 1990 von Stapel lief.
Seit dem ist die Kogge als Botschafterin mittelalterlicher Schiffsbaukunst gern gesehener Gast auf maritimen Veranstaltungen, wie hier auf dem Hamburger Hafengeburtstag im Mai 2006.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 37
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Bild 219 - 07-08.2010 - 18. Holzboot-Regatta auf der Alster

Am Wochenende (07. - 08.08.2010) finden auf der Außenalster die 18. Hamburger Summer Classic`s statt. Veranstaltet wird diese Regatta vom Hamburger Segelclub (HSC) zu der klassisch gebaute Holzboote zugelassen werden, die älter als 25 Jahre sind.
Zwei dieser hölzernen Schönheiten sind hier auf dem Foto wiedergegeben.
Die Drachenklasse mit der schönen Linie wurde im Jahre 1929 von dem renommierten norwegischen Konstrukteur Johan Anker gezeichnet und gilt bis heute als Königsklasse der Segelei.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 218 - 06.08.2010 - "Gorch Fock" auf dem Weg in ihre Patenstadt

Nach langen 21 Jahren nahm das Segelschulschiff der Deutschen Marine Kurs auf seine Patenstadt Hamburg. Gestern, um kurz nach acht, passierte die Dreimast-Bark das Willkomm Höft. Da das Schiff eine Stunde früher als ursprünglich gemeldet erschien, hatten sich nur wenige Sehleute am Schulauer Anleger eingefunden. Die Bark war vorgestern bereits die Elbe heraufgekommen und auf der Reede bei Twielenfleth vor Anker gegangen, hatte dort die Nacht verbracht, um dann mit dem Morgenhochwasser Hamburg anzulaufen.
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Bild 220 - 08.08.2010 - "Claus D." - Wiederinbetriebnahme

Unter großer Beteiligung von Freunden des Oevelgönner Museumsvereins wurde am letzten Freitag auf dem Schwimmkran „HHAL I“ die Wiederinbetriebnahme des Dampfschleppers „Claus D.“ gefeiert. Mit launigen Grußworten, unter anderen von Robert M. Eckelmann aus der Firma des früheren Eigner, einem Schiffskorso mit Dampferschlepper „Claus D.“ und „Tiger“, sowie dem Feuerlöschboot „FEUERWEHR IV“ und Kurzfahrten für das Publikum wurde in heiterer Atmosphäre die Inbetriebnahme gefeiert.
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Bild 221 - 09.08.2010 - Abschied von der "Gorch Fock"

Gestern Morgen passierte die Dreimastbark das Unterfeuer Wittenbergen. Beachtlich viele Spaziergänger hatten den Weg an die Elbe gefunden, um dem Windjammer nachzusehen.
Nach der Teilnahme an der „Sail Bremerhaven 2010“ (25. -29. August 2010)
tritt das Schiff eine längere Ausbildungsreise an, die auch das erste Mal rund Kap Horn führen wird.
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Bild 223 - 11.08.2010 - Greenpeace in Hamburg-Reiherstieg

Am Außenlager von Greenpeace, am Reiherstieg in Wilhemsburg liegt das Schiff „Beluga“, das in den Jahren 1985 bis 2004 vornehmlich als Laborschiff in Flüssen, Flußmündungen, Küstengewässer und Häfen im Einsatz war.
Das Schiff wurde ursprünglich 1960 als „Feuer-Löschboot 3“ der Stadt Bremen in Dienst gestellt.
Über die künftige Verwendung dieses Oldtimers ist bei der Umweltorganisation noch nicht entschieden. Möglich wäre die Übergabe an einen Museumshafen.
Die Aufgaben der „Beluga“ wurde inzwischen von dem Kutterneubau „Beluga II“, übernommen. Durch seine Plattbodenbauweise kann dieses Schiff auch seichte Gewässer befahren und dort Umweltaktionen vornehmen.
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Bild 224 - 12.08.2010 - Ende eines beliebten Kreuzfahrtschiffs

Eine der wenigen noch in Fahrt befindlichen Kreuzfahrt-Klassiker, die „Mona Lisa“, hat seine voraussichtlich letzte Reise angetreten.
Die ging in diesen Tagen mit 750 Passagieren von Bremerhaven nach Grönland und rund Island. Aufgrund neuer Sicherheitsvorschriften (Solas) wird eine erneute Zulassung nur bei vorherigen aufwendigen und damit teuren Umbauten erteilt. Die Zukunft des 1966 als „Kungsholm“ gebauten Schiffs ist äußerst fraglich.
Der ehemalige schwedische Transatlantikliner sollte als Hotel- und Restaurationsschiff im Hafen von Göteborg vor Anker gehen. Dieser Plan droht jedoch , ähnlich wie bei der „Maxim Gorky“ im Hamburg vor zwei Jahren, an Liegeplatzproblemen zu scheitern.
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Bild 225 - 13.08.2010 - Schulauer Durchblick

Von der Terrasse des Schulauer Fährhauses kann man, unter sachkundiger Erläuterung der Begrüßungskapitäne, die prächtigen Schiffe an sich vorüberziehen lassen. Sie bietet aber auch manch blumigen Blick, wie hier auf den einlaufenden Container „COSCO Dalian“ unter der Flagge Panamas.
Rechts erkennt man den Schulauer Pegel, mit dem seit Menschengedenken vom Wasser- und Schifffahrtsamt die Wasserstände auf einer sich drehenden Matrize aufgezeichnet werden.
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Bild 226 - 14.08.2010 - Kussmund-Flotte

