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Maritime Photographie!

Sie finden hier eine Reihe von Arbeiten rund um die maritime Photographie.

© Wolfgang K. Reich
Königsbergstr. 153
22880 Wedel
Tel.: 04103 / 6674

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4. Maritime Schlaglichter
Quartal IV-2010
Jeden Tag ein neues maritimes Schlaglicht. Bitte besuchen Sie auch die Schlaglichter der anderen Jahre und Quartale.
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Bild 274 - 01.10.2010 - Bestes Kreuzfahrtschiff der Welt

Mehrere Wochen lag die „MS Europa“ im Dock bei Blohm+Voss. Dort musste einer der vier Dieselmotoren ausgetauscht werden . Hierzu war es erforderlich die Außenhaut aufzuschweißen.
Rechtzeitig zum Antritt der nächsten Reise kam vom britischen Berlitz-Kreuzfahrtenführer die Nachricht, dass das Flaggschiff von Hapag-Lloyd-Kreuzfahrten als einziges Schiff weltweit in die Kategorie Fünf-Sterne-plus eingestuft worden ist. Damit ist die „MS Europa“ im elften Jahr in Folge als „bestes Kreuzfahrtschiff der Welt“ ausgezeichnet worden.
Am vergangenen Dienstagabend passierte das Luxusschiff den Schulauer Anleger.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 1
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Bild 275 - 02.10.2010 - Kühlschiff: Kurs Hamburg

Aus Mittelamerika kommend, biegt der Kühlfrachter „Spring Bob“ an der Kugelbake bei Cuxhaven in die Elbe. Gelagen hat er diverse Kühlcontainer (engl. Reefer), die dafür sorgen, dass die Südfrüchte auf der langen Überfahrt nach Europa nicht vor der Zeit reifen. Gebaut wurde das unter Niederländischer Flagge fahrende Kühlschiff 1984 in Japan.
Das Foto macht deutlich, wie nah die Fahrrinne an dem nördlichsten Punkt Niedersachsens an dem Seezeichen vorbei führt.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 2
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Bild 276 - 03.10.2010 - Von den Festmachern erwartet

Auf der Rückfahrt von Helgoland nach Hamburg macht hier der „Halunder Jet“ im Alten Hafen von Cuxhaven Zwischenstation. Die overallgewandeten Festmacher erwarten den Katamaran bereits, um die Leinen entgegen zu nehmen.
Noch bis zum 24.Oktober 2010 wird diese Verbindung täglich bedient.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 3
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Bild 285 - 12.10.2010 - Christoph Kolumbus : Indien fest im Blick

Dieser entschlossen drein blickende Mann entdeckte vor 518 Jahren den amerikanischen Kontinent. Als Christoph Kolumbus (1451 - 1506) eine Insel der Bahamas, die von den Einheimischen Guanahani genannt wurde, am 12. Oktober 1492 betrat, wähnte er sich in Indien. Eine gewisse Tragik liegt in der Tatsache, das er Zeitlebens die wahre Dimension seiner insgesamt vier Entdeckungsreise nicht erfuhr. Erst der Florentiner Amerigo Vespucci erkannt, das es sich um einen neuen Kontinent handelte, der schließlich nach ihm benannt wurde.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 4
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Bild 277 - 04.10.2010 - Bereit zum Einsatz auf der Englandroute

Die Stena Line hat in diesen Tagen den 240 Meter langen Neubau der Fähre
„Stena Britannica“ von der Nordic Werft (ehemals Wadan Werft) in Wismar übernommen. Die Fertigstellung des Schiffes hatte sich wegen Eignerwechsel über zwei Jahre hingezogen. Jetzt sieht man auf der Werft hoffnungsvoller in die Zukunft.
Eingesetzt wird die Fähre auf de Endlandroute zwischen Hoek van Holland und Harwich.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 5
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Bild 278 - 05.10.2010 - Längste Kaianlage der Welt

Bremerhaven verfügt über die längsten zusammenhängenden und seewassertiefen Kaianlagen für Containerumschlag weltweit. Die Kaje, wie man die Kaianlage in Bremerhaven nennt, umfasst vier Containerterminals (CT I bis CT IV) und ist knapp 5 Kilometer lang. Die größte Containerreederei, die dänische Maersk, erledigt ihr Deutschlandgeschäft zum Großteil über diesen Hafen.
Das Foto zeigt eine Reihe dieser, in hellblau gehaltenen und immer sehr gepflegten Schiffe beim Löschen und Beladen an der Kaje.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 6
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Bild 279 - 06.10.2010 - Nachschub für Windkraftanlagen

Die Cuxhaven Steel Construction GmbH (CSC) ist ein Unternehmen der Offshore-Branche, welches sich in Cuxhaven angesiedelt hat und hier Fundamente für Offshore-Windkraftanlagen in Serie produziert.
Bei den Stützkreuzen (rechts im Bild) handelt es sich um eine im Wasser befindliche Stahlkonstruktion, die das Fundament für eine Windkraftanlage bildet. Damit hat eine weitere aufstrebende Zukunftsbranche in der Elbmündung fussgefaßt.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 7
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Bild 270 - 07.10.2010 - Seglernachwuchs im Mühlenberger Loch

Die Jüngsten des Mühlenberger Segel-Clubs sind mit ihren Optimisten auf dem Weg in ihr Übungsgebiet im Mühlenberger Loch.
Nach Überqueren der Weltschifffahrtsstraße Elbe, wo es gilt der Großschifffahrt auszuweichen und einer starken Tide zu trotzen, vorbei an dem Gelände der Airbus Finkenwerder, geht es in seichteren Gewässer des Mühlenberger Lochs. Dort, vor dem Panorama Blankeneses, ungefährdet von Schifffahrt und Strömung kann der Nachwuchs unter Aufsicht der begleitenden Jugendausbilder mit ihren Optis das seglerische Handwerk erlernen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 8
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Bild 281 - 08.10.2010 - Deichpflege an der Hetlinger Schanze

Am Fuße der Hochspannungsmasten an der Hetlinger Schanze grasen die Schafe im amtlichen Auftrag. Sie sorgen dafür, dass die Grasdecke gefestigt wird und der Deich den auflaufenden Sturmfluten widerstehen kann. Sie gehören zu der naheliegenden Schäferei Fährmannssand. Der Deich ist durch Zäune in Abschnitte eingeteilt, für Radwanderer bedeuten sie oft eine lästige Unterbrechung, für die Schäferei jedoch der Vorteil die Herde ohne ständiger Aufsicht ihrer wichtigen Aufgabe nachgehen zu lassen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 9
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Bild 282 - 09.10.2010 - Skyline Bremerhaven

Die Skyline Bremerhavens kann sich sehen lassen. Nicht jede deutsche Hafenstadt kann damit konkurrieren. Dominierend wirkt das ATLANTIC Hotel Sail City, das den Betrachter überzeugend ein geblähtes Segel nachempfinden lässt. Rechts daneben die zierlich wirkende Glaskuppel des Mediterraneo. Dort wird eine Einkaufs- und Erlebniswelt mit südlichem Flair dem Besucher präsentiert.
Aber auch die maritimen Glanzlichter, die Viermastbark „Kruzenshtern“ und der Seitenraddampfer „Freya“ im Hintergrund und die niederländische Gaffelketsch „Verandering“ im Vordergrund, ergänzen das Hafenbild.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 10
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Bild 283 - 10.10.2010 - Durchgeschleust

Die wohl bekannteste Schleuse Hamburgs ist die Rathausschleuse. Hier werde Ausflugsschiffe durchgeschleust und der Alsterpegel reguliert. Die Schleuse liegt zwischen Rathausmarkt und der Poststraße unterhalb der Schleusenbrücke, von den vielen Fußgängern, die täglich vorbeikommen, kaum beachtet. Dort verläuft der Alsterfleet, der die Verbindung zur Elbe bildet. Der „Alsterschwan“ haben sich die Schleusentore geöffnet und sie strebt dem südlichen Ende des Alsterfleets, der Schaartorschleuse, entgegen, um auf die Elbe zu kommen.
Im Hintergrund des Fotos ist das Steigenberger Hotel auf der Fleetinsel erkennbar.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 11
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Bild 284 - 11.10.2010 - Alle hören auf sein Kommando

Dieser gewichtige Mann, im Kostüm eines russischen Schiffskommandanten des 18. Jahrhunderts, ist der Kapitän des Nachbaus der Zarenfregatte „Shandart“. Die Replik wurde 1994, nahe St. Petersburg gebaut und dient der Ausbildung junger russischer Seeleute. Auf den maritimen Veranstaltungen Nordeuropas ist das schmucke Schiff immer wieder gern gesehen (s. a. Maritimes Schlaglicht Nr.133 vom 13.05.2010).
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Bild 12
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Bild 286 - 13.10.2010 - Bekommt Kraftwerk Moorburg eine Konzerthalle?