Bereits 7 Schiffe mit dem außergewöhnlichen Erscheinungsbild gehören zur AIDA-Flotte aus Rostock. Die typische Bugbemalung mit dem roten Kussmund und den leuchtenden Augen wurden 1996 von dem Maler, Grafiker,Illustrator und Plakatmacher Feliks Büttner geschaffen.
Angetroffen wurde der Künstler aus Rostock anlässlich der Hanse Sail 2008 auf der Galeasse „Sigandor“.
Morgen kommt die „AIDAluna“ mit dem „schönsten Lächeln der Weltmeere“, wie kürzlich eine Zeitung schrieb, zu einem Tagesbesuch nach Hamburg (Liegezeiten: 08.00 bis 20.00 Uhr)
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Bild 227 - 15.08.2010 - Vor dem Auftritt

Die Wasserskigruppe des THW Hamburg (Technisches Hilfswerk) bereitet sich querab der Überseebrücke für ihren Auftritt vor den St.Pauli Landungsbrücken vor. Als Ausgangsbasis dient ein aus mehrere Schwimmelementen zusammen gebauter Ponton.
Im Hintergrund ist der Schlepper der Deutschen Marine „Fehmarn“ (A1458) erkennbar. Er gehört zum Trossgeschwader Wilhelmshaven/Kiel und war anlässlich des Hafengeburtstags im Mai 2006 nach Hamburg gekommen.
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Bild 228 - 16.06.2010 - Klepperboot an der Schulauer Mole

Nicht nur Container-Schiffe und Musikdampfer (ein früher, etwas abwertend gemeinter Begriff für Kreuzfahrtschiffe) lassen sich an der Schulauer Mole sehen, auch dies gaffelgetakelte Klepperboot „Anna Kwel“ gehört dazu.
Der Eigner, mit Schirmmütze, hat sich entspannt zurück gelehnt und lässt sich von einem sanften Südostwind an den neugierig dreinschauenden Molenbesuchern vorbei schieben.
Klepperfaltboote erfreuten sich bis in die sechziger Jahre des vorigen Jahrhunderts besonderer Beliebtheit. Im Jahre 1956 überquerte Dr. Hannes Lindemann mit einem solchen zerlegbaren Gummiboot erfolgreich den Atlantik.
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Bild 229 . 17.08.2010 - Queen Mary 2

Kaiserwetter erwartete „Queen Mary 2“ gestern Morgen gegen 06.52 Uhr, als sie im Elbebogen vor der Lühe erschien, leider nicht. Es war ihr dritter Hamburg-Anlauf, der am Abend mit einem Feuerwerk seinen Abschluss fand, um dann auf eine Nordlandreise zu gehen.
Die Unersättlichen können getröstet werden: am Donnerstag, den 26.08.2010 kommt sie in diesem Jahr ein letztes Mal (Liegezeiten in Hamburg 07.00 bis 19.00 Uhr).
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Bild 230 - Holzewer "Hermann " zieht um


Lange stand der Ewer „Hermann“ als Schauobjekt im Zentrum von Itzehoe. Da dem Schiff durch Witterungseinflüsse zunehmen Schaden drohte, entschlossen sich die Stadtoberen den letzten original erhaltenen, hölzernen Frachtewer der „Stiftung Hamburg Maritim“ als Dauerleihgabe zu übertragen.
Per Tieflader wurde „Hermann“ im September 2006 zum Schuppen 50 beim Hafenmuseum Hamburg gebracht, wo das 1905 in Wewelsfleth gebaute Schiff aufgearbeitet und seit dem von den Besuchern in Augenschein genommen werden kann.
Der Frachtewer ist das letzte Exemplar einer Flotte von mehr als 1000 Schiffen dieses Typs, die noch vor 100 Jahren auf der Niederelbe die Versorgung mit Erzeugnissen aus den Elbmarschen Hamburgs sicherstellte.
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Bild 231 . 19.08.2010 - Mega Boxer "MSC Irene"

Wieder kam ein ganz Großer zum Erstanlauf nach Hamburg: Der Mega Boxer, wie man diese Kategorie von Containern nennt, die „MSC Irene“.
Sie ist mit 151 559 Grosstons (BRZ) nur geringfügig kleiner als die „CMA CGM Christophe Colomb“, die mit 153 022 Grosstons (BRZ) vermessen ist und im vergangenen Juli der Hansestadt ihre Aufwartung machte. Gestern Abend schob sich „MSC Irene“,die maximal 13 798 20-Fuß-Container(TEU) laden kann, unter dunklen Regenwolken elbabwärts am Willkkomm Höft vorbei.
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Bild 232 - 20.08.2010 - Auf nach Cuxhaven und Helgoland

Jeden Morgen, noch bis zum 03. Oktober, startet der „Halunder Jet“ um 09.40 Uhr vom Anleger Schulau in Wedel ,via Cuxhaven, nach Helgoland.
In gut 3 Stunden bringt der Katamaran seine Fahrgäste in rasanter Fahrt auf Deutschlands einzige Hochseeinsel. Um 19.30 ist man am Abend wieder in Schulau – für Wedeler zumindest rechtzeitig genug, um die Tagesschau noch mit zubekommen.
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Bild 233 - 21.08.2010 - Leuchtturm Juelssand

An der Einmündung der Haseldorfer Binnenelbe, am Zugang zum Dwarsloch, liegt der Leuchtturm Juelssand. Diese von Schifffahrt und Seglern geschätzte Orientierungshilfe wurde im Jahre 1896 errichtet und war bis zu seiner Abschaltung im Januar 2010 das älteste noch im Betrieb befindliche Leuchtfeuer. Nun sucht die an exponierter Lage gelegene Immobilie, von Wassersportfreunden auch „Kleiner Kohn“ genannte, einen potenten Käufer,
um dieses maritime Denkmal vor dem Verfall zu bewahren.
Im Hintergrund kommt das weiße Kreuzfahrtschiff „Amadea“ auf.
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Bild 234 - 22.08.2010 - "Sea Cloud II" nimmt heute Kurs auf Hamburg

Die auf der spanischen Werft Astilleros Gondan gebaute und im Jahre 2001 in Dienst gestellte „Sea Cloud II“ des Hamburger Reeders Hermann Ebel kommt heute zum letzten Mal in diesem Jahr zu einem Tagesbesuch nach Hamburg. Liegezeiten an der Überseebrücke: 07.00 bis 18.00 Uhr. Die Dreimastbark bietet zwar kein Pool und Wellness, dafür aber die unverwechselbare Atmosphäre eines traditionellen
Windjammers, ohne das auf den Komfort einer modernen Segelyacht verzichtet werden muss.
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Bild 235 - 23.08.2010 - "Ein Schiff wird kommen..."

So lautet das optimistische Motto des „Förderverein Vierländer Ewer“, der sich zur Aufgabe gemacht hat einen historischen Gemüse-Ewer nach zubauen. Dieser Schiffstyp wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts in den Vierlanden zum Transport von Agrarerzeugnissen nach Hamburg, eingesetzt.
Die Werft für den Ewer befindet sich auf einem 300 qm großen Ponton im Serrahnhafen in Bergedorf. Das etwa 15 Meter lange, offene Plattbodenschiff läuft vorne und hinten spitz zu (Spitzgatter). Das aus Eichen- und Nadelholz angefertigte Schiff wird mit einem Gaffelsegel am umlegbaren Mast gefahren.
Anlässlich der „Cruise Days 2010“ präsentierte sich der Verein im Traditionsschiffhafen in der HafenCity mit einem hier wiedergegeben Modell des im Bau befindlichen Schiffs.
Mehr unter: www.vierlanden-ewer.de
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Bild 236 - 24.08.2010 - Ausbooten vor Helgoland

Auf der Reede vor Helgoland wird ausgebootet. Die Börteboote kommen, um die Fahrgäste an Land zu bringen. Die Szene zeigt das Seebäderschiff „Helgoland“ im August 2003, das in den Jahren 1985 bis 2004 den Fährverkehr zwischen Bremerhaven und der Nordseeinsel bediente.
Gebaut wurde das Schiff 1962 bei Blohm + Voss und als „Wappen von Hamburg“(die zweite) in Dienst gestellt. Heute liegt das Schiff, im fernen Haifa in Israel und wartet auf den Umbau, um dann unter dem Namen „Super Club Cruise 2“ als Kreuzfahrtschiff in Fahrt zu gehen.
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Bild 237 - 25.08.2010 - Sail Bremerhaven - 25.-29.08.2010

Das internationale Festival der Windjammer findet nur alle fünf Jahre statt.
Heute ist es wieder so weit. Die Bark der Deutschen Marine, die „Gorch Fock“, wird als Flaggschiff die Einlaufparade der „Sail Bremerhaven 2010“ anführen. Unter Leitung ihres Kommandanten, Fregattenkapitän Norbert Schulz wird das Schiff am frühen Nachmittag in Bremerhaven – rechtzeitig zur offiziellen Eröffnung um 16.00 Uhr - eintreffen.
Im Anschluss dieses maritimen Großereignis wird das Schulschiff auf eine Weltreise gehen, die auch rund Kap Horn nach Südamerika geht. Mitte Dezember wird die „Gorch Fock“ in Kiel zurück erwartet.
Das Foto zeigt das Schiff anlässlich der Kieler Woche im Juni 1982.
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Bild 238 - 26.08.2010 - Königin der Meere - "Queen Mary 2"

An einem dunstigen Morgen, am 19.Juli 2004, lief "QM2" das erste Mal den Hamburger Hafen an. Damit begann ein vorher kaum erlebter Boom der Kreuzschifffahrt. Nun kamen sie alle, auch das Traumschiff „Deutschland“, das bis dahin fast 10 Jahre einen Bogen um Hamburg gemacht hatte. Doch die Königin, „QM2,“ bleibt der Magnet der Schiffsbegeisterten. Wenn sie sich ansagt ist in Wedel kaum noch ein Hotelzimmer zu erhalten.
Heute ist es wieder so weit. Zum vierten und letzten Mal in diesem Jahr kommt sie in ihren „Heimathafen“.
Liegezeiten am Cruise-Center 07.00 bis 19.00 Uhr.
Am Willkomm Höft jeweils ca. eine Stunde früher bzw. später.
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Bild 239 - 27.08.2010 - Seltener Gast aus dem fernen Indonesien

Die längste Reise zur "Sail Bremerhaven 2010" hat sicher die indonesische Barkentine "Dewaruci". Das Segelschulschiff der Marine des südostasitischen Inselstaates ist im Jahre 1953 bei der Hamburger H.C. Stülcken & Sohn Werft von Stapel gelaufen. Das Schiff mit dem Heimathafen Surabaya hatte sich schon einmal auf den langen Weg nach Deutschland gemacht. Aus Anlass des Jahrestages der Indienststellung kam das Schiff im Juli 2003 nach Hamburg. Das Foto zeigt die "Dewaruci" als sie damals das Graf-Luckener-Haus passierte. Auf dem Vordeck hatte eine Musikkapelle Aufstellung genommen und spielte laut hörbar indonesische Seemannsweisen.
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Bild 240 - 28.08.2010 - Sailteilnehmer "Kruzenshtern"