Diese Teilansicht des Steinkohlekraftwerks Moorburg am Köhlbrand zeigt nicht den Neubau einer Konzerthalle sondern ein Kohlekreislager.
Da die zum Betrieb des Kraftwerks benötigte Steinkohle aus Immissionsgründen nicht mehr, wie zum Beispiel noch beim Kraftwerk Wedel, auf Halde unter freien Himmel gelagert werden darf, sind derartige Kohlekreislager erforderlich.
Das Kraftwerk Moorburg, das neben Strom vor allen Dingen Fernwärme produzieren wird, nimmt im Jahre 2012 seinen Betrieb auf. Wie zu erfahren ist, soll bis 2015 der Aufgabenbereich des Kraftwerks Wedel übernommen werden, über dessen künftige Verwendung noch nicht entschieden ist.
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Bild 13
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Bild 287 - 14.10.2010 - Pegel Schulau


Auf dem Ostende des Terrassengartens des Schulauer Fährhauses steht der Pegelturm, der die Wasserstände vor Wedel aufzeichnet. Seit dem Jahre 1898 werden hier die Gezeiten notiert. Wurde früher das Auf und Ab von Ebbe und Flut allein auf einer sich drehenden Matrize dokumentiert, werden heute die Gezeiten zusätzlich elektronisch festgehalten. Die aktuellen Aufzeichnungen veröffentlicht das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie(BSH), für jedermann zugänglich, im Internet (www.bsh.de).
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 14
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Bild 288 - 15.10.2010 - Alsterschifffahrt am Jungfernstieg

Im Jahre 1857 verkehrte der erste Alsterdampfer im Linienverkehr auf der Binnen- und Außenalster. Heute werden die Alsterschiffe von der Alster-Touristik GmbH (ATG), einer Tochtergesellschaft der Hamburger Hochbahn AG, betrieben. Der Linienverkehr wurde bereits 1984 eingestellt und eine Neuausrichtung auf Ausflugs- Rundfahrt- und Touristikangebote vorgenommen. Das Unternehmen verfügt über 18 Schiffe, darunter die „Alstersonne“, ein Solarkatamaran und die „Alsterwasser“ mit Wasserstoffantrieb.
Ausgangspunkt ist, wie schon in früheren Zeiten, der Jungfernstieg, wie
dieses, aus der Europa Passage gemachte Foto, belegt.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 15
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Bild 289 - 16.10.2010 - Hoch auf dem Wattwagen

Der Besuch der Insel Neuwerk, die zum Stadtteil Hamburg-Mitte gehört, ist immer ein besonderes Erlebnis. So kann man zum Beispiel die Insel von dem Anleger „Alte Liebe", in Cuxhaven, mit dem Fährschiff „MS Flipper“ ansteuern. Wer den Fußmarsch zurück nach Sahlenburg oder Duhnen scheut, kann sich mit dem Wattwagen durch Watt und Priele sicheren Hufes zurückfahren lassen. Abgestimmt werden muss ein solcher Ausflug natürlich mit Ebbe und Flut. Die Fahrten mit dem hochrädrigen Wattwagen sind inzwischen so beliebt, dass sich bei Ebbe ein endloser Treck von Zweispännern über das Watt zieht.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 16
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Bild 291 - 18.10.2010 - Galionsfiguren an Segelschiffen

Eine Galionsfigur ist eine meist aus Holz geschnitzte Figur, die auf Segelschiffen unter dem Bugspriet angebracht wurde. Sie wird oft so gestaltet, dass sie einen Bezug zum Schiffsnamen hat. Zum Teil diente sie auch als Schutzpatron, die Einfluss auf das Gelingen einer Reise hatte.
Die hier gezeigte Figur, ein junger Mann mit Turban und der Tracht der arabischen Halbinsel, ziert den Bug der hölzernen Barkentine „Shabab Oman“ - zu deutsch: Jugend von Oman.
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Bild 17
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Bild 290 - 17.10.2010 - "Das segelnde Klassenzimmer" unterwegs

Der Top-Segel-Schoner „Johann Smidt“ ist gestern erneut als „Segelndes Klassenzimmer“ in die Karibik unterwegs. Stürmisch von Familienangehörigen am Willkomm Höft verabschiedet, brachen 15 Schüler des Internats Spiekeroog, begleitet von 5 Gymnasiallehrern, zu einem siebenmonatigen Segeltörn in die Karibik und Mittelamerika auf. Seemannschaft und die spanische Sprache, aber auch Entwicklungsprojekte, sind nun in den kommenden Monaten die Hauptfächer der jungen Leute.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 292 - 19.10.2010 - Herbsthimmel in Schulau

In den jetzt vor uns liegenden Wochen zeigt sich der abendliche Himmel in Schulau in besonders prächtigen Farben. Wenn dann noch ein einlaufender Container mit seinem Bug die silberne Wasserfläche durchschneidet wird das stimmungsvolle Bild in wunderbarer Weise ergänzt.
Der unter deutscher Flagge registrierte Frachter „CMA CGM Vela“ mit seinen 347 Metern Länge und seinen 128 600 Grosstons (BRZ) wirkt gerade zu zierlich auf dem ausgeleuchteten Elbstrom.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 19
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Bild 293 - 20.10.2010 - Nostalgische Fregatte aus Italien

Dieses, etwas operettenhaft wirkende Schiff ist nach dem italienischen Entdecker Amerigo Vespucci benannt. Der Florentiner Vespucci, dessen Büste als Galionsfigur das prunkvolle italienische Vollschiff ziert, unternahm von 1497 bis 1504 zahlreiche Entdeckungsreisen nach Südamerika. Seine Beschreibungen der entdeckten Länder machten ihn in Europa so bekannt, dass man ihn für den eigentlichen Entdecker Amerikas hielt.
Das Schiff wurde 1931 in Castellamare di Stabia, nach dem Vorbild der großen Fregatten des 19. Jahrhunderts für die italienische Marine zur Ausbildung der Offiziersanwärter gebaut.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 294 - 21.10.2010 - Ländliche Idylle an der Wedeler Au

Hier an der Wedeler Au, unweit der Stockbrücke und dem Theaterschiff Batavia, hat sich in den letzten Jahrhundert kaum etwas verändert. Käme der Maler und Ehrenbürger der Stadt Wedel, Rudolf Höckner (1864 – 1942) mit seiner Staffelei daher, so würde sich ihm ein vertrautes Panorama bieten.
War noch bis in die dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts die Wedeler Au mit ihren Frachtewern die wirtschaftliche Lebensader, so pulsiert heute hier, auf dem Theaterschiff im Hintergrund, ein Gutteil der kulturellen Aktivitäten der Stadt.
Den Kühen am Deichsaum wird es damals wie heute gleichgültig gewesen sein.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 21
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Bild 295 - 22.10.2010 - Einsam zwischen Containern

Dieser Reach-Stacker-Fahrer hat sein Arbeitsgerät einmal abgestellt und gönnt sich eine Pause. Ein Gespräch mit Kollegen ist bei der Weite der Containerlagerplätze kaum möglich. So verfolgt das Treiben in dem unter ihm liegenden Hafenbecken am Reiherstieg.
Ein Reach-Stacker ist ein weiter entwickelter Gabelstapler mit dem ganze Container umgeschlagen werden können. Sie verfügen über ein Hublast bis zu 50 Tonnen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 296 - 23.10.2010 - Im Sandtorhafen aufgetaucht

Im Sandtorhafen, unweit der Elbphilharmonie, wurde in diesen Tagen ein U-Boot gesichtet. Dieses Gerät wurde nicht etwa dafür eingesetzt, um die Unterwasserfundamente des Musiktempels auf ihre Standfestigkeit zu überprüfen. Nein, es gab einen weitaus banaleren Anlass: Ein bekanntes Unternehmen, für männliche Rasuren zuständig, ließ dort für einen Werbespot ihre Weltneuheit aus den grauen Fluten des Hafenbeckens auftauchen.
Hierfür hatte man das 2-Personen U-Boot „NEMO N 100“ gechartert. Das 4 Meter lange U-Boot einer Firma aus Frankfurt an der Oder ist 1700 kg schwer und kann bis zu 50 Meter Tauchtiefe erreichen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 23
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Bild 298 - 25.10.2010 - Parade der maritimen Schönheiten

Die „Sail Bremerhaven“ findet nur alle fünf Jahre statt. Im August dieses Jahres war es wieder einmal soweit. Aber dann kommen sie: über 200 Schiffe aus 15 Nationen gaben sich ein Stelldichein. Den weitesten Weg hatte wohl die Barkentine „Dewaruci“ aus Indonesien, hier von links an vierter Position erkennbar. Dabei kann man dieses Segelschiff als ein Stück Heimat betrachten. Sie wurde 1953 auf der Hamburger Werft Stülcken gebaut.
Die Windjammer von links: Vollschiff „Soerlandet“ aus Norwegen, Barkentine „Shabab Oman“ aus Oman, Barkentine „Orp Iskra“ aus Polen, Barkentine "Dewaruci" aus Indonesien und die Bark „Gorch Fock“ aus Deutschland, zur Zeit mit Kurs auf Kap Horn.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 24
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Bild 297 - 24.10.2010 - Regatta rund Korsika