Als „Padua“ gehörte sie zu den legendären „Flying P-Linern“ der Reederei F. Laeisz. Heute kennt man die elegante Viermast-Bark unter russischer Flagge als „Kruzenshtern“. Das Moskauer Ministerium der Fischwirtschaft nutzt das Schiff seit 1965 als Ausbildungssegler für den Nachwuchs der Fischereiflotte.
Schon im Jahre 1995 war das Schiff und der Fotograf, auf der alle fünf Jahre veranstalteten Sail in Bremerhaven, dabei.
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Bild 242 - 30.08.2010 - Göttin der Jagd im Elberevier

Die griechischen Göttin der Jagd, "Artemis", hat dieser schönen niederländischen Bark den Namen gegeben.
Das 1926 für Norwegen als Walfänger gebaute Schiff war mit Dampfmaschinen-und Harpunenanlage bis Ende der 40er Jahre im Polarmeer, in der Beringsee und bei Spitzbergen unterwegs.Heute ist die "Artemis" häufiger Gast im Elberevier und verdient sich als segelndes Charter-und Kreuzfahrtschiff seinen Unterhalt.
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Bild 241 - 29.08.2010 - Auf Reede vor Helgoland

Dies Foto aus dem Jahre 1991 zeigt die damalige Seebäderflotte auf der Reede vor Helgoland. Von links: Die „Wappen von Hamburg“ versah den Fährverkehr von Hamburg nach Helgoland. Die „Funny Girl“ fährt von Büsum die Insel an. Die „Helgoland“ nahm von Bremerhaven den auf Kurs.
Die „Wilhelmshaven“ steuerte von Wilhelmshaven die Nordseeinsel an.
Außer der „Funny Girl“ sind die Schiffe nicht mehr in Dienst.
Die Saison der „Wappen von Hamburg“ endete zum Beispiel im Jahre 2006.
Ein Jahr später wurde das Schiff an eine Firma auf den britischen Jungferninseln verkauft, die inzwischen Konkurs ging. Heute liegt das einst schöne Schiff im Fischereihafen Bremerhaven, die oberen Decks bereits abgetrennt. Eine weitere Verwendung des Torsos für die Schifffahrt ist daher nahezu ausgeschlossen.
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Bild 243 - 31.08.2010 - Wassersportverein Hetlingen

Unweit der 227 Meter hohen Strommasten an der Hetlinger Schanze liegt der kleine schnuckelige Sportboothafen des WSVH (Wassersportverein Hetlingen e.V.). Durch eine Spundwand sind die Boote gegen den Schwell aus der Elbe weitgehend abgesichert.
Im Hintergrund schiebt sich der unter der Flagge Liberias registrierte Container „COSCO China“ elbabwärts vorbei.
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Bild 244 - 01.09.2010 - Die "Götheborg" aus Göteborg

Das Segelschiff heißt „Götheborg“ (mit „th“). Es ist eine Kopie eines gleichnamigen Handelsschiff, das 1745 auf seiner Heimreise von China kurz vor dem Ziel im Göteborger Hafen auf Grund lief und sank. Das Schiff, das der Schwedischen Ostindien-Kompanie gehörte, hatte vor allem Porzellan, Tee, Kräuter und Seide geladen. Das Wrack geriet in Vergessenheit, bis ein Taucher es 1984 durch Zufall wiederfand.
Die Replik der „Götheborg“ wurde 1995 auf der Werft Terra Nova im Göteborger Stadtteil Eriksberg gebaut. Heute ist das Schiff Botschafterin der schwedischen Wirtschaft.
Da Foto zeigt die „Götheborg“ an der Kugelbake vor Cuxhaven auf der Rückreise von der „Sail Bremerhaven 2010“.

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Bild 245 - 02.09.2010 - Königliche Yacht in der Elbmündung

Die elegante Yacht der dänischen Königin Margarethe II. wurde in der Elbmündung auf dem Wege in die Biskaja gesichtet. Die „Dannebrog“ war auf der Reise zum Yachthafen Arcachon, in deren Nähe die Königin und ihr Prinzgemahl Henrik regelmäßig ihren Urlaub verbringen. Der Prinz stammt aus der Region um Bordeaux und besitzt dort auch ein Weingut.
Die „Dannebrog“, mit ihrer schönen Linie klassischer Yachten, wurde im Jahre 1931 in Kopenhagen gebaut.
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Bild 247 - 04.09.2010 - XXL-Liner "MSC Bettina"

Nur wenige Tage nach dem Erstanlauf ihres Megaboxers „MSC Irene“ stellte die Mediterranean Shipping Company, Genf (MSC) des italienischen Reeders Aponte in Hamburg die baugleiche „MSC Bettina“ vor.
Das auf der südkoreanischen Werft Samsung Heavy Industries in diesem Jahr fertiggestellte Schiff ist 366 Meter lang, 51,20 Meter breit und kommt auf einen Maximaltiefgang von 16 Metern. Die „MSC Bettina“ ist mit einer BRZ von 151 559 vermessen und wird im Ostasienverkehr eingesetzt. Im 77 Tagesrhytmus wird das Schiff Hamburg regelmäßig anlaufen.
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Bild 246 - 03.09.2010 - Holzboot-Regatta auf dem Schweriner See

An diesem Wochenende (04. -05-09.2010) findet auf dem Schweriner Innensee die 16. Traditionelle Holzbootregatta statt. Veranstaltet wird dieses maritime Ereignis vor der malerischen Kulisse des Schweriner Schlosses durch dem „Schweriner Segler Verein von 1894".
Teilnehmen können Holzschiffe, die älter als 30 Jahre sind und in handwerklicher Bootsbauertradition aus Holz gebaut wurden.
Einer der optischen Leckerbissen ist die hier abgebildete Schweriner Einheitsjolle „Libelle-Juna“ (V 488), des Eigners Detlev Huss. Die Jolle ist gleichzeitig eines der ältesten teilnehmenden Schiffe. Dieser heute nicht mehr gebaute Typ, in Klinkerbauweise und Gaffeltakelung, wurde vor fast 90 Jahren , im Jahre 1922 getauft. Nach der gleichartigen Jolle „Sindbad“ hat Detlev Huss nun in abermaliger, aufwendiger Restaurierungsarbeit diesen schönen Jollentyp vor dem Verschwinden gerettet.
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Bild 249 - 06.09.2010 - Leuchtturm Mielstack

Dieser schöne Blick auf die Unterelbe bietet sich dem Betrachter vom Rundgang des Unterfeuers Mielstack, nahe der Lühemündung. Der über hundert Jahre alte Leuchtturm, dessen Licht im Mai des Jahres ausgeschaltet wurde, ist heute nur noch maritimes Denkmal. Durch engagiertes Bemühen ist es gelungen das Wasser – und Schifffahrtsamt davon zu überzeugen die Laterne mit dem Jugendstil Umlauf zu erhalten und nicht, wie ursprünglich vorgesehen, ab zureissen.
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Bild 248 - 05.09.2010 - Vollschiff aus Polen

Die „Dar Mlodziezy“ ist ein polnisches Segelschulschff für angehende Offiziere der Handelsmarine. Es wurde im Jahre 1982 auf der Schiffswerft in Danzig als Vollschiff aus Stahl gebaut. Das „Geschenk der Jugend“, wie die Übersetzung des Namens lautet, wurde gewählt weil die polnische Jugend einen maßgebliche Anteil der Mittel zu Bau des Schiffes aufgebracht hatte. Die „Dar Mlodziezy“ kann eine Reisegeschwindigkeit von 16,5 Knoten (ca. 30 km) erreichen und hat schon vielfach an den "Tall Ships`Races" teilgenommen.
Das Foto zeigt das Schiff bei der Einlaufparade der diesjährigen „Sail Bremerhaven 2010“.
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Bild 250 - 07.09.2010 - Maschinenschaden auf Fährschiff

Das Fährschiff „Dat Ole Land“ ist am vergangenen Sonntagnachmittag mit Maschinenschaden manövrierunfähig im Fahrwasser der Elbe liegen geblieben. Das HADAG-Fahrgastschiff „Falkenstein“ kam dem Havaristen zur Hilfe, in dem es längsseits ging und an den Anleger in Lühe verholte.
Somit konnten alle Passagiere unbeschadet wieder festen Boden unter die Füße bekommen oder mit der „Falkenstein“ nach Wedel gebracht werden.
Wie vom Geschäftsführer der Lühe-Schulau-Fähre, Kapitän Thorlef Hoffmann zu erfahren war, wird das Fahrgastschiff bereits heute wieder fahrplangemäß seinen Dienst aufnehmen können.
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Bild 251 - 08.09.2010 - Abschied von einem Oldtimer

Die Tage der über 100 Jahre alten Bark „Alexander von Humboldt“ sind gezählt. Die Deutsche Stiftung Sail Training (DSST) hat einer Bremer Werft den Auftrag für einen 65 Meter langen Dreimaster erteilt. Der 15 Millionen teure Neubau soll das aus der Bierwerbung bekannten Schiff ersetzen.
Damit wird seit über 50 Jahren in Deutschland erstmals wieder ein traditioneller Windjammer gebaut. Teamgeist und das besondere Erlebnis der Segelschifffahrt sollen weiter im Mittelpunkt stehen, wenn in zwei Jahren die „Alex II“ in See sticht. Die hier auf der Sail Bremerhaven 2010 noch einmal aufgetretene erste „Alex“ hätte aufgrund neuer Sicherheitsvorschriften nur mit einem erheblichen Kostenaufwand in Fahrt gehalten werden könne. Die künftige Verwendung des Schiffes ist noch offen.
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Bild 252 - 09.09.2010 - Maritime Kunst im Rathaus Wedel

Mit dem Titel „Von Hamburg nach Wedel“ wird im Rathaus Wedel ein wunderbarer Reigen maritimer Aquarelle gezeigt. Die in Masuren geborene und seit vielen Jahren in Hamburg lebende polnische Künstlerin Witka Kova versteht es mit sparsamen Pinselstrichen eine sehr intensive Atmosphäre auf das Papier zu zaubern. Da werden selbst schnöde Getreidespeicher in Wilhelmsburg mit Anmut und Grazie versehen. Die Speicher und Silo liegen am Reiherstieg und gehören zum Getreide-Terminal-Hamburg (GTH).
Die sehenswerte Ausstellung ist noch bis zum 30. September 2010 zu den Öffnungszeiten der Stadtverwaltung in Augenschein zu nehmen.
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Bild 253 - 10.09.2010 - Maritimer Flohmarkt im Yachthafen