Am 14. Oktober starteten vor der Küste Korsikas, nahe der Hafenstadt Bonifazio, 44 Jachten zum klassischen Rundkurs „Tour de Corse“. Bei anfänglich eher schwachen, später aus nord-östlicher Richtung kräftig aufbrisendem Wind, ging es gegen den Uhrzeiger auf den 250 Seemeilen (ca. 450 km H) langen Kurs. Vor grandiosen Felsenkulisse der Napoleon-Insel kämpften sich die Jachten,alle ab 35 Fuss, durch das klassische Revier. Die vornehmlich französischen Boote bemühten sich, den für diese Distanz bestehenden Rekord von knapp 32 Stunden, zu brechen.
Das Foto und die dazugehörenden Informationen wurden freundlicher Weise von dem langjährigen Begleiter der „Maritimen Schlaglichter“, Herrn Paul Imhoff vom Neuenburger See in der West-Schweiz zur Verfügung gestellt.
///Foto Paul Imhof - Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 25
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Bild 299 - 26.10.2010 - Mit Maschinenschaden an die Pfähle bei Airbus

Am Abend des 17. August verhinderte ein Maschinenschaden das Auslaufen des Hapag-Lloyd-Schiffs „Kyoto Express“. Um den Liegeplatz freizumachen wurde das Schiff unter Assistenz von vier Schleppern in der einbrechenden Dämmerung nach Nienstedten an die Pfähle bei der Airbus-Werft geschleppt.
Dort konnte der Maschinenschaden bis zum nächsten Morgen behoben werden, um dann mit eigener Kraft Hamburg zu verlassen.
Ein Fan der „Maritimen Schlaglichter“, Detlev Quaas aus Berlin, hat dieses stimmungsvolle Foto aus seinem Hotelzimmer im „Golden Tulip“ in Finkenwerder gemacht. Sein maritimer Abstecher nach Norddeutschland führte ihn auch nach Schulau.
///Foto: Detlev Quaas - Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 26
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Bild 304 - 31.10.2010 - Maritime Kunst auf der hanseboot

Die maritime Kunst hat seit vielen Jahren ihren festen Platz auf der hanseboot. Maler und Galerien präsentieren dort ihre Werke. Einer der renommiertesten ist Fred Müller aus Horst bei Elmshorn. Besonders seine Hafenbilder, deren Geschehen er gern in die erste Hälfte des vorigen Jahrhunderts verlegt erfreuen sich immer wieder der Aufmerksamkeit des Betrachters. So auch dieser Ausschnitt eines Bildes, das die Stülcken-Werft um 1935 zeigt.
Diese Hamburger Traditionswerft (1840 – 1960) wurde in den Sechziger Jahren von Blohm + Voss übernommen. Heute steht auf dem Gelände, direkt gegenüber den St. Pauli Landungsbrücken, das Musical-Zelt des Hafentheaters, in dem seit vielen Jahren der „König der Löwen“ seinen Auftritt hat.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 27
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Bild 305 - 01.11.2010 - Besanewer "Johanna"

Der stählerne Frachtewer „Johanna“ wurde 1903 auf der Werft Jos. Thormählen in Elmshorn gebaut. In Fahrt gehalten wird das Schiff von einem engagierten Freundeskreis der „Stiftung Hamburg Maritim“. Seinen Liegeplatz hat der Ewer im Sandtorhafen.
Dieses schöne Schiff repräsentiert die einstmals umfangreiche Flotte kleiner Frachtewer, die bis ins 20. Jahrhundert hinein den Warenverkehr zwischen Hamburg und den niederelbischen Marschen besorgte.
Das Foto zeigt „Johanna“ mit herunter gelassenen Seitenschwertern, querab der Hetlinger Schanze.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 300 - 27.10.2010 - Tag der offenen Tür bei HPA-Harburg

Die Mehrzahl der Hamburger Behördenschiffe werden bei Hamburg Port Authority (HPA), im Harburger Binnenhafen gewartet. Im Rahmen das Harburger Hafenfestes „Leinen Los“ veranstaltet das Nachfolgeunternehmen von Strom- und Hafenbau einen „Tag der offenen Tür“ und gibt dem Besucher einen vielseitigen Einblick in die dort betriebene Hafentechnik.
Auf der Slipanlage liegt das Feuerlöschboot „Oberspitzenmeister Repsold“.
Die Fontäne, links im Vordergrund, gehört sicher nicht Grundausstattung der Werft, sondern dient der Erbauung der Besucher.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 301 - 28.10.2010 - Angeln im Porto di Roma

Kreuzfahrtpassagiere, die Rom besuchen wollen, und das sind viele, laufen mit ihren Schiffen den Hafen Civitavecchia an. Porto di Roma, wie der Hafen auch genannt wird, liegt 69 km nordwestlich der Heiligen Stadt. Es handelt sich um ein modernes Passagierterminal, dessen Fertigstellung, wie man links erkennen kann, noch nicht abgeschlossen ist. Die Anlage bietet mindestens 20 Kreuzfahrt- und Fährschiffen Platz. Neben dem stark expandieren Kreuzfahrtgeschäft, wird von hier auch der Fährverkehr nach Sardinien, Sizilien, Frankreich und Spanien abgewickelt. Im Hintergrund, v. l. n. r. sind die Kreuzfahrtschiffe „Costa Concordia“, „MSC Sinfonia“, „AIDAvita“ und „Emerald Princess“ erkennbar.
Das alles berührt den italienischen Angler wenig. Er freut in sich erster Linie an dem fischreichen Gewässer.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 303 - 30.10.2010 - Bootsausstelung "hanseboot"

Heute wird die 51. Internationale Bootsausstellung, kurz "hanseboot" genannt, eröffnet. Bis zum 7. November zieht es die Wassersportler aus aller Welt in die Wassersporthauptstadt Hamburg. Sie können Motor- und Segelyachtpremieren und zeitlose Retroklassiker in den Messehallen oder im hanseboot-Hafen erleben.
Aber auch der Freund des gediegenen Details kommt auf seine Kosten.
Wer seine Schiffsentlüfter mal so richtig aufhübschen möchte, ist sicher mit diesen edlen Windhutzen aus Bronze oder Messing bestens bedient.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 302 - 29.10..2010 - "Wir sind das Altonaer Museum"

Der Erhalt des Altonaer Museums ist ernsthaft gefährdet!--------
Das „Norddeutsche Landesmuseum“, so sein Zusatzname, beschäftigt sich mit den Themenschwerpunkten Schifffahrt,Fischfang und Kulturgeschichte, und dies nicht nur auf Altona bezogen sondern auch auf Norddeutschland. Daher hat das Motto der Bürgerinitiative zur Erhaltung des Museums „Wir sind das Altonaer Museum“ auch für Schleswig-Holstein Gültigkeit.
Einer der vielen Bezugspunkte des Museums zu Schleswig-Holstein, und hier im Besonderen zu Wedel und Schulau, ist das hier abgebildete Modell (Maßstab 1-5) des Hochseekutters „Astarte“ . Das Original, des heute noch von der Schiffergilde Bremerhaven in Fahrt gehaltenen Kutters wurde 1903 für die Fischerfamilie Külper in Finkenwerder gebaut. In den Jahren 1919 bis 1952 gehörte der Hochseekutter zur Schulauer Fischereiflotte und trug damals die Kennung SS 97 (SS für Schleswig-Holstein, Schulau).
Also Anlass genug die Forderung -- „Altonaer Museum bleibt!“----
zu unterstützen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 306 - 02.11.2010 - Vor Schulau unterwegs

Das Peilschiff „Wedel“, vom gleichnamigen Tonnenhafen, fährt im heimatlichen Revier. Das Schiff wurde im Mai 2007 vom Wasser- und Schifffahrtsamt Hamburg (WSA) in Dienst gestellt und versieht seitdem seine vielfältigen Aufgaben auf der Unterelbe. Schwerpunkt seiner Tätigkeit besteht darin, unter Einsatz modernster Technik, die Tiefen von Elbe und Nord-Ostsee-Kanal zu überwachen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 308 - 04.11.2010 - Badebucht mit maritimer Dia-Schau

Das Erlebnisbad der Badebucht in Wedel wird immer besser:
Seit einigen Tagen erwartet die Gäste eine maritime Bildfolge. Die Elbe von Hamburg bis Hetlingen heißt das Thema. In einer Dia-Schau ziehen 150 Bildern an dem im Whirlpool oder im 30 Grad warmen Erlebnisbecken sich entspannenden Badegast vorüber. Die maritimen Fotos von einem der imposantesten Abschnitte der Elbe, werden von dem Gestalter dieser Maritimen Schlaglichter im vierteljährlichen Rhythmus erneuert.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 307 - 03.11.2010 - Regatta findet im Saale statt

Auf der noch bis zum Sonntag in Hamburg geöffneten hansboot kann man in der Halle segeln. Dafür sorgen eine ganze Reihe mannshoher Ventilatoren für mächtig viel Wind. Nicht nur junge Wassersportaspiranten sollen auf diese Weise an den Segelsport heran geführt werden. Es macht viel Spaß in dieser ungewohnten Umgebung in dem Bauchnabel hohen Wasser mit den Jollen gegen die Windmacher zu kreuzen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 309 - 05.11.2010 - Blaue Stunde in der Wedeler Marsch

Die Dämmerung legt sich über die Wiesen der Wedeler Marsch. Die blaue Stunde verströmt ihr magisches Licht.
In Wedels urigster Kultureinrichtung, dem Theaterschiff Batavia, gehen die Lichter an und verbreiten ein heimeliges Licht.
Es dauert nicht mehr lange bis die Gäste kommen, um von den rot samtenen Sesseln des schwimmende Theaters am heutigen Abend einen mitreißenden Blues-Abend mit Jessy Martens & Jan Fischer zu erleben.
Diese besondere Stimmung hat Horst Rahmelow, sehr einfühlsam eingefangen.
///Foto Horst Rahmelow und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 310 - 06.11.2010 - Sibille hat alles im Griff