Im Rahmen des Hamburger Yachthafenfestes findet morgen von 8 bis 14 Uhr wieder der Maritime Flohmarkt in Halle II und davor an der Deichstraße statt. Dieser Markt erfreut sich in jedem Jahr eines großen Publikumszuspruchs. Für die ausschließlich maritimen und privaten Anbieter ist die Teilnahme kostenlos. Den Besucher erwartet ein vielfältiges Angebot, so dass sich manche maritime Gelegenheit günstig erwerben lässt.
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Bild 255 - 12.09.2010 - Tag des offenen Denkmals

Heute wird europaweit der „Tag des offenen Denkmals“ begangen. Das diesjährige Motto lautet „Kultur in Bewegung – Reisen, Handel, und Verkehr“. Auf dem Foto sind gleich zwei Denkmale zu sehen, die dieser Vorgabe entsprechen: Zum einem der bei Sietas in Neuenfelde 1889 gebaute Hochseekutter „Landrath Küster“ und das vom dem Architekten Fritz Schumacher 1914 erbaute Lotsenhaus am Seemannshöft.
Mit der Expansion des Hafens Anfang des vorigen Jahrhunderts nach Westen entstand dieses, für den Baumeister typisch in Klinker gehaltene wahrzeichenhafte Gebäude.
Heute beherbergt das Bauwerk mit dem wehrhaften Signal- und Beobachtungsturm, neben den Hafenlotsen, den Schiffsmeldedienst auch die nautische Zentrale des Hafens.
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Bild 254 - 11.09.2010 - Hafenfest in Wischhafen

Alle fünf Jahre findet in dem für Schleswig-Holsteiner etwas abgelegenen Wischhafen, das „größte ländliche Hafenfest der Unterelbe“ statt. Am 20. bis 22. August war es wieder soweit, dass sich der verträumte alte Hafen an der Wischhafener Süderelbe mit vielen Gastschiffen mit quirligen Leben erfüllte.
Neben der „Undine“, Deutschlands letzter frachtfahrender Segler, dem Kümo „MS Samka“ von der dänischen Insel Marstal, kamen auch eine ganze Reihe von Ewern, unter ihnen der frischrenovierte Besanewer „Heinrich“ aus Guderhandviertel/Lühe, zu diesem nostalgisch-maritimen Treffen.
Das Kehdinder Küstenschifffahrts-Museum im alten Speicher am Deich, war während der gesamten Zeit geöffnet und warb mit seinen maritimen Ausstellungen um das Interesse der Besucher.
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Bild 256 - 13.09.2010 - Dampfeisbrecher "Elbe"

Die „Elbe“, in Brandenburg an der Havel im Jahre 1911 gebaut, ist der einzig erhaltene dampfbetriebene Flusseisbrecher in Deutschland. Als letzter von insgesamt 8 für den Eisbrecher-Dienst auf der Oberelbe im Auftrag der preußischen Elbstromverwaltung in den Jahren 1888 bis 1911 gebauten Schiffen war die „Elbe“ bis 1972 im Einsatz.
Heute wird das gut restaurierte Schiff von einem Förderverein in Fahrt gehalten, der den Unterhalt mit nostalgische Ausflugs – und Charterfahrten verdient.
Das Foto zeigt den Eisbrecher in seinem ehemaligen Einsatzgebiet auf der Oberelbe bei Lauenburg.
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Bild 257 - 14.09.2010 - Frieda taucht wieder auf

Die Museumsbarkasse „Frieda Ehlers“(Jahrgang 1926) war überraschend am Wochenende auf Tauchstation gegangen. Aus noch ungeklärten Gründen war das Schiff, das zur Überholung bei der Flint-Werft lag, auf den Grund des Reiherstiegs abgesackt. Da musste das Wasser-Transportunternehmen von Andreas Bätjer mit dem Kranponton "E.H.2" und Taucher Behrend-Christian Schuchmann ran, um die alte Barkasse aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Nach zwei Stunden war es geschafft. Der Taucher hatte zwei Laschen unter den Rumpf gelegt, der Kran hob das Schiff an und starke Lenzpumpen schafften das Wasser aus der Barkasse.
Trotz intensiver Suche der Werftfachleute konnte bisher keine eindeutige Ursache ermittelt werden. Ob das Seeventil undicht war oder gar der Schwell eines vorbeifahrenden Schiffes die niedrigbordigen Barkasse zum Sinken gebracht hat bleibt vorerst offen.
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Bild 258 - 15.09.2010 - Der Bojenmann von Oevelgönne

Der Bojenmann, vor Oevelgönne, beobachtet den Schiffsverkehr, von dem Trubel, der hinter ihm liegenden „Strandperle“ unbeeindruckt, nun schon den 17. Sommer. Der in Karlsruhe lebende Bildhauer Stefan Balkenhol (Jahrgang 1957) hat diese, aus einer Eiche entstandenen Figur, geschaffen.
Wenn der Winter naht, kommt die Stackmeisterei aus Finkenwerder und sammelt den Bojenmann von Oevelgönne einschließlich seiner drei Kollegen in Bergedorf, auf Außenalster und in Harburg ein, um sie auf dem Betriebshof überwintern zu lassen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 77
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Bild 259 - 16.09.2010 - Letztes Container-Schff der Sietas-Werft

Die „Elysee“ ist das letzte Containerschiff einer langen Serie, die die Sietas-Schiffswerft in Neuenfelde gebaut hat. Im letzten Jahr musste der Bau dieses Schiffstyps eingestellt werden, da die Konkurrenz in Ostasien (Südkorea und China) weitaus billiger produzieren kann. Die Leitung der ältesten Werft Hamburgs (gegründet 1635) ging in die Hände eines ehemaligen Aerbus-Mitarbeiters über, dem es zu gelingen scheint mit Spezialschiffen einen neuen Markt für die Werft zu öffnen. So wurde kürzlich die „Uthlande“ , ein Fahrgastschiff für die Wyker-Dampfschiffs-Reederei (W.D.R.), fertiggestellt und ein Auftrag zum Bau von drei Fährschiffen für eine dänische Reederei herein geholt werden.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de



Bild 78
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Bild 261 - 18.09.2010 - 30. Senatspreis der Elbe

Heute startet um 10.30 Uhr (erster Start) im Nebenfahrwasser der Elbe, Höhe Hahnöfersand der 30. Senatspreis der Elbe. Wie von den Veranstaltern, dem BSC und ASV, zu erfahren ist rechnet man mit 60 Teilnehmern.
Die Wettfahrt ist ausgeschrieben für Kiel- und Jollensegler der Yardstickliste des Deutschen Segler-Verbandes. Neben den Besonderheiten der Elbregatten, die in den Gezeiten und der Berufsschifffahrt liegen, kommt in diesem Jahr noch eine zusätzliche Erschwernis hinzu. Gleichzeitig wird vom Havariekommando, der Seeretungs-Institution aller Bundesländer an Nord- und Ostsee, im Regattagebiet eine Großübung für eine Schiffskatastrophe auf der Elbe durchgeführt. Hierzu wird der Autotransporter „Fidelio“ der schwedischen Wallenius Reederei und eine ganze Reihe von Rettungsfahrzeugen eingesetzt. Die „Fidelio“ wird gegen 12.30 Uhr am Kraftwerksgelände in Wedel festmachen wo Rettungshelfer die „Verletzten“ übernehmen werden.
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Bild 79
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Bild 260 - 17.09.2010 - Wo ist der höchste Punkt des Kreises Pinneberg?

Vielleicht nicht ganz so leicht zu beantworten – zumal dazu die Kenntnis gehört, dass die Insel Helgoland zum Kreis Pinneberg gehört. Aber dennoch ist nicht leicht zu vermuten, dass dort die höchste Erhebung des Kreises anzutreffen ist. Auf dem Oberland der einzigen deutschen Hochseeinsel hat man ein Kreuz aufgestellt, wo weiss auf metallenem Grund zu lesen ist, das sich dort mit 61,3 Metern der höchste Punkt des Kreises Pinneberg befindet.
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Bild 80
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Bild 262 - 19.09.2010 - Katastrophenübung am Wedeler Kraftwerk

Der schwedische Autotransporter „Fidelio“ war gestern auf der Elbe der Mittelpunkt einer vom Havariekommando, der Seerettungs-Institutionen aller Bundesländer an Nord- und Ostsee, angesetzten Schiffskatastrophen-Übung.
Nach einer angenommenen Verpuffung, die sich irgendwo auf dem Weg zwischen Cuxhaven und Hamburg ereignet, wurde das Rettungsszenario in Gang gesetzt, um den „Brandopfern“ des Unglücksfalls rasche Hilfe zukommen zulassen. Hierzu machte man, mit Hilfe von vier Schleppern, an den Kaianlagen des Wedeler Kraftwerkes fest, wo die etwa 300 Haupt- und ehrenamtlichen Rettungskräfte die „Verletzten“ Empfang nahmen.
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Bild 81
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Bild 263 - 20.09.2010 - Schnellstes Schiff beim Senatspreis der Elbe

Nahezu unberührt von der Schiffskatastrophenübung mit dem schwedischen Autotransporter „Fidelio“ am Wedeler Kraftwerk verlief der 30. „Senatspreis der Elbe“. Bei kräftigem Westwind, hin und wieder unterbrochen durch einen kräftigen Schauer, kämpften sich die ca 60 Teilnehmer mit ihren Schiffen von dem Nebenfahrwasser, Höhe Hanskalbsand zur Wendetonne bei den Hochspannungsmasten an der Hetlingerschanze, zurück auf dem Hauptstrom bis Blankenese, von da wieder elbabwärts zum Ziel am Hamburger Yachthafen in Wedel. Schnellstes Schiff, nach gesegelter Zeit, war die hier im Bild vor Blankenese gezeigte „Nixe“, eine Luffe 43.
Den Senatspreis erhielt der 30er Jollenkreuzer „Kleine Brise“.
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Bild 264 - 21.09.2010 - MS Europa bei Blohm + Voss

Die „Europa“ von Hapag-Llody erlitt in Südostasien an einem ihrer vier Hauptmotoren einen Schaden. Daher musste in Singapur ein Werftaufenthalt eingeschoben werden. Beim dortigen Einbau wurde der Austauschmotor jedoch beschädigt, so dass in diesem Tagen bei Blohm+Voss ein erneutes Eindocken erforderlich wurde. Wie die ausgehängten Rettungsboote am Heck des Schiffes verraten, nimmt man die dreiwöchige Reparatur in Hamburg zum Anlass eine Grundüberholung vorzunehmen.
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Bild 83
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Bild 265 - 22.09.2010 - Neuwerk im Abendlicht

Blick vom Strand bei Döse, nahe der Kugelbake, nach Westen in das Abendlicht. Markant zeichnet sich die Silhouette des Neuwerker Leuchtturms ab. Bei Niedrigwasser kann man, geleitet durch Reisigmarkierungen, die ca. 13 km entfernte Insel durch einem Fußmarsch oder mit einem Pferdefuhrwerk erreichen.
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Bild 266 - 23.09.2010 - "Dagmar Aaen" besucht Hamburg