Kapitänin Sibille Adrian vom Dampfeisbrecher „Elbe“ weiß sich durchzusetzen. Das ist auch notwendig, um den einzig erhaltenen Dampf betriebenen Flusseisbrecher sicher zu führen. Über moderne Manövrierhilfen, wie Schottel(Ruderpropeller) und Bugstrahler verfügt das im Jahre 1911 in Brandenburg an der Havel bei der Schiffswerft Gebrüder Wiemann gebaute Schiffs nämlich nicht. Wenn die Kommandos vom Steuerhaus kommen, weiß jeder der ehrenamtlichen Besatzungsmitglieder was zu Tun ist.
In der Saison (April bis Oktober) kann man mit dem Eisbrecher herrliche Touren, wie z.B. um die Elbinsel Wilhelmsburg oder nach Lauenburg unternehmen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 311 - 07.11.2010 - Megaliner mit Kurs Hamburg

Die „Maersk Emden“ ist eines der größten Containerschiffe, die jemals die Elbe heraufkamen. Bei einer Länge von 366 Metern, einer Breite vom 48 Metern, verfügt das am 30. Juli dieses Jahres in Fahrt gesetzte Schiff über eine Bruttoraumzahl (BRZ oder englisch Gross Tonnage) von 141 716 und kann fast 14 000 Zwanzig-Fuß Container (TEU) aufnehmen.
Das unter der Flagge der Marshall Inseln registrierte Schiff läuft in Charter der größten Reederei der Welt, die dänische Maersk Line.
Eigner des Containerriesen ist die in Hamburg ansässige Rickmers Reederei.
Festgemacht hatte das Schiff am Freitag im Waltershofer Hafen. Knapp 24 Stunden später ging es bereits wieder elbabwärts.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 312 . 08.11.2010 - "Rigmor": Mit altem Zollschoner unterwegs

Die „Rigmor von Glückstadt“, wie ihr voller Name lautet, wurde im Jahre 1853 im damalig dänischen Glückstadt auf der Werft Johannes P. Schröder als „Zollkreuzer No.5“ für das Königlich Dänische Zollwesen gebaut.
Die Aufgaben des Zollkreuzers bestanden in der Überprüfung und Durchsuchung ankommender Schiffe auf zollpflichtige Waren und die Bekämpfung des Schmuggels an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste.
Heute ist der Schoner das älteste fahrbereite hölzerne Segelschiff Deutschlands und wurde in das Denkmalbuch des Landes Schleswig-Holsteins aufgenommen. Die Unterhaltung des Schiffes wird durch einen Förderverein sichergestellt, der regelmäßig Fahrten, von seinem Heimathafen Glückstadt ausgehend, im Bereich der Elbe und dem küstennahen Seegewässern anbietet.
Eine solche Gästefahrt zeigt das Foto, das anlässlich der Geschwaderfahrt „Rhinplate rund“ im September dieses Jahres gemacht wurde.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 313 - 09.11.2010 - Kein Abschied für immer

Vier Mal war die „Queen Mary 2“ in diesem Jahr in Hamburg. Der Zuspruch des Publikums zu diesem besonderen Schiff ist ungebrochen.
Im nächsten Jahr wird sie voraussichtlich gleich sechs Mal im Hamburger Hafen Gast sein und zwar am 04., 08.(zugleich zum Hafengeburtstag)und 26. Mai, am 01. Juni und am 05. und 13. August. Und jedes Mal werden wieder tausende begeisterte Schiffsfreunde am Elbufer stehen und sich an dem Schiff erfreuen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

Bild 40
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Bild 314 - 10.11.2010 - Zwischenmahlzeit nach Tauchgang

Taucher Christian Schuchmann lässt es sich schmecken. Die Hauptarbeit ist geschafft. Sicher hängt die gesunkene Oldtimerbarkasse „Frieda Ehlers“ an den Schlaufen des Schwimmkrans, die er zuvor in einem Tauchgang unter dem Schiffskörper gezogen hatte. Im noch Wasser gefüllten Fahrgastraum gönnt er sich erst mal eine kräftige Stulle, um dann seine Arbeit fortzusetzen.
Die Barkasse lag zur Überholung am Kai der Flint-Werft auf Steinwerder.
Bei Niedrigwasser war das Schiff auf Grund und dabei in Schräglage geraten. Vermutlich durch den Schwell eines unbekannten, schnell vorbeifahrenden Schiffes ist das Wasser in das offene Fahrzeug geschwappt.
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Bild 315 - 11.11.10 - Ausflug auf der Blauen Donau

Am Schiffahrtszentrum Wien, nahe der Reichsbrücke, liegt das Flaggschiff der DDSG Blue Danube Schiffahrt GmbH, die „Admiral Tegetthoff“, bereit einen Schiffsausflug auf der Donau anzutreten.Die romantische Wachau oder die Hauptstadt der Slowakei, Bratislava werden anzufahren.
Das 63,4 Meter lange,in Inneren im Jugendstil-Design ausgestattete und für 600 Passagiere ausgelegte Schiff ist nach dem bedeutendsten Admiral der österreichischen Kriegsmarine Wilhelm von Tegetthoff (1827 – 1871) benannt. Dieser Admiral hat sich u.a. im Jahre 1864 einen Namen gemacht, als er im Auftrag der damaligen preußisch-österreichischen Allianz ein Seegefecht in der Nähe von Helgoland, gegen die Dänen zu seinen Gunsten entscheiden konnte.
Im Hintergrund ist die „Kirche zum heiligen Franz von Assisi“(umgangssprachlich auch Kaiserjubiläumskirche oder auch Mexikokirche) erkennbar, deren Bau anlässlich des 50. Regierungsjubiläum von Kaiser Franz Josef I. im Jahre 1898 im rheinisch-romanischem Stil begonnen wurde.
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Bild 42
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Bild 316 - 12.11.2010 - Wie kommt die Seetonne in die Handelskammmer?

Diese über 300 Jahre alte „Hamburgische Seetonne“ ist das älteste und einzige vollständig erhaltene Exemplar einer Fahrwassertonne ihrer Art.
Gefunden wurde sie bei Baggerarbeiten im November 1999 bei Tinsdal, querab von Schnalles Hafen.
Seetonnen dienten der navigatorischen Sicherheit auf der Unterelbe, für die Hamburgs Senat seit dem Mittelalter die Verantwortung trug. Die Vorgängerin der Hamburger Handelskammer, die Commerz Deputation, achtete darauf, dass der Senat dieser kostspieligen Unterhaltspflicht nachkam.
Diese Seetonne, ungefähr in den Jahren 1690 bis 1750 im Einsatz, kennzeichnete mit anderen Tonnen das Fahrwasser auf der Elbe und bot damit auch Schutz vor Strandräubern, denen auf Grund gelaufene Schiffe oft anheimfielen.
Nach umfangreicher Restaurierung hat die Seetonne, als Leihgabe des Altonaer Museums, im August dieses Jahres in den Hallen der Hamburger Handelskammer einen würdigen Standort erhalten.
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Bild 317 - 13.11.2010 - Zum Aufhübschen bei Blohm + Voss

Die Traditionswerft Blohm + Voss hat es sich seit vielen Jahren zur Aufgabe gemacht, für den Erhalt der Hamburger Museumsschiffe einen Beitrag zu leisten. So hat die Werft auf die Westspitze ihrer Kaianlage die Dampfpinasse
„Mathilda“ und das Feuerlöschboot „Feuerwehr IV“ gehieft, um in den Wintermonaten, zusammen mit den Vereinen, die notwendigen Instandsetzungsarbeiten durchzuführen.
Die „Mathilda“, zur Flotte des Oevelgönner Museumsvereins gehörend, ist erst 1996 in Finnland nach alten Vorlagen gebaut worden. Das eigentlich museale ist die Dampfmaschine, die das Schiff antreibt. Sie stammt von der Kapitänspinasse des Australischen Kleinen Kreuzers „HMS Melbourne“ von 1911.
Das Feuerlöschboot „Feuerwehr IV“ wurde 1930 von der Hamburger Berufsfeuerwehr in Dienst gestellt und war bis 1980 dort im Einsatz. Heute wird das Schiff vom „Hamburger Feuerwehr-Historiker e. V.“ in Fahrt gehalten. Zu den Hafenfesten versehen die Mitglieder in historischen Uniformen ihren Dienst auf dem Schiff.
Im Hintergrund, am Container Terminal Tollerort (TCT) wird die „COSCO Ningbo“ sichtbar. Ein Schiff der chinesischen Reederei China Ocean Shipping Company (COSCO), das mit seinen 109 149 Grosstons unter der Flagge Griechenlands fährt.
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Bild 318 - 14.11.2010 - Hamburger Schlepper in Rotterdam gekentert

Der Schlepper „Fairplay 22“ ist am letzten Donnerstag in Rotterdam bei einer Manöver-Assistenz der Fähre „Stena Britannica“ aus bisher ungeklärter Ursache gekentert. Drei Männer der Schleppercrew konnten durch Hubschrauber aus dem 10 Grad kalten Wasser gerettet werden. Die Leiche eines weiteren Mannschaftsmitglied wurde am Freitag an den Strand gespült, der Kapitän wurde noch nicht gefunden.
Deutsche waren nicht unter den Crew-Mitgliedern, wie die Hamburger Fairplay-Reederei mitteilte, die rund 30 Schlepper in Hamburg, Rotterdam, Antwerpen und Stettin betreibt.
Bereits im April dieses Jahres war die „Fairplay 22“ in eine Havarie verwickelt als sie bei einem Einsatz in Antwerpen mit einem Hapag-Llody-Container kollidierte und dabei den Signalmast verbog, Fensterscheiben vom Ruderhaus herausfielen und Teile des Schanzkleides eingedrückt wurden.
Das Foto zeigt das Schiff im Mai 2006 an der Schlepperstation in Hamburg-Neumühlen.
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Bild 319 - 15.11.2010 - Schnellstes Containerschiff

Dem Schiffsbauer scheint bei der Entwicklung der „Baltimore“ ein Schlachtschiff vorgeschwebt zu haben. Jedenfalls ist ihm gelungen eine Schiffsform zu entwickeln, diesen Container zu den schnellsten Frachtschiffen der Welt zu machen. Fast 30 Knoten schnell, also mit nahezu 55 km/h, kann die „Baltimore“ die Boxen über die Weltmeere befördern.
Das 48 853-BRZ-Schiff wurde 2006 von der Stralsunder Volkswerft an die Reederei Maersk abgeliefert. Von diesen schnellen Einheiten vom Typ „Maersk Boston“ hat die Werft sieben Schiffe gebaut.
Die Maersk-Reederei hat das Schiff an die Mediterranean Shipping Company (MSC), Genf verchartert, die es in ihrem Liniendienst nach dem Indischen Subkontinent einsetzt.
In der letzten Woche kam der 4196-TEU-Frachter erstmals nach Hamburg.
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Bild 320 - 16.11.2010 - Alte Liebe im Morgenlicht

Vor dem hellen Morgenlicht hebt sich bei der Alten Liebe in Cuxhaven, einem Scherenschnitt gleich, das Semaphor (Griechisch Zeichengeber), die Laterne des Feuerschiffs Elbe 1 und der Alte Leuchtturm ab.
Das Semaphor diente als Seezeichen den elbabwärts fahrenden Schiffen als Windrichtungs- und Windstärkenanzeiger.
Das Museums-Feuerschiff Elbe 1 (sein eigentlicher Name: „Bürgermeister O`wald“) versah in den Jahren 1948 bis 1988 seinen Dienst in der Elbmündung.
Auch der 1805 bereits in Betrieb genommene 23 Meter hohe rotbraune, runde Leuchtturm sendet schon lange keine Lichtsignale über die Nordsee mehr.
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Bild 321 - 17.11.2010 - Frischer Wind auf der Flensburger Förde

Die „Ryvar“ wurde 1916 als segelnder Fischlogger auf der Werft Boot im niederländischen Leiderdrop gebaut. In den acht Jahrzehnten hat er mehrfach den Namen gewechselt und ist unter verschieden Flaggentüchern gelaufen, seiner Bestimmung als Fischfänger ist er aber weitgehend treu geblieben. Im Jahre 1995 erwarb der jetzige Eigner, Joachim Kowalski aus Flensburg, das Schiff und restaurierte es zu einem sicheren und komfortablen Traditionssegler. Die Teilnahme an der immer im Mai stattfindenden Flensburger Rumregatta ist daher selbstverständlich.
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Bild 322 - 18.11.2010 - Kraftwerk Moorburg

Diese architektonisch reizvollen Kuppelbauten sind die Kohlekreislager des im Bau befindlichen Kraftwerks Moorburg an der Süderelbe. Anders als noch beim Kraftwerk Wedel verlangen die jetzt geltenden Umweltbestimmungen, dass die Kohle, wegen der Staubentwicklung, nicht mehr unter freiem Himmel gelagert werden darf.
Das für die Strom- und Wärmeversorgung der Metropolregion Hamburg errichtete Kraftwerk Moorburg sollte ursprünglich im Jahre 2012 ans Netz gehen und das Kraftwerk Wedel stillgelegt werden.
Wie jetzt anlässlich einer Betriebsbesichtigung zu erfahren war, sind diese Termine nicht zu halten. Wegen der notwendig gewordenen Trassenverlegung der zwölf Kilometer langen Fernwärmeleitung von Moorburg bis zur Pumpstation Haferweg in Altona und den damit verbundenen neuen Genehmigungsverfahren, kann nicht vor dem Jahre 2017 mit der Inbetriebnahme von Moorburg und der Stilllegung von Wedel gerechnet werden.
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Bild 323 - 19.11.2010 - In Hamburg zwangsversteigert

Die "Lehmann Forester" lag seit Juli mit zahlreichen Schäden an den Norderelbbrücken. Vier Mann Notbesatzung betreuten seitdem den Auflieger. Jetzt wurde der Container vom Hamburger Amtsgericht zwangsversteigert. Der neue Eigentümer aus Zypern zahlte knapp drei Millionen Euro für den im Jahre 2008 für 14 Millionen Euro in China gebauten Frachter. Für 148 Anleger, die das Schiff finanziert haben, steht nun ein herber Verlust ins Haus. Die "Lehmann Forester" geht jetzt es erst einmal in die Werft, um die Schäden zu beseitigen.
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Bild 324 - 20.11.2010 - Winterschlaf im Sandtorhafen

Eingerahmt von den, in der Mehrheit, phantasielosen Büroklötzen der Hamburger HafenCity, träumen die maritimen Schönheiten im Traditionshafen am Sandtorkai der nächsten Saison entgegen.
Da ist zum einen, der in diesen Tagen vor 77 Jahren in Dienst gestellte Eisbrecher „Stettin“. Weltweit das größte, noch kohlebefeuerte und seegehende Schiff seiner Art.
Zu anderen daneben, der unter der Flagge der Niederlande segelnde Dreimast-Gaffelschoner „Loth Lorien“. Früher im Fischfang eingesetzt, heute vornehmlich mit Jugendgruppen unterwegs.
Rechts der Toppsegelschoner „J. R. Tolkien“, 1964 in Madgdeburg als Schlepper für die Bagger-, Bugsier- und Bergungsreederei Rostock von Stapel gelaufen und 1998 zum Schoner umgebaut, unternimmt er jetzt Charterfahrten auf Elbe, sowie Nord-und Ostsee.
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Bild 325 - 21.11.2010 - Totensonntag: Madonna der Seefahrt

Heute am Totensonntag wird wieder an dem Denkmal der „Madonna der Seefahrt“ am St. Pauli Fischmarkt der auf See Gebliebenen gedacht. Initiator, dieser um 13.00 Uhr beginnenden Gedenkfeier, ist der „Hamburger Hafenverein von 1872 e.V.“. Der Pastor der St. Pauli-Kirche, Sieghard Wilm, hält eine kurze Andacht und der Shantychor „Windrose“ gibt der Veranstaltung den musikalischen Rahmen.
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Bild 326 - 22.11.2010 - "Nordic": Dem Heimathafen entgegen

Der in der Partnerstadt Wedels, in Wolgast auf der Peene-Werft in diesem Jahr gebaute Notfallschlepper „Nordic“, steuerte gestern das erste Mal seinen Heimathafen Hamburg an. Der 78 Meter lange und weltweit modernste Schlepper soll den seit 1996 in der Nordsee eingesetzten Notfallschlepper „Oceanic“ im Januar 2011 ablösen. Für zunächst zehn Jahre wird das von der Bugsier-Reederei geführte Schiff in Auftrag des Bundes seinen Dienst, mögliche Havaristen in der Nordsee zur Hilfe zu kommen, wahrnehmen.
Die Taufe des Neubaus wird durch die Gattin des Bundesverkehrsministers, Susanne Ramsauer, am 08. Dezember in Hamburg vorgenommen.
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Bild 327 - 23.11.2010 - Traurige Nachrichten von der "Gorch Fock"

Die „Gorch Fock“ war auf einer ihrer längsten Ausbildungsfahrten, die sie nach Südamerika und das erste Mal rund Kap Horn führen sollte.
Bei einer Übung vor der brasilianischen Hafenstadt Salvador da Bahia stürzte eine 25-jährige Offiziersanwärterin aus der Takelage vor den entsetzten Augen ihrer Kameraden auf das Deck. Im Krankenhaus erlag sie ihren schweren Verletzungen.
Der Unglück ist der sechste tödliche Unfall in der 52-jährigen Geschichte der Dreimast-Bark.
Die Marine-Führung hat die Reise inzwischen abgebrochen und die Offiziers-Ausbildung auf dem traditionsreichen Segelschulschiff bis zum September nächsten Jahres ausgesetzt.
Bleibt zu hoffe, dass die Ausbildung des Marinenachwuchses auf einem Segelschiff aufgrund der tragischen Unfälle nicht gänzlich eingestellt wird.
Schon einmal hatte ein Unglück eine Korrektur der Ausbildung auslöst.
Als im September 1957 die Viermastbark „Pamir“ vor den Azoren mit 80 Besatzungsmitgliedern unterging, wurde die bis dahin übliche Ausbildung auf Segelschiffen für die Handelsschifffahrt eingestellt.
Das Foto zeigt die „Gorch Fock“ beim Einholen der Segel auf der Sail Bremerhaven 2010.
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Bild 328 - 24.11.2010 - Die letzte Fahrt gilt Hamburg