Der Abenteurer und inzwischen auch Klimaforscher Arved Fuchs kam mit seinem Expeditionsschiff „Dagmar Aaen“ nach Hamburg. 469 Tage und 11900 Seemeilen (ca. 22000 km) lagen hinter Schiff und Besatzung, die an den Küsten Grönlands und Nordkanadas dem Klimawechsel auf der Spur waren. Neben Forschern eines Max-Planck-Instituts war auch ein Team des Fernsehsenders Arte an Bord. Die fünfteilige Dokumentation mit dem Titel „Nordpoldämmerung“ wird zum Jahreswechsel gesendet.
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Bild 267 - 24.09.2010 - 100 Jahre Alter Elbtunnel

Nächstes Jahr wird der Alte Elbtunnel 100 Jahre alt. Bei seiner Eröffnung im Jahre 1911 galt er als technische Sensation. Er verbindet mit seinen 426,5 Metern St. Pauli mit Steinwerder. Der inzwischen unter Denkmalschutz gestellte Tunnel wird seit 1994 grundsaniert, deren Ziel die Wiederherstellung des Erscheinungsbildes von 1911, der Einbau moderner Technik und neuer Hochwassertore ist. Zum 100. Geburtstag des Tunnels im September 2011 ist die Fertigstellung der ersten Röhre geplant. Ende 2013 hofft man die Sanierung abzuschließen.
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Bild 268 - 25.09.2010 - "Rhinplate rund"

Die Freunde des Gaffelriggs finden sich heute zum Herbsttreffen im Glückstädter Außenhafen ein. Um 13.00 Uhr startet dann die Geschaderfahrt „Rhinplate rund“, eine schmale Insel, die dem Hafen vorgelagert ist.
Mit dabei ist seit vielen Jahren der 1910 gebaute Besanewer „Anna“ mit seinem Skipper Just Kleinhuis aus dem Museumshafen Oevelgönne.
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Bild 87
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Bild 270 - 27.09.2010 - "Hein" setzt sich durch

Die alten Festmacherboote, die kaum noch in ihrem ursprünglichen Aufgabenbereich eingesetzt werden, erfreuen sich bei Wassersportlern immer größerer Beliebtheit. Sie werden geschätzt wegen ihrer bulligen Linie und ihren starken und unverwüstlichen Motoren. Welches Vergnügen es bereitet mit diesen „Harley-Davidsons des Hafens“ die kappelige See vor den St. Pauli-Landungsbrücken zu durchpflügen, zeigt das hier wiedergegebene Foto von Festmacherboot „Hein“.
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Bild 269 - 26.09.2010 - Warme Tage im herbstlichen Schulau

Die letzte Woche bescherten uns einige sonnige Tage, die viele Spaziergänger an den schönsten Platz Schulaus, dem Elbhöhenweg, lockten, um die Schiffe an sich sich vorüber ziehen zu lassen. Der Container „CMA CGM Pelleas“ wird gerade am Willkomm- Höft begrüßt und man rätselt was er wohl in seinen Boxen Gutes bringen mag. Vielleicht erwarten uns im Oktober noch einige, ähnlich schöne Tage. /////////////////////////////////////
Dies ist das 1000. Maritime Schlaglicht.
Seit dem 01.01.2008 wird an dieser Stelle das maritime Geschehen an der Unterelbe und häufig darüber hinaus mit Fotos und Erläuterungen begleitet.
Wer diese Bilder noch einmal an sich vorüberziehen lassen möchte hat dazu auf der Internetseite www.maritime-photographie.de per Diaschau Gelegenheit.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 89
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Bild 271 - 28.09.2010 - " Und der Haifisch, der hat Zähne -

- und die trägt er im Gesicht “ - Frei nach Bertolt Brecht lockt ein Schausteller mit einem Hai aus Pappmaché für sein auf Seeabenteuer ausgerichtetes Unterhaltungsgeschäft auf den „Havenwelten“ der Sail Bremerhaven 2010. Vom verschlungene Seemann und Takelage ragen nur noch nur noch Bein und Gaffel aus dem furchterregendem Gebiss.
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Bild 272 - 29.09.2010 - Wahre Seemannschaft

Ameisen gleich erklimmen die Offiziersanwärter die Rahen des Segelschulschiffs „Gorch Fock“, um in schwindelnder Höhe die klammen Segel zu bergen. Sicher nicht Jedermanns Sache, aber ein nach wie vor wichtiger Bestandteil zur Erlangung wahrer Seemannschaft. Stehend auf Drahtseilen, den Fußpferden und gesichert durch einen Gurt verrichtet der seemännische Nachwuchs der Deutschen Marine diese schwierige Aufgabe.
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Bild 273 - 30.09.2010 - Gasthaus Zollenspieker

In Kirchwerder, im südöstlichsten Stadtteil Hamburgs, liegt an der Oberelbe das beliebte Ausflugsziel, das Zollenspieker Fährhaus. Wenn ab Mitte Februar der Stint die Oberelbe heraufzieht wirbt das Gasthaus mit der frischgefangenen Delikatesse. Aber auch an Sommertagen kann man vom Biergarten den vorbeifahrenden Ausflugs- und Binnenschiffen nachsehen.
Links auf den Foto ist die Rampe der Zollenspieker Fähre erkennbar. Sie bildet die historische Straßenverbindung zwischen Lüneburg zum damaligen dänischen Zollenspieker nach Lübeck und ist die älteste Elb-Fährstelle Deutschlands.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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