Der britische Flugzeugträger „HMS Ark Royal“, das Flaggschiff der Royal Navy, macht morgen auf seiner Abschiedstour gegen 17.30 Uhr an der Überseebrücke fest. Hamburg wird der letzte Auslandshafen sein, den das Schiff vor seiner vorzeitigen Außerdienststellung und anschließender Verschrottung anläuft. Der Flugzeugträger ist wohl des prominenteste „Opfer“ der gegenwärtigen Sparanstrengungen der Britischen Regierung.
Der 1985 in Dienst gestellte Träger wurde erst 2006 aufwendig modernisiert und sollte eigentlich noch bis 2016 zur See fahren.
Die „Ark Royal“ kann am Sonnabend von 11 bis 15 Uhr besichtigt werden.
Am Dienstag, den 30.11.2010 verlässt das Schiff Hamburg wieder, um vorerst seinen Heimathafen Portsmouth anzulaufen.
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Bild 329 - 25.11.2010 - Schulauer Anleger demontiert

Da schwebt sie hin, die Lautsprecheranlage mit dem weltbekannten Schriftzug des Willkomm-Höfts. Gestern war die Firma Knoth mit den Bergungsschiffen TK 9 und TK 10 in Schulau angerückt, um Teile des Brückenzugangs zu demontieren und Duckdalben zu ziehen.
All diese Arbeiten sind notwendig, damit bis zum nächsten Frühjahr der neue Ponton installiert und einsatzfähig ist.
Das Gerüst mit den Lautsprechern wird auf dem verbleibenden Teil des Brückenzugangs für die Zeit der Umbauten wieder aufgestellt, damit die guten Wünsche der Begrüßungskapitäne in der gewohnter Weise die vorbeifahrenden Schiffe erreichen.
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Bild 330 - 26.11.2010 - Maritime Foto Sinfonien

Das Museumsschiff „Rickmer Rickmers“ an der Innenkante der St. Pauli Landungsbrücken, einmal ganz anders dargestellt.
Geschaffen hat diese farbenprächtige Fotokomposition, der seit 30 Jahren in Hamburg wirkende iranische Künstler Sina Vodjani. Er versteht seine Bilder als die kreativen Produkte seiner Überlegungen über eine Symbiose aus Fotografie, Malerei und Musik.
Auf der „art maritim“, der Kunstausstellung der hanse boot, zeigte der Künstler seine ambitionierten Werke.
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Bild 331 - 27.11.2010 - Ankerziehen am Willkomm Höft

Das war ein ordentliches Stück Arbeit: Die Männer des Bergungsschiffs „Wal“ hatten Mühe, die über fünfzig Meter lange Gliederkette mit Anker aus dem Schulauer Schlick zu ziehen.Bisher gab dieser Anker dem Schulauer Anleger den notwendigen Halt. Diese Arbeiten sind notwendig geworden, da der alte Anlegeponton ausgedient hat und im Frühjahr durch eine neue Anlage ersetzt wird.
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Bild 332 - 28.11.2010 - Mickey Maus legt letzte Hand an .

Das neue Micky-Maus Traumschiff „Disney Dream“ liegt bis heute Abend im Dock „Elbe 17“ bei Blohm + Voss.
Dort wurden Restarbeiten am dem auf der Meyer-Werft in Papenburg gebauten Schiff, durchgeführt. Mit 340 Metern Länge ist es das bisher größten in Deutschland fertiggestellte Passagierschiff.
Viel Phantasie entwickelte man für die Hervorhebung des Schiffsnamens und seines Heimathafens Nassau. Michy-Maus erscheint in plastischer Darstellung mit seinen Helfern und legt letzte Hand am Schriftzug an.
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Bild 333 - 29.11.2010 - Abschied von einem schönen Schiff

Die im Jahre 1965 bei den Howaldtswerken Hamburg von Stapel gelaufene „Wappen von Hamburg“ bediente viele Jahre die klassische Route Hamburg – Helgoland. Jetzt hat das einst schöne Seebäderschiff seine letzte Reise angetreten. Schlepper nahmen den Schiffstorso auf den Haken, um ihn von Bremerhaven nach Esbjerg zum Abwracken zu bringen. Zuvor hatte ein Investor versucht das Schiff in eine Jacht umzubauen und hatte hierzu die Aufbauten entfernt, musste aber wegen Insolvenz das Unternehmen abbrechen. Teile dieser Aufbauten werden im Deutschen Schiffahrtsmuseum in Bremerhaven ausgestellt.
Das Foto zeigt die „Wappen von Hamburg“ querab von Schulau im April 2005.
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Bild 334 - 30.11.2010 - Grimaldi-Liner im Fotofacus

Das RoRo-Schiff „Grande Cameroon“, mit dem sizilianischen Heimathafen Palermo am Heck, schiebt sich, auf der in spät herbstliches Gold getauchten Elbe, dem Hamburger Hafen entgegen. Dieses besondere Licht verführt in einem Foto festgehalten zu werden.
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Bild 335 - 01.12.2010 - Abriß des Schulauer Anlegers

Über fünfzig Jahre hat der bisherige Ponton der Schulauer Schiffsanlegestelle seine Aufgabe erfüllt. Jetzt ist er ein letztes Mal in den Hamburger Hafen geschleppt worden, um dort abgewrackt zu werden. Bis gestern hat die Firma Knoth mit ihrem Bergungsschiff „Wal“, die tief im Schlick liegenden Ankerketten gezogen und den Zugang zur Hälfte abgerissen.Rechtzeitig zum Saisonbeginn im nächsten Jahr werden neue Duckdalben gesetzt, und der in diesen Wochen in Bremerhaven fertiggestellte neue Ponton eingeschwommen sein.
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Bild 336 - 02.12.2010 - Braune Segel vor Glückstadt

Diese im Jahre 1981 in Vollenhoven in den Niederlanden gebaute Replik, mit dem jetzigen Heimathafen Geesthacht, hat sein Segelrevier auf der Ober- und Unterelbe. Der Kutter „Westenwind“, hier auf der Glückstädter Nebenelbe, hat seinen Ursprung an der Zuidersee. Wegen der dort vorherrschenden Westwinde hat das Schiff seinen Namen erhalten. Dieser Schiffstyp wurde vornehmlich in der Fischerei eingesetzt, aber auch als Lotsenboot und bei der Marine fand das Schiff Verwendung.
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Bild 337 - 03.12.2010 - Eine Queen wird frisch gemacht

Das Cunard-Kreuzfahrtschiff „Queen Victoria“ ist heute, kurz nach Mitternacht, bei Blohm + Voss eingedockt worden. Es ist nach seiner in Dienststellung im Jahre 2007, die erste planmäßige Generalüberholung.
Aufgrund der hervorragenden Zusammenarbeit im Rahmen mehrerer Werftaufenthalte der „Queen Mary 2“ hat sich die Reederei Cunard Line entschlossen, die erforderlichen Wartungsarbeiten an die Traditionswerft zu vergeben.
Während der 10 Tage im Trockemdock „Elbe 17“ werden Malerarbeiten an den Schiffswänden vorgenommen, die Ankerwinde modifiziert, die Ankerketten inspiziert, Grauwasser- und Öltanks gereinigt und inspiziert sowie alle 16 Tender (Rettungsboote) auf ihre Funktionstüchtigkeit untersucht. Zudem werden Klassearbeiten (TÜV) durchgeführt.
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Bild 338 - 04.12.2010 - Entmastet im Atlantischen Ozean vor England

Die polnische Brigg „Fryderyk Chopin“ in einem traurigen Zustand. Am 01.November wurde sie vor der Halbinsel Cornwall/England entmastet.
Ein Sturm mit Windgeschwindigkeiten über 160 km/h haben das Schiff stark beschädigt.Das Foto zeigt den Windjammer im Schlepp vor dem englischen Hafen Falmouth.
Noch im Juli dieses Jahres ( s.a. Schlaglicht vom 02. 07.2010 – 3/184) hatte das Segelschulschiff aus Anlass des zweihundertsten Geburtstags des Komponisten, Hamburg zu einem Kulturprogramm angelaufen.
Foto: RNLI Falmouth/AP, Text: Wolfgang K. Reich

Bild 65
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Bild 339 - 05.12.2010 - Überseebrücke im Jahre 1965

An der Überseebrücke liegt das nagelneue, über die Toppen geschmückte Seebäderschiff „Wappen von Hamburg“, dessen bewegtes Schicksal nach 45 Jahren in diesen Wochen auf einer Abwrackwerft in Esbjerg/Dänemark endet.
Davor, im Elbestrom, ist gerade der Frachter „Cap Delgado“ (2 800 BRT) der Hamburg Süd-Reederei von zwei Schleppern auf den Haken genommen worden. Der Viadukt der Hochbahn zieht sich an den Vorsetzen entlang zum Baumwall und weiter zum Rödingsmarkt. Vom Bahnhof Baumwall aus spannen sich die Niederbaum-Brücken über die Binnenhafen-Ausfahrt zur Speicherstadt hin. Türme, Innenstadt und Alster heben sich aus einem Dunstschleier noch gut erkennbar ab.
///Foto: Günther Krüger, Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 340 - 06.12.2010 - Früher Winter

Der Einbruch des frühen Winters bringt bizarre Formen hervor. Wie hier an der HADAG-Fähre „Harmonie“, die im Begriff ist den Finkenwerder Anleger zu verlassen, um die beliebteste und am stärksten frequentierte Fährverbindung, die Linie 62, zu bedienen.
Ein Gutteil der Passagiere fährt viele Male zwischen Finkenwerder und Sandtorhöft, oft einen halben Tag, hin und her, nur um die Elbe und den Hafen zu genießen..
Im Hintergrund ist das Seemannshöft erkennbar, in dem neben den Lotsen auch der Schiffsmeldedienst und die Nautische Zentrale (Oberhafenamt) untergebracht sind.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 341 - 07.12.2010 - Abend am Schulauer Hafen

Wenn man in dieser Jahreszeit an der Spitze der Schulauer Mole, an der Hafeneinfahrt steht, so wird einem häufig ein grandioser Blick in den winterlichen Abendhimmel geboten.
Gegen das Licht zeichnet sich die gegenüber liegende Uferlinie der Gemeinde Lühe besonders markant ab.
Links die Westspitze der Insel Hanskalbsand,dann der Leuchtturm Somfletherwisch und der etwas im Hintergrund erkennbare Kirchenturm von St. Martini in Steinkirchen geben dem Betrachter Orientierungshilfe.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 342 - 08.12.2010 - Höchster Strommast Europas

235 Meter erhebt sich dieser filigrane Hochspannungsmast auf dem schleswig-holsteinischen Elbufer an der Hetlinger Schanze in den Himmel.
Zusammen mit seinem Pendant auf der Insel Lühesand, gewähren die Freileitungen eine Durchfahrtshöhe von 75 Metern. Das reicht nicht immer. Wenn die Containerbrücken, fertig montiert, mit Spezialfrachtern aus dem fernen China die Elbe heraufkommen, muss schon mal die Ebbe abgewartet werden, um die Hochspannungskabel ungefährdet passieren zu können.
Die „Elbekreuzung 2“, wie die Gesamtanlage der vier Strommasten offiziell heißt, verbindet das Schaltwerk Wilster mit dem Umspannungswerk Dollern., das östlich von Stade liegt.
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Bild 343 - 09.12.2010 - Hamburg Cruise Center

Immer häufiger laufen Kreuzfahrtschiffe auch außerhalb der sommerlichen Saison den Hamburger Hafen an. Bevorzugtes Ziel sind besonders bei Engländern,die von ihnen geschätzten Weihnachtsmärkte. So erschien am letzten Wochenende, rechts mit seinem Vorschiff im Bild, die 1988 auf der Meyer-Werft in Papenburg gebaute „MS Balmoral“ zu einer Kurzvisite am Hamburg-Cruise-Center. Selbst wenn das eigentlich Kreuzfahrtterminal noch mit einem architektonischen Provisorium, in Form vom zusammengestellten Containern Vorlieb nehmen muss, sind in unmittelbarer Umgebung beachtliche Baulichkeiten entstanden.
Links ist der Aussichtsturm „ViewPoint“ erkennbar, daneben der „Marco-Polo-Tower“, mit den teuersten Eigentumswohnungen Hamburgs (wegen des Ausblicks) und die bisher im Hochhaus am Valentinskamp residierende Deutschlandzentrale des Unilever-Konzerns.
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Bild 344 - 10.12.2010 - Endlich abgeliefert

Mit über einem Jahr Verspätung verließ gestern die größte Privatyacht der Welt (163 Meter) ihre Bauwerft Blohm + Voss. Immer wieder hatte der russische Milliardär Roman Abramowitsch Nachbesserung für seine Megayacht „Eclipse“ gefordert. Aber auch der Preis, man munkelt 500 Millionen Dollar, war bis zuletzt strittig. Jetzt hatte man sich offenbar geeinigt und das Schiff an den Eigner übergeben. Über 4 Jahre war die Werft mit der Luxusyacht beschäftigt – viel verdient wird B + V an diesem Auftrag wohl nicht haben. Noch unter deutscher Flagge glitt das teure Schiff, nun vorerst ein letztes Mal, am Donnerstag an Schulau vorbei.
Nächstes Ziel soll Antwerpen sein. Dort wird die Yacht mit den vorgesehenen Abwehrwaffen ergänzt. Die deutschen Waffenkontrollgesetze verbieten den Einbau militärischer Ausstattung auf privaten Schiffen.
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Bild 345 - 11.12.2010 - Kohle für Wedel

Eine Woche lag der unter der Flagge der Bahamas fahrende Massengutfrachter „Bonnie Smithwick“ an den Kaianlagen des Kraftwerks Wedel und ließ sich die Kohle aus den Laderäumen klauben. Die hatte das Schiff aus der nördlichsten Hafenstadt Russlands, aus Murmansk an der Barentsee geholt. Am letzten Donnerstag legte der Frachter mit Hilfe zweier Schlepper, der holländischen Reederei Kotug, vorne „RT Rob“ und achtern „ZP Condon“, ab und wurde in den Strom gedreht, um dann mit eigener Kraft elbabwärts dem nächsten Auftrag entgegenzufahren
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Bild 346 - 12.12.2010 - Massengut für Hansaport

Der Massengutfrachter „Berge Fjord“, mit einer Länge von 332 Metern und einer Bruttoraumzahl von fast 160 000 strebt dem Hansaport am Köhlbrand entgegen. Meistens bringt das Schiff Eisenerz für die Hüttenwerke in Salzgitter. Vollabgeladen hat der Bulker einen maximalen Tiefgang von über 23 Metern. Mit und ohne Elbvertiefung kann der Frachter in diesem Zustand Hamburg nicht anlaufen. Daher wird ein Teil der Ladung im Hamburger Konkurrenzhafen Rotterdam gelöscht, um dann bei einem Tiefgang von höchstens 14,50 Metern den Rest nach Hamburg zu bringen.
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Bild 347 - 13.12.2010 - Klar für die Karibik

--„Queen Victoria : Mit neuem Glanz und Kapitänin aus dem Dock“--
Mit dieser Überschrift wendet sich die Presseabteilung der Cunard-Line an die interessierte Öffentlichkeit.
Heute Morgen um 8.00 Uhr verlässt der Luxusliner nach einer Generalüberholung planmäßig das Trockendock Elbe 17 bei Blohm + Voss.
Das Kommando führt die 43-jährige Inger Klein Olsen. Sie ist die erste Kapitänin in der langen Geschichte der Cunard Reederei.
Die Kapitänin überführt das 294 Meter lange Schiff zunächst nach Southampton, um dann in die Karibik, durch den Panamakanal nach Kalifornien aufzubrechen.
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Bild 348 - 14.12.2010 - Badespaß im Erlebnisbad

Während draußen eisig kalter Wind um die Häuser pfeift, vergnügen sich Mütter und Kinder im gut geheizten Wedeler Erlebnisbad.
Andrea Beckhoss mit ihrem Emil und Tanja Sthamer mit ihrer Eleni genießen im wohlig warmen Wasser gemeinsam den Badespaß.
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Bild 349 - 15.12.2010 - Bojenmänner im Wartestand

Diese beiden Herren müssen sich noch bis zum März gedulden, bis sie wieder zum Einsatz kommen. Hier auf dem Gelände der Finkenwerder Stackmeisterei, am Köhlfleet, gegenüber des Seemanshöfts, überwintern die von dem deutschen Künstler Stephan Balkenhol aus Eichenholz geschaffenen Bojenmänner. Verankert vor Oevelgönne und an den Süderelbbrücken beleben diese beiden Herren zur Freude vieler Spaziergänger, vom März bis November die dortige Uferregion.
Während des Winters müssen die seit 1993 auf Position liegenden Kunstwerke eingezogen werden.
Die beiden Bojenmänner haben noch zwei Kollegen, die in der Saison auf der Außenalster und in Bergedorf ausgebracht sind.
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Bild 350 - 16.12.2010 - Rekordsaison für Kreuzschifffahrt

Die „Black Watch“ der Fred. Olsen Cruise Lines war am Montag das letzte Kreuzfahrtschiff, das Hamburg in diesem Jahr verließ. Die Branche kann auf ein Rekordergebnis zurückblicken. Waren es im Jahre 2009 noch 87 Anläufe mit fast 127 000 Passagieren, steigerten sich die Anläufe in diesem Jahr um fast 20 Prozent auf 104 und die Passagiere um 85 Prozent auf 235 000. Die überproportionale Steigerung der Passagierzahlen ist mit der zunehmenden Kapazität der Schiffe zu begründen. Hamburg hat das Potenzial für Kreuzfahrtschiffe zunehmend auch im Winter attraktiv zu werden.
Das größte Schiff mit 346 Meter war die „Queen Mary 2“, gefolgt von der „Celebrity Eclipse“ mit 317 Metern.
Nach Äußerungen des Hamburger-Cruise-Centers ist auch im Jahre 2011 mit ähnlichen Steigerungsraten zu rechnen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 351 - 17.12.2010 - Kampf um den Fisch

In den Tagen, da die Fischfangquoten von der Europäische Union (EU) zum Ärger der deutschen Fischwirtschaft erneut herabgesetzt wurden, gewinnt der Stuhlmannbrunnen mit den kämpfenden Kentauren in Altona auf dem Platz der Republik unerwartete Aktualität.
Sollte zum Ende des 19.Jahrhunderts die Rivalität, der damals selbstständigen Städte Hamburg und Altona im Fischfang allegorisch dargestellt werden, so könnte man heute die Botschaft des Denkmals als verzweifelten Kampf der Fischer gegen immer niedriger Fangquoten und vermehrte administrative Auflagen interpretieren.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 352 - 18.12.2010 - Sehnsucht nach dem Sommer

Nach dem frühen Wintereinbruch im Dezember sehnt sich mancher schon wieder nach lauen und sonnigen Tagen an der Elbe.
Zum Beispiel einen Tag wie auf diesem Foto, wo sich der Dreimast-Toppsegelschoner „Swaenborgh“ gemächlich an dem immer wieder imposanten Panorama von Blankenese vorbei schiebt.
Der unter niederländischem Flaggentuch segelnde Schoner wurde 1907 gebaut und verdient heute sein Brot durch Charterfahrten. Zu den maritimen Großveranstaltungen in Norddeutschland zeigt sich das mehrfach auf 47 Meter verlängerte Schiff regelmäßig. Auf Tagesfahrten können bis zu 60 Gäste an Bord gehen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 353 - 19.12.2010 - Vierter Advent auf der "Rickmer Rickmers"

Einem alten Brauch folgend werden die Schiffe in der Adventszeit am Steven mit einem Weihnachtsbaum geschmückt.
So hat auch die Dreimastbark „Rickmer Rickmers“, das Museumsschiff an der Innenkante der St. Pauli Landungsbrücken, diesen weihnachtlichen Schmuck angelegt. Die „Rickmer Rickmers“ wurde 1896 auf der gleichnamigen Werft in Bremerhaven gebaut und nach wechselvoller Geschichte und erheblichem Restaurierungsaufwand 1987 als Museumsschiff eingerichtet.
Im Hintergrund ist die schwedische Seemannskirche erkennbar, die nach dem schwedischen König aus dem Dreißigjährigen Krieg, Gustav-Adolf, benannt ist
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 354 - 20.12.2010 - Auf den Spuren von Johann Rist

Anlässlich des 400. Geburtstages von Johann Rist (1607 – 1667) richtete die Stadt Wedel den Johann-Rist-Weg ein. Der Weg verbindet über fünf Stationen die wichtigsten Wirkungsstätten des bedeutenden Theologens, Dichters und Naturwissenschaftlers.
Einer dieser Stätten ist der kleine Hügel, neben dem Schulauer Fährhaus, von Rist in Anlehnung an den Musenberg der Antike, „Parnass“ genannt.
So ist überliefert, dass er die Zusammenkünfte, des von ihm gegründeten Elbschwanenordens zur Pflege der deutschen Sprache, häufig auf diesem Hügel durchführte und man sich von der Schönheit der Elblandschaft inspirieren ließ.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 355 - 21.12.2010 - Winterabend am Elbhöhenweg in Schulau

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Bild 356 - 22.12.2010 - Fernblick zum Süllberg

Eingeweihte in Wedel wissen, dass man von der Cafè-Terrasse des Graf-Luckner-Hauses im 6. Stock einen herrlichen Blick auf die Elbe und ihre umgebende Landschaft werfen kann. Dass man aber, zumindest bei klarer Sicht, zwischen den beiden Schornsteinen des Kraftwerks auch das Restaurant mit seinem markanten Turm auf dem Süllberg in Blankenese entdecken kann, wird manchen überraschen. Zugegeben, der Fotograf hat mit seinem Zoom auch ein wenig nachgeholfen dieses Wintermärchen festzuhalten.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 358 - 24.12.2010 - Weihnachten am Willkomm Höft

Die „Maritimen Schlaglichter“ wünschen allen Schiffsfreunden ein frohes und beschauliches Weihnachtsfest.
Container „NY Orpheus“ wird am Willkomm Höft auf dem Weg nach Ostasien verabschiedet.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de





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Bild 357 - 23.12.2010 - Phantom der Meere

Ist das die neuste Yacht des russischen Milliardärs Roman Abramowitsch, dem ja nachgesagt wird, dass er militärische Abwehreinrichtungen auf seinen Luxusschiffen schätzt?
Nein: Bei dem hier am Schulauer Elbufer vorüber fahrenden Phantomschiff handelt es sich um eine revolutionäre Konstruktion von Weltruf. Die schwedische Tarnkappen-Korvette „Härnösand“ mit ihrer spitzen Nase, der pyramidenförmige Brücke und den fehlenden Bullaugen ist auf See nur sehr schwer zu orten. Die Gestaltung des Schiffes verringert die optische, infrarrote, akustische und magnetische Signatur drastisch. Das geht soweit, das zur weiteren Herabsetzung der Radarrückstrahlfläche sogar der Lauf des Geschützes eingeklappt werden kann. Der glatte graue Rumpf besteht aus einem PVC-Kern, der von einem Laminat aus Karbonfasern und Vinyl umschlossen ist.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 359 - 25.12.2010 - Früher Winter im Hafen

Früher als gewohnt hat der Winter bei uns Einzug gehalten. Überall ist man bestrebt ein Zufrieren der Hafenbecken zu verhindern. Wie hier im Sandtorhafen, in dem viele Traditionsschiffe überwintern. Die Barkasse „Nordsee V“ von der Fa Kapitän Prüsse zerteilt, die sich hier bereits gebildete Eisfläche.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 360 - 26.12.2010 - Verwehte Weihnachten am Fährhaus

„Der Baum steht schief!“ möchte man den Akteuren dieser Szene zurufen.
Begrüßungskapitän Rolf Jensen, auf der Spitze der Leiter, ist beherzt bemüht den misslichen Zustand des Weihnachtsbaumes abzustellen. Geschäftsführer Uwe Behnke sorgt am Fuß der Leiter für die notwendige Sicherheit des ganzen Unternehmens. Gäste und Publikum verfolgen gespannt das Geschehen.
Zugetragen hat sich dieses Ereignis Weihnachten 2006, als ein starker Sturm nicht nur Hochwasser, sondern auch einen umgewehten Weihnachtsbaum den Spaziergängern präsentierte.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 361 - 27.12.2010 - Schönheit des Winters

Auch der Winter hat an der Elbe für den Fotografen manches stimmungsvolle Motiv parat. So vorgestern, als das Containerschiff „CMA CGM Jade“ unter Flagge des ozeanischen Inselstaates Marschall Inseln das Treibeis mit seinem Bug zerschnitt.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 362 - 28.12.2010 - "Europa" wird 100 Jahre

Als „Senator Brockes“ im Jahre 1911 in Hamburg bei der Stülkenwerft auf Kiel gelegt, wurde die Bark erst als Schulschiff der Handelsmarine eingesetzt.
Später umgebaut, leistete sie bis Ende der siebziger Jahre Dienst als Feuerschiff auf verschiedenen Positionen vor der Elbmündung.
Dann kam das deutsche Feuerschiff in private Hand und erhielt in Amsterdam in siebenjähriger Umbauarbeit ein zweites Leben als Großsegler „Europa“.
Als Bark getakelt, wurde unter Deck der Salon und die Kabinen komfortabel für 55 Mitsegler ausgelegt.
Die holländisch Bark zeigt sich regelmäßig auf maritimen Großveranstaltungen, wie hier auf der Sail 95 in Bremerhaven vor der Columbuskaje.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 365 - 31.12.2010 - Sylvesterschmaus

Beliebter Sylvesterschmaus ist der Karpfen, das Schwein unter den Fischen.
Im Kreis Pinneberg wird er jedes Jahr in Bokel Ende Oktober abgefischt.
Ganz frisch ist er heute noch auf dem Schulauer Markt zu haben. - - -
Allen Schiffsfreunden wünsche ich für das neue Jahr alles Gute und viele maritime Erlebnisse.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de


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Bild 364 - 30.12.2010 - Schulauer Eisvergnügen

Der lange Frost hat nun auch das Schulauer Elbufer wieder in eine bizarre Eislandschaft verwandelt. Durch das aufgetürmte Eis zu klettern, bereitet sichtliches Vergnügen. Der Hapag-Lloyd-Container „Ottawa Exprees“ bahnt sich, von dem vielen Eis auf der Elbe unbeeindruckt, knirschend seinen Weg in den Hamburger Hafen.
///Foto und Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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Bild 363 - 29.12.2010 - Minusgrade auch in der Schweiz

Der Winter hat Europa fest im Griff. Das Foto aus der Westschweiz vom Neuenburger See, das mich von dem langjährigen Begleiter der „Maritimen Schlaglichter“, Paul Imhof, in diesen Tagen erreichte, zeigt den Dorfhafen von Cudrefin, am Nordufer des Sees im Kanton Waadt.
Anders als im Hamburger Yachthafen in Wedel, können die Segelyachten unangefochten von einem Hafenmeister und offenbar auch unbeschadet vom einer Eisdecke den Winter auch im Hafenbecken überstehen.
///Foto: Paul Imhof - Text: Wolfgang K. Reich/www.maritime-photographie.de

